Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Sat, 06 Mar 2021 18:17:25 +0100 Sat, 06 Mar 2021 18:17:25 +0100 TYPO3 EXT:news news-4867 Fri, 05 Mar 2021 10:36:04 +0100 Corona-Lage am 5. März 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-5-maerz-2021.html Themen: Hinweise zum Umgang mit Laientests, neue Regeln ab Montag in Sachsen Themen: Hinweise zum Umgang mit Laientests, neue Regeln ab Montag in Sachsen Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 21 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15.797. Davon entfallen 6.078 auf den Altkreis Mittweida, 3.161 auf den Altkreis Döbeln und 6.558 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 65,4. Aktuell werden 34 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, acht davon beatmet. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 574. Derzeit sind 20 Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen und Kitas sowie vier Pflegerichtungen betroffen.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Hinweis zum Umgang mit Laientests

Verschiedene Supermarktketten und Drogerien haben angekündigt, dass sie in den kommenden Tagen erstmals einen Schnelltest für zu Hause anbieten. Jeder hat damit die Möglichkeit sich selbst auf Corona zu testen. Wenn man dies zu Hause für sich macht und dieser Test positiv sein sollte, dann muss keine Meldung beim Gesundheitsamt erfolgen. Auf Grundlage eines positiven sogenannten Laientest wird die Behörde zur Kontaktnachverfolgung nicht aktiv. Wichtig ist, sich bei einem positiven Ergebnis bei einem selbstgemachten Test sofort abzusondern bzw. sich in Quarantäne zu begeben und einen PCR-Test machen zulassen. Dies kann beispielsweise beim Hausarzt oder der Teststation in Chemnitz erfolgen. Sollte dieser auch positiv sein, dann erhält das Gesundheitsamt eine Meldung und setzt sich mit der betroffenen Person in Verbindung. Die Quarantäne darf nur verlassen werden, wenn das Testergebnis negativ ist. Geregelt ist dieses Verfahren in der Allgemeinverfügung zur Quarantäne mit Gültigkeit ab 15. Februar.

Medieninformationen des Freistaates:

Neue Regelungen in der Corona-Schutz-Verordnung ab dem 8. März

Das Kabinett hat nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 3. März die sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Damit werden die Beschlüsse auf Landesebene umgesetzt. Die neue Verordnung gilt vom 8. März bis Ablauf des 31. März 2021. Damit werden die geltenden Corona-Maßnahmen im Wesentlichen fortgeführt. Die Grundsätze wie Reduzierung der Kontakte und das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen im öffentlichen Raum (idealerweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske), überall dort, wo sich Menschen begegnen, bleiben gültig. Dies gilt auch für den Verzicht auf Reisen und Besuche sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln. Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert: Ein Hausstand darf sich in der Öffentlichkeit sowie in privat genutzten Räumen und Grundstücken mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Insgesamt sind maximal fünf Personen erlaubt. Kinder unter 15 Jahren werden nicht mitgezählt. Die bislang geltenden Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Auflage, die Unterkunft nur mit triftigem Grund verlassen zu dürfen, werden grundsätzlich aufgehoben. Dies gilt auch für das Alkoholverbot. Die nächtliche Ausgangssperre fällt ersatzlos weg. Alle Beschäftigten und Selbstständigen mit direktem Kundenkontakt sind ab 15. März 2021 verpflichtet, einmal wöchentlich einen Corona-Test vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Arbeitgeber müssen die Tests für den Arbeitnehmer kostenfrei zur Verfügung stellen. Arbeitgeber sind verpflichtet, ab dem 22. März 2021 ihren Beschäftigten, die an ihrem Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot zur Durchführung eines kostenlosen Selbsttests mindestens einmal pro Woche zu unterbreiten. Voraussetzung für Anwendung dieser Regelungen ist, dass ausreichend Testungen am Markt vorhanden sein müssen. Fahrschulen dürfen vollumfänglich öffnen. Bedingung ist eine wöchentliche Testung des Personals, ein Hygienekonzept und ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest des Kunden. Buchläden, Baumschulen, Gartenmärkte, Baumärkte und Blumengeschäfte gelten künftig als Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung und dürfen öffnen. Nötig sind hier eine Begrenzung der Kundenzahl und ein Hygienekonzept. Die im Folgenden aufgeführten, inzidenzbasierten Lockerungen sind nicht zulässig, wenn das festgelegte Maximum von 1.300 durch Covid-19-Erkrankte belegten Krankenhausbetten in Sachsen auf der Normalstation überschritten wird.

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt erlauben:

  • Click & Meet im Einzel- und Großhandel nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum. Erlaubt ist maximal ein Kunde pro angefangenen 40 Quadratmeter Verkaufsfläche. Unterstützungsbedürftige Personen und Minderjährige zählen nicht mit.
  • Individualsport alleine oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 15 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.
  • Öffnung von weiteren körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik- und Tattoostudios mit wöchentlicher Testung des Personals. Kunden müssen einen tagesaktuellen negativen Covid-19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen.
  • Ab 15. März 2021: Öffnung von botanischen Gärten, Zoos und Tierparks mit vorheriger Terminbuchung. Gleiches gilt für die Öffnung von Museen, Galerien und Gedenkstätten.

Hat sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März 2021 erlauben:

  • Außengastronomie mit vorheriger Terminvereinbarung. Sitzen mehrere Hausstände an einem Tisch, ist ein negativer, tagesaktueller Covid-19-Schnell- oder Selbsttest notwendig.
  • Die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Musiktheatern, Musik-, Kunst- sowie Tanzschulen. Bedingung ist ein negativer, tagesaktueller Covid-19-Schnell- oder Selbsttest für Besucher.
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich. Teilnehmer müssen einen negativen, tagesaktuellen Covid19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen.
  • Bibliotheken.

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt erlauben:

  • Öffnung des Einzel- und Großhandels mit Kundenbeschränkung.
  • Kontaktfreien Sport in kleinen Gruppen (maximal 20 Personen) im Außenbereich.
  • Ab dem 15. März 2021: Öffnung von Zoos, botanischen Gärten und Tierparks sowie Museen, Galerien und Gedenkstätten ohne Terminvereinbarung.

Hat sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März erlauben:

  • Öffnung der Außenbereiche der Gastronomie ohne Terminvereinbarung und ohne Testpflicht für Gäste.
  • Öffnung von Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten und Musiktheatern ohne Testpflicht für Besucher.
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich ohne Testpflicht für Teilnehmer.

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt erlauben:

  • Lockerung der Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich in der Öffentlichkeit und im privaten Raum bis zu drei Hausstände mit insgesamt maximal zehn Personen treffen. Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt.

Rückfallregelung / verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Inzidenz

  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 50 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der Kreisfreien Stadt, gelten im Landkreis oder kreisfreien Stadt ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regelungen für eine Inzidenz zwischen 50 und unter 100:. Der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt muss die darüber hinaus geltenden entsprechenden Lockerungen aufheben.
  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 100 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der Kreisfreien Stadt, müssen Landkreise oder kreisfreie Stadt die entsprechenden Lockerungen ab dem zweiten darauffolgenden Werktag aufheben. Zeitgleich müssen Ausgangsbeschränkungen (Verlassen der Unterkunft nur mit triftigem Grund) und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit eingeführt werden. Zudem gelten erneut die Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt und maximal einer weiteren Person. Kinder unter 15 Jahre bleiben unberücksichtigt.
  • Sind die maßgeblichen Inzidenzwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten Ausgangsbeschränkungen und Alkoholverbot ab dem zweiten darauffolgenden Werktag ebenso wieder außer Kraft wie die strengeren Kontaktbeschränkungen.
  • Die zuständigen kommunalen Behörden können abhängig von der regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen ergreifen.

Die neue Verordnung wird in Kürze online veröffentlicht: https://www.coronavirus.sachsen.de/

November- und Dezemberhilfen des Bundes: 304 Millionen Euro für Antragsteller aus Sachsen

Seit dem vergangenen Freitag sind weitere 28 Millionen Euro an sächsische Unternehmen und Selbstständige, die November- und Dezemberhilfen des Bundes beantragt haben, geflossen. Insgesamt haben die Antragsteller aus dem Freistaat, die vom „Lockdown light“ im November und Dezember 2020 betroffen waren, bis heute Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von 304 Millionen Euro erhalten. Davon entfallen rund 151 Millionen Euro auf die „Novemberhilfe“ und rund 153 Millionen Euro auf die „Dezemberhilfe“. Abschließend bearbeitet worden sind fast 92 Prozent aller bislang 16.970 eingegangenen Anträge auf Novemberhilfe und rund 83 Prozent aller bislang 16.079 eingegangenen Anträge auf Dezemberhilfe. Auch Unternehmen mit einem hohen Finanzbedarf, also Beträgen von über zwei Millionen Euro, können nun Wirtschaftshilfen im Rahmen der November- und Dezemberhilfe beantragen. Dabei können sie wählen, auf welchen Beihilferahmen sie ihren Antrag stützen, um die bestehenden Förderspielräume bestmöglich für ihre jeweilige unternehmerische Situation zu nutzen. Nach den Abschlagszahlungen durch den Bund erfolgt die vollständige Auszahlung der Novemberhilfen seit dem 12. Januar und der Dezemberhilfen seit dem 1. Februar durch die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB). Sie zahlt diese Hilfen im Auftrag des Bundes aus. Wöchentlich gehen zahlreiche neue Anträge ein. Die Beantragung ist jeweils bis zum 30. April 2021 möglich. Anträge auf Überbrückungshilfe III können seit dem 10. Februar gestellt werden. Diese Hilfen können auch die Unternehmen beantragen, die keine November- oder Dezemberhilfe erhalten haben. Seit dem 3. März können auch größere vom Lockdown betroffene Unternehmen die Überbrückungshilfe III beantragen. Die bislang geltende Umsatzhöchstgrenze von 750 Millionen Euro entfällt. Dies gilt für Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche, die von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffen sind sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche. Abschlagszahlungen für die Überbrückungshilfe III fließen seit dem 15. Februar; seit Ende Februar erweiterte Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu maximal 800.000 Euro für den gesamten Förderzeitraum. An sächsische Antragsteller sind bislang Abschläge in Höhe von 49 Millionen Euro geflossen. Sachsen erwartet weiterhin, dass der Bund nun auch die Bewilligung und Auszahlung der vollen Summen schnellstens ermöglicht.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Am Montag ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona1.jpeg Corona - Abstrich Arzt hält Abstrichröhrchen Foto: Robert Leßmann – adobe.stock.com 1 Mehr zum Thema Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4863 Thu, 04 Mar 2021 15:31:09 +0100 Corona-Lage vom 4. März 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-4-maerz-2021.html Schulen sollen für weitere Schüler geöffnet werden – für Schulbesuch soll Testpflicht gelten. Schulen sollen für weitere Schüler geöffnet werden – für Schulbesuch soll Testpflicht gelten. Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 47 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15 776. Davon entfallen 6066 auf den Altkreis Mittweida, 3158 auf den Altkreis Döbeln und 6552 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 66,8.  

Aktuell werden 35 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, neun davon beatmet. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 565.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Schulen sollen weiter geöffnet werden – Testpflicht bei Schulbesuch

Bisher konnten lediglich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und Primarschüler ihre Schulen besuchen. Unter strengen Hygieneregeln sollen in Sachsen die Schulen für alle weiteren Schüler schrittweise geöffnet werden. Es soll jedoch eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler – mit Ausnahme der Primarstufe – und das gesamte Personal der Schulen gelten, heißt es in einer Mitteilung des Kultusministeriums. Eine entsprechende Corona-Schutz-Verordnung werde die Staatsregierung am Freitag (5. März) beschließen. Alle Planungen stehen unter dem Vorbehalt des Ergebnisses der Anhörung im Sächsischen Landtag und des Beschlusses der neuen Corona-Schutz-Verordnung.

Zur Umsetzung der Testpflicht sollen Selbsttests zum Einsatz kommen. Das Kultusministerium arbeitet daran, diese Selbsttests in ausreichenden Mengen zu beschaffen, damit diese ab dem 15. März zur Verfügung stehen. Parallel können auch Schnelltests durch geschultes Personal stattfinden. Schüler ab Klassenstufe 5 sollen sich einmal pro Woche testen, Lehrer und weiteres Personal an den Schulen zweimal pro Woche. Der Test soll an der Schule durchgeführt werden oder es muss ein aktueller Testnachweis vorgezeigt werden. Wer keinen negativen Test vorlegen kann, darf nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Der Unterricht findet dann nur in Distanz statt. Die Schüler müssen sich in dem Fall schriftlich abmelden.

In einem ersten Öffnungsschritt sollen zunächst am 10. März an Förderschulen auch die Schüler oberhalb der Primarstufe ihre Schulen wieder besuchen können. Es findet eingeschränkter Regelbetrieb statt. Das heißt die Klassen und Gruppen müssen streng voneinander getrennt bleiben. Die Testung an den Förderschulen am 10. März soll nach dem bisherigen Modell durch medizinisch geschultes Personal mit Schnelltests durchgeführt werden. Hier tritt – wie bei den anderen Schulen – eine Testpflicht mit Auslieferung der Selbsttests ab dem 15. März ein. An den Grundschulen trifft die Testpflicht nur Lehrkräfte und weiteres Personal.

