Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Wed, 07 Dec 2022 14:23:32 +0100 Wed, 07 Dec 2022 14:23:32 +0100 TYPO3 EXT:news news-6715 0 Mon, 05 Dec 2022 07:25:30 +0100 Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/bundesweiter-warntag-am-8-dezember-2022.html Um Punkt 11:00 Uhr sollen am Donnerstag, 8. Dezember 2022, bundesweit alle Mobiltelefone Alarm schlagen. Dann wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen Probealarm auslösen. Um Punkt 11:00 Uhr sollen am Donnerstag, 8. Dezember 2022, bundesweit alle Mobiltelefone Alarm schlagen. Dann wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen Probealarm auslösen. Ziel ist, die in Deutschland vorhandene Warninfrastruktur in einem abgestimmten Prozess auf allen staatlichen Ebenen zu erproben. Und das unter realistischen Bedingungen. „Die Meldung erfolgt über alle an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel und Multiplikatoren, wie beispielsweise die Warn-Apps NINA, KATWARN und BIWAPP sowie Cell Broadcast“, erläutert Steffen Kräher, Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen. Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst zum Versenden von SMS-Nachrichten an alle Empfänger innerhalb einer Funkzelle.

Im Landkreis Mittelsachsen sollen zudem auch die mehr als 400 Sirenen ausgelöst werden. „Sie ertönen mit einem einminütigen Heulton – sechs Töne von jeweils fünf Sekunden Dauer mit fünf Sekunden Pause“, so Kräher.

Gegen 11:45 Uhr sollten dann alle eingeschalteten Mobiltelefone sowie die Sirenen erneut Laut geben – dann wird die zentrale Entwarnung versendet. Ob Warnung und Entwarnung erfolgreich eingegangen sind, können Benutzer sowohl über die Warn-App Nina als auch die BBK-Website warnung-der-bevoelkerung.de rückmelden und den Test so unterstützen. In Mittelsachsen erreichen BIWAPP-Nachrichten im Durchschnitt rund 30 000 Appnutzer.

Der Warntag ist nicht nur ein Test für Technik und Abläufe, sondern er soll die Bevölkerung zudem dafür sensibilisieren, sich auf Katastrophensituationen vorzubereiten. „Es soll keine Panik verbreitet werden. Doch wie der Bund empfehlen auch wir eine gewisse Vorratshaltung“, so Abteilungsleiter Steffen Kräher. Neben Wasser gelte es, sich mit Lebensmitteln, die ein langes Haltbarkeitsdatum haben, sowie Batterien zu bevorraten.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_lra-sirene_487171e6e1.jpg Sirene auf einem Hausdach 1 Mehr zu Sirenensignalen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/sirenensignale.html
news-6690 0 Fri, 25 Nov 2022 09:58:45 +0100 Mittelsachsens Job- und Karrieretag am 27. Dezember als Präsenzmesse https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/mittelsachsens-job-und-karrieretag-am-27-dezember-als-praesenzmesse-2.html Am 27. Dezember 2022 findet der Job- und Karrieretag, auch bekannt als Mittelsachsens Rückkehrertag, wieder in Präsenz im DBI-Tagungszentrum in Freiberg statt. Auch das Team der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen wird vor Ort mit einer Messeaktion vertreten sein. Am 27. Dezember 2022 findet der Job- und Karrieretag, auch bekannt als Mittelsachsens Rückkehrertag, wieder in Präsenz im DBI-Tagungszentrum in Freiberg statt. Auch das Team der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen wird vor Ort mit einer Messeaktion vertreten sein. Nachdem der Job- und Karrieretag in den letzten beiden Jahren aufgrund der besonderen Corona-Situation virtuell durchgeführt wurde, öffnen sich in diesem Jahr am 27. Dezember von 10:00 bis 14:00 Uhr wieder die Tore des DBI-Tagungszentrums in Freiberg für einen persönlichen Austausch zwischen Besuchern und den teilnehmenden Unternehmen. Diese sind dabei aus den verschiedensten Branchenfeldern, wie Handwerk, Dienstleistungen, Soziales und Medizin, mit insgesamt 45 regionalen Arbeitgebern vertreten.

Unter dem Motto „Freizeit statt Stau“ werden insbesondere Berufspendlern und Rückkehrwilligen neue Berufschancen und Perspektiven für einen Weg zurück nach Mittelsachsen aufgezeigt. Unterstützung für die individuelle Rückkehr in den Landkreis gibt es dabei von der Nestbau-Zentrale, die ebenfalls auf der Messe vertreten sein wird. Am Stand wird zu allen Themen rund um das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Region beraten. Besonders für (potenzielle) Rückkehrer gibt es ein besonderes Highlight: Die Rückkehrerin Christine Winkler-Dudczig alias „Lavendel Charlotte“ erzählt von ihren eigenen Erfahrungen, Problemen und Lösungen auf dem Weg zurück in ihre alte Heimat. Und alle, die sich erfolgreich an einer Nestbau-Rallye im Messebereich beteiligen, können insgesamt 50 handgemachte Überraschungspakete der Mittelsächsin gewinnen.

Gleichzeitig können Interessierte am Nestbau-Stand einen Blick in das virtuelle „Mittelsächsische Haus“ werfen. „Diese neue Online-Plattform zeigt, wie ein Haus allein mit mittelsächsischen Unternehmen der regionalen Bauindustrie gebaut werden kann“, beschreibt Nestbau-Koordinatorin Helen Bauer. Neben vielen hilfreichen Informationen zum Arbeiten und Bauen in Mittelsachsen bietet die Nestbau-Zentrale in diesem Jahr auch eine Grußaktion an. Mittelsachsen können ihren Lieben fernab der Heimat einen ganz persönlichen Neujahrsgruß in Postkartenform senden. Die Postkarte wurde eigens von der Peniger Illustratorin Bianka Behrami liebevoll gestaltet.

Neuigkeiten zum Rückkehrertag und der dazugehörigen Messeaktion werden regelmäßig auf www.nestbau-mittelsachsen.de veröffentlicht.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-nestbau.png Logo der Nestbauzentrale 1 Nestbau-Zentrale Mittelsachsen/Rückkehrer https://www.nestbau-mittelsachsen.de/rueckkehrer.html
news-6675 0 Tue, 22 Nov 2022 11:54:13 +0100 Betriebsruhe zwischen Weihnachten und Neujahr https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/betriebsruhe-zwischen-weihnachten-und-neujahr.html Das Landratsamt bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr, also vom 27. bis 30. Dezember geschlossen. Es herrscht eine sogenannte Betriebsruhe. Hintergrund ist die Energiekrise und die Vorgaben Strom beziehungsweise Gas zu sparen. Das Landratsamt bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr, also vom 27. bis 30. Dezember geschlossen. Es herrscht eine sogenannte Betriebsruhe. Hintergrund ist die Energiekrise und die Vorgaben Strom beziehungsweise Gas zu sparen. Im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde und der Kfz-Zulassungsstelle gibt es Ersatzöffnungszeiten am 21. Dezember und am 4. Januar jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr an den Standorten der Kfz-Zulassungsstelle in Döbeln, Freiberg und Mittweida sowie der Fahrerlaubnisbehörde in Döbeln.

Eine weitere Ausnahme gibt es am 30. Dezember. Ausschließlich am 30. Dezember öffnet die Kfz-Zulassungsstelle in Döbeln für die Neuzulassung von Elektro- und Hybridfahrzeugen in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr. An diesem Tag werden keine anderen Vorgänge bearbeitet. Anlass für die Öffnung ist die Reduzierung der Förderung für den Kauf von Elektrofahrzeugen ab dem kommenden Jahr. Teilweise gibt es Lieferverzögerungen. Zielstellung des Hauses ist es, sicherzustellen, dass die Interessierten ihre Förderung erhalten können. Es wird um Verständnis gebeten, dass nur die Anmeldung von Elektro- und Hybridfahrzeugen möglich ist.

Während der Betriebsruhe werden die Rufbereitschaften aufrechterhalten, E-Mails und Postsendungen werden im kommenden Jahr bearbeitet. Daher kann es zu Verzögerung bei der Beantwortung der Anliegen kommen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-6668 0 Mon, 21 Nov 2022 09:25:00 +0100 Aktionstag „Nein gegen Gewalt an Frauen“ https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/aktionstag-nein-gegen-gewalt-an-frauen.html Am 25. November findet der Internationale Aktionstag „Nein gegen Gewalt an Frauen“ statt. Auch im Landkreis Mittelsachsen gibt es dazu Aktionen. Am 25. November findet der Internationale Aktionstag „Nein gegen Gewalt an Frauen“ statt. Auch im Landkreis Mittelsachsen gibt es dazu Aktionen. So lädt am 24. November um 17:30 Uhr das Interventionsnetzwerk gegen Häusliche Gewalt im Kinopolis Freiberg ein. Gezeigt wird der Film „Die Festung“. Dieser greift das Thema Gewalt an Frauen im sozialen Nahbereich sehr sensibel auf und zeigt auf berührende Weise, welche Auswirkungen Gewalthandlungen in der Familie auf alle Betroffene haben. Im Nachgang des Filmes besteht die Möglichkeit, mit den Mitarbeiterinnen der Koordinierungs- und Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt und des Frauenschutzhauses Freiberg sowie der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mittelsachsens ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.

Darüber hinaus wird am 25. November um 12:00 Uhr auf dem Schlossplatz Freiberg die Fahne „frei leben ohne Gewalt“ des Terre des Femmes e. V. gehisst werden. Damit soll ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-gewalt-frauen.jpeg Frau hält schützend Hand vor sich Foto: Tiko / stock.adobe.com 1
news-6669 0 Mon, 21 Nov 2022 06:00:00 +0100 Fragen an den mittelsächsischen Kreistag stellen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/fragen-an-den-mittelsaechsischen-kreistag-stellen.html Auch in der kommenden Kreis­tagssitzung am 14. Dezember ist wieder eine Einwohnerfra­gestunde geplant. Auch in der kommenden Kreis­tagssitzung am 14. Dezember ist wieder eine Einwohnerfra­gestunde geplant. Für diese können schriftliche Fragen über die Internetseite des Land­kreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de eingereicht werden. Ein Online-Formular unterstützt die Bürger bei der Einrei­chung ihrer Anfrage. Einzelne Felder helfen bei der Orientierung. „Bei der ver­gangenen Sitzung erhielten wir positive Resonanz, mehrere Fra­gen gingen ein. Wir hoffen, dass es sich diesmal so fortsetzt“, erklärt Landrat Dirk Neubauer. Eine Einwohneranfrage können alle Einwohner des Landkreises stellen. Berechtigt sind darüber hinaus auch Vertreter von Bür­gerinitiativen sowie Personen, die ein Grundstück oder ein Ge­werbe im Landkreis besitzen. „Nutzen Sie diese Möglichkeit Ihre Fragen zu stellen. Auch An­regungen und Vorschläge sind zulässig und gerne gesehen“, ruft Landrat Neubauer auf.

Zu den Anliegen nimmt in der Regel der Landrat oder ein von ihm Beauftragter Stellung. Ist eine sofortige Beantwortung nicht möglich, erhält die fra­gestellende Person zeitnah nach der Sitzung eine Antwort. Um größtmögliche Transparenz zu schaffen, sollen alle Anfra­gen auf der Tagesordnung veröf­fentlicht werden, die rechtzei­tig vor ihrem Versand vorliegen. Für die kommende Kreistagssit­zung betrifft das alle Anfragen, die bis zum 23. November 2022 eingehen. „Anfragen, die zu einem späte­ren Zeitpunkt eingehen, werden selbstverständlich auch bear­beitet. Je mehr Zeit wir aller­dings haben, umso eher können wir im Kreistag auch fundiert antworten.“, betont Landrat Neubauer erneut.