Ab dem 15. März sollen die übrigen weiterführenden Schulen auch für alle anderen Schülerinnen und Schüler geöffnet werden, für die in den vergangenen drei Monaten kein Präsenzunterricht möglich war. Die Klassen müssen jedoch geteilt werden, der Unterricht findet im Wechselmodell statt.

Fast alle Schüler müssen sowohl auf dem Gelände der Schule, als auch im Schulgebäude eine medizinische Maske tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen von der Maskenpflicht im Unterrichtsraum gibt es lediglich für Primarschüler und Schüler der Förderschulen sowie bei vorliegendem Attest.

Geplant ist weiterhin auch, dass die Kindertageseinrichtungen und Schulen wieder geschlossen werden, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb eines Landkreises oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen andauernd überschritten wird. Grundsätzlich gilt, dass der Präsenzunterricht an Schulen und die Kindertagesbetreuung wiederaufgenommen werden können, wenn der 100-er Inzidenzwert an fünf Tagen unterschritten wird.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona4.jpg Schnelltest Corona-Schnelltest Foto: aneriksson – adobe.stock.com 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4858 Thu, 04 Mar 2021 11:28:30 +0100 Frauentag 2021 – Wir denken Zukunft https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/frauentag-2021-wir-denken-zukunft.html Die Corona-Pandemie fordert der Gesellschaft in einem unbekannten Ausmaß und stellt die Menschen vor viele soziale und wirtschaftliche Probleme. Mitten in der Pandemie werfen die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mittelsachsen Annett Schrenk, der Stadt Freiberg Katrin Pilz und des Jobcenters Mittelsachsen Antje Dorn einen Blick auf Frauen. Schwerpunkt bildet dabei die Frage: „Wie hat uns diese Zeit verändert, unsere Arbeitswelt, unsere Familien und unser Leben in der Gesellschaft?“ Die Corona-Pandemie fordert der Gesellschaft in einem unbekannten Ausmaß und stellt die Menschen vor viele soziale und wirtschaftliche Probleme. Mitten in der Pandemie werfen die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Mittelsachsen Annett Schrenk, der Stadt Freiberg Katrin Pilz und des Jobcenters Mittelsachsen Antje Dorn einen Blick auf Frauen. Schwerpunkt bildet dabei die Frage: „Wie hat uns diese Zeit verändert, unsere Arbeitswelt, unsere Familien und unser Leben in der Gesellschaft?“ In einer virtuellen Runde kommen die regionalen Gleichstellungsbeauftragten mit kommunalen Verantwortlichen und Frauen aus dem Gewerbs- und Vereinsleben ins Gespräch. Sie werden über die neuen Arbeitsformen, die Steigerung der Attraktivität der Gesundheits- und Pflegeberufe und Strategien, um die Auswirkungen der Pandemie zu überwinden, sprechen.

Als Gesprächspartner und -partnerinnen stehen zur Verfügung:

  • Landrat Matthias Damm
  • Professor Dr. Bernhard Cramer; Oberberghauptmann Leiter des Sächsischen Oberbergamtes
  • Arne-Gret Hesse; Frauenbeauftragte des Sächsischen Oberbergamtes
  • Sven Krüger; Oberbürgermeister der Universitätsstadt Freiberg
  • Alexander Münch; Personalchef Stiftung Münch
  • Andrea Gerlach; Einzelhändlerin und Mitglied der Freiberger Soroptimistinnen
  • Elisabeth Schwerin; Mitglied im Vorstand des Müllerhof e. V. Mittweida.

Die Gleichstellungsbeauftragten laden Interessierte herzlich dazu ein, sich am 8. März 2021 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit ihnen auszutauschen, Probleme offen anzusprechen, aber auch über neue Ansätze zu diskutieren. Aufgrund der Online-Plattform und der Freigabe der Teilnahme-Lizenzen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Interessierte können sich per E-Mail bei Annett Schrenk über annett.schrenk@landkreis-mittelsachsen.de anmelden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-krokusse.jpg blühende Krokusse 1
news-4856 Wed, 03 Mar 2021 14:55:05 +0100 Bauanträge im Zusammenhang mit Baukindergeld – Frist wird knapp https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/bauantraege-im-zusammenhang-mit-baukindergeld-frist-wird-knapp.html Wie das Referat Bauantragsbearbeitung im Landratsamt Mittelsachsen mitteilt, gehen Anfang März noch täglich mehrere Bauanträge ein, deren Baugenehmigung bis Ende März vorliegen soll, um das Baukindergeld zu erhalten. Seit Januar sind über 30 Bauanträge eingegangen. Wie das Referat Bauantragsbearbeitung im Landratsamt Mittelsachsen mitteilt, gehen Anfang März noch täglich mehrere Bauanträge ein, deren Baugenehmigung bis Ende März vorliegen soll, um das Baukindergeld zu erhalten. Seit Januar sind über 30 Bauanträge eingegangen. Eine solche Genehmigung kann jedoch aufgrund der zweimonatigen gesetzlichen Beteiligungsfrist der jeweiligen Gemeinde formell kaum mehr erreicht werden, heißt es aus dem Referat. Um gegebenenfalls doch noch eine Lösung zu finden, werden die Bauherren gebeten, sich mit der Baugenehmigungsbehörde in Verbindung zu setzen. Das geht unter Telefon 03731 799-1951 oder 03731 799-1949 beziehungsweise über die Durchwahl des angegebenen Sachbearbeiters.

Das Baukindergeld ist ein staatlicher Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Er soll es Familien mit Kindern leichter machen, ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung zu finanzieren. Pro Kind gibt es 12.000 Euro, die in jährlichen Raten zu je 1.200 Euro ausgezahlt werden. Das Baukindergeld kann erst beantragt werden, wenn die Immobilie bezogen ist. Der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung müssen zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. März 2021 datiert sein.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-haus-geld.jpg Spielhaus steht auf Geldscheinen 1 Referat Bauaufsicht und Denkmalschutz im Landratsamt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/referat-bauaufsicht-und-denkmalschutz.html
news-4849 Mon, 01 Mar 2021 13:39:58 +0100 Wirtschaftsförderung Mittelsachsen hat eine neue Chefin https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/wirtschaftsfoerderung-mittelsachsen-hat-eine-neue-chefin.html Kerstin Kunze ist seit 1. März Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. Kerstin Kunze ist seit 1. März Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten übernimmt Kerstin Kunze am 1. März das Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung in der Landkreisverwaltung. Nachdem sich im Dezember der langjährige Wirtschaftsförderer Hartmut Schneider in den Ruhestand verabschiedet hat, ging das Referat mit der amtierenden Leiterin Karin Ilgert bereits in Frauenhand über. Die neue Frau an der Spitze kann bereits auf über 20 Jahre Erfahrung in der Wirtschaftsförderung zurückblicken.

Die Betriebswirtin lernte nach dem Abitur Verwaltungsfachangestellte und bildete sich berufsbelgleitend weiter. „Angefangen habe ich in der Arbeitsförderung, bevor ich den Bereich ländlicher Raum und später das Standortmarketing übernommen habe", sagt die 41-jährige. „Wir werden das Jahr 2021 vor allem nutzen, um uns den Status quo genau anzusehen und dann mit neuen Projekten gemeinsam mit den Unternehmen wieder durchzustarten", blickt die Penigerin in die Zukunft und auf ihre aktuell zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Referat gehören die Bereiche Breitband, Wirtschaftsförderung, Fachkräfte mit Berufsorientierung, Tourismus und die Nestbau-Zentrale.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-kerstin-kunze.jpg Kerstin Kunze Kerstin Kunze am Schreibtisch 1 Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/referat-wirtschaftsfoerderung-und-kreisentwicklung.html
news-4842 Fri, 26 Feb 2021 14:24:35 +0100 Osterzeit ist wieder „Nestbau-Zeit“ https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/osterzeit-ist-wieder-nestbau-zeit.html Auch in diesem Jahr plant die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen wieder eine spezielle Kampagne rund um die Osterzeit. Aufgrund der schwierigen Corona-Situation möchte das Team der Nestbau-Zentrale besonders die Familien in Mittelsachsen ansprechen und zum Nestbauen einladen. Auch in diesem Jahr plant die Nestbau-Zentrale Mittelsachsen wieder eine spezielle Kampagne rund um die Osterzeit. Aufgrund der schwierigen Corona-Situation möchte das Team der Nestbau-Zentrale besonders die Familien in Mittelsachsen ansprechen und zum Nestbauen einladen. Unter dem neuen Slogan „Zuhause in Mittelsachsen – Dein Nest zum Ankommen und Bleiben“ werden ab heute wieder die beliebten Bastelvorlagen für Kindergärten und Schulhorte angeboten. Gemeinsam mit den Erziehern und Erzieherinnen können Kinder im Vorschul- und Grundschulalter ihr eigenes Osternest bauen. Die bunten Vorlagen für ein Nest mit Osterhasen können unter Anleitung ausgeschnitten, zusammengeklebt und ganz individuell verschönert und befüllt werden. So haben die Kinder ein tolles Ostergeschenk.

Über die Nestbau-Webseite (www.nestbau-mittelsachsen.de/ostern-in-mittelsachsen.html) können die Einrichtungen diese direkt bestellen. Für alle anderen bastelfreudigen Nestbauer steht die Vorlage natürlich auch zum kostenlosen Download bereit. Familien können so zu Hause mit ihren Kindern kreativ werden und tolle Osterüberraschungen für Freunde und Familie zaubern.

Zusammen mit den Bastelvorlagen verschickt die Nestbau-Zentrale zudem Postkarten an die Einrichtungen – als Ostergruß zum Weitersenden an Familie und Freunde. Obendrauf gibt es in diesem Jahr das neue Familien-Kartenspiel der Wirtschaftsregion Mittelsachsen, solange der Vorrat reicht. Das mittelsächsische Kartenspiel lädt die Kinder dazu ein, die verschiedenen Handwerksberufe und deren Werkzeuge rund um den Nestbau zu entdecken.
Neben den Kindertageseinrichtungen erhalten zudem alle Kommunen und LEADER-Regionalmanagements in Mittelsachsen ein eigenes Osterpaket mit Bastelvorlagen, Postkarten und Kartenspiel zur Auslage.

Auch ein Gewinnspiel ist in der Vorbereitung. Es startet pünktlich zum Beginn der Osterferien auf der Facebook-Seite „Wirtschaftsregion Mittelsachsen“Die Webseite zur Oster-Aktion informiert in diesem Jahr außerdem zu aktuellen Jobangeboten in der Region sowie rund ums ländliche Bauen. Neuigkeiten zur Kampagne sind über die Nestbau-Webseite sowie die Facebook und Instagram Kanäle der Wirtschaftsregion Mittelsachsen zu finden.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-nestbau.png Logo der Nestbauzentrale 1
news-4838 Thu, 25 Feb 2021 14:47:09 +0100 Corona-Lage am 25. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-25-februar-2021.html Themen: 46 neue Fälle, Impfungen jetzt unter anderem auch für Lehrer und Kita-Personal möglich Themen: 46 neue Fälle, Impfungen jetzt unter anderem auch für Lehrer und Kita-Personal möglich Das Gesundheitsamt meldet heute 46 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15 470. Davon entfallen 5960 auf den Altkreis Mittweida, 3092 auf den Altkreis Döbeln und 6418 auf den Altkreis Freiberg. Laut Robert-Koch-Institut liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 41,1.  

Aktuell werden 48 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 10 davon beatmet.

Sachsen eröffnet Impfmöglichkeit für Angehörige der nächsten Priorisierungsstufe

Der Freistaat Sachsen erweitert den Kreis der für den Erhalt einer Coronaschutzimpfung berechtigten Personen. Das teilte das Sozialministerium heute mit. Ab sofort werden Impftermine erstmals auch für diejenigen Personen der zweithöchsten Priorisierungsstufe angeboten, die 18 bis 64 Jahre alt sind (gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission für den Impfstoff AstraZeneca). Dazu zählen nach einer Änderung der Impfverordnung des Bundes auch Personen, die in Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen tätig sind. Verimpft wird der Impfstoff AstraZeneca. Die Termine können online unter sachsen.impfterminvergabe.de oder telefonisch unter 0800 0899089 gebucht werden.

In die Gruppe 2 mit hoher Priorität gehören folgende Personen unter 65 Jahre, die ab sofort Impftermine buchen können:

  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • Personen mit Trisomie 21,
    • Personen nach Organtransplantation
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit psychiatrischer Erkrankung
    • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen, nicht in Remission befindlichen Krebserkrankungen oder Krebserkrankungen vor oder während einer Krebsbehandlung oder einer onkologischen Anschlussrehabilitation
    • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder anderer ähnlich schwerer chronischer Lungenerkrankung
    • Personen mit Diabetes mellitus (HbA1c ≥ 58 mmol/mol 7,5%)
    • Personen mit Leberzirrhose und anderer chronischer Lebererkrankung
    • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
    • Personen mit Adipositas (BMI > 40)
    • Personen, bei denen nach ärztlicher Beurteilung und Prüfung durch eine Einzelfallkommission ebenfalls ein (sehr) hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht
  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen
    • von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (80 Jahre oder älter)
    • von Personen ≥65 Jahre in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen
    • von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird, auch Hebammen bzw. Personal involviert in die Geburtsvorbereitung.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen versorgen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind
    • Personen nach Organtransplantationen
    • Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, sofern nicht in der höchsten Priorisierungsstufe
    • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die
    • im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind
    • in relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
    • in Obdachlosenunterkünften und Asylbewerberunterkünften untergebracht oder tätig sind.
    • in Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen tätig sind

Zum Nachweis der Impfberechtigung ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers beziehungsweise ein ärztliches Attest notwendig. Geimpft werden können vorerst nur die Menschen der Priorisierungsgruppe 2, die zwischen 18 und 64 Jahre alt sind. Geimpft wird in den 13 Impfzentren mit dem Impfstoff AstraZeneca. Die anderen beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna werden weiterhin vorrangig an die über 80-Jährigen verimpft.

Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe 1 angehören, können sich auch weiterhin gleichberechtigt zu einer Impfung anmelden.

Weitere Informationen: www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-impfen.jpg Impfung Spritze wird zur Impfung angesetzt 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4841 Thu, 25 Feb 2021 07:11:00 +0100 Schutzzäune für Amphibien https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/schutzzaeune-fuer-amphibien.html In diesen Tagen werden die mobilen Leiteinrichtungen zum Schutz von Amphibien aufgebaut. Organisiert wird dies von der unteren Naturschutzbehörde (uNB) mit Hilfe der Straßenmeistereien des Landkreises, den betroffenen Städte und Gemeinden und unterstützt durch ehrenamtliche Helfer, die Naturschutzstation Weiditz, den NABU Kreisverband Freiberg und den Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha sowie den NABU Regionalverband Erzgebirge. In diesen Tagen werden die mobilen Leiteinrichtungen zum Schutz von Amphibien aufgebaut. Organisiert wird dies von der unteren Naturschutzbehörde (uNB) mit Hilfe der Straßenmeistereien des Landkreises, den betroffenen Städte und Gemeinden und unterstützt durch ehrenamtliche Helfer, die Naturschutzstation Weiditz, den NABU Kreisverband Freiberg und den Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha sowie den NABU Regionalverband Erzgebirge. Die mobilen Amphibienleiteinrichtungen standen in den vergangenen Jahren außergewöhnlich lange an den Straßen – im Durchschnitt acht Wochen. „Dies war dem Wetter geschuldet, dass entweder zu kalt oder zu trocken für die Amphibienwanderung war, denn Amphibien benötigen für ihre Wanderung eine Nachttemperatur von wenigstens fünf Grad und Regen“, erklärt der Leiter des Referates Naturschutz Udo Seifert. Wie lange die Schutzzäune in diesem Jahr stehen, kann noch nicht gesagt werden, aber es wird wahrscheinlich wieder so wie in den letzten Jahren. Die Natur hat von  diesjährigen kräftigen Winter mit beträchtlichen Minustemperaturen sofort wieder auf den Frühlingsmodus umgeschaltet.

Insgesamt sind im Landkreis Mittelsachsen 28 Konfliktpunkte zu betreuen. 2020 wurden 13 381 Exemplare gerettet. Die Tiere werden am Straßenrand in Fangeimer verbracht und über die Straße getragen. Gleichzeitig werden unter anderem Erhebungen zu Anzahlen und Arten geführt, um aktuelle Informationen zu den Vorkommen zu erhalten.

An folgenden Straßenabschnitten wurden die mobilen Amphibienleiteinrichtungen aufgebaut:

  • S 210 zwischen Großwaltersdorf und Gränitz, im Weißbachtal
  • K 7701 zwischen Marbach und Einmündung Waldkirchener Straße
  • K 7701 zwischen Ortsausgang Schellenberg Richtung Hohenfichte (Anbindung)
  • S 205 vor Ortseingang Kleinwaltersdorf nach Bahnübergang
  • K 8251 im Bereich Ortseingang von Königshain
  • S 200 kurz nach Ortsausgang Erlau
  • S 32 zwischen Höfchen und Kriebstein
  • K 7703 Fahrtrichtung recht aus Richtung Hausdorf
  • S 35 im Bereich des Krebsbaches in Döhlen
  • S 34 im Bereich der „Sieben Kurven“ in Hainichen
  • S 247 rechts von Niederelsdorf nach Oberelsdorf
  • S 247 rechts von Oberelsdorf nach Niederelsdorf
  • B 173 Memmendorf am Gasthof „Goldener Stern“
  • S 202 nach Ortsausgang Sachsenburg links in Fahrtrichtung Frankenberg
  • Straße der Stadt MW Bürgerwald, an der S 201 rechts in Richtung Rossau, Staubecken
  • S 242 rechts von Mutzscheroda nach Altzschillen
  • K 7794 rechts zwischen Hohentanne und Rothenfurth
  • K 7717 rechts zwischen Reichenbach in Richtung Großvoigtsberg
  • Straße der Stadt Flöha zwischen Lärchenstraße und der Straße Am Pfarrwald
  • Gemeindestraße an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Flöha an der KGA „Bergidyll“
  • Gemeindestraße am Wald in Eppendorf an der Waldsiedlung
  • Gemeindestraße rechts auf der Chursdorfer Straße in Chursdorf in Richtung Helsdorf
  • Gewerbegebiet auf dem Versandweg gegenüber der Firma Cyberport (blaue Werkshalle)
  • Siebenlehn
  • S 185 in Rechenberg-Bienenmühle auf der Muldentalstraße rechts gegenüber dem Ökologischem Bad
  • S 211 an der Talsperre Rauschenbach, in drei Abschnitten
  • Gemeindestraße Geringswalde, am Forstweg/Teichgasse
  • Heidelbeerweg Rossau (Wasserskianlage-Anbindung an die vorhandene stationäre Leiteinrichtung)
  • Freistraße in Langenau

Die gesamte Aktion im Interesse des Artenschutzes wird durch den Freistaat Sachsen anteilig gefördert.

Das Referat Naturschutz bittet die Bevölkerung, die Amphibien in den Eimern (an den mobilen  Amphibienzäunen) zu belassen. Durch ehrenamtliche Helfer werden die Eimer täglich zwei Mal geleert, die Amphibien nach Art und Geschlecht bestimmt und gezählt und durch die Behörde erfasst. Der Tierschutz wird durch die Leerungen gewahrt.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_frosch-nah_28baa95726.jpg Ein Frosch schwimmt im Teich Grünfrosch 1 Referat Naturschutz des Landratsamtes https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/referat-naturschutz.html
news-4830 Wed, 24 Feb 2021 10:30:32 +0100 Straßen werden geflickt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/strassen-werden-geflickt.html Nach Frost und Tauwetter steht fest: Der Winter hat mehr Schäden verursacht als im Vorjahr. Nach Frost und Tauwetter steht fest: Der Winter hat mehr Schäden verursacht als im Vorjahr. Mit den höheren Temperaturen taut auch der Boden auf und die Straßenschäden werden in Mittelsachsen sichtbar. „Wir gehen aufgrund des intensiveren Winters von mehr Schäden im Vergleich zum vergangenen Jahr aus“, erklärt der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienstes und Bauwerksverwaltung Dirk Schlimper. Dies betrifft vor allem die Straßen, in deren Körper es immer wieder Eingriffe gab und die ohnehin schon in einem sehr schlechten Zustand waren. Zur Erklärung: Wird es nach einer längeren Frostperiode wärmer, tauen die eingeschlossenen Eislinsen, die zuvor zu Straßenhebungen geführt haben auf. Wenn dann das überschüssige Wasser entweicht, kann der entstandene Hohlraum zum Riss oder zum Loch in der Fahrbahn werden.

Die normale Flickung, bei der Schlaglöcher gefüllt werden, kann noch nicht erfolgen. Die Mischwerke öffnen in der Regel je nach Witterungslage wahrscheinlich im März. Aber auch hier ist die Witterung entscheidend, es darf nicht zu kalt sein. Große bzw. gefährliche Schadstellen werden schon jetzt instand gesetzt, hierzu wird sogenanntes Kaltmischgut verwendet. Schlimper: „Dies hält nicht lange, aber stellt eine provisorische Verbesserung dar. Jede Woche wird das Straßennetz zweimal durch die Mobile Straßenaufsicht befahren, damit kann bei Schadstellen auch umgehend gehandelt werden.“

Nach einer ersten Schadensaufnahme sind im Bereich der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf die Bundesstraße (B) 171 in Ullersdorf und Neuclausnitz, die Staatsstraße (S) 209 in Mulda, die S 185 Rechenberg-Bienenmühle, die S 207 Eppendorf und S 235, in Hennersdorf die Kreisstraße (K) 7705 und in Dorfchemnitz die K 7733 die Abschnitte mit den größten Schäden, die ausgebessert werden müssen. Im Bereich der Straßenmeisterei Freiberg sind besonders betroffen die S 206 in Brand-Erbisdorf und St. Michaelis und die K 7702 zwischen Gahlenz und Hammerleubsdorf.

Straßenschäden gibt es im Gebiet der Rochlitzer Meisterei fast überall. Die schlimmsten Schäden weisen auf: die S 36 zwischen Massanei und Waldheim, die S 250 zwischen Neugepülzig und Zetteritz sowie die K 8212 zwischen Mittweida und Ringethal.

Die S 247 in Königshain-Wiederau, die S 204 in Auerswalde und Lichtenau sowie die S 242 in Wechselburg sind im Bereich der Meisterei Mühlau am stärksten betroffen.

Die Straßenmeisterei von Döbeln ist seit vergangener Woche dabei, die Schäden an der B 169 zwischen Neudorf und Wolfsgut auszubessern. Auch an der S 32 zwischen Ebersbach und Krematorium sowie die S 44 in Brösen müssen Schlaglöcher geflickt werden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-schlagloch.jpg Ein Spielzeugauto verschwindet im Schlagloch 1
news-4827 Tue, 23 Feb 2021 09:37:50 +0100 Vier Millionen Euro für Kitas https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/vier-millionen-euro-fuer-kitas.html In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22. Februar ging es um Fördermittel für Kitas und die Schulsozialarbeit. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22. Februar ging es um Fördermittel für Kitas und die Schulsozialarbeit. Die Kitas „Bussi Bär“ in Roßwein, „Feldmäuse“ in Grünlichtenberg und „Koboldnest“ in Niederschöna erhalten für die Neuschaffung von Krippen- und Kitaplätzen Fördermittel aus dem Bundes-Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“. Bezuschusst werden außerdem die Kindertagespflege Anja`s Zwergenland in Halsbrücke, der Kindergarten „Zwergenland“ in Langenleuba-Oberhain und die Kita Schweikershain. Insgesamt fließen rund 4 Millionen Euro in die Einrichtungen, davon sind rund 3,2 Millionen Euro Bundesmittel.

Unterstützt werden Maßnahmen, mit denen neue Betreuungsplätze für Kinder von 0 Jahren bis zum Schuleintritt geschaffen beziehungsweise erhalten werden. Dazu gehören Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie Sanierungen und Renovierungen an Gebäuden und Außenanlagen. Außerdem sind Investitionen zur Schaffung und Umsetzung von Hygiene- und Raumkonzepten sowie die Einrichtung von Küchen förderfähig.

In Roßwein soll die Kita brandschutztechnisch saniert werden und ein Ersatzneubau für 30 Kita- und Krippenkinder entstehen. Dafür fließen rund 1,7 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm und knapp 170.000 Euro gibt der Landkreis dazu. Für rund 1,2 Millionen Euro entstehen sechs neue Kita-Plätze in Grünlichtenberg, gleichzeitig werden hier Auflagen des Landesjugendamtes (Betriebserlaubnisbehörde) umgesetzt. Und in Niederschöna soll die ehemalige Sparkassenfiliale umgenutzt werden: Für 70.000 Euro kann die Kita um zwölf Krippenplätze erweitert werden. Zum Erhalt von 25 Kindergartenplätzen fließen 650.000 Euro in die Kita Zwergenland der Stadt Penig für die Einrichtung eines Mehrzweckraums, 16.500 Euro erhält die Gemeinde Erlau, um den Schallschutz in der Kita Schweikershain zu verbessern und für rund 9.000 Euro soll der Spielplatz der Kindertagespflege in Halsbrücke saniert werden. Die Entscheidung des Jugendhilfeausschuss steht unter dem Vorbehalt etwaiger Änderungen durch den Kommunalen Sozialverband als Bewilligungsbehörde des Freistaats Sachsen.

Bis Ende 2020 hatten die Träger Zeit, ihren Investitionsbedarf zu melden. Es gingen 40 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 11,3 Millionen Euro ein.

Schulsozialarbeit wird fortgesetzt

Alle 38 bestehenden Schulsozialarbeit-Projekte an Oberschulen, Gymnasien, Grundschulen und Lernförderschulen im Landkreis können fortgeführt werden. Der Landkreis erhält dafür rund 2,25 Millionen Euro vom Freistaat.

Die Personalkosten für Schulsozialarbeit an Oberschulen in öffentlicher Trägerschaft werden zu 100 Prozent durch den Freistaat, alle anderen Kosten mit 80 Prozent sowie Mitteln des Landkreises, der Schulträger und aus Eigenmitteln des freien Trägers finanziert. 