Auch für Einwohneranfragen per E-Mail hat der Landkreis eine neue Anlaufstelle. Un­ter einwohnerfragestunde@landkreis-mittelsachsen.de können Fragen ebenfalls eingereicht werden. Weiterhin kann man seine Ein­wohneranfrage auch mündlich in der Kreistagssitzung stellen oder vorab per Post einreichen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-fahne-mittelsachsen.jpg Fahne Landkreis Mittelsachsen 1 Anfrage an den Kreistag stellen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/anfrage-an-den-kreistag-mittelsachsen.html
news-6667 0 Fri, 18 Nov 2022 08:03:42 +0100 Geflügelpestvirus: Hinweise des Veterinäramtes https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/gefluegelpestvirus-hinweise-des-veterinaeramtes.html Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen (LÜVA) weist alle Geflügelhalter auf die derzeitig steigende Gefahr der Einschleppung von Geflügelpest hin. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen (LÜVA) weist alle Geflügelhalter auf die derzeitig steigende Gefahr der Einschleppung von Geflügelpest hin. Grundlage bildet der aktuelle Lagebericht des Friedlich-Löffler-Instituts: „In Europa nahm die Zahl der Ausbrüche bei Geflügel und gehaltenen Vögeln in den vergangenen Monaten stetig zu. Davon betroffen ist auch Deutschland“, heißt es in der einer Mitteilung der Einrichtung. Es sei demnach derzeit von einem hohen Eintragsrisiko über den Kontakt zu Wildvögeln als auch durch Verschleppung des Virus zwischen Haltungen (Sekundärausbrüche) innerhalb Deutschlands und Europas auszugehen.

Im Landkreis Mittelsachsen sind seit Ende April 2021 keine Ausbruchsfälle von HPAI mehr bekannt geworden. Es gab jedoch in den letzten Wochen Kontaktbestände, bei denen Geflügel über einen Händler gekauft wurde, welcher auch Geflügel aus einem Ausbruchsbestand gehandelt hatte. Erfreulicherweise konnten die eingeleiteten Kontrollen und Überwachungen ohne Hinweise auf eine Übertragung des Virus in hiesige Bestände beendet werden.

Meldungen zu verstorbenen Wildvögeln gehen die Beschäftigten des LÜVA nach. Eingesendet werden sollen vorrangig tot aufgefundene Wasser- und Greifvögel. Die Jäger werden gebeten, bei gesund geschossenen Wasservögeln Tupferproben zur AI-Untersuchung durch das LÜVA durchführen zu lassen.  

Das LÜVA Mittelsachsen appelliert erneut an alle Geflügelhalter die Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Beständen zu kontrollieren und jegliche Kontakte zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln zu verhindern. Jeder Geflügelhalter sollte auf die Einhaltung der seuchenhygienischen Maßnahmen achten:

  • Tiere nur an Stellen füttern, die für Wildvögel nicht zugänglich sind
  • Tiere nicht mit Oberflächenwasser tränken, zu dem Wildvögel Zugang haben
  • Futter und Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahren

Der beste Schutz ist die Unterbringung der Tiere in einem geschlossenen Stall beziehungsweise einer für Wildvögel unzugänglichen Voliere.

Treten in Hausgeflügelbeständen innerhalb von 24 Stunden Verluste von mindestens drei Tieren bei einer Bestandsgröße von bis zu 100 Tieren oder mehr als zwei von Hundert der Tiere des Bestandes bei einer Bestandsgröße von mehr als 100 Tieren auf oder kommt es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme, so hat der Tierhalter unverzüglich durch einen Tierarzt das Vorliegen einer Infektion mit dem aviären Influenzavirus durch geeignete Untersuchungen ausschließen zu lassen. Abschließend weist das LÜVA daraufhin, dass alle Geflügelbestände dem LÜVA zu melden sind. Gemäß dem Sächsischen Ausführungsgesetz zum Tiergesundheitsgesetz sind Halter von Geflügel außerdem verpflichtet, sich bei der Sächsischen Tierseuchenkasse anzumelden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/a-funke-tiere-enten.jpg Enten am Teich 1 Mehr zum Geflügelpestvirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/gefluegelpestvirus.html
news-6666 0 Fri, 18 Nov 2022 07:18:40 +0100 Ausschuss entschied über Vergaben https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausschuss-entschied-ueber-vergaben.html Der Ausschuss für Umwelt und Technik beriet im öffentlichen Teil über zwei Vergaben in den Bereichen Rettungsdienst und Hochbau. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beriet im öffentlichen Teil über zwei Vergaben in den Bereichen Rettungsdienst und Hochbau. Umbau Fachschulzentrum geht weiter

In Freiberg-Zug soll ein Ausbildungskompetenzzentrum für die Bereiche Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft entstehen. Der Ausschuss für Umwelt und Technik entschied den Auftrag für die Erneuerung der Elektroanlagen für rund 600.000 Euro an eine Freiberger Firma zu erteilen.

Medizintechnik für Rettungswagen

Der Landkreis ist als Träger des Rettungsdienstes auch für die Fahrzeuge und deren technische Ausstattung zuständig. Dazu gehören unter anderem Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, Fahrtragen und  Spritzenpumpen. Die Ausstattung für neu beschaffte Fahrzeuge kostet rund 670.000 Euro, wofür die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik den Landrat beauftragten den notwendigen Zuschlag zu erteilen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zum Kreistag https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html
news-6662 0 Thu, 17 Nov 2022 11:01:42 +0100 Neue Ansprechpartnerin in der Nestbau-Zentrale https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/neue-ansprechpartnerin-in-der-nestbau-zentrale.html Helen Bauer ist die Neue in der Nestbau-Zentrale. Sie löst Katrin Roßner ab, die sich im Referat Wirtschaftsförderung in Zukunft ums Marketing kümmert. Helen Bauer ist die Neue in der Nestbau-Zentrale. Sie löst Katrin Roßner ab, die sich im Referat Wirtschaftsförderung in Zukunft ums Marketing kümmert. Helen Bauer betreut seit 1. Oktober Anfragen von Zuzüglern, Rückkehrern und Bleibewilligen. Dabei geht es um Jobangebote, Bauplätze, Hausum- und wiedernutzungen, Sanierung oder Freizeit- und Kinderbetreuungsangebote. Helen Bauer war vorher im Produktmanagement und im Marketing in der Industrie tätig. Nun wollte die 33-Jährige gern einer Arbeit mit „sozialer Komponente“ nachgehen, wie sie es beschreibt. „In der Nestbau-Zentrale kann ich meine Stärken einbringen und etwas Gutes für die Region tun“, so die Leisnigerin.

Seit der Gründung der Nestbau-Zentrale im Mai 2016 sind 540 Anfragen bearbeitet worden. Rund die Hälfte stammte  von Rückkehrwilligen. „Aufgrund der andauernden Krisensituation und den damit verbundenen Unsicherheiten verzeichnen wir in diesem Jahr jedoch etwas weniger Anfragen“, begründet Helen Bauer.

Der Service der Nestbau-Zentrale richtet sich ganz an den Bedürfnissen der Rückkehrer aus. Der Prozess nach Mittelsachsen zurückzukommen, ist sehr individuell und teils auch sehr langwierig. Dabei ist die Nestbau-Zentrale insbesondere mit Familien in einem guten Kontakt. „Es sind häufig Paare, die vor Jahren weggezogen sind, und die jetzt, wo beispielsweise Kinder da sind, wieder näher bei der Familie wohnen möchten“, erklärt Helen Bauer. Dabei seien nicht unbedingt die Städte wie Döbeln, Freiberg und Mittweida nachgefragt, sondern besonders die umliegenden Dörfer.

Neben dem persönlichen Informationsservice betreut die Nestbau-Zentrale auch das Unternehmernetzwerk „Ländliches Bauen“. Über 100 Handwerker und produzierende Industrieunternehmen sowie Planer und weitere Dienstleister werden hier miteinander vernetzt. In diversen Projekten erhalten sie hierfür eine gemeinsame Plattform zum Austausch und zur Präsentation. So bietet beispielsweise die jährliche  Messe „Ländliches Bauen“ die Möglichkeit, untereinander aber auch mit Rückkehrern ins Gespräch zu kommen.  Zusätzlich gibt es seit dem Jahr 2020 die virtuelle Plattform „Ländliches Bauen“. Diese vereint die Online Messe „Ländliches Bauen“, das neue „Mittelsächische Haus“ und die „Bau Regional“ Karte. Diese Angebote werden auch im kommenden Jahr weiter ausgebaut. Mittelsächsische Unternehmer und Handwerker sind zur kostenlosen Teilnahme eingeladen.

Aktuell arbeitet die Nestbau-Zentrale an einem Programm für den kommenden Job- und Karrieretag, auch als Mittelsachsens Rückkehrertag bekannt. Dieser wird am 27. Dezember im DBI in Freiberg stattfinden. Neuigkeiten zum Rückkehrertag und allen weiteren Angeboten werden regelmäßig auf der Nestbau-Webseite veröffentlicht: www.nestbau-mittelsachsen.de. Für ein persönliches Informationsgespräch steht Helen Bauer gerne zur Verfügung – via E-Mail info@nestbau-mittelsachsen.de oder per Telefon 03731 799-1491.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/0/e/csm_lra_nestbau_c5fafd39e2.jpg zwei Frauen sitzen auf einer Treppe und halten einen Staffelstab, im Hintergrund steht ein Deko-Storch Helen Bauer (links) und Katrin Roßner 1
news-6660 0 Tue, 15 Nov 2022 21:29:38 +0100 Landkreis ehrt engagierte Sportler im Rahmen des Ehrenamtsempfangs https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landkreis-ehrt-engagierte-sportler-im-rahmen-des-ehrenamtsempfangs.html Der Empfang für das Ehrenamt im Konzert- und Ballhaus Tivoli Freiberg stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir bewegen Mittelsachsen“. Rund 340 Personen folgten der Einladung. Der Empfang für das Ehrenamt im Konzert- und Ballhaus Tivoli Freiberg stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir bewegen Mittelsachsen“. Rund 340 Personen folgten der Einladung.

Kostproben ihres sportlichen Könnens lieferten Marco Härtel und sein Sohn Moritz vom Motorsportclub MC Flöha e. V. sowie die Tänzerinnen des Vereins TanzTraum Oederan. Für die musikalische Umrahmung sorgte in bewährter Weise die Musikschule Mittelsachsen. „Durch das Ehrenamt werden viele Aufgaben der Daseinsvorsorge übernommen, die ohne das Ehrenamt überhaupt nicht möglich wären. Miteinander. Füreinander. Die Menschen hier vor mir im Saal sind nicht nur leidenschaftliche Sportler, sondern auch Lehrer, Führungskraft, Vorbild, vielleicht hin und wieder Kummerkasten, Administratoren und vor allem aber eines: Macher“, so Landrat Dirk Neubauer. In Sachsen betätigen sich rund 1,6 Millionen Menschen ehrenamtlich – das entspricht rund einem Drittel der Sachsen. „Wir haben einen Bruchteil heute hier, um ihnen unseren Dank dafür auszusprechen, dass sie ihre Sportlerinnen und Sportler sowie Vereine auch durch die vergangenen zwei schweren Corona-Jahre getragen haben“, so Neubauer. Er wisse aus zahlreichen Gesprächen, dass aufgrund von Trainingsausfall, geschlossenen Sportstätte und dergleichen teilweise Vereinsexistenzen gefährdet waren. „Aber Sie alle haben kreative Lösungen gefunden – beispielsweise Treffs in kleineren Gruppen oder Online-Trainings“, so Neubauer.

Durch den Abend führte Moderator Michael Thürer: „Sport vermittelt wichtige Werte in unserer Gesellschaft. Er verbindet Generationen, Kulturen und fördert Gemeinsamkeit. Sport spornt an, fördert Kommunikation, Solidarität und Begeisterung für eine gemeinsame Sache.“

Wichtig sei – da sind sich Neubauer und Thürer einig, dass es auch Vorbilder gibt, zu denen der sportliche Nachwuchs aufschauen kann. Ein solches ist zweifelsohne Marvin Schlegel, Leichtathlet aus Mittelsachsen. Er nahm an den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr in Peking teil. Aktuell ist er Deutscher Meister im 400-Meter-Lauf und Deutscher Hallenvizemeister auf der Distanz über 400 Meter.

Unterstützt bei der Ausgestaltung des Abends wurde der Landkreis vom Kreissportbund Mittelsachsen sowie den Sparkassen Mittelsachsen und Döbeln.

Im würdigen Rahmen des Ehrenamtsempfangs wurden einige Sportler stellvertretend für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt:

Eine besondere Anerkennung des Landkreises Mittelsachsen 2022 für Verdienste im sportlichen Ehrenamt erhielten Axel Weise und Jörg Lippert. Die Auszeichnung wurde von Landrat Dirk Neubauer und Kay Richter, Abteilungsleiter Betriebswirtschaft in der Sparkasse Döbeln, überreicht. Richter engagiert sich zudem im Kreissportbund: „Das Engagement der vielen Mitglieder motiviert mich persönlich, mich mit einzubringen und uns als Institut den Sport und die breite Vereinslandschaft insgesamt zu unterstützen. Wir sind den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz sehr dankbar."

Axel Weise vom ESV Lok Döbeln e. V.

Der „Sachsen-Dreier“ ist als Wandersportveranstaltung seit 38 Jahren fester Bestandteil des Sportkalenders und erfreut sich von Beginn an großer Beliebtheit unter den Wanderern aus nah und fern. Mit bis zu 4 000 Teilnehmern ist die Wanderung die größte Breitensportveranstaltung Mittelsachsens und darüber hinaus im gesamten Freistaat Sachsen. Die jährliche Organisation und die umfangreichen Vorbereitungen dafür erfordern ein Menge Zeit, Kraft und Anstrengung. Das Organisationsteam um Axel Weise hat seit 2019 die Verantwortung für die Veranstaltung übernommen und es verstanden, diese einzigartige Sportveranstaltung über die schwierigen Jahre 2020 und 2021 am Leben zu erhalten und in diesem Jahr wieder fast 2.000 Teilnehmer auf die einzelnen Strecken zu schicken.

Der Landkreis Mittelsachsen bedankt sich für das außerordentliche Engagement und für die besonderen Leistungen im Ehrenamt bei Axel Weise sowie allen fleißigen Helfern des ESV Lok Döbeln e. V.

Jörg Lippert vom VfB Leisnig e. V.

Als Vorsitzender des VfB Leisnig e. V. verkörpert Jörg Lippert die Werte des Sports und stellt die Gemeinschaft dabei stets in den Vordergrund. Dank seines Einsatzes zeichnet sich der Verein seit 2015 durch eine überaus positive Entwicklung der Mitgliederzahlen und die Realisierung einer ganzen Reihe von Projekten aus. Auf sein Engagement sind die Etablierung des DMI-Fußball-Cups mit Vereinsfest zurückzuführen sowie die Verbesserung der sportlichen Infrastruktur an der Chemnitzer Straße in Leisnig und damit das gesamte öffentliche Erscheinungsbild des Vereins. Seine Begeisterung für den Sport und den VfB Leisnig e.V. kennt kaum eine Pause. Unermüdlich ist er in Sachen Sport in der Stadt Leisnig auf den Beinen.

Die Auszeichnung der Stiftung für Jugend und Sport der Sparkasse Mittelsachsen Verdienstvoll im Ehrenamt – Nachwuchspreis Ehrenamt geht an Sebastian May und Jens Schindler. Dirk Helbig, stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelsachsen und Kuratoriumsmitglied der Stiftung, unterstreicht den großen Einsatz der Vereinsmitglieder: „Die Ehrenamtlichen sorgen dafür, dass junge Leute auch in dieser besonderen Zeit eine gute Ausbildung erhalten und motiviert bei der Sache bleiben. Sie schaffen ihnen gute Bedingungen für erfolgreiche Wettkämpfe und Auftritte oder eine qualifizierte Ausbildung.“

Sebastian May vom BSC Freiberg e. V.

Seit 2015 ist er Haupttrainer verschiedener Juniormannschaften im Fußball. Seine größten Erfolge sind der Aufstieg und der Vizemeistertitel in der Landesklasse der D-Junioren in der Saison 2021/2022. Mit einem qualitativ hochwertigen Training gelingt es ihm, das Leistungsniveau der Mannschaften zu steigern und Talente zu fördern. Durch seine Persönlichkeit und die Nutzung verschiedener Medien in der Kommunikation schafft er es, den Kinder und Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam mit den Eltern in den Teams ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Sein Engagement für den gesamten Verein sowie ganz besonders für den Fußball-Nachwuchs verdient größte Anerkennung.

Jens Schindler vom SV Fortschritt Lunzenau e. V.

Er ist seit 2010 im Verein und hat bereits Ende 2013 die Leitung der Abteilung Tischtennis übernommen. Dank seines Einsatzes konnten die Spieler in verschiedenen Ligen zahlreiche Erfolge feiern und die Abteilung auf Basis der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit stetig wachsen. Als Übungsleiter vermittelt er neben den sportlichen Fertigkeiten auch den Umgang im gesellschaftlichen Miteinander. Jens Schindler prägt wesentlich den Verein und dessen erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit.

Eric Braun, Präsident des Kreissportbundes Mittelsachsen (KSB), überreichte die Ehrennadeln des Landessportbundes in Gold an Frank Hartmann sowie in Silber an Mandy Klare und Ingolf Thoß. 

„Wir freuen uns, die drei Personen heute hier im Rahmen des Ehrenamtsempfangs auszuzeichnen. Mit den Ehrennadeln wird die jeweilige Lebensleistung gewürdigt. Uns ist es wichtig, damit auch die Altkreise abzubilden", so Braun.

Frank Hartmann vom FSV Clausnitz e. V.

Seit 2013 ist er als umtriebiger Vorsitzender aktiv, ist selbst leidenschaftlicher Tischtennisspieler und steht seit seiner Kindheit an der Platte. Er stellte sich mit großem Eifer und im engen Austausch mit dem KSB allen Herausforderungen des Vereinslebens: Digitalisierung, Nachwuchsgewinnung, Bürokratie wie Datenschutz sowie Transparenzregister und der Pandemiesituation. Frank Hartmann wird im kommenden Jahr seinen Vorsitz an die nächste Generation abgeben.

Ingolf Thoß vom UHC Döbeln 06 e. V.

Er ist seit 2020 Vereinschef der Regionalliga-Floorballer des UHC Döbeln 06 e.V. sowie langjähriger stellvertretender Vorsitzender, Zeugwart und Teamchef des, im Jahr 2006 gegründeten, Floorballvereins mit derzeit 127 Mitgliedern. Dass sich Floorball auch in Mittelsachsen etabliert, ist unter anderem Ingolf Thoß und seinem Vorstandsteam zu verdanken. Mit viel Leidenschaft und außerordentlichem Engagement brennt der 48-jährige Vater eines floorballbegeisterten Sohnes für den Teamsport.

Mandy Klare vom Turn- und Sportvereins Erlau e. V.

Sie engagiert sich seit 2017 als Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Erlau e.V. Der Verein hat 86 Mitglieder. Mandy Klare sorgt sich um die Belange der vier Abteilungen Gymnastik, Tischtennis, Kegeln und Volleyball und hält sie am Laufen. Dabei stehen bei ihr das Vereinsleben und der ländliche Zusammenhalt im Vordergrund.

Landrat Dirk Neubauer abschließend: „Wir konnten an diesem Abend natürlich leider weder alle einladen, die sich ehrenamtlich im Bereich des Sports engagieren, noch alle auszeichnen. Jeder einzelne hätte es zweifelsohne verdient. Denn das Ehrenamt ist extrem wichtig für unsere Gesellschaft. Für den Zusammenhalt. Für das Verständnis. Für das Miteinander. Ich danke jedem, der sich einem Ehrenamt verschrieben hat – und zwar nicht nur den sportlich Affinen, sondern allen. Dankeschön.“

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm_Ehrenamtsempfang_Sport_Nov2022_68ccd1a7af.jpg Gruppenbild mit Personen mit Blumen und Urkunden Gruppenbild am Ende der Veranstaltung mit allen Ausgezeichneten. 1
news-6658 0 Tue, 15 Nov 2022 15:00:34 +0100 Breitbandausbau: Erste PoP-Station steht https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/breitbandausbau-erste-pop-station-steht.html Beim Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis Mittelsachsen ist ein weiterer Meilenstein erreicht worden. Beim Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis Mittelsachsen ist ein weiterer Meilenstein erreicht worden. Heute konnte in Döbeln auf der Mastener Straße 1e die erste von insgesamt 55 PoP-Stationen aufgestellt werden, die in den Projekten der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG (kurz: eins) geplant sind. Er versorgt später einmal bis zu 5000 Haushalte mit schnellem Internet.

Ein PoP (Point of Presence) ist eine Verteilstation im Format einer Fertigteilgarage. Das Bauteil wiegt etwa 32 Tonnen und wurde per Schwerlasttransport durch den Komponentenhersteller SysKom GmbH direkt bis an den Aufstellort geliefert. Mit dem Aufstellen des ersten PoP ist eine wichtige Voraussetzung für den späteren Betrieb des Glasfasernetzes erreicht. In den Stationen laufen alle Röhrchen zusammen, welche von den zu erschließenden Gebäuden der Kunden kommen. In den Röhrchen befinden sich die Glasfasern, welche nach Verlegung der Röhrchen eingeblasen werden und der Übertragung des Mediums Licht dienen. Spezielle Aktivtechnik wandelt das Lichtsignal zwischen den PoPs in ein hochfrequentes Multiplexsignal und stellt damit letztlich die Verbindung vom Haushalt zum Internet über sogenannte Fernkabel her. Es ist quasi der Übergabepunkt von den Hausanschlüssen zum Fernkabelnetz.

Die eins will in diesem Jahr noch PoP-Stationen in Waldheim, Rochlitz, Oberschöna und Großschirma stellen. Alle anderen Stationen folgen 2023.

Das Aufstellen der PoP-Stationen bedeutet jedoch nicht automatisch, dass an den Standorten sofort schnelles Internet anliegt. Dafür muss zunächst die Fernkabelnetz-Struktur, die Nah- und Hausanschlussvernetzung installiert sein. eins möchte jedoch das Netz schrittweise in Betrieb nehmen, wenn zumindest die Fernanbindung und das Nahverteilnetz funktionieren. Sobald konkrete Angaben zu Teilinbetriebnahmen möglich sind, werden sowohl der Landkreis als auch eins rechtzeitig informieren.

Viele Grundstücks- und Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer können trotz des Baufortschritts nach wie vor ihren geförderten Glasfaser-Anschluss beantragen. Unter eins.de/mittelsachsen kann geprüft werden, ob eine Immobilie unter den förderfähigen Objekten ist. Die Gestattung kann dann direkt online ausgefüllt und an eins gesendet werden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2022/PoP_Arsen_Doebeln-5.jpg Foto: eins energie 1
news-6656 0 Tue, 15 Nov 2022 10:28:23 +0100 Jugendhilfeausschuss berät zu Berufsagentur, Jugendberufshilfe und Flüchtlingen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/jugendhilfeausschuss-beraet-zu-berufsagentur-jugendberufshilfe-und-fluechtlingen.html Gestern tagte der Jugendhilfeausschuss. Behandelt wurde unter anderem die Förderung von Tagespflege sowie das neue Angebot Jugendberufshilfe. Gestern tagte der Jugendhilfeausschuss. Behandelt wurde unter anderem die Förderung von Tagespflege sowie das neue Angebot Jugendberufshilfe. Jugendberufsagentur wird erweitert

Die Jugendberufsagentur erweitert ihr Angebot. Bisher gibt es diese nur virtuell im Internet. Jetzt kommt ein mobiles Angebot hinzu. Ziel ist es, den sozialen und persönlichen Entwicklungsweg junger Menschen am Übergang Schule – Beruf nachhaltig zu begleiten und zu unterstützen: Hilfe und Unterstützung anbieten, die ankommt und Wirkung erzielt. Dafür arbeitet der Landkreis mit dem Jobcenter, der Arbeitsagentur, dem Landesamt für Schule und Bildung sowie der IHK und Handwerkskammer und weiteren Akteuren zusammen. Der Jugendhilfeausschuss beschloss, mit der Don Bosco Jugend-Werk Sachsen gGmbH die Erweiterung umzusetzen. Sie verfügt seit 30 Jahren über eine breite Erfahrung in der Jugendarbeit und der Berufsbildung. Im Vorfeld führte der Landkreis ein Interessensbekundungsverfahren, durch bei dem sich drei potentielle Träger meldeten. Das Projekt soll zeitnah starten, das vorerst bis Ende 2024 läuft. So lange unterstützt der Freistaat die Arbeit durch Fördermittel. „Der Träger vernetzt sich eng mit bestehenden Strukturen. Vernetzung und Zusammenarbeit aller wichtigen Akteure hilft nachweislich dabei, junge Menschen vor Arbeits- und Perspektivlosigkeit zu bewahren. Wir möchten junge Menschen ansprechen, die vielleicht Hemmnisse haben, direkt zur Arbeitsagentur, Jobcenter oder Jugendamt zu gehen und sie in den neuen Lebensabschnitt noch aktiver als jetzt begleiten“, erklärt Annett Voigtländer von der Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt.