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_adobestock_kita_fa846a217b.jpg Kinder spielen mit Holzeisenbahn Foto: stock.adobe.com/rawpixels 1
news-4824 Mon, 22 Feb 2021 13:26:52 +0100 Corona-Lage am 22. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-22-februar-2021.html Themen: Mehr als 200 Bescheinigungen für Grenzpendler ausgestellt, Kitas wieder gut ausgelastet Themen: Mehr als 200 Bescheinigungen für Grenzpendler ausgestellt, Kitas wieder gut ausgelastet Das Gesundheitsamt meldet heute acht Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt aktuell bei 15 353. (Hinweis: Es gab eine Datenpflege und in deren Folge eine Berichtigung der Fallzahlen.) Davon entfallen 5925 auf den Altkreis Mittweida, 3071 auf den Altkreis Döbeln und 6357 auf den Altkreis Freiberg. Laut Robert-Koch-Institut liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 55,6. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Aktuell werden 52 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 15 davon beatmet.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Befreiung von der Quarantänepflicht für Grenzpendler beantragt

Bisher sind für 210 sogenannte Grenzpendler aus 27 Unternehmen entsprechende Bescheinigungen beantragt worden. Für die tägliche Einreise nach Deutschland benötigen sie seit Donnerstag gemäß der geltenden Quarantäne-Verordnung eine Bescheinigung zur Befreiung von der Quarantänepflicht. Das gilt für Beschäftigte aus den folgenden Branchen:

  • Einrichtungen des Gesundheits – und Pflegewesens
  • Betriebe der Nutztierhaltung
  • Wasser- und Energieversorgung
  • Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft
  • Transport und Verkehrswesen
  • Apothekenwesen
  • Pharmawirtschaft
  • Bestattungswesen
  • Ernährungswirtschaft
  • Informationstechnik
  • Telekommunikationswesen
  • Labore medizinischer Einrichtungen

Damit die Beschäftigten der genannten Branchen unkompliziert an der Landesgrenze pendeln können, müssen diese die Bescheinigung stets bei sich tragen. Unternehmen können den Vordruck der Bescheinigung auf der Internetseite des Landkreises herunterladen. Der Vordruck ist vollständig auszufüllen, vom Betrieb zu unterschreiben und zu stempeln. Die betriebliche Bescheinigung muss vom Unternehmen dem Landratsamt per E-Mail an grenzpendler-corona@landkreis-mittelsachsen.de zur Prüfung und Genehmigung zugeleitet werden. Das Unternehmen erhält das bestätigte Dokument per Anhang einer E-Mail zurück und kann es den Beschäftigten aushändigen.

Kitas nach Öffnung wieder gut ausgelastet

Seit vergangenen Montag sind die Kitas auch in Mittelsachsen wieder geöffnet. Mit Stand Mittwoch besuchten rund 83 Prozent der angemeldeten Kinder ihre Einrichtung. Das ergab eine entsprechende Erhebung. Mitte Dezember, also kurz nach der Schließung der Kitas, waren es nur rund 16 Prozent – es wurde eine Notbetreuung angeboten. Anfang Januar betrug die Quote 27,5 Prozent.  Grundlage für die Notbetreuung bildete eine Schutz-Verordnung des Freistaates. Diese schrieb vor, welche Eltern ihre Kinder in eine Einrichtung geben können. Anspruch hatten Familien, wenn ein Elternteil oder beide in sogenannten systemrelevanten Bereichen wie zum Beispiel im Gesundheitswesen arbeiten. Während der ersten Schul- und Kitaschließung im Frühjahr vergangenen Jahres schwankten die Zahlen. Mitte März wurden rund sieben Prozent der Kinder in Mittelsachsen notbetreut. Nachdem die Möglichkeiten erweitert wurden, mehr Eltern Anspruch hatten, stieg auch die Zahl der Kinder in der Notbetreuung. Ende April waren es rund 14 Prozent, einen Monat später etwa 28 Prozent. Am Freitag teilte der Freistaat mit, dass er den Trägern der Kindertageseinrichtungen sowie den Kindertagesspflegepersonen kostenlos Corona-Schnelltestkits zur Verfügung stellt. Weitere Informationen gibt es unter www.bildung.sachsen.de/blog.

Rollendes Impfzentrum unterwegs

Das rollendes Impfzentrum des Deutschen Roten Kreuzes machte gestern in Großhartmannsdorf Station. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde dieser Probelauf organisiert, um einen möglichen flächendeckenden Einsatz zu prüfen. Insgesamt 130 Personen wurden nach Angaben der Hilfsorganisation dort geimpft. Unabhängig davon läuft die Impfung im Impfzentrum in Mittweida. Fragen zur Impfung werden an der sachsenweiten Hotline  unter der 0800 0899089 von Montag bis Sonntag zwischen 08:00 und 20:00 Uhr beantwortet. Über diese Telefonnummer können auch Termine gebucht werden. Dies geht auch über die Internetseite www.sachsen.impfterminvergabe.de. Es werden immer nur so viele Termine vereinbart, wie auch Impfstoff ankommt oder zumindest fest zugesagt ist. Das teilte das Sächsische Sozialministerium mit. Impfdosen für die Zweitimpfung werden mit der Impfstofflieferung sofort zurückgelegt. Termine über die Hotline können nur frühestens fünf Tage im Voraus vergeben werden, weil die Unterlagen per Brief an die Kunden versendet werden. Personen, die sich online einen Termin buchen, erhalten ihre Unterlagen zum selbst ausdrucken per E-Mail. Paarbuchungen: Sowohl über die Hotline wie auch das Onlineportal sind Paarbuchungen möglich. Dafür müssen sich aber beide Personen registriert haben und in die aktuell höchste Priorisierungsgruppe 1 gehören, wie die über 80-Jährigen.

November- und Dezemberhilfen des Bundes: 245 Millionen Euro für Antragsteller aus Sachsen

Seit dem 12. Januar zahlt die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) – die Novemberhilfen im Auftrag des Bundes vollständig aus. Die Antragsteller aus Sachsen, die vom „Lockdown light“ im November betroffen waren, haben bis Freitag Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von rund 127 Millionen Euro erhalten. Fast 84 Prozent aller bislang 16.539 eingegangenen Anträge sind abschließend bearbeitet worden. Das geht aus einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums hervor. Seit dem 1. Februar erfolgt durch die SAB – wiederum im Auftrag des Bundes – die vollständige Auszahlung der Dezemberhilfe. Bislang flossen Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von rund 118 Millionen Euro an sächsische Unternehmen. Rund 65 Prozent aller 15 172 eingegangenen Anträge sind abschließend bearbeitet worden. Die Beantragung der November- und Dezemberhilfe ist bis zum 30. April 2021 möglich. Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können seit der vergangenen Woche die Überbrückungshilfe III beantragen. Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona-Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können seit dieser Woche gestellt werden.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4821 Thu, 18 Feb 2021 17:09:36 +0100 Corona-Lage 18. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-18-februar-2021.html Themen: Befreiung von der Quarantänepflicht für Grenzpendler beantragen, Chancen nutzen: Weiterbildung auch in Zeiten der Kurzarbeit, DRK bietet Einweisung für Schnelltest an Themen: Befreiung von der Quarantänepflicht für Grenzpendler beantragen, Chancen nutzen: Weiterbildung auch in Zeiten der Kurzarbeit, DRK bietet Einweisung für Schnelltest an Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 33 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15 260. Davon entfallen 5904 auf den Altkreis Mittweida, 3042 auf den Altkreis Döbeln und 6314 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 59,5. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht. Es sind im Landkreis Mittelsachsen bisher zwölf Fälle mit der britischen Mutation nachgewiesen worden. Außerdem registrierte das Gesundheitsamt zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Dabei handelt es sich um acht Männer im Alter zwischen 71 und 95 Jahren sowie um zwei Frauen im Alter von 86 und 91 Jahren.

Aktuell werden 67 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 13 davon beatmet.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Befreiung von der Quarantänepflicht für Grenzpendler beantragen

In der sächsischen Wirtschaft sind auch Menschen aus Tschechien beschäftigt. Diese sind für die Unternehmen unverzichtbar. Für die tägliche Einreise nach Deutschland benötigen sie ab dem 19. Februar gemäß der geltenden Quarantäne-Verordnung eine Bescheinigung zur Befreiung von der Quarantänepflicht. Von der Quarantänepflicht befreit werden können Beschäftigte aus den folgenden Branchen:

  • Einrichtungen des Gesundheits – und Pflegewesens
  • Betriebe der Nutztierhaltung
  • Wasser- und Energieversorgung
  • Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft
  • Transport und Verkehrswesen
  • Apothekenwesen
  • Pharmawirtschaft
  • Bestattungswesen
  • Ernährungswirtschaft
  • Informationstechnik
  • Telekommunikationswesen
  • Labore medizinischer Einrichtungen

Damit die Beschäftigten der genannten Branchen unkompliziert an der Landesgrenze pendeln können, müssen diese die Bescheinigung stets bei sich tragen. Unternehmen können den Vordruck der Bescheinigung auf der Internetseite des Landkreises herunterladen. Der Vordruck ist vollständig auszufüllen, vom Betrieb zu unterschreiben und zu stempeln. Die betriebliche Bescheinigung muss vom Unternehmen dem Landratsamt per E-Mail an grenzpendler-corona@landkreis-mittelsachsen.de zur Prüfung und Genehmigung zugeleitet werden. Das Unternehmen erhält das bestätigte Dokument per Anhang einer E-Mail zurück und kann es den Beschäftigten aushändigen.

Chancen nutzen: Weiterbildung auch in Zeiten der Kurzarbeit

Die mittelsächsische Wirtschaft hält ihre Beschäftigten auch in der Coronakrise. Das zeigt die hohe Nutzung der Kurzarbeit. Schon davor war die Sicherung der Fachkräftebedarfe für viele mittelsächsische Unternehmen ein Thema. Umso mehr wird jetzt deutlich, dass neben der Rekrutierung der Fachkräfte die ständige Anpassung von Kenntnissen ein Dauerthema in den Betrieben ist. Der Gesetzgeber hat dafür die Förderung der Qualifizierung von Beschäftigten geregelt und die bestehenden Möglichkeiten zum Jahresbeginn nochmals weiter verbessert. Das teilte heute die Arbeitsagentur Freiberg mit. „Der Gesetzgeber hat darin die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren berufliche Tätigkeiten durch Strukturwandel und neue Technologien ersetzt werden können, nochmals verbessert. Die Arbeitsagentur kann die betroffenen Beschäftigten frühzeitig – also bevor Arbeitslosigkeit droht – beraten, eine abschlussbezogene Weiterbildung oder Anpassungsqualifizierung fördern und dadurch präventiv und nachhaltig Erwerbsverläufe stabilisieren,“ so Susan Heine, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Freiberg.

Weiterbildungen können gefördert werden, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Bedarf von mehr als 120 Stunden sehen und an einer zertifizierten Bildungsmaßnahme teilnehmen: Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – ungeachtet von Alter, Qualifikation oder Betriebsgröße -  können gefördert werden, wenn der Berufsabschluss in der Regel vier Jahre zurückliegt. Unterschiede gibt es nur in der Förderhöhe. Die Bundesagentur für Arbeit kann Arbeitgeber mit einer vollen oder teilweisen Übernahme der Lehrgangskosten sowie einem anteiligen Zuschuss zum Arbeitsentgelt unterstützen.

Lehrgangskosten und Zuschüsse zum Arbeitsentgelt werden je nach Unternehmensgröße bis zu 100 Prozent für weiterbildungsbedingte Zeiten ohne Arbeitsleistung übernommen. Je kleiner das Unternehmen, desto höher der Zuschuss. Zudem wird ein pauschalierter Arbeitgeberanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag erstattet. Seit dem 1. Januar 2021 besteht für Arbeitgeber die Möglichkeit mit nur einem Antrag die Förderung der beruflichen Weiterbildung für mehrere Beschäftigte gesammelt zu beantragen.

Für Beschäftigte im Kurzarbeitergeldbezug werden die Sozialversicherungsbeiträge bis zum 30. Juni 2021 zu 100 Prozent und vom 1. Juli bis 31. Dezember 2021 zu 50 Prozent, wenn die Kurzarbeit bis zum 30. Juni 2021 begonnen hat, übernommen. Wenn Kurzarbeitergeldbezieher gleichzeitig qualifiziert werden, kann so der Betrieb die andere Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge ab dem 1. Juli 2021 weiterhin erstattet bekommen.

Wer sich für eine Förderung interessiert, wendet sich bitte telefonisch an den (gemeinsamen) Arbeitgeberservice (0800 4 5555 20) oder seinen bekannten persönlichen Ansprechpartner.

Online gibt es weitere Informationen unter: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung

DRK bietet Einweisung für Schnelltest an

Der Kreisverband Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat neue Termine für die PoC-Antigen-Schnelltest-Einweisungen veröffentlicht:

  • 24. Februar von 11:30 bis 13:30 Uhr in Döbeln, Blumenstraße 51a
  • 25. Februar von 09:00 bis 11:00 Uhr in Hainichen, Feldstraße 6
  • 25. Februar von 11:30 bis 13:30 Uhr in Hainichen Feldstraße 6

Maßgeblich für die Durchführung der Schnelltests ist die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Diese regelt, dass Medizinprodukte wie der Antigen-Schnelltest nur von Personen durchgeführt werden dürfen, welche die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzen. Inhalt des Kurses sind theoretische Grundladen, Arbeitsschutz, Ablauf des Verfahrens, Anlegen der Schutzausrüstung und im praktischen Teil die Durchführung des Abstrichs. Anmeldungen sind unter E-Mail ausbildung@dl-hc.drk.de möglich.

Thema Tourismus: Deutlich weniger Übernachtungen

Rund 4,8 Millionen Touristen und knapp 13,5 Millionen Übernachtungen weist die Statistik für Sachsen im Jahr 2020 aus. Das bedeutet 43 Prozent weniger Ankünfte von Übernachtungsgästen und 35 Prozent weniger Übernachtungen als 2019. Die sächsische Tourismusbranche ist im Jahr 2020 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie hart getroffen worden. Die Ankünfte- und Übernachtungszahlen entsprechen ungefähr dem Niveau von vor 20 Jahren. „Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH hat nach dem ersten Lockdown und vor Beginn der Sommerferien mit der Kampagne ‚Erlebe Dein Sachsen‘ mit konkreten Urlaubsangeboten Sachsen als unverwechselbares Kultur- und Naturreiseziel vor allem auf dem deutschen Markt platziert. Parallel dazu haben wir mit allen 16 Bundesländern unter „Entdecke Deutschland“ für Sachsen als Reiseziel geworben“, erklärte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl. Daran knüpfe man auch in diesem Jahr wieder an, sobald der Startschuss für Urlaubsreisen in Deutschland fällt.

Onlineworkshop  „Vom Wert zum Produkt“

„GEMEINSAM Zukunft gestalten!“ lautete das Motto des ersten Digitalen Tourismustages Erzgebirge im November mit 150 Teilnehmern. Nun geht es mit Online-Workshops im März weiter. In einem zukunftsgerichteten Strategieprozess arbeitet sich der Tourismusverband Erzgebirge „von Werten zu Produkten“. Im Fokus stehen dabei die Forcierung von Zielgruppen, Prinzipien, Produkten und Angeboten der Region. Der Prozess wird über den neuen Mitglieder-Blog des Tourismusverbandes Erzgebirge e. V. aktiv begleitet und sichtbar.

Zum Abschluss des übergreifenden Prozesses werden die Erkenntnisse in drei Produktentwicklungsworkshops am 17., 18. und 23. März in der gesamten Region präsentiert und gemeinsam mit den touristischen Akteuren der Region praktische Handlungsmaßnahmen abgeleitet. Die kostenfreie Anmeldung zu den Workshops ist über den Tourismusverband Erzgebirge e. V. im Internet möglich.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-drk-werbung.jpg DRK-Banner Bannerwerbung für das DRK 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4819 Thu, 18 Feb 2021 09:32:47 +0100 Informationen für Unternehmen und Grenzpendler https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/informationen-fuer-unternehmen-und-grenzpendler.html Mittelsächsische Firmen bestimmter Branchen können für ihre Grenzpendler aus Tschechien eine Befreiung von der Quarantänepflicht beantragen. Mittelsächsische Firmen bestimmter Branchen können für ihre Grenzpendler aus Tschechien eine Befreiung von der Quarantänepflicht beantragen. In der sächsischen Wirtschaft sind auch Menschen aus Tschechien beschäftigt.  Diese sind für die Unternehmen unverzichtbar. Für die tägliche Einreise nach Deutschland benötigen sie ab dem 19. Februar gemäß der geltenden Quarantäne-Verordnung eine Bescheinigung zur Befreiung von der Quarantänepflicht. Von der Quarantänepflicht befreit werden können Beschäftigte aus den folgenden Branchen:

  • Einrichtungen des Gesundheits – und Pflegewesens
  • Betriebe der Nutztierhaltung
  • Wasser- und Energieversorgung
  • Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft
  • Transport und Verkehrswesen
  • Apothekenwesen
  • Pharmawirtschaft
  • Bestattungswesen
  • Ernährungswirtschaft
  • Informationstechnik
  • Telekommunikationswesen
  • Labore medizinischer Einrichtungen

Damit die Beschäftigten der genannten Branchen unkompliziert an der Landesgrenze pendeln können, müssen diese die Bescheinigung stets bei sich tragen.

Unternehmen können den Vordruck der Bescheinigung herunterladen. Der Vordruck ist vollständig auszufüllen, vom Betrieb zu unterschreiben und zu stempeln. Die betriebliche Bescheinigung muss vom Unternehmen dem Landratsamt Mittelsachsen per E-Mail an grenzpendler-corona@landkreis-mittelsachsen.de zur Prüfung und Genehmigung zugeleitet werden. Das Unternehmen erhält das bestätigte Dokument per Anhang einer E-Mail zurück und kann es den Beschäftigten aushändigen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/a-funke-grenze.jpg Grenzübergang zu Tschechien Foto: Andrea Funke 1
news-4810 Tue, 16 Feb 2021 14:36:52 +0100 Corona-Lage am 16. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-16-februar-2021.html Ausgangssperre und 15-Kilometer-Regel aufgehoben, Hinweis zum Impfen und Sachsen passt erneut Quarantäne-Verordnung an Ausgangssperre und 15-Kilometer-Regel aufgehoben, Hinweis zum Impfen und Sachsen passt erneut Quarantäne-Verordnung an Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 30 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15 156. Davon entfallen 5857 auf den Altkreis Mittweida, 3013 auf den Altkreis Döbeln und 6286 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 73,0. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Aktuell werden 80 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 13 davon beatmet.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Ausgangssperre und 15-Kilometer-Regel aufgehoben

Ab morgen sind die nächtliche Ausgangssperre und die 15-Kilometer-Regel aufgehoben. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde heute erlassen. Damit kann die häusliche Unterkunft in der Zeit von 22:00 bis 06:00 Uhr beispielsweise für Besuche bei einer weiteren nicht zum Hausstand gehörenden Person verlassen werden. Ebenso gilt für Versorgungsgänge, Individualsport oder Bewegung im Freien nicht mehr die Regel, dass diese nur im Umkreis von 15 Kilometern vom Wohnbereich oder der Unterkunft erfolgen können. Die neue Allgemeinverfügung regelt auch den Konsum von Alkohol, für den eine extra Verfügung bestand. Hierbei ändert sich nichts: Der Konsum von Alkohol in vielen Bereichen der Öffentlichkeit bleibt untersagt. Innerorts gilt in der Öffentlichkeit deshalb weiterhin ein Alkoholverbot. Auch außerorts ist an Bahnhöfen und auf Parkplätzen sowie im Umkreis von Sitzmöglichkeiten und Bushaltestellen der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit untersagt.

Blatt kommt später

Die Februar-Ausgabe des Mitteilungsblattes des Landkreises, der „Mittelsachsenkurier“, erscheint erst am Samstag. Ursprünglich sollte er morgen verteilt werden. Grund für die Verschiebung ist die Verteilung, die aufgrund der Situation nicht am gleichen Tag im ganzen Landkreis gewährleistet werden kann. Das Mitteilungsblatt erscheint zwölfmal im Jahr mit einer Auflage von 160 000 Stück.

Hinweis zum Impfen

Fragen Impfung werden an der sachsenweiten Hotline  unter der 0800 0899 089 von Montag bis Sonntag zwischen 08:00 und 20:00 Uhr beantwortet. Über diese Telefonnummer können auch Termine gebucht werden. Dies geht auch über die Internetseite https//:sachsen.impfterminvergabe.de. Es werden immer nur so viele Termine vereinbart, wie auch Impfstoff ankommt oder zumindest fest zugesagt ist. Das teilte das Sächsische Sozialministerium mit. Impfdosen für die Zweitimpfung werden mit der Impfstofflieferung sofort zurückgelegt. Eine Ausnahme stellt der Impfstoff von AstraZeneca dar, der aufgrund seiner Beschaffenheit flexiblere Termine für die Zweitimpfung ermöglicht und daher mit Eintreffen vollständig für die Impfkampagne zur Verfügung steht. Zusätzlich werden immer wiederkehrend einzelne sehr kurzfristige Termine ins Buchungssystem eingepflegt. Eine Auswahl des Impfstoffes ist nicht möglich. Welcher Impfstoff für die Erst- und Zweitimpfung vorgesehen ist, wird dem Kunden auf der Terminbescheinigung aufgezeigt. Natürlich liegt die letztendliche Entscheidung dazu beim ärztlichen Personal im Impfzentrum im Rahmen der Impftauglichkeitsuntersuchung. Termine über die Hotline können nur frühestens fünf Tage im Voraus vergeben werden, weil die Unterlagen per Brief an die Kunden versendet werden. Personen, die sich online einen Termin buchen, erhalten ihre Unterlagen zum selbst ausdrucken per E-Mail. Paarbuchungen: Sowohl über die Hotline wie auch das Onlineportal sind Paarbuchungen möglich. Dafür müssen sich aber beide Personen registriert haben und in die aktuell höchste Priorisierungsgruppe 1 gehören, wie die über 80-Jährigen.

Informationen des Mittelsächsischen Kultursommers

Aufgrund der noch immer aktuell unsicheren Corona-Lage rechnet der Mittelsächsische Kultursommer in den kommenden Wochen und Monaten wohl immer wieder mit kurzfristigen Änderungen, wie etwa Terminverschiebungen, Veranstaltungsabsagen und Ersatzprogrammen. Über die aktuellen Entwicklungen und eventuell notwendigen Änderungen im Festivalprogramm wird aktuell auf der Homepage www.miskus.de informiert. Beispielsweise wird die für den 5. Juni 2021 geplante Veranstaltung „Musikalische Kostbarkeiten auf Schloss Rochsburg“ coronabedingt ausfallen. Bereits erworbene Tickets werden zurückgenommen. Die Rückerstattung des Kaufpreises erfolgt nur bei den Vorverkaufsstellen, bei denen die Eintrittskarten zuvor erworben worden sind.

INFORMATIONEN DES FREISTAATES

Sachsen passt erneut Quarantäne-Verordnung an

Nach den Abstimmungen zwischen der Bundesregierung, Sachsen und Bayern ändert der Freistaat Sachsen seine Quarantäne-Verordnung und führt weitere Ausnahmen für einen engen Kreis systemrelevanter Berufspendler aus Virusvarianten-Gebieten ein. Ausnahmen von der Pflicht zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne gelten bei Einreisenden aus einem Virusvarianten-Gebiet in Sachsen künftig zusätzlich für:

  • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren.
  • Beschäftigte in der Wasser- und Energieversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen, im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft sowie in der Informationstechnik, im Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen.

Voraussetzung ist die tägliche Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Ausnahmen gelten nur für Beschäftigte, wenn deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar ist und dies durch eine amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde (Landkreise) nachgewiesen wird. Bis Donnerstag, 18. Februar 2021, 24:00 Uhr, gilt eine Übergangsfrist. Eine entsprechende Glaubhaftmachung ist durch Vorlage eines Arbeitsvertrages möglich. Darüber hinaus sind Personen von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen, die aus dringenden humanitären Gründen einreisen. Von dieser Ausnahme sind umfasst:

  • Verwandte 1. Grades bei einem Todesfall;
  • Einreise zur Geburt des eigenen Kindes;
  • zwei Verwandte 1. oder 2. Grades bei Ausfall sämtlicher Sorgeberechtigten;
  • Einreise zur zwingenden medizinische Behandlung;
  • Einzelfallaufnahme aus humanitären Gründen bei Gefahr für Leib oder Leben (§ 22 Satz 1, 2. Alternative AufenthG). Dies ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Voraussetzung ist eine tägliche Testung. Wie bereits bisher geregelt, sind von der 14-tägigen Quarantänepflicht zudem ausgenommen:
  • Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens (unter anderem Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen), wenn sie sich täglich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus  SARS-CoV-2 testen lassen.
  • Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind, wenn sie sich täglich auf  das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus  SARS-CoV-2 testen lassen.
  • Durchreisende, die ohne Aufenthalt den Freistaat durchreisen
  • Transportpersonal wie Lkw-Fahrer

Die Beschäftigten in Pflege/Gesundheitswesen und Nutztierhaltung müssen täglich getestet werden. Testungen, die in Tschechien oder Polen durchgeführt wurden, werden anerkannt, wenn diese den durch das Robert Koch-Institut vorgegebenen Anforderungen genügen. Für die LKW-Fahrer gilt die Einreise-Testpflicht. Diese müssen also bei Einreise einen Testnachweis mitführen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das gilt in gleicher Weise auch für Personen, die ohne Zwischenaufenthalt durch Sachsen durchreisen. Die geänderte Quarantäne-Verordnung gilt vom 17. Februar 2021 bis zum 7. März 2021.