Tagespflegestelle gefördert

Die Kindertagespflegestelle „Zwergenstube“ Kerstin Juntke in Frankenberg erhält rund 4.000 Euro Landesmittel und 400 Euro Landkreismittel für die Maßnahme „Sonnen- und Insektenschutzmaßnahmen am Gebäude und im Außenbereich“. Gefördert werden weitere Maßnahmen in der Kita Mockritz, in der Kita „Bergzwerge“ Dorfchemnitz und in der Kita „Kinderhaus Hartha“ mit Landesmitteln von rund 250.000 Euro. Der Landkreis Mittelsachsen beteiligt sich mit zehn Prozent an den Landesmitteln. Der Jugendhilfeausschuss beschloss die Förderung der Maßnahmen bereits im April diesen Jahres.

Neues Angebot: Jugendberufshilfe

Im Raum Freiberg wird ein neues Angebot für benachteiligte und beeinträchtigte junge Menschen etabliert – die sogenannte Jugendberufshilfe – Jugendwerkstatt. Auch Schülerinnen und Schüler, die bereits Probleme im Unterricht haben oder nicht regelmäßig zur Schule gehen, können beim Berufsausbildungs-Förderverein Brand-Erbisdorf  individuelle Unterstützung erhalten. Dabei wird der theoretische Teil des Unterrichts auf ein Minimum beschränkt. Die Priorität liegt auf der praxisorientierten Berufsorientierung und Berufsvorbereitung. Ziel ist, dass die Integrationschancen der jungen Menschen in das System der Ausbildungs- und Erwerbsarbeit erhöht werden. Die Zugangswege in das Projekt erfolgen über das Jobcenter oder für Schüler und Schülerinnen mit Beteiligung des Landesamtes für Schule in Bildung sowie der jeweiligen Schulleitung. Möglich wird das Projekt durch die Bereitstellung von Fördermitteln aus dem Europäischen Sozialfond. Der Landkreis beteiligt sich ebenfalls finanziell.

Mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Das Jugendamt hat derzeit 71 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umA) untergebracht. Ihre Zahl ist in den vergangenen Monaten gestiegen. Wurden Mittelsachsen von Januar bis August 16 junge Menschen auf der Flucht zugewiesen, waren es allein im September 28. Hauptsächlich stammen die 71 umAs aus Syrien, Afghanistan der Türkei und Nordafrika, ein Großteil ist zwischen 14 bis 17 Jahre alt. „Die Unterkunft und Betreuung ist an klare Standards der Jugendhilfe gekoppelt, was uns vor großen Herausforderungen stellt, kurzfristig Plätze zu schaffen“, erklärt Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Schwierigkeiten liegen außerdem am Fachkräftemangel, der Energiekrise und Inflation, die die Träger belasten. Hinzukommt die Unsicherheit einer längerfristigen Prognose des Bedarfs an Plätzen. Aktuell sind die junge Menschen in bestehende Einrichtungen der Jugendhilfe untergekommen. Insgesamt gibt es 27 Einrichtungen mit 234 Plätzen im Landkreis, die weitestgehend ausgelastet sind. Dabei gibt es keine spezielle Einrichtung für umAs. Kurzfristig wurden sie auch im Ankunftszentrum in Waldheim sowie in zwei neuen WGs in Frankenberg und Hainichen untergebracht. Weitere Plätze sollen bis Jahresende entstehen, da der Kreis einen weiteren Zugang von 20 Personen erwartet. Neben der Unterbringung ist das Jugendamt unter anderem für die Inobhutnahmen und die notwendige Amtsvormundschaft zuständig.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-6651 0 Mon, 14 Nov 2022 06:58:06 +0100 Mittelsachsenkurier Ausgabe zehn erschienen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/mittelsachsenkurier-ausgabe-zehn-erschienen.html Am Wochenende ist die zehnte Ausgabe des Mittelsachsenkuriers erschienen. Einen Schwerpunkt bildet der Bürgerservice. Es gibt Hinweise zum Führerscheinumtausch und zur Beantragung von Wohngeld.  Am Wochenende ist die zehnte Ausgabe des Mittelsachsenkuriers erschienen. Einen Schwerpunkt bildet der Bürgerservice. Es gibt Hinweise zum Führerscheinumtausch und zur Beantragung von Wohngeld.  Außerdem informiert die Entsorgungsgesellschaft Kreis Mittelsachsen GmbH (EKM) über die Verteilung des neuen Abfallkalender, die in diesen Tagen gestartet ist. In diesem Zusammenhang wird auch erklärt, was zu tun ist, wenn der Kalender nicht in den Briefkasten kommt.

Weitere Themen sind die Vorbereitungen auf den Winterdienst, eine Onlinebefragung für Familien und der Bundesweite Warntag am 8. Dezember.

Das Mitteilungsblatt des Landkreises wird landkreisweit an Haushalte verteilt, es wird außerdem auf der Internetseite veröffentlicht.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2022/msk-10-2022-vorschau.PNG 1 Mehr zum Mittelsachsenkurier https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/mittelsachsenkurier.html
news-6646 0 Thu, 10 Nov 2022 17:30:48 +0100 Erster Energietisch zum Thema „Energie selber machen" https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/erster-energietisch-zum-thema-energie-selber-machen.html Mittwochabend trafen sich Akteure aus der Energie- und Finanzwirtschaft, der Wissenschaft und Verwaltung, um gemeinsam über Lösungsansätze für die künftige Energieerzeugung zu sprechen. Für die Verwaltung gibt es konkrete Hausaufgaben. Mittwochabend trafen sich Akteure aus der Energie- und Finanzwirtschaft, der Wissenschaft und Verwaltung, um gemeinsam über Lösungsansätze für die künftige Energieerzeugung zu sprechen. Für die Verwaltung gibt es konkrete Hausaufgaben. Die zentrale Frage des Abends lautete: „Was können wir als Landkreis aus eigener Kraft leisten, um auf die Krise eine Antwort zu finden?“ Um mittel- und langfristig „unabhängig von diversen Regimen zu sein“, wie Landrat Dirk Neubauer es formuliert. Primärziel sei, eigene Energieproduktionen zu generieren und die Bürger daran zu beteiligen. Das habe zahlreiche Vorteile: Die Akzeptanz für eine Windkraftanlage oder den Solarpark vor Ort steigt. Das finanzielle Risiko wird verteilt und überschaubar, da zum Beispiel ein Genossenschaftsmodell dahinterstehen könnte. 

„Wir haben im Landkreis eine Menge Leute, die sich mit dem Thema Energie auskennen, die Ideen oder im besten Falle sogar schon Lösungen haben. Sie haben wir heute zusammengebracht. Regionale Netzwerke sind unheimlich wichtig“, so Neubauer. Die Ressourcen, Fähigkeiten und Erfahrungen dafür sind in Mittelsachsen sowie Sachsen vorhanden. „Wir als Landratsamt möchten die Drehscheibe dieser Entwicklung sein. Eine Plattform für den Austausch bieten“, so Neubauer. Die Kreisverwaltung ist bereits aktiv und hat beispielsweise die Regionalkonferenzen in den Altkreisen als solch eine Plattform für lokale Strategien etabliert. Zudem wurde eine Abfrage bei den Kommunen zu von ihnen geplanten Aktivitäten und ggf. aufgetreten Konflikten gestartet sowie Gespräche über die Regelung zu Konsensflächen für Wind und Solar mit den beiden zuständigen Sächsischen Ministerien für Umwelt und Regionalentwicklung und im regionalen Planungsverband geführt. 

Dr. Lothar Beier, erster Beigeordneter, stellt fest, dass die Flächenpotentiale für den Ausbau erneuerbarer Energien in Mittelsachsen vorhanden sind. „Wir haben nochmal unseren Ansatz zur Diskussion gestellt: Reicht es, ausschließlich mit den Bürgermeistern in Kontakt zu treten, um Interessens- und Platzabfragen zu machen?“ Sein Fazit nach der Veranstaltung: „Nein. Wir sollten die Entwickler ebenfalls einbeziehen. Und wir müssen regional denken und agieren, Menschen mitwirken lassen. Aufklären, wo es notwendig ist. Die Leute stolz machen auf ihre eigene Wertschöpfung. Und auch durch den Transport von guten Beispielen, ich denke da an den Windpark Sitten in Leisnig.“ 
„Bürgerschaftliche Beteiligung ist der Schlüssel zur Akzeptanz. Es ist meine Energieanlage, die macht auch etwas für mich, die bringt mir einen Nutzen“, meint auch Kristina Wittig von der Initiative „WirMachenEnergie - Plattform für Bürgerenergie in Mittelsachsen“ aus Rossau. Zu dieser haben sich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis zusammengeschlossen. Wichtig sei, das Thema Energiewende durch erneuerbare Energien positiv zu besetzen. „Geld ist nicht das Problem, das haben die Projektierer und Banken auch heute Abend noch einmal signalisiert. Aber an der Akzeptanz müssen wir alle gemeinsam arbeiten“, so Kristina Wittig.

Dem schließt sich Landrat Dirk Neubauer an: „Es gibt meiner Ansicht nach eine große schweigende Mehrheit, die dem Thema aufgeschlossen gegenübersteht. Ihr wollen wir eine Stimme geben. Sie muss laut werden. Lauter als die Stimmen der Kritiker.“ Letztgenannte waren an diesem Abend nicht geladen. „Hier sind heute diejenigen, die mitarbeiten wollen. Die dem Thema aufgeschlossen gegenüberstehen. Mit den Kritikern spreche ich auch, beziehungsweise mit denen bin ich im regelmäßigen E-Mail-Austausch. Auch ihnen werde ich noch eine Plattform bieten. Aber jetzt geht es darum, dass wir starten und einen gemeinsamen Weg finden. Lasst uns etwas machen. Für unsere eigene Zukunft. Für die unserer Kinder. Für das Klima“, so Neubauer.

Der Landkreis selbst darf nicht unmittelbar unternehmerisch tätig werden. Doch es würden aktuell Möglichkeiten ausgelotet. „Das Haushaltsbegleitgesetz des Freistaates Sachsen, das aktuell verhandelt wird, sieht vor, dass die Landkreise eine Million Euro für das Thema Klimaneutralität bekommen sollen. Das kann Basiskapital für Projekte sein“, so Landrat Neubauer. Und es gibt beispielsweise im Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung mit den Projekten Klimaschutzkonzept und Digitale Initiative Mittelsachsen bereits jetzt Schnittstellen sowie finanzielle Möglichkeiten. „Wir möchten beiden Konzepten eine mittelsächsische Note verleihen. Dazu müssen wir unsere Potentiale bündeln. Innovative Päckchen packen, damit es kein Papiertiger wird. Zum Beispiel gemeinsam mit der Hochschule Mittweida, die bereits sehr gut aufgestellt ist mit Forschungs- und Pilotprojekten“, so Referatsleiterin Kerstin Kunze. Aufgabe des Klimaschutzkonzeptes ist es, die Potentiale zusammenfassen, Energie offen darzustellen und sie aus Mittelsachsen herauszuholen. Es hat eine Laufzeit von 24 Monaten. 

Neben viel Lob von den rund 50 geladenen Gästen hat die Kreisverwaltung aber auch klare Hausaufgaben mitbekommen: „Das betrifft zum einen die personelle Ausstattung in den Genehmigungsbehörden sowie im Planungsverband und zum anderen die Untere Naturschutzbehörde“, erläutert Dr. Beier. Die Genehmigungen der bereits in Arbeit befindlichen Projekte müssten zügiger geschehen. Zudem gab es den Hinweis, neutrale Organisationen in den Kommunikationsprozess einzubinden. „Auch die Rolle der Unteren Naturschutzbehörde wurde angesprochen. Sie hat nicht umsonst eine ganz hochrangige, strikte Gesetzgebung einzuhalten. Aber dort, wo wir Ermessensspielräume haben, sollten wir sie zu Gunsten des Ausbaus der erneuerbaren Energien nutzen“, so Dr. Beier. 
 