Arbeitsschutzbehörde überprüft Angebot von Homeoffice

Am 27. Januar 2021 ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Kraft getreten. Mit dieser Verordnung wird beispielsweise geregelt, dass betriebsbedingte Zusammenkünfte wie Besprechungen auf das absolute betriebsnotwendige Maß zu beschränken und für notwendig Zusammenkünfte alternative Schutzmaßnahmen erforderlich sind und die Arbeitgeber verpflichtet sind, bei Büroarbeiten oder vergleichbaren Tätigkeiten das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen und entgegensprechende zwingende betriebliche Gründe der Arbeitsschutzbehörde auf Verlangen vorzulegen sind. Die bereits bestehenden Regelungen zum betrieblichen Infektionsschutz, wie die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel, sind auch weiterhin zu beachten. Seit dem 19. Mai 2020 wurde durch die Behörde bisher über 900 Besichtigungen durchgeführt und nahezu 1200 Mängel festgestellt, die im Regelfall zeitnah durch geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen abgestellt werden konnten. Dies teilte heute das Wirtschaftsministerium mit. Nur in 180 Fällen war eine schriftliche Einwirkung erforderlich, in zehn Fällen mussten die erforderlichen Maßnahmen angeordnet werden. Daneben wurden fast 370 Beratungen von Arbeitgebern zur Corona-Problematik aus Sicht des Arbeitsschutzes durchgeführt. Seit dem Inkrafttreten der Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde auch das Thema „Homeoffice immer dann, wo möglich“ intensiv in die Kontrollen einbezogen. Vorrangig steht hier im Fokus, wie die Arbeitgeber dieser Pflicht nachkommen. Bei Streitfällen sollen die Betriebs- oder Personalräte angerufen werden, bringt dies keine Abhilfe, entscheiden die Arbeitsschutzbehörden. Alleine zum Thema „Homeoffice“ wurden seitens der Arbeitsschutzbehörde bisher 25 Beschwerden bearbeitet, 58 Unternehmen hinsichtlich der veranlassten Maßnahmen zur Berichterstattung angeschrieben, in 82 Fällen beraten und 28 Vor-Ort-Kontrollen durchgeführt. Im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie sind die Kontrollen der Arbeitsschutzbehörde ausschließlich auf den Schutz der Beschäftigten ausgerichtet. Dazu gehört es nicht, zum Beispiel Zugangsbeschränkungen oder die Desinfektion von Einkaufswagen zu kontrollieren – dies sind Anforderungen des Infektionsschutzes, die auf den Schutz der Kunden abzielen. Die Arbeitsschutzbehörde kann und darf hier nicht eingreifen.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona4.jpg Schnelltest Corona-Schnelltest Foto: aneriksson – adobe.stock.com 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4806 Tue, 16 Feb 2021 08:20:48 +0100 Bewerben für Studiengang Wirtschaftsinformatik https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/bewerben-fuer-studiengang-wirtschaftsinformatik.html Das Landratsamt bildet weiter aus und begleitet ab dem 1. Oktober den praktischen Teil des Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Sachsen. Das Landratsamt bildet weiter aus und begleitet ab dem 1. Oktober den praktischen Teil des Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Sachsen. Noch bis zum 30. April können sich Interessierte bewerben. Neben der sozialen Kompetenz, IT-Kenntnissen und Belastbarkeit ist eine Voraussetzung die allgemeine Hochschulreife oder ein ähnlicher Abschluss. Das Studium geht über drei Jahre. Die Absolventen erlangen nach erfolgreicher Beendigung des Studiums den akademischen Abschluss Bachelor of Science. Studieninhalte sind beispielsweise Programmierung und Datenbanken, Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre sowie IT-Management und Konzepte. Die vollständige Ausschreibung ist im Internetauftritt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de veröffentlicht. Dort finden Interessierte Informationen zu den weiteren Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Derzeit werden 37 Azubis in verschiedenen Berufen im Landratsamt Mittelsachsen ausgebildet.

Des Weiteren absolvieren 16 Studierende ihr duales Studium. 

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Arbeitgeber/d-mueller-studenten-mappe.jpg 1 Ausbildung & Studium im Landratsamt Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/karriere/ausbildung-studium.html
news-4804 Mon, 15 Feb 2021 14:46:15 +0100 Corona-Lage 15. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-15-februar-2021.html Hinweis zu Kurzarbeitergeld bei Grenzpendlern, Landkreis plant Aufhebung der Ausgangssperre und 15-Kilometer-Regel, Party musste beendet werden Hinweis zu Kurzarbeitergeld bei Grenzpendlern, Landkreis plant Aufhebung der Ausgangssperre und 15-Kilometer-Regel, Party musste beendet werden Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 16 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15 126. Davon entfallen 5845 auf den Altkreis Mittweida, 3004 auf den Altkreis Döbeln und 6277 auf den Altkreis Freiberg. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 73,3. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht. Bisher wurden sechs Fälle mit der britischen Mutation im Gesundheitsamt registriert.

Zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasste heute die Behörde. Dabei handelt es sich um sieben Männer im Alter zwischen 63 und 91 Jahren und um drei Frauen im Alter zwischen 67 und 91 Jahren.

Aktuell werden 79 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 13 davon beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Ausgangssperre und 15 Kilometer-Regel wird diese Woche aufgehoben

Der Landkreis plant, bis Mittwoch die sogenannte nächtliche Ausgangssperre und die 15-Kilometer-Regel aufzuheben. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung lässt die Aufhebung zu, wenn der Inzidenzwert im Freistaat Sachsen und im Landkreis an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt. Sobald der Wert wieder über 100 steigt, muss der Landkreis die Aufhebung allerdings wieder zurücknehmen. Der Landkreis informiert offensiv, wenn die Allgemeinverfügungen veröffentlicht wurden ist.

Polizei musste Party beenden

Nach einem Hinweis wegen Lärms suchten Polizisten am Samstag eine Wohnung im Anton-Günther-Steig in Brand-Erbisdorf auf. In dieser hielten sich neben der Wohnungsmieterin noch neun weitere Personen aus mehreren Haushalten auf. Die Feierlichkeit wurde beendet und insgesamt zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen die geltenden Bestimmungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gegen die Beteiligten im Alter zwischen 14 und 42 Jahren erstattet. Die Gäste verließen die Wohnung.

Wichtiger Hinweis zu Kurzarbeitergeld bei Grenzpendlern:

Grundsätzlich kann für Grenzpendler Kurzarbeitergeld gewährt werden kann. Das teilte die Arbeitsagentur Freiberg mit. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld ist daran geknüpft, dass in dem Betriebsteil, der sich in Deutschland befindet, wegen einer behördlichen Anordnung oder fehlender Auslastung gar nicht oder nicht mehr voll gearbeitet werden kann. Sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Grenzgänger sind, von dem Arbeitsausfall im Betrieb betroffen, bekommen sie für die ausgefallene Arbeitszeit Kurzarbeitergeld. Dies gilt auch dann, wenn es zu einer Grenzschließung oder Quarantänemaßnahme kommt, von der sie betroffen sind. Für Fragen mittelsächsischer Betriebe zum Kurzarbeitergeld steht eine regionale Hotline zur Verfügung: 0371 567-3477

Weitere Informationen dazu stehen im Internetauftritt der Arbeitsagentur zur Verfügung.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona3.jpg Blutprobe Blutprobe im Röhrchen Foto: H_ko – stock.adobe.com 1 Mehr zum Corona-Virus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4797 Sun, 14 Feb 2021 11:07:21 +0100 Corona-Lage 14. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-14-februar-2021.html 16 Neuinfektionen, neue Regeln in Sachsen ab morgen und Wirtschaftshilfe kann beantragt werden. 16 Neuinfektionen, neue Regeln in Sachsen ab morgen und Wirtschaftshilfe kann beantragt werden. Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 16 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15 110. Davon entfallen 5842 auf den Altkreis Mittweida, 2997 auf den Altkreis Döbeln und 6271 auf den Altkreis Freiberg. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 73,0. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Aktuell werden 75 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 13 davon beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Neue Regeln ab morgen:

Ab morgen tritt die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates in Kraft. Neu geregelt wurde unter anderem, dass Friseure und Fußpflege-Betriebe ab 1. März öffnen dürfen. Bedingung ist ein Hygienekonzept, dass eine wöchentliche Testung von Betriebsinhabern und Beschäftigten vorsieht sowie das Tragen medizinischer Masken. Bei Friseuren ist zusätzlich ein Terminmanagement einzuführen, um durch gestaffelte Zeitfenster die Ansammlung von Kunden zu vermeiden. Fahrschulen für Kraftfahrzeuge dürfen ab 1. März unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen wieder öffnen, sofern der Unterricht, die praktische Ausbildung und die anschließende Prüfung berufsbedingt erforderlich ist. Händler in Sachsen dürfen darüber hinaus morgen den so genannten click & collect-Service anbieten. Dies bedeutet, dass bestellte Ware dann von Kunden im Geschäft abgeholt werden darf. Bedingung ist ein Hygienekonzept inklusive Maßnahmen wie gestaffelte Zeitfenster, um Kundenansammlungen vermeiden. Neu eingeführt wird die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind. 

Allgemeinverfügung Quarantäne geändert

Die Allgemeinverfügung des Landkreises zur Quarantäne im Zusammenhang mit Coronainfektionen wurde erweitert. Sie gilt ab morgen. Hintergrund ist ein entsprechender Erlass des Sozialministeriums. Neu ist unter anderem, dass es bei positiven Befunden mit besorgniserregenden Mutationen des Corona-Virus (also beispielsweise bei der britischen oder der südafrikanischen Variante) keine Möglichkeit gibt, die Quarantäne zu verkürzen. Die Quarantänezeit beträgt grundsätzlich zwei Wochen. Außerdem wurde festgelegt, dass bei den neuerdings zulässigen Corona-Laien-Tests im Falle positiver Ergebnisse ein PCR-Test erforderlich ist, bis zu dessen Ergebnis in jedem Fall Quarantänepflicht besteht. Die neue Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht worden.

Party aufgelöst

Nach Zeugenhinweisen zu einer privaten Feier in einer Garage  auf der Dittmannsdorfer Straße in Penig stellten Polizeibeamte am Freitagabend insgesamt 15 Personen aus verschiedenen Haushalten fest, was die Auflösung der Veranstaltung sowie die Aufnahme von 15 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung zur Folge hatte.

Verkehrsverbund Mittelsachsen informiert

Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund kehren ab  morgen überwiegend zu ihren Normalfahrplänen zurück. Lediglich in Chemnitz, Zwickau und auf Einzellinien gibt es noch Einschränkungen im Nachtverkehr. REGIOBUS fährt nach Schulfahrplan und die Mitteldeutsche Regiobahn, die Erzgebirgsbahn und die City-Bahn im Regelfahrplan. Gleiches gilt für die Freiberger Eisenbahn, die montags bis sonntags im Ein-Stunden-Takt unterwegs ist.

Hinweis für Reisen auf Tschechien

Die Ausweisung der Tschechischen Republik als Virusmutations-Gebiet durch die Bundesregierung führt zu einer vierzehntägigen Quarantänepflicht für die meisten Berufspendler, die ihre Beschäftigung in sächsischen Unternehmen faktisch ausschließt. In der Nacht von Sonnabend zu heute wurden um Mitternacht die Grenzen zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik geschlossen.

Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich, die Grenze von Tschechien nach Sachsen zu übertreten. Dies gilt für Privatpersonen und Pendler. Ausnahmen bilden ausschließlich Pendler, welche in Berufen der Medizin oder Pflege arbeiten oder die in der Landwirtschaft tätig sind und zwingend Nutztiere versorgen müssen. Nach der Einreiseverordnung des Bundes müssen Grenzpendler zwingend einen Nachweis über einen Test mitführen, der bei Einreise nicht älter als 48 Stunden ist. Sachsen geht über diese Anforderung hinaus und verlangt für die Grenzpendler-Gruppen, die weiterhin ohne Quarantänepflicht einreisen dürfen (Gesundheit/Pflege; Nutztiere), ab Sonntag eine tägliche Testung. Wo und wann genau diese Testung vorgenommen wird, ist unerheblich, solange eine Testung pro Arbeitstag garantiert ist.

Transportfahrer im Dienst (etwa LKW-Fahrer) dürfen einreisen. Diese müssen bei Einreise einen Testnachweis mitführen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Sie dürfen ohne Quarantänepflicht einreisen. Ursprung und Ziel der Reise sind nicht relevant.

Seit dieser Woche läuft auch das Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III

Seit dem 12. Januar zahlt die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) – die Novemberhilfen im Auftrag des Bundes vollständig aus. Das teilte das Wirtschaftsministerium mit. Die Antragsteller aus Sachsen, die vom „Lockdown light“ im November betroffen waren, haben bis heute Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von rund 116 Millionen Euro erhalten. Fast 80 Prozent aller bislang 16 292 eingegangenen Anträge sind abschließend bearbeitet worden. Rund 95 Prozent der sächsischen Antragsteller auf Novemberhilfe erhielten Abschlagszahlungen. Seit dem 1. Februar erfolgt durch die SAB – wiederum im Auftrag des Bundes – die vollständige Auszahlung der Dezemberhilfe. Bislang flossen Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von rund 97 Millionen Euro an sächsische Unternehmen, die vom „Lockdown light" im Dezember betroffen waren. Die Hälfte (50,4 Prozent) aller 14 561 eingegangenen Anträge ist abschließend bearbeitet worden. 96,6 Prozent Antragsteller auf Dezemberhilfe erhielten Abschlagszahlungen.

Die Beantragung der November- und Dezemberhilfe ist bis zum 30. April 2021 möglich. Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können ab sofort die Überbrückungshilfe III beantragen. Das hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am Mittwoch mitgeteilt. Der Förderzeitraum umfasst den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat, beispielsweise weil der Betrieb wegen Corona schließen musste oder wegen der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen, kann es die Überbrückungshilfe III beantragen – und zwar für jeden Monat, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Abschlagszahlungen können bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe betragen, maximal 100.000 Euro pro Fördermonat. Für den gesamten Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III (November 2020 bis Juni 2021) können Unternehmen damit maximal 800.000 Euro Abschlagszahlungen erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen bis zu 400.000 Euro können nach Angaben des Bundes ab dem 15. Februar 2021 fließen. Abschlagszahlungen über 400.000 Euro werden laut Bund ab Ende Februar ausgezahlt. Wie das BMWi mitteilte, startet die reguläre Auszahlung nach Antragsbearbeitung durch die Länder im Monat März 2021.

Anträge auf die Überbrückungshilfe III können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4790 Fri, 12 Feb 2021 08:35:47 +0100 Imker können Bienenmedikamente bestellen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/imker-koennen-bienenmedikamente-bestellen-1.html Die Bestellung muss bis zum 15. April 2021 beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt abgeben werden. Die Bestellung muss bis zum 15. April 2021 beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt abgeben werden. Zur Bekämpfung der Varroamilbe werden wieder Bienenmedikamente verteilt. Imker müssen dafür das Bestellformular ausfüllen, dass auf der Internetseite des Landkreises zu finden ist. Imkervereine können die einzelnen Bestellformulare der Imker des Vereins sammeln und gemeinsam abgeben.

Grundlage der Bestellung ist die Meldung der pro Standort vorhandenen Völker und die Bezahlung der Beiträge bei der Sächsischen Tierseuchenkasse.

Die Bienenmedikamente stehen voraussichtlich ab Ende Juni 2021 im Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt in Mittweida zur Abholung bereit. 

Für Rückfragen stehen die Beschäftigten unter Telefon 03731 799-6908 oder -6234 zur Verfügung.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/a-funke-bienen.jpg Bienen am Bienenstock 1 Mehr zum Thema Bienen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/behoerden-inhalte/2-geschaeftskreis/ordnung-sicherheit-lueva/lueva.html#c4485
news-4794 Fri, 12 Feb 2021 07:56:00 +0100 Corona-Lage 12. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-12-februar-2021.html Neue Regeln in Sachsen ab Montag, neue Allgemeinverfügung zur Quarantäne Neue Regeln in Sachsen ab Montag, neue Allgemeinverfügung zur Quarantäne Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 16 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 15 110. Davon entfallen 5842 auf den Altkreis Mittweida, 2997 auf den Altkreis Döbeln und 6271 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 73,0. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Aktuell werden 75 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 13 davon beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Allgemeinverfügung Quarantäne geändert

Die Allgemeinverfügung zur Quarantäne im Zusammenhang mit Coronainfektionen wurde erweitert. Hintergrund ist ein entsprechender Erlass des Sozialministeriums. Neu ist unter anderem, dass es bei positiven Befunden mit besorgniserregenden Mutationen des Corona-Virus (also beispielsweise bei der britischen oder der südafrikanischen Variante) keine Möglichkeit gibt, die Quarantäne zu verkürzen. Die Quarantänezeit beträgt grundsätzlich zwei Wochen. Außerdem wurde festgelegt, dass bei den neuerdings zulässigen Corona-Laien-Tests im Falle positiver Ergebnisse ein PCR-Test erforderlich ist, bis zu dessen Ergebnis in jedem Fall Quarantänepflicht besteht. Die neue Allgemeinverfügung gilt ab Montag und ist im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht worden.

Informationen des Kreissportbundes:

Der Kreissportbund Mittelsachsen (KSB) streicht aufgrund der aktuellen Corona-Situation die Winter-Kreis-Kinder- und Jugendspiele 2021 komplett. „Mit Blick auf die derzeitige Schneelage ist das natürlich eine ganz bittere Ironie des Schicksals“, bedauert KSB-Geschäftsführer Benjamin Kahlert, der in den letzten Jahren die Absage der Winterspiele meistens aufgrund des fehlenden Schnees verkünden musste. „Zudem haben wir gemeinsam unter anderem mit Vertretern der Stadt Roßwein, des Roßweiner SV und des Landratsamtes Mittelsachsen beschlossen, unseren diesjährigen Landkreislauf vom 24. April voraussichtlich in den Sommer zu verschieben. Ein konkreter Termin ist noch in der Absprache“, erklärt Kahlert. „Wir hoffen, dass es in den nächsten Monaten eine Perspektive und damit eine verlässlichere Planungssicherheit gibt“. Alles in allem sei man von den Ergebnissen der Bund-Länder-Konferenz enttäuscht, sagt der Präsident des KSB Eric Braun. „Ohne mit den Akteuren, nicht nur aus der Sportwelt, einen einheitlichen Fahrplan zur Öffnung darzustellen, wird das Vertrauen der Bevölkerung verspielt. Plötzlich geht es bei der 7-Tage-Inzidenz nicht mehr um den Wert 50, sondern 35. Und dieselben Grundschüler, die ab Montag wieder zur Schule gehen, dürfen am Nachmittag trotz mühsam ausgefeilter Hygienekonzepte dann nicht mehr gemeinsam sporttreiben. Das ist unverständlich und absolut verheerend für die Strukturen des Vereinssports“, erklärt Braun. 

INFORMATIONEN DES FREISTAATES

Neue Regeln in Sachsen ab Montag:

Das Kabinett hat nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 10. Februar die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Damit werden die Beschlüsse auf Landesebene umgesetzt. Die neue Verordnung gilt vom 15. Februar bis Ablauf des 7. März 2021.

Damit werden die geltenden Corona-Maßnahmen grundsätzlich verlängert. Die Grundsätze wie Reduzierung der Kontakte und das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen im öffentlichen Raum (idealerweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz), überall dort, wo sich Menschen begegnen, bleiben gültig. Dies gilt auch für den Verzicht auf Reisen und Besuche sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

Neu geregelt wurde, dass Friseure und Fußpflege-Betriebe ab 1. März öffnen dürfen. Bedingung ist ein Hygienekonzept, dass eine wöchentliche Testung von Betriebsinhabern und Beschäftigten vorsieht sowie das Tragen medizinischer Masken. Bei Friseuren ist zusätzlich ein Terminmanagement einzuführen, um durch gestaffelte Zeitfenster die Ansammlung von Kunden zu vermeiden.

Fahrschulen für Kraftfahrzeuge dürfen ab 1. März unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen wieder öffnen, sofern der Unterricht, die praktische Ausbildung und die anschließende Prüfung berufsbedingt erforderlich ist. Ebenfalls erlaubt ist Musik-Einzelunterricht unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Dies gilt aber nur für Personen, die 2021 ein Musikstudium aufnehmen wollen, vor einer für die weitere Ausbildung ausschlaggebenden Prüfung stehen oder die 2021 an nationalen oder internationalen Wettbewerben teilnehmen werden. Auch Lehrende in Fahrschulen oder Musikschulen und Musikpädagogen, die Einzelunterricht erteilen, müssen sich wöchentlich auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen. Dies muss Bestandteil der Hygienekonzepte sein. Wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 im Freistaat Sachsen und im Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen infolge überschritten wird, sind Fahrschulen und Musikschulen wieder zu schließen.

Händler in Sachsen dürfen darüber hinaus ab 15. Februar den so genannten click & collect-Service anbieten. Dies bedeutet, dass bestellte Ware dann von Kunden im Geschäft abgeholt werden darf. Bedingung ist ein Hygienekonzept inklusive Maßnahmen wie gestaffelte Zeitfenster, um Kundenansammlungen vermeiden.

Neu eingeführt wird die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind. Dies gilt insbesondere im beruflichen Kontext und bei Fahrgemeinschaften. Auch der Fahrer muss eine solche Maske tragen. Handwerker und Dienstleister müssen in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber ebenfalls medizinische Masken tragen, sofern dort andere Personen anwesend sind.

Ausgangsbeschränkung und Ausgangssperre gelten weiterhin. Landkreise und Kreisfreie Städte sollen die nächtliche Ausgangssperre aber unter bestimmten Bedingungen aufheben: Dies ist dann der Fall, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen infolge unterschritten wird. Maßgeblich dafür sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts. Liegen diese Voraussetzungen nicht mehr vor, muss die Aufhebung der Ausgangssperre zurückgenommen werden. Wird der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen infolge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt die Beschränkung zulässiger Einkäufe für Gegenstände des täglichen Bedarfs auf einen Umkreis von 15 Kilometern zum Wohnbereich aufheben. Auch Individualsport und Bewegung im Freien ohne touristische Zwecke und Ziele sind dann unter Beachtung der Kontakt- und Hygieneregeln sowie der Berücksichtigung der in den Nachbarlandkreisen möglicherweise noch geltenden 15 Kilometer-Bewegungsbeschränkung wieder möglich. Liegen die Voraussetzungen nicht mehr vor, sind die abweichenden Maßnahmen zurückzunehmen.

Die neue Verordnung wird in Kürze online unter www.coronavirus.sachsen.de veröffentlicht.

Sachsen passt Quarantäne-Verordnung an: Ausnahmen für Berufs-Pendler aus Mutationsgebieten festgelegt

Aufgrund der sich ausbreitenden Mutationen im Nachbarland Tschechien ändert der Freistaat Sachsen seine Quarantäne-Verordnung mit den Vorschriften für Einreisende. Mit der Einstufung eines Landes zum Virusvarianten-Gebiet gemäß Corona-Einreiseverordnung des Bundes müssen alle Personen bei Einreise einen negativen Corona-Test mitführen, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde. Im Rahmen der Einreise ist im Zweifel mit Zurückweisungen an der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen zu rechnen, wenn die erforderliche Testung nicht nachgewiesen werden kann. Zudem gilt die Pflicht, sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Ausnahmen von der Pflicht zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne gelten bei Einreisenden aus einem Virusvarianten-Gebiet in Sachsen künftig für:

  • Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens (unter anderem Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen), wenn sie sich täglich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.
  • Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind, wenn sie sich täglich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

Bestehen bleiben die Ausnahmen von der Pflicht zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne für:

  • Durchreisende, die ohne Aufenthalt den Freistaat durchreisen
  • Transportpersonal wie Lkw-Fahrer.

Die Beschäftigten in Pflege/Gesundheitswesen und Nutztierhaltung müssen täglich getestet werden. Testungen, die in Tschechien oder Polen durchgeführt wurden, werden anerkannt, wenn diese den durch das Robert Koch-Institut vorgegebenen Anforderungen genügen. Für die LKW-Fahrer gilt die Einreise-Testpflicht. Diese müssen also bei Einreise einen Testnachweis mitführen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das gilt in gleicher Weise auch für Personen, die ohne Zwischenaufenthalt durch Sachsen durchreisen.

Die neue Quarantäne-Verordnung gilt vom 14. Februar 2021 bis zum 7. März 2021.

Grundschulen und Kitas ab Montag wieder geöffnet

Für rund 151 000 Primarschüler geht am Montag die Schule wieder los. Das macht die neue Corona-Schutzverordnung möglich, die heute vom Kabinett verabschiedet worden ist. Danach können die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen wieder ihre Schule besuchen. Die Schulbesuchspflicht wurde aufgehoben. Das heißt, die Eltern können über den Schulbesuch entscheiden. Ebenso den Schülern der Unterstufe an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird der Schulbesuch wieder ermöglicht. Auch Kindertageseinrichtungen sind ab dem 15. Februar wieder geöffnet. „Wir dürfen nicht vergessen, was gerade mit den Jüngsten passiert, wenn sie noch weiter im Lockdown verharren. Um Lesen, Rechnen und Schreiben zu lernen, brauchen die Kinder die direkte Kommunikation mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Unter der Isolation im Lockdown leiden Kinder besonders", begründete Kultusminister Christian Piwarz den Schritt.

Die Corona-Schutz-Verordnung sieht aber auch die Schließung der Einrichtungen vor, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb eines Landkreises oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen andauernd überschritten wird. Dieser Mechanismus greift frühestens ab dem 8. März. Der Präsenzunterricht an Grundschulen und die Kindertagesbetreuung kann wiederaufgenommen werden, wenn der 100-er Inzidenzwert an fünf Tagen unterschritten wird.

Für den Besuch der Bildungseinrichtungen gelten strenge Hygieneauflagen. In Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und den Schulen der Primarstufe findet nur eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen in festgelegten Räumen oder Bereichen statt. 

Vor dem Eingangsbereich der Einrichtungen, im Schulgebäude und auf dem Schulgelände ist grundsätzlich das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und sonstiges Personal verbindlich. Der Unterricht und der Aufenthalt im Gruppenraum des Hortes sind davon ausgeschlossen. Auch auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie von Horten ist bei dem Aufenthalt unter Beibehaltung der festen Klassen und festen Hortgruppen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nicht notwendig.

Am Schulbetrieb dürfen nur Kinder, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und sonstiges Personal ohne Krankheitssymptome teilnehmen. Entsprechendes gilt für Kindertagesstätten. Eine Gesundheitsbestätigung muss aber nicht mehr vorgelegt werden. Wer eine Einrichtung der Kindertagesbetreuung oder eine Schule betritt, hat sich unverzüglich die Hände gründlich zu waschen oder mit einem zumindest begrenzt viruziden Mittel zu desinfizieren. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen bereits im Präsenzunterricht sind, ermöglicht die neue Corona-Schutz-Verordnung ab dem 22. Februar den Schulbesuch für weitere Schüler. Die Öffnung gilt für die Schüler der Abschlussklassen an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen sowie für die Schüler im Berufsgrundbildungsjahr und Berufsvorbereitungsjahr.