Stimmen zur Veranstaltung:
Andreas Lietzmann, eab New Energy GmbH aus Großschirma: 
„Wir wollten schauen, welche Ansätze es geben kann, um den Ausbau der erneuerbaren Energien in Zukunft weiter voran zu bringen. Es gab spannende Diskussionen, gute Gespräche, es ist der richtige Ansatz und die richtige Richtung. Jetzt müssen wir an den Lösungen und Zielen arbeiten. Das könnte eine gute Zukunft für Mittelsachsen werden. Die Potentiale, die vorhanden sind, müssen erfasst werden – im Bereich Wind, Photovoltaik, Geothermie, Wasserstofferzeugung. Dabei müssen wir die Bürger mitnehmen.“


Kristina Wittig von der Initiative „WirMachenEnergie – Plattform für Bürgerenergie in Mittelsachsen“:
„Wir sind mit vielen Fragezeichen hierhergekommen, wussten nicht so recht, was uns erwartet, hoffen aber auf Netzwerkmöglichkeiten. Das haben wir hier gefunden. Es gab einen wirklichen gründlichen, substanziellen Austausch darüber, wie man Hemmnisse abbauen kann. Und darüber, wie man den Stolpersteinen, die es gerade noch gibt, begegnen muss, um diese Akzeptanz zu erreichen.“


Ingo Seeligmüller, Agentur NeulandQuartier GmbH aus Leipzig: 
„Es ist eine ganz tolle Initiative, Experten zusammenzubringen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen und darüber nachzudenken, welche Mittel notwendig sind, um mehr Geschwindigkeit hereinzubringen. Bei der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren gibt es großen Handlungsbedarf. Es wird immer schwieriger, Flächen auszuweisen, auf denen Wind- oder Solaranlagen gebaut werden können. Hier müssten neue Wege gegangen werden, im Sinne der Kommunikation, der Bürgerbeteiligung, um mehr Akzeptanz vor Ort zu schaffen.“


Raymond Uhlig, Volksbank Mittweida aus Mittweida:
„Ich wollte unter anderem wissen, welche Initiativen im Landkreis bereits existieren. Es war ein sehr informativer Abend. ,Energie selber machen‘ bietet im Landkreis sehr viel Potential für neue Geschäftsideen. Das habe ich aus den Gesprächen, die ich führen konnte, heraushören. Wir als Volksbank Mittweida unterstützen diese Initiative – zu meinen als finanzierendes Institut, zum anderen als Betreiber von Anlagen für erneuerbare Energien. Diese PV-Anlagen befinden sich unter anderem in Frankenberg und Mittweida. Das ist eine sehr ausgereifte, solide Technologie. Wir sind überzeugt, dass das ein Teil der Lösung für die Zukunft sein kann.“

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-Energie_Selber_Machen_Energietisch_gruen.png grünes Logo mit den Worten Energie.Selber.Machen. Energietisch Mittelsachsen 1
news-6642 0 Thu, 10 Nov 2022 07:03:33 +0100 Informationen zu sozialen Leistungen gebündelt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/informationen-zu-sozialen-leistungen-gebuendelt.html Auf der Internetseite des Landkreises stehen ab sofort umfangreiche Informationen zu zahlreichen sozialen Leistungen gebündelt zur Verfügung. Anlass sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten, die viele Menschen vor große Herausforderungen stellen. Auf der Internetseite des Landkreises stehen ab sofort umfangreiche Informationen zu zahlreichen sozialen Leistungen gebündelt zur Verfügung. Anlass sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten, die viele Menschen vor große Herausforderungen stellen. Unter www.landkreis-mittelsachsen.de/energiepreiskrise sind einzelne Lebenslagen aufgezeigt und mögliche Leistungen, die beantragt werden können.

Unter anderem gibt es Informationen zum Wohngeld, für die Hilfe zur Pflege und zur Grundsicherung. Erklärt werden Voraussetzungen und Antragsstellung, inklusive benötigter Unterlagen.

Bei Neuerungen oder gesetzlichen Änderungen wird das Portal erweitert.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-geld-taschenrechner.jpg Geldscheine mit Taschenrechner 1 www.landkreis-mittelsachsen.de/energiepreiskrise https://www.landkreis-mittelsachsen.de/energiepreiskrise.html
news-6640 0 Wed, 09 Nov 2022 09:49:00 +0100 Frist für die Antragstellung auf Auszahlung der Gastgeberpauschale endet am 30. November https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/frist-fuer-die-antragstellung-auf-auszahlung-der-gastgeberpauschale-endet-am-30-november.html Anträge auf Auszahlung der Gastgeberpauschale bei privater Unterbringung ukrainischer Geflüchteter können noch bis zum 30. November 2022 eingereicht werden. Anträge auf Auszahlung der Gastgeberpauschale bei privater Unterbringung ukrainischer Geflüchteter können noch bis zum 30. November 2022 eingereicht werden. Dafür kann das Antragsformular per E-Mail über integration@landkreis-mittelsachsen.de angefordert werden.

Die Gastgeberpauschale war ein spezielles Angebot des Landratsamtes, um die private Unterbringung und Versorgung von ukrainischen Geflüchteten zu entschädigen. Dieses Angebot bezog sich auf den Unterbringungszeitraum bis zum 31. Mai 2022. Bisher sind 329 Anträge eingegangen.

Ab dem 1. Juni 2022 sind aufgrund des Rechtskreiswechsels ukrainischer Flüchtlinge zum SGB II beziehungsweise SGB XII das Jobcenter Mittelsachsen oder das Sozialamt des Landratsamtes (bei Rentenbezug oder bei gesundheitlichen Einschränkungen) und nicht mehr die Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten für die Unterbringungskosten der geflüchteten Ukrainer zuständig.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-6637 0 Tue, 08 Nov 2022 12:32:25 +0100 Breitbandausbau: Baustart für Schulen und Krankenhaus in Freiberg und Niederwiesa https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/breitbandausbau-baustart-fuer-schulen-und-krankenhaus-in-freiberg-und-niederwiesa.html Nach dem Start der großen Breitbandprojekte erfolgt nun das Sonderprojekt im Stadtgebiet Freiberg und Niederwiesa als Ergänzung zu den kommunal eigenständigen Breitbandprojekten der beiden Kommunen.  Nach dem Start der großen Breitbandprojekte erfolgt nun das Sonderprojekt im Stadtgebiet Freiberg und Niederwiesa als Ergänzung zu den kommunal eigenständigen Breitbandprojekten der beiden Kommunen.  Die envia TEL GmbH erhielt nach Ausschreibung den Zuschlag für die Dienstleistungskonzession. „Für die im Projekt enthaltenen Schulen und Krankenhäuser hat der Ausbau wegen des besonderen Bandbreitenbedarfs im Up- und Download symmetrisch zu erfolgen, auch eine wichtige Vorrausetzung für die Ertüchtigung von Institutionen im Zusammenhang mit dem Digitalpakt Schule“, erklärt Breitbandkoordinator Mattias Borm. Bei symmetrischen Anschlüssen lassen sich Daten mit gleichbleibender Geschwindigkeit in beide Richtungen transportieren, während bei konventionellen Lösungen die Geschwindigkeit beim Download deutlich höher als beim Upload ist.

Für den Anschluss der 17 Schulen in Freiberg und Niederwiesa sowie des Krankenhauses in Freiberg werden insgesamt 19 Kilometer Leerrohre und zehn Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Der Ausbau in Freiberg erfolgt dabei in fünf Ausbaustufen und beginnt im Süden der Stadt am Fachschulzentrum Freiberg-Zug und an der Grundschule Karl Günzel. An der Oberschule Niederwiesa starten die Bauarbeiten ebenfalls Ende 2022. Die Fertigstellung des gesamten Ausbauprojekts ist für das erste Quartal 2024 geplant. Erste Anschlüsse werden bereits 2023 geschaltet.

Den Schulen und dem Krankenhaus steht künftig Highspeed-Internet mit Bandbreiten von mindestens einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung. Bei Bedarf sind höhere Bandbreiten in kürzester Zeit realisierbar.

envia TEL-Geschäftsführer Stephan Drescher betont: „Mit dem Anschluss an unser Glasfasernetz erhalten die Schulen und das Krankenhaus die Basis-Infrastruktur für ein leistungsstarkes Internet und damit den Zugang zur gesamten Bandbreite an Möglichkeiten im Bereich des digitalen Lernens beziehungsweise der Telemedizin.“

„Wir freuen uns, dass in diesem speziellen Ergänzungsprojekt des Landkreises für, alle verbleibenden Schulstandorte, welche zum Startzeitpunkt des Ausbauprojektes der Stadt Freiberg noch nicht in die Förderung übernommen werden konnten, einen Glasfaseranschluss erhalten und diese Bedarfslücke damit endgültig geschlossen wird“, so Landrat Dirk Neubauer.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-breitband.jpg Breitband Breitbandkabel vor einem Wohnhaus Foto: Karsten / stock.adobe.com 1 Mehr zum Breitbandausbau https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband.html
news-6634 0 Tue, 08 Nov 2022 06:23:37 +0100 Kindern Kunst spielerisch näher gebracht https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/kindern-kunst-spielerisch-naeher-gebracht.html Eine neue Ausstellung mit dem Titel „hoch-flach-tief-KREATIV – Du kannst Kunst“ ist noch bis März 2023 im Landratsamt Mittelsachsen zu sehen. Eine neue Ausstellung mit dem Titel „hoch-flach-tief-KREATIV – Du kannst Kunst“ ist noch bis März 2023 im Landratsamt Mittelsachsen zu sehen. Der erzgebirgische Spruch „Alles kommt vom Bergwerk her“ ist Motto und zugleich Anregung für die verschiedenen Projektinhalte. Das Motiv „hoch-flach-tief-KREATIV“ verweist zum einen auf die gegebenen unterschiedlichen Strukturen der Bergbaulandschaften der Erzgebirgsregion und nimmt andererseits Bezug zu den verschiedenen angewendeten künstlerischen Techniken. Gezeichnet wurde mit Bleistift, Kohle oder Tusche, angewendet wurden Hoch-, Tief- und Flachdruck sowie Aquarell-, Lasur- und Spachtelmalerei. Zudem konnten die jungen Künstler mit verschiedenen anderen Techniken experimentieren. Die jungen Künstler, das sind bildungsbenachteiligte Kinder- und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren sowie Kinder im Vorschulalter der Kita mit Integration „Sonnenblume“ in Freiberg. Sie sind die Zielgruppe des Projektes aus dem Programm „Kultur macht stark“ , das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Begleitet und angeleitet wurden die Kinder und Jugendlichen von Künstlerinnen und Künstlern der Volkskunstschule Oederan unter der Federführung von Günter Wittwer.

„Spannend war immer wieder, wie sich beispielsweise Farben ineinander mischten, neue Töne ergaben, Muster entstanden oder auch wieder weg gewischt werden konnten. Das Farbexperiment mit Farbe und Tapetenleim auf Aquarellpapier ließ alle Ängste vor dem Malen und Gestalten schwinden“, verrät Wittwer über die Arbeit mit den Mädchen und Jungen. Das Gefühl „Ich kann alles malen und auch wieder verschwinden lassen“ habe die Kinder zu immer neuen Ideen und Herausforderungen zum eigenen phantasievollen Gestalten getrieben,  wobei auch die Kombination verschiedener Techniken AHA-Effekte lieferten, ergänzt er.

Das Projekt hatte aber nicht nur das Ziel, den Kindern die Kunst und die verschiedenen Arbeitstechniken näher zu bringen. Vielmehr ging es auch darum, „das Selbstwertgefühl der Teilnehmenden, eigenschöpferische, soziale und fachliche Kompetenzen, Ausdauer, Teamfähigkeit, individuelle Entfaltung und nicht zuletzt die Integrationsfähigkeit sowie Toleranz zu andersartigen Teilnehmern“ zu stärken, erläutert Günther Wittwer. Besonders auf Kinder mit Lernschwäche und Konzentrationsschwierigkeiten habe die Projektteilnahme äußerst positive Wirkung, „weil durch die vermittelten Erfolgserlebnisse das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt und neue Möglichkeiten eröffnet wurden“, so Wittwer. Neben Integrativkindern mit Entwicklungsverzögerung, die auch teilweise zusätzlich durch ihre Erzieher unterstützt wurden, hat ein Großteil der Teilnehmenden einen Migrationshintergrund. Beteiligt waren aber auch Kinder aus sozial schwachen Familien, denen aufgrund ihrer familiären Situation der Zugang zu anderen Kultur- und Bildungsangeboten erschwert sei.