Weitere Informationen zum Kita- und Schulbetrieb gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog)

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Montag ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4789 Thu, 11 Feb 2021 17:40:49 +0100 Corona-Lage am 11. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-11-februar-2021.html Themen: Neue Regeln ab Montag, Überbrückungshilfe kann beantragt werden.  Themen: Neue Regeln ab Montag, Überbrückungshilfe kann beantragt werden.  Das Gesundheitsamt meldet heute 32 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 14 998. Davon entfallen 5792 auf den Altkreis Mittweida, 2961 auf den Altkreis Döbeln und 6245 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 81,2. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht. Aktuell werden 85 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 12 davon beatmet.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Rahmen der Corona-Schutzverordnung vorgestellt

Ab kommender Woche gilt eine neue Corona-Schutz-Verordnung. Einige Eckpunkte stellten heute Ministerpräsident Michael Kretzschmer und weitere Regierungsmitglieder in einer Pressekonferenz vor. So dürfen Friseure ab 1. März öffnen, ebenso soll ab 15. Februar ein Abholservice im Einzelhandel möglich sein und Grundschulen und Kitas dürfen wieder öffnen. Die Verordnung soll morgen beschlossen werden. Die Pressekonferenz ist auf der Facebookseite „sachsen.de“ nachzusehen.

Bund startet Antragsverfahren für Überbrückungshilfe III

Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können ab sofort die Überbrückungshilfe III beantragen. Dies teilte die Bundesregierung gestern mit.

Der Förderzeitraum umfasst den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat, beispielsweise weil der Betrieb wegen Corona schließen musste oder wegen der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen, kann es die Überbrückungshilfe III beantragen – und zwar für jeden Monat, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Abschlagszahlungen können bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe betragen, maximal 100.000 Euro pro Fördermonat. Für den gesamten Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III (November 2020 bis Juni 2021) können Unternehmen damit maximal 800.000 Euro Abschlagszahlungen erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen bis zu 400.000 Euro können nach Angaben des Bundes ab dem 15. Februar 2021 fließen. Abschlagszahlungen über 400.000 Euro werden laut Bund ab Ende Februar ausgezahlt. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilt, startet die reguläre Auszahlung nach Antragsbearbeitung durch die Länder im Monat März 2021. Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4778 Thu, 11 Feb 2021 08:05:10 +0100 Valentinsaktion des Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/valentinsaktion-des-hilfetelefon-gewalt-gegen-frauen.html Mittelsachsens Gleichstellungsbeauftragte Annett Schrenk unterstützt die diesjährige Aktion des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“. Mittelsachsens Gleichstellungsbeauftragte Annett Schrenk unterstützt die diesjährige Aktion des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“. Über die Sozialen Medien wird ein Zitat von Oscar Wilde verbreitet: „Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze“. „Es bedeutet, auf sich zu achten, sich zu respektieren und vor allem Grenzen zu setzen“, schreibt die Organisation in einem Newsletter. Schrenk: „Es kann für Frauen, die Gewalt erleben, ein großer Schritt sein, den Mut zu haben eine Beratung anzunehmen. Ich bin dankbar, dass es das Hilfetelefon gibt. Es berät anonym und ist zu erreichen.“ Gewalt gegen Frauen sei ein wichtiges Thema und dürfe nicht tabuisiert werden. Nach Angaben des Freistaates sind im Jahr 2019 in Sachsen rund 5 200 Frauen Opfer einer Straftat aus dem Bereich häuslicher Gewalt geworden, verübt vom Partner, ehemaligen Partner oder anderen Personen in familiärer Beziehung.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ richtet sich nach eigenen Angaben an gewaltbetroffene Frauen, Personen aus ihrem sozialen Umfeld sowie an Fachkräfte und berät zu allen Formen von Gewalt – ob Gewalt in der Partnerschaft, Mobbing, Stalking, Zwangsheirat, Vergewaltigung oder Menschenhandel. Über 80 qualifizierte Beraterinnen helfen unter der Telefonnummer 08000 116 016, per E-Mail sowie im Sofort- oder Termin-Chat auf www.hilfetelefon.de – kostenlos, anonym und vertraulich. Auf Wunsch vermitteln die Beraterinnen Betroffene an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort. Das bundesweite Angebot ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Bei Bedarf kann die Beratung in 17 Fremdsprachen sowie in Deutscher Gebärdensprache und in Leichter Sprache erfolgen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/valentins-shareable-facebook-2021.jpg Grafik: Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. gestalteter Aufruf Hilfetelefon Quelle: Hilfetelefon 1 www.hilfetelefon.de https://www.hilfetelefon.de/
news-4773 Wed, 10 Feb 2021 08:20:45 +0100 Winter hat Mittelsachsen im Griff https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/winter-hat-mittelsachsen-im-griff.html Bauverwaltung rät die Schneelast auf den Dächern zu prüfen, bei den Mülltouren kommt es zu Verzögerungen, 47 Fahrzeuge im Winterdiensteinsatz Bauverwaltung rät die Schneelast auf den Dächern zu prüfen, bei den Mülltouren kommt es zu Verzögerungen, 47 Fahrzeuge im Winterdiensteinsatz Winterdienst

Der Winterdienst in Mittelsachsen ist weiterhin intensiv im Einsatz. 47 Fahrzeuge der sechs Meistereien und der beauftragten Unternehmen waren beziehungsweise sind unterwegs und damit rund 110 Mitarbeiter eingebunden. In den vergangenen Tagen kam auch Schneeschleudern zum Einsatz, wie im Bereich der Meistereien Brand-Erbisdorf und Hainichen. Rund 480 Tonnen an Salz wurde in den vergangenen 24 Stunden (Stand 06:00 Uhr) auf die Straßen verbracht.  

Straßensperrung

Zur Beseitigung von Schneebruch muss die Kreisstraße 7794 am Ortsausgang Bieberstein in Richtung Zollhaus heute kurzfristig von 08:00 bis 15:00 Uhr gesperrt werden. Pkw's sollen über die kommunale Straße in Richtung Reinsberg fahren.

Schneelast auf Dächern prüfen

Die Abteilung Verkehr und Bauen des Landratsamtes Mittelsachsen rät nach den kräftigen Schneefällen allen Eigentümern/Verfügungsberechtigten von Gebäuden insbesondere mit Flachdächern, diese nach Möglichkeit regelmäßig von Schnee zu befreien. Wie viel Schneelast eine Konstruktion aushält, kann aus dem üblicherweise vorliegendem Standsicherheitsnachweis entnommen werden. Allerdings sollte die Regel gelten: „Vorbeugen ist besser als heilen“, denn es ist schwierig, die tatsächlich vorhandene Schneelast zu ermitteln. Wenn eine Tragkonstruktion versagt, kommt es regelmäßig zu hohen Sach- und in vielen Fällen auch zu Personenschäden. Es liegt grundsätzlich in der Verantwortung des Eigentümers/Verfügungsberechtigten, die jeweils erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen und gegebenenfalls auch die Nutzung zu unterbinden, falls eine Konstruktion zu versagen droht. Bei großen beziehungsweise weit gespannten Dächern/Tragkonstruktionen empfiehlt sich im Zweifelsfall die Einschaltung eines Spezialisten.

Insbesondere unterstützt die Ingenieurkammer Sachsen Eigentümer von Gebäuden bei Fragen der Standsicherheit mit Spezialisten ihres sachsenweiten Expertenpools. Auf der Internetseite der Ingenieurkammer Sachsen finden Interessierte umgehend einen spezialisierten Ingenieur, der dann auch vor Ort mit seinem Fachwissen zur Verfügung steht und den Eigentümer bei Fragen der Prüfung der Standsicherheit berät. Auch Prüfingenieure können zur Beratung beauftragt werden. Unter www.vpi-sachsen.de sind die Namen der Prüfingenieure und das jeweilige Fachgebiet zu finden.

Verzögerung bei den Mülltouren

In den vergangenen Tagen ist es in einigen Gemeinden zu Entsorgungsrückständen gekommen. Die betroffenen Touren sollen laut EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH (EKM) bis Ende der Woche beziehungsweise bis zum 13. Februar durch die zuständigen Entsorgungsunternehmen nachgefahren werden. Welche Orte es konkret betrifft, ist unter www.ekm-mittelsachsen.de nachzulesen. Um den Entsorgern die Arbeit zu erleichtern, wird darum gebeten, die Mülltonnen bereits am Vorabend an die Straße zu stellen. Sollte die anliegende Straße nicht ausreichend geräumt sein, muss die Tonne zur nächstgrößeren Straße gebracht werden. Die Behälter müssen zudem freigeschippt und gut erkennbar sein. Was zu tun ist, wenn die Tonnen mal gar nicht abgeholt werden, steht ebenfalls auf der Internetseite der EKM. Dort finden sich auch die Kontaktdaten der Abfallberater.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-muelltonnen.jpg drei verschneite Mülltonnen nebeneinander 1
news-4769 Tue, 09 Feb 2021 14:58:12 +0100 Corona-Lage am 9. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-9-februar-2021.html Themen: 16 neue Fälle, Grundschulen und Kitas öffnen wieder Themen: 16 neue Fälle, Grundschulen und Kitas öffnen wieder Das Gesundheitsamt meldet heute 16 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 14 898. Davon entfallen 5738 auf den Altkreis Mittweida, 2943 auf den Altkreis Döbeln und 6217 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 123,0. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Das Gesundheitsamt registrierte heute sechs weitere Todesfälle, dabei handelt es sich um drei Männer im Alter zwischen 67 und 83 Jahren und um drei Frauen im Alter zwischen 82 und 92 Jahren. Aktuell werden 105 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 13 davon beatmet.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Etwas weniger Kinder in der Notbetreuung

Zum Stichtag 3. Februar besuchten 27,51 Prozent der Kinder im Kreis Kita und Hort. Das sind etwas weniger (1,5 Prozent) zur vorhergehenden Erhebung vom 27. Januar.  Die Spanne reicht dabei von rund 7 Prozent bis 50 Prozent in den Einrichtungen. Im sachsenweiten Vergleich werden in Krippe und Kindergarten zwischen 25 und 31 Prozent der Kinder betreut. Die Zahl der Anmeldungen für die Notbetreuung in Krippe und Kindergarten ist auf 40 Prozent gestiegen. Im Hortbereich sank die Quote um die Hälfte auf rund sieben Prozent.

Grundschulen und Kitas öffnen zum 15. Februar

Die Grundschulen und Kindertageseinrichtungen werden zum 15. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen. Für Grundschüler soll die Schulbesuchspflicht aufgehoben werden. Eltern können damit selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen müssen noch in häuslicher Lernzeit verbleiben. Weitere Schritte werden von den Ergebnissen der Bund-Länder-Gespräche am Mittwoch abhängig gemacht. Schüler der Abschlussklassen können weiterhin die Schulen besuchen. Endgültig beschlossen wird der Fahrplan am kommenden Freitag in einer erneuten Kabinettssitzung. Zuvor wird sich das Kabinett am Mittwoch nach den Bund-Länder-Beratungen mit einer neuen Corona-Schutz-Verordnung befassen, die am Donnerstag im Landtag beraten wird. Eingeschränkter Regelbetrieb für Grundschulen und Kindertageseinrichtungen bedeutet die strikte Trennung von Gruppen und Klassen mit festen Bezugspersonen. Die Kinder sollen auch außerhalb der Gruppen- und Klassenräume auf dem Gelände der Einrichtung nicht aufeinandertreffen. Eine entsprechende Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb gab es bereits im vergangenen Frühjahr, teilte das Kultusministerium mit.

Click & Collect ab 15. Februar in Sachsen möglich

Ab Montag dürfen Händler in Sachsen den click & collect-Service anbieten. Das bedeutet, online oder telefonisch bestellte Ware darf dann unter Beachtung strenger Regeln vor Ort im Geschäft abgeholt werden. Das hat das sächsische Kabinett auf seiner heutigen Sitzung beschlossen. Grundlage sind die weiter sinkenden Inzidenzwerte im Freistaat. Öffnen dürfen laut der Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums die von der Schließung betroffenen Geschäfte jetzt auch zur Abholung von bestellter Ware und unter Einhaltung besonderer Hygienevorschriften. Diese Waren müssen vorab telefonisch oder über Onlineangebote angeboten werden. Die Abholung vorbestellter Waren sollte idealerweise unter freiem Himmel, an der Außentür oder über ein Fenster erfolgen. Auch Drive-in ist denkbar, wenn die örtlichen Gegebenheiten dies zulassen. Bei der Abholung in Ladengeschäften in Passagen oder Einkaufscentern sollte die Terminvergabe in gestaffelten Zeitfenstern erfolgen. Alternativ ist ein Warteschlangenmanagement notwendig, zum Beispiel mit der Einrichtung von Warteplätzen, Hinweisschildern oder Ähnlichem, welches alle Punkte der Abstands- und Hygienemaßnahmen beinhaltet. Es muss sichergestellt sein, dass eine Ansammlung