Landrat Dirk Neubauer freute sich, die erste Schau seiner Amtszeit im Rahmen einer Vernissage, zu der neben den jungen auch die erfahrenen Künstlerinnen und Künstler gekommen waren, eröffnen zu können. „Es ist eine fröhliche, abwechslungsreiche Schau von beträchtlichem Umfang.“ Er findet es „großartig, dass den Kindern die Möglichkeit gegeben wurde, Kunst zu erfahren und mit ihren eigenen Händen zu erschaffen“. Er äußerte die Hoffnung, dass möglichst viele Interessierte die Gelegenheit nutzen, um sich die Ausstellung anzusehen.

Zu sehen ist „hoch-flach-tief-KREATIV – Du kannst Kunst“ bis Ende März 2023 am Standort Freiberg, Frauensteiner Straße 43, während der Öffnungszeiten.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2022/Ausstellung_LRA-Nov22-Maerz23.JPG 4 verschiedene Bilder, die im Rahmen des Projektes entstanden Bild: Volkskunstschule Oederan 1
news-6626 0 Fri, 04 Nov 2022 09:22:54 +0100 Wohngeld: Antrag kann online gestellt werden https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/wohngeld-antrag-kann-online-gestellt-werden.html Mit der neuen Wohngeld-Reform sollen mehr Bedürftige Zuschüsse erhalten. Mit der neuen Wohngeld-Reform sollen mehr Bedürftige Zuschüsse erhalten. Im Landratsamt Mittelsachsen sind im September knapp 700 Anträge auf Wohngeld eingegangen und damit bereits wesentlich mehr als in den Vormonaten. Im September gab es in Zuständigkeit des Landratsamtes etwas mehr als 2.000 Haushalte, die Wohngeld bezogen haben (ohne die Städte Freiberg und Döbeln mit eigenen Wohngeldbehörden).

Zum 1. Januar 2023 sollen die Änderungen des Wohngeldgesetzes und der Wohngeldverordnung in Kraft treten. Die Bundesregierung rechnet mit einer Verdreifachung der Anträge. Aufgrund der Gesetzesänderung ist zudem von einer Vielzahl an Nachfragen und Beratungen auszugehen. Dies kann zu einer Verlängerung der Bearbeitungszeit führen.

Der Antrag auf Wohngeld soll vorzugsweise online gestellt werden. Das Online-Formular ist aufrufbar, sobald der Wohnort angegeben wurde. Für die Beantragung ist ein Service-Konto bei Amt24 nötig. Dieses ist in wenigen Minuten selbst eingerichtet und lässt sich künftig auch für andere Online-Verfahren nutzen. Auch erforderliche Unterlagen wie der Mietvertrag sowie Nachweise über Einkommen und Mietzahlungen können online eingereicht werden. Neben dem Erstantrag ist auch ein Weiterleistungsantrag online möglich.

Das Landratsamt vollzieht das Wohngeldgesetz für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mittelsachsen außer für die Städte Döbeln und Freiberg.

Mit dem Wohngeldrechner (z.B. vom Bundesministerium) können Bürger kostenlos vorab ihren voraussichtlichen Anspruch auf das Wohngeld berechnen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_wohngeld_5ede6daa9d.jpg Eine Frau sitzt vorm Laoptop. Auf dem Bildschirm ist die Wohngeld-Seite geöffnet 1 Mehr zum Wohngeld https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/wohngeld-beantragen.html
news-6580 0 Thu, 03 Nov 2022 09:35:00 +0100 Demokratiekonferenz in Freiberg abgesagt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/demokratiekonferenz-in-freiberg-abgesagt.html Die im Rahmen des Aktionsplans „Toleranz ist ein Kinderspiel“ geplante Konferenz am 5. November 2022 muss aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Die im Rahmen des Aktionsplans „Toleranz ist ein Kinderspiel“ geplante Konferenz am 5. November 2022 muss aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Themenschwerpunkt sollte die Jugendbeteiligung sein. Dabei geht es um die Erwartungen der Jugendparlamente, Nachwuchsgewinnung und mögliche Synergieeffekte.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-lap.jpg Lokaler Aktionsplan Logo des Lokalen Aktionsplanes Lokaler Aktionsplan 1 Mehr zum Aktionsplan https://www.aktionsplan-mittelsachsen.de/aktionsplan.html
news-6615 0 Tue, 01 Nov 2022 08:15:00 +0100 Erleichterung: Fahrerlaubnis per Post umtauschen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/erleichterung-fahrerlaubnis-per-post-umtauschen.html Bis zum 18. Januar 2033 müssen alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten unbefristeten Führerscheine umgetauscht werden. Dafür gibt es verschiedene Zeiträume. Der Umtausch für die bis zum 31. Dezember 1999 ausgestellten Papierführerscheine wird anhand des Geburtsjahrganges der Fahrerlaubnisinhaber festgesetzt. Bis zum 19. Januar 2023 müssen beispielsweise die Papierführerscheine der Geburtsjahre 1959 bis 1964 getauscht sein. Für Personen, die schon Kartenführerscheine besitzen, gelten andere Fristen. Bis zum 18. Januar 2033 müssen alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten unbefristeten Führerscheine umgetauscht werden. Dafür gibt es verschiedene Zeiträume. Der Umtausch für die bis zum 31. Dezember 1999 ausgestellten Papierführerscheine wird anhand des Geburtsjahrganges der Fahrerlaubnisinhaber festgesetzt. Bis zum 19. Januar 2023 müssen beispielsweise die Papierführerscheine der Geburtsjahre 1959 bis 1964 getauscht sein. Für Personen, die schon Kartenführerscheine besitzen, gelten andere Fristen. Ab heute kann der Führerscheinpflichtumtausch (Papierführerscheine) vollständig postalisch erfolgen. Bisher musste man mindestens einmal in der Behörde in Döbeln vorsprechen. Hinweise und das entsprechende Antragsformular sind auf der Internetseite unter www.landkreis-mittelsachsen.de eingestellt. Vollständig elektronisch kann das Verfahren nicht abgebildet werden, da die Unterschrift und das biometrische Passbild der tauschenden Person Bestandteil des neuen Führerscheins sind. Der entsprechende Antrag und das Unterschriftsblatt müssen ausgedruckt werden.

Folgende weitere Unterlagen werden benötigt:

  • ein biometrisches Passbild
  • Kopien des Personalausweises und des Führerscheins (jeweils Vorder- und Rückseite)
  • die VK-30-Karte im Original (falls vorhanden)
  • eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde (wenn der Führerschein nicht im Landkreis Mittelsachsen ausgestellt worden ist)

Die Antragsteller erhalten ein Bestätigungsschreiben sowie eine Gebührenanordnung zur Überweisung, wenn der Vorgang bearbeitet ist. Für die Zusendung des neuen Kartenführerscheines werden zusätzlich Auslagen in Höhe von 3,52 Euro in Rechnung gestellt.

Weiterhin können die Anträge auch persönlich in der Fahrerlaubnisbehörde in Döbeln gestellt werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen, einen Onlinetermin im Internetauftritt des Landkreises zu buchen.

Bisher wurden über 15 000 Führerscheine umgetauscht, 3000 Vorgänge befinden sich noch in der Bearbeitung oder die neuen Führerscheine warten noch auf Abholung.

Fristen

1. Führerscheine, die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind:

Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabenden Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
Vor 1953    19. Januar 2033
1953 – 1958       19. Januar 2022
1959 – 1964  19. Januar 2023
1965 – 1970 19. Januar 2024
1971 oder später 19. Januar 2025

 

2. Führerscheine, die ab 1. Januar 1999 ausgestellt worden sind:

Ausstellungsjahr Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss
1999 – 2001 19. Januar 2026
2002 – 2004 19. Januar 2027
2005 – 2007 19. Januar 2028
2008 19. Januar 2029
2009  19. Januar 2030
2010 19. Januar 2031
2011 19. Januar 2032
2012 – 18. Januar 2013 19. Januar 2033

 

Für den Pflichtumtausch der bis zum 19. Januar 2013 ausgestellten unbefristeten Kartenführerscheine werden die Fristen anhand des Ausstellungsjahres des Dokumentes festgelegt. Fahrerlaubnisinhaber, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, müssen den Führerschein bis zum 19. Januar 2033 umtauschen, unabhängig vom Ausstellungsjahr des Führerscheins. Auf den seit dem 19. Januar 2013 ausgestellten befristeten Kartenführerscheinen ist das Ablaufdatum unter Nr. 4 b aufgedruckt.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-fuehrerschein.jpg Dokument mit der Aufschrift Führerschein 1 Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/behoerden-inhalte/1-geschaeftskreis/verkehr-bauen/fahrerlaubnisbehoerde.html Mehr zum Umtausch der Fahrerlaubnis https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/fahrerlaubnis-umtausch-alter-dokumente-in-einen-eu-fuehrerschein.html
news-6614 0 Fri, 28 Oct 2022 07:08:59 +0200 Diethensdorf: Flurbereinigung als Gewinn https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/diethensdorf-flurbereinigung-als-gewinn.html Landrat Dirk Neubauer in Diethensdorf (Gemeinde Claußnitz) informierte sich gestern darüber, was mit einem Flurbereinigungsverfahren alles erreicht werden kann. In den vergangenen Jahren sind dort drei Regenrückhaltebecken, eine Löschwasserzisterne und vier Kilometer Wege im Rahmen des Verfahrens gebaut worden. Landrat Dirk Neubauer in Diethensdorf (Gemeinde Claußnitz) informierte sich gestern darüber, was mit einem Flurbereinigungsverfahren alles erreicht werden kann. In den vergangenen Jahren sind dort drei Regenrückhaltebecken, eine Löschwasserzisterne und vier Kilometer Wege im Rahmen des Verfahrens gebaut worden. Flurbereinigungsverfahren sind nicht nur Verfahren zur Neuordnung von ländlichen Grundstücken. Sie werden vielmehr eingesetzt, um Landnutzungskonflikte zu lösen und ländliche Regionen als Teil der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) ganzheitlich strukturell weiterzuentwickeln. Durch Starkregen hatte es in Diethensdorf wiederholt Überflutungen gegeben. Diese Probleme griff die Flurbereinigungsbehörde unter anderem auf, um das Verfahren anzuordnen. 

Träger und Gestalter des Verfahrens mit einer Größe von rund 680 Hektar ist die Teilnehmergemeinschaft Diethensdorf, also alle Grundstückseigentümer innerhalb des Verfahrensgebietes. Sie entscheiden maßgeblich, welche baulichen und gestalterischen Maßnahmen in „ihrem Verfahren“ notwendig sind. Die Teilnehmergemeinschaft kümmert sich um die Umsetzung und bringt das hierfür nötige Land gemeinschaftlich auf. Die Einwohner vor Ort waren es auch, die gemeinsam mit der Gemeinde, dem Landratsamt und den beteiligten Planungsbüros beziehungsweise Baufirmen die bisher fertiggestellten gemeinschaftlichen Maßnahmen vorstellten.

Außerdem eröffnete der Landrat den neu entstandene Hochwasserschutzkomplex am Kastanienweg feierlich. Der bereits vorhandene Teich am Kastanienweg ist nun ein „Grünes Becken“ mit einem Rückhaltevolumen von 1300 Kubikmetern. Um die ursprüngliche Funktion als Fischteich und Laichplatz zu erhalten, wurde im Becken ein dauerhaft wasserführender Bereich angelegt. Das bei Regen gestaute Wasser wird jetzt gedrosselt in den Diethensdorfer Bach abgegeben.

Dort, wo das Wasser in den Bach eingeleitet wird, befand sich ein ungenutzter und verlandeter Feuerlöschteich. Dieser wurde entfernt. Stattdessen wurde eine unterirdische Löschwasserzisterne errichtet. Das Ortsbild verbesserte sich dadurch wesentlich. Zusätzlich hat die Ortsfeuerwehr nun eine funktionierende Wasserentnahmestelle, was der Brandsicherheit im Ort dient.

Gleichzeitig wurde im Zuge des Baus des Hochwasserrückhaltebeckens auch der Kastanienweg auf einer Länge von 760 Metern ausgebaut.

Das Landratsamt hat mittlerweile über zwölf Prozent der Landkreisfläche durch Flurbereinigungsverfahren strukturell weiterentwickelt. Jährlich fließen zirka eine Millionen Euro Fördermittel über dieses Instrument nach Mittelsachsen.

Im Verfahren Diethensdorf wurden bislang 3,3 Millionen Euro investiert. Die Ergänzungsfinanzierung zu den 2,7 Millionen Fördermitteln werden normalerweise durch die Teilnehmergemeinschaft aufgebracht. Im Fall des Verfahrens Diethensdorf übernahm diesen Anteil von 600.000 Euro komplett die Gemeinde.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-6613 0 Wed, 26 Oct 2022 14:43:17 +0200 Landrat baut Schneezäune auf https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landrat-baut-schneezaeune-auf.html Die sechs mittelsächsischen Meistereien sind für den Winterdienst gerüstet. In Hainichen wird Technik gewartet, für Brand-Erbisdorf neue beschafft. Die sechs mittelsächsischen Meistereien sind für den Winterdienst gerüstet. In Hainichen wird Technik gewartet, für Brand-Erbisdorf neue beschafft. Die Salz-Lager sind gefüllt und die Technik geprüft: Der Winter kann aus Sicht der Straßenmeistereien kommen. Die Vorbereitungen für die neue Saison sind abgeschlossen. Rund 16 500 Tonnen an Streusalz stehen zur Verfügung. „Gut die Hälfte haben wir eingelagert, bei Bedarf können wir Streugut nachbestellen und es ist innerhalb von 48 Stunden da“, so Claudia Landgraf, Referatsleiterin Straßenbau und -verwaltung. Sie machte sich gemeinsam mit Landrat Dirk Neubauer ein Bild über die Vorbereitungen in der Amtswerkstatt und der Straßenmeisterei in Hainichen. In den kommenden Wochen werden an neuralgischen Stellen Schneezäune mit einer Gesamtlänge von rund 50 Kilometern aufgebaut. Der Landrat nutzte den Besuch, um einen tieferen Einblick in die Arbeit der Straßenmeistereien zu erhalten und packte beim Aufbau der Schneezäune selbst tatkräftig mit an.

Die Beschäftigten der sechs mittelsächsischen Meistereien sind für die technische Unterhaltung des rund 1600 Kilometer umfassenden Netzes der Bundes-, Staats- und Kreisstraßen zuständig. Neben dem Winterdienst gehören unter anderem Flickungen, Grünpflege und die Kontrolle des Netzes zu ihren Aufgaben. „Seit zwei Wochen arbeite ich an verschiedenen Tagen mehrere Stunden in den einzelnen Abteilungen und erhalte so einen direkten Einblick in den Alltag der Mitarbeiter, die Rückmeldungen sind sehr positiv und mir macht es wirklich Spaß“, so Neubauer. Heute baute er Schneezäune auf und verschaffte sich einen Eindruck von der Amtswerkstatt. „Die Straßenwärter leisten jeden Tag sehr viel für unsere Sicherheit. Das ist schwere Handarbeit, aber durch die technische Begleitung auch eine sehr moderne Tätigkeit“, so der Landrat. Gleichzeitig appellierte er an die Autofahrer, bei Behinderung durch die Arbeiten der Meisterei Verständnis zu zeigen und gerade im Winter bei unklaren Straßenverhältnissen mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen. Je nach Witterungslage ist der Winterdienst teilweise rund um die Uhr im Einsatz, in der Regel aber zwischen 03:00 Uhr und 22:00 Uhr. Unterstützung erhalten die Meistereien durch rund 20 Fremdunternehmen. Damit stehen maximal 60 Fahrzeuge für Einsätze zur Verfügung. Der Landkreis selbst verfügt über 28 Fahrzeuge, darunter befinden sich auch fünf Multicars sowie LKW und Unimogs. Regelmäßig wird der Fuhrpark erneuert, in diesem Jahr erhält die Meisterei Brand-Erbisdorf einen Unimog. Der Landrat dazu: „Unser Ziel ist es natürlich, gute Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter vorzuhalten, dazu gehören auch moderne Fahrzeuge.“ Dabei betont er die Bedeutung der eigenen Amtswerkstatt. Hier werden die komplette Technik gewartet und Ersatzteile vorgehalten. Damit könne man flexibel reagieren. Zum Abschluss wünschte er den Mitarbeitern in der Meisterei und der Fremdunternehmen stets eine unfallfreie Fahrt und eine ruhige Saison.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_lra-Dirk-Neubauer-Schneezaunaufbau_8b2a8fd451.jpeg Männer beim Aufbau von Schneezäunen 1
news-6603 0 Fri, 21 Oct 2022 10:01:31 +0200 Breitbandprojekte im Landkreis laufen weiter https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/breitbandprojekte-im-landkreis-laufen-weiter.html Der Förderstopp des „Graue-Flecken-Programms" hat auf die laufenden Projekte im Landkreis keine Auswirkung.  Der Förderstopp des „Graue-Flecken-Programms" hat auf die laufenden Projekte im Landkreis keine Auswirkung.  Das Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr hat über die Beendigung des derzeitigen Förderaufrufs zum „Graue-Flecken-Programm“ (Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland“) informiert. Breitband-Projekte für Übertragungsgeschwindigkeiten von 30 bis 100 Mbit/s werden somit nicht mehr berücksichtigt.

„Auf die laufenden Breitband-Projekte im Landkreis Mittelsachsen hat der Förderstopp nach derzeitiger Einschätzung keine Auswirkung. Bereits gestellte oder bestehende Anträge werden weiter bearbeitet“, erklärt Breitband-Koordinator Mattias Borm. Änderungsanträge für die bisherigen weißen Flecken-Projekte als sogenannte „weiß-grau Upgrades“ werden weiterhin angenommen. Das betrifft in Einzelnen:

  • Zusätzliche weiße Flecken durch nicht realisierten Eigenausbau von Telekommunikationsunternehmen
  • Upgrade der Ausbauziele mit Eigenbeteiligung (sogenannte Vortriebsziele) in die Komplettförderung so diese die Definition eines grauen Flecks (Versorgung unter 100 Mbit/s im Download) entsprechen.
  • 15 Prozent zusätzliche Ausbauadressen als Synergieupgrade graue Flecken pro Projekt beziehungsweise Cluster. Hiermit sollen vornehmlich im ländlichen Raum außerhalb von Ortskernen restliche Anschlüsse „eingesammelt“ und der Ausbau damit komplettiert werden.
  • Dem finanziellen Aufwuchs der Bestandprojekte sind aber vergaberechtlich Grenzen gesetzt, sodass insbesondere keine neuen Gebiete in die Projekte aufgenommen werden können.     

Der Landkreis konzentriert sich vorerst auf diese weiß-grau Upgrades und unabhängig von der Förderung auf den Abschluss von Kooperationsverträgen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau mit investitionswilligen Telekommunikationsunternehmen. Dafür wurde mit dem Kreistagsbeschluss vom 28. September 2022 die rechtliche und organisatorische Grundlage geschaffen.

Die Auswertung des im dritten Quartal durchgeführte landkreisweiten Markterkundungsverfahrens zur Versorgungslage mit Breitbandanschlüssen wird voraussichtlich noch im Oktober fertiggestellt. Die Ergebnisse sind als Grundlage für mögliche Förderanträge ein Jahr nach Veröffentlichung gültig. „Mögliche Graue-Flecken Projekte werden weiterhin vorbereitet und verbleiben dann bedauerlicherweise vorerst antragsfähig in der Schublade“, so Mattias Borm.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-breitband.jpg Breitband Breitbandkabel vor einem Wohnhaus Foto: Karsten / stock.adobe.com 1 Mehr zum Breitbandausbau https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband.html
news-6593 0 Tue, 18 Oct 2022 07:47:00 +0200 Studierende begrüßt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/studierende-begruesst.html Landrat Dirk Neubauer hat die BA-Studierenden im Landratsamt begrüßt. Gleichzeitig konnte er den ausgelernten Straßenwärtern und Studentinnen zum Abschluss gratulieren. Landrat Dirk Neubauer hat die BA-Studierenden im Landratsamt begrüßt. Gleichzeitig konnte er den ausgelernten Straßenwärtern und Studentinnen zum Abschluss gratulieren. Vier frisch ausgelernte Straßenwärter und vier Studentinnen der Hochschule Meißen konnte Landrat Dirk Neubauer im Team begrüßen. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung bleiben sie den Straßenmeistereien beziehungsweise der Verwaltung als Mitarbeiter erhalten. Eine BA-Studentin und ein BA-Student beginnen das Studium mit dem theoretischen Teil in Breitenbrunn beziehungsweise in Dresden und dem praktischen Teil im Landratsamt Mittelsachsen.

Schon jetzt läuft die Bewerbungszeit für das kommende Ausbildungsjahr. Bis zum 30. November können sich künftige Schulabsolventinnen und -absolventen für den Ausbildungsberuf der/des Verwaltungsfachangestellten bewerben. Für die Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in sind Bewerbungen bis 31. Dezember möglich. Für ein Studium der allgemeinen Verwaltung ist eine Bewerbung an der Hochschule Meißen und dem Landratsamt nötig. Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-mittelsachsen.de/karriere.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2022/studenten.jpg Gruppenfoto mit Studenten und Azubis und Landrat vorm Eingang Landratsamt 1
news-6590 0 Mon, 17 Oct 2022 11:50:00 +0200 „Digitale Initiative Mittelsachsen“: Start der Unternehmensbefragung https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/digitale-initiative-mittelsachsen-start-der-unternehmensbefragung.html Im Rahmen des zweiten Netzwerktreffens der mittelsächsischen Industrie am 6. Oktober 2022 in Freiberg startete Landrat Dirk Neubauer die Unternehmerbefragung zur „Digitalen Initiative Mittelsachsen“. Im Rahmen des zweiten Netzwerktreffens der mittelsächsischen Industrie am 6. Oktober 2022 in Freiberg startete Landrat Dirk Neubauer die Unternehmerbefragung zur „Digitalen Initiative Mittelsachsen“. Mit dem digitalen Wandel verbinden sich vielfältige Chancen und Herausforderungen. Besonders in Mittelsachsen können und sollen neue Informations- und Kommunikationsdienste räumliche Distanzen überbrücken und standortbezogene Herausforderungen überwinden. Davon profitiert die regionale Wirtschaft in Industrie, Dienstleistung und Handwerk. 

Mit der Befragung der Unternehmen möchte der Landkreis herausfinden, wie Unternehmerinnen und Unternehmer digitale Dienste nutzen, vor welchen Herausforderungen die lokalen Unternehmern stehen und welche Hürden die Unternehmenslenker für sich sehen.

Die Ergebnisse der Befragung sollen den tatsächlichen Bedarf in der Region zeigen, damit die adäquate Entwicklung des Landkreises und der ansässigen Unternehmen bedarfsgerecht unterstützt werden kann.

Die Befragung läuft bis zum 31. Januar 2023 und richtet sich an die Unternehmerinnen und Unternehmer in Mittelsachsen – unabhängig von der Größe und von der Branche. „Seien Sie dabei und gestalten Sie mit uns die Digitalisierung unseres Landkreises. Lassen Sie uns gemeinsam weiterhin Profiteure des digitalen Wandels sein“, ermuntert der Landrat die mittelsächsische Unternehmerschaft.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/d/6/csm_221006_Umfrage_Landrat_mit_Code_3a5b8c973c.jpg Landrat zeigt Schild mit QR-Code 1 Zur Befragung https://www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de/service/digitale-initiative
news-6585 0 Fri, 14 Oct 2022 14:41:00 +0200 Impfsaison gegen Influenza hat begonnen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/impfsaison-gegen-influenza-hat-begonnen-1.html Die Influenzasaison beginnt in der Regel Anfang Oktober. Im August 2022 gab es zehn Labormeldungen, im September 15 und im Oktober bisher 14 Influenzafälle im Landkreis. In diesem Jahr ist die Zahl der Grippekranken schon im Sommer ungewöhnlich hoch gewesen. Zwischen 1. Juni und 31. Juli lagen dem Gesundheitsamt 29 Influenza-Labormeldungen vor. Die Dunkelziffer liegt sicherlich noch um einiges höher, da nicht jeder Erkrankte den Arzt aufsucht und dieser dann auch nicht bei allen Patienten eine Laboruntersuchung veranlasst. Zum Vergleich: in den Jahren 2019, 2020 und 2021 waren es zwei Meldungen im selben Zeitraum. Die Influenzasaison beginnt in der Regel Anfang Oktober. Im August 2022 gab es zehn Labormeldungen, im September 15 und im Oktober bisher 14 Influenzafälle im Landkreis. In diesem Jahr ist die Zahl der Grippekranken schon im Sommer ungewöhnlich hoch gewesen. Zwischen 1. Juni und 31. Juli lagen dem Gesundheitsamt 29 Influenza-Labormeldungen vor. Die Dunkelziffer liegt sicherlich noch um einiges höher, da nicht jeder Erkrankte den Arzt aufsucht und dieser dann auch nicht bei allen Patienten eine Laboruntersuchung veranlasst. Zum Vergleich: in den Jahren 2019, 2020 und 2021 waren es zwei Meldungen im selben Zeitraum. „Maske tragen, Abstand halten, häufiges Hände waschen: Das hat sicher dazu beigetragen, dass sich deutlich weniger Menschen angesteckt haben“, sagt Andreas Gabriel, kommissarischer Leiter des Gesundheitsamts. Das Immunsystem, das nun seit zwei Jahren kaum noch mit Influenzaviren in Berührung gekommen ist, ist in diesem Winter schlechter gewappnet als sonst. Der beste Schutz vor einer echten Grippe ist die saisonale Grippeschutzimpfung. Nach dem kleinen Piks dauert es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Deshalb sollte zeitnah ein Impftermin beim Hausarzt vereinbart werden.

Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung für alle Altersgruppen ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat. „Besondere Dringlichkeit zur Impfung besteht bei medizinischem Personal, chronisch Kranken, Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, Personen über dem 60. Lebensjahr, Schwangeren, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, Berufstätigen mit hohem Publikumsverkehr und Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln“, so Andreas Gabriel.

Eine Impfung ruft keine Grippe hervor. Allerdings können für ein bis zwei Tage grippeähnliche Symptome auftreten, wie beispielsweise Abgeschlagenheit oder leichte Temperaturerhöhung.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-impfen.jpg Impfung Spritze wird zur Impfung angesetzt 1
news-6577 0 Wed, 12 Oct 2022 14:22:36 +0200 17 Schulen mit knapp 900 Jugendlichen nehmen am „Projekt Komm auf Tour“ teil https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/17-schulen-mit-knapp-900-jugendlichen-nehmen-am-projekt-komm-auf-tour-teil.html „Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probiere aus, was dir Spaß macht. Zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum.“ So lautet eine zentrale Botschaft des fünftätigen Projekts „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“, welches am 5. Oktober 2022 begann. „Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probiere aus, was dir Spaß macht. Zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum.“ So lautet eine zentrale Botschaft des fünftätigen Projekts „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“, welches am 5. Oktober 2022 begann. Landrat Dirk Neubauer eröffnete als Schirmherr die Veranstaltung in Döbeln, an der dieses Jahr knapp 900 Jugendliche der siebten und achten Klassen aus 17 Schulen beteiligt waren.

Aufgeteilt in vier Gruppen absolvieren die Schüler mit ihren Reisebegleitern einen rund 500 qm großen Erlebnisparcours. Jeder Durchlauf beinhaltet sechs Stationen - beginnend beim „Reiseterminal“ zum „Labyrinth“, von der „sturmfreien Bude“ über die „Bühne“ zum „Zeittunnel“ bis hin zum „Auswertungsterminal“. An jedem Punkt können Aufgaben gelöst werden, für welche die Jugendlichen Stärkepunkte in Form von Aufklebern erhalten. Eine Beispielaufgabe: „Betten bauen“ an der „Sturmfreien Bude“. Ein nach einer Partynacht verwüstetes Schlafzimmer muss dabei wieder in den Urzustand versetzt werden. Betten müssen bezogen, umgeschmissene Pflanzen aufgestellt und die Deko gerichtet werden.

In Deutschland gibt es 324 anerkannte Ausbildungsberufe. Viele Jugendliche sind oft schlecht informiert oder haben noch keine Vorstellung von ihrem Traumberuf. Durch das Projekt sollen die Jugendlichen die entsprechende Unterstützung und Orientierungshilfe erhalten. „Die Möglichkeit, die eigenen Stärken in so einem begrenzten Raum auszuprobieren, soll den Jugendlichen insbesondere bei der Berufsorientierung und Lebensplanung helfen“, sagt Melanie Möbius aus dem Referat Wirtschaftsförderung des Landratsamtes. Stärken wie handwerkliches Geschick oder Organisationstalent aber auch Teamfähigkeit können bei der Suche nach dem geeigneten Beruf entscheidend sein.

An den sogenannten „Stärkeschränken“ mit spannenden Materialcollagen erfahren die Teilnehmer dann, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren gesammelten Stärken passen könnten. „Wir zeigen darin außerdem auf, welche Unternehmen im Landkreis die passenden Ausbildungsberufe anbieten. Anhand von ausgehangenen Listen können die Schüler sich gleich die Firmen notieren und Kontakt aufnehmen“, so Melanie Möbius. Das Feedback der Jugendlichen zeigt, dass die Aktion gut ankommt. Viele von ihnen haben an sich neue Stärken kennengelernt und damit einen wichtigen Anreiz für die spätere Berufswahl erhalten.

Diese Maßnahme wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus, die Bundesagentur für Arbeit und den Landkreis Mittelsachsen. Unterstützt wird das Projekt außerdem durch sogenannte Reisebegleiter, welche aus Institutionen und Firmen der Region bestehen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_kommauftour_2022_a958970ff0.jpg Fotokarten auf einem Tisch und Hände 1
news-6496 0 Tue, 11 Oct 2022 17:42:00 +0200 Zweite Bürgersprechstunde mit dem Landrat https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/zweite-buergersprechstunde-mit-dem-landrat.html Landrat Dirk Neubauer lädt zu seiner zweiten digitalen Bürgersprechstunde ein. Sie findet am 17. Oktober um 17:00 Uhr statt. Landrat Dirk Neubauer lädt zu seiner zweiten digitalen Bürgersprechstunde ein. Sie findet am 17. Oktober um 17:00 Uhr statt. Die Stunde wird erneut digital stattfinden. Fragen können direkt oder im Chat gestellt werden. Die erste Fragestunde hatte knapp 40 Teilnehmer beziehungsweise Zuhörer. Themen waren unter anderem die Energiegenossenschaften, die Schülerbeförderung und die Familienpaten.

Unter diesem Link ist die Teilnahme möglich. Dort muss man sich mit Namen anmelden. Eine Registrierung ist nicht nötig. Für die Teilnahme über PC oder mobile Geräte ist keine zusätzliche Software nötig. Man kann auch per Telefon teilnehmen. Dazu muss die Nummer 02195/9449-964 gewählt und auf Anfrage der PIN 071 853 978 eingegeben werden. 

Wichtiger Hinweis: Es ist eine öffentliche Veranstaltung und für jeden zugänglich. Der Name und eventuell die Telefonnummer beziehungsweise das Video des Teilnehmenden sind für jeden sichtbar.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_DN_3_a468621c2b.jpg Landrat Dirk Neubauer sitzt an seinem Schreibtisch vor Tablet und PC Foto: Lutz Weidler 1
news-6544 0 Tue, 11 Oct 2022 15:51:00 +0200 Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen 2023 „Lieblingsplätze für alle“ https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/investitionsprogramm-barrierefreies-bauen-2023-lieblingsplaetze-fuer-alle.html Das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ wird aufgrund des großen Bedarfs fortgeführt. Das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ wird aufgrund des großen Bedarfs fortgeführt. Für das Förderjahr 2023 ist jedoch zu beachten, dass die dem Investitionsprogramm zugrundeliegende Richtlinie des Freistaates derzeit überarbeitet wird. Daher weist das Landratsamt daraufhin, dass eventuelle Modifikationen in der Ausgestaltung des Programms nicht ausgeschlossen werden können. 

Mit den Fördermitteln soll ein gleichberechtigter Zugang zu öffentlich zugänglichen Gebäuden und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen ermöglicht werden. Die Fördermittel sollen für kleine Investitionen zum Abbau bestehender Barrieren insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- Gesundheits- und Gastronomiebereich bereitgestellt werden. Auch für kleine Investitionen zur Schaffung von Barrierefreiheit in bestehenden ambulanten Arztpraxen und Zahnarztpraxen kann diese Förderung genutzt werden. Die Förderung öffentlicher kommunaler Gebäude, öffentlicher Infrastruktur oder öffentlicher Aufgabenträger ist ausgeschlossen. Mögliche Ausnahmen sind hier freiwillige (Zusatz-) Angebote, wie beispielsweise für Bibliotheken, Sportstätten des Freizeit- und Breitensports, Freibäder, Museen, Seniorenbegegnungsstätten, Jugend- und Freizeittreffs. 

Beispiele der vergangenen Förderperioden waren unter anderem: die Errichtung von Spielgeräten für Kinder mit Behinderungen auf Spielplätzen, die barrierefreie Umgestaltung von Eingangs- und Empfangsbereichen zum Beispiel in Apotheken und Geschäften, der Einbau von Automatiktüren oder die Schaffung von barrierefreien Zuwegungen. 

Als Pächter, Inhaber oder Eigentümer einer öffentlich zugänglichen Einrichtung oder eines öffentlich zugänglichen Gebäudes beziehungsweise als Arzt oder Zahnarzt einer ambulanten Praxis formulieren Interessierte ihre Idee in einer kurzen Vorhabenbeschreibung, kalkulieren die Kosten und reichen beides beim Landkreis Mittelsachsen ein. Die Anträge sind mittels des eingestellten Antragsformulars ergänzt um einen Kostenvoranschlag sowie ein aussagekräftiges Foto spätestens bis zum 30. November 2022 im Landratsamt Mittelsachsen, Geschäftskreis Ordnung, Soziales und Gesundheit, einzureichen.  

Hinweis: Es können nur vollständige Anträge entgegengenommen und berücksichtigt werden. Als Ansprechpartner für das Antragsverfahren steht Uwe Donner per E-Mail unter uwe.donner@landkreis-mittelsachsen.de oder unter Telefon 03731 799-3382 zur Verfügung.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/shutterstock-rollstuhlfahrer.jpg Behinderung Symbolbild Rollstuhlfahrer 1 Antragsformular zum Investitionsprogramm https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/News_Downloads/antrag-investitionsprogramm-2023-ua.pdf
news-6560 0 Mon, 10 Oct 2022 10:34:39 +0200 GSQ umbenannt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/gsq-umbenannt.html Ein Kreistagsbeschluss vom Juli wurde jetzt final umgesetzt. Ein Kreistagsbeschluss vom Juli wurde jetzt final umgesetzt. Die GSQ – Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung Freiberg mbH ist umbenannt worden. Sie heißt jetzt „Landkreis Mittelsachsen Servicegesellschaft mbH“. Derzeit verfügt sie über 60 Mitarbeiter und ist unter anderem in den Bereichen der Unterbringung von Asylsuchenden und Flüchtlingen sowie Arbeitsmarktdienstleistungen tätig. Hier bewirtschaften die Beschäftigten unter anderem Tafelgärten. Künftig wird besonders der Bereich der Verwaltungsdienstleistungen gestärkt werden. Im neuen Gesellschaftsvertrag heißt es beispielsweise: „Insbesondere soll die Gesellschaft wirtschaftliche, serviceorientierte und qualitativ hochwertige Leistungen im gesamten Bereich der öffentlichen Infrastruktur erbringen.“

„Damit erreichen wir unter anderem in der Verwaltung eine gewisse Flexibilität, wenn es punktuell zu Arbeitsschwerpunkten kommt, wie beim Führerscheinumtausch“, erklärt der Leiter der Abteilung Finanzen und Controlling Dr. Christoph Trumpp. Unter anderem unterstützt die Gesellschaft den Landkreis bei der Digitalisierung von Unterlagen. Es werden durch die Gesellschaft keine hoheitlichen Aufgaben übernommen, wie zum Beispiel die Verbescheidung von Anträgen. Nach Dr. Trumpps Angaben ist die Weiterentwicklung ein längerer Prozess, aber durch den Beschluss des Kreistages habe man dafür die Grundlage gelegt.

Schon heute spüre man positive Effekte der Tochtergesellschaft. Als Beispiel nennt er hier die Anmietung von Objekten zur Unterbringung von Asylsuchendenden. Dies ist wirtschaftlicher als wenn der Landkreis selbst Objekte anmietet.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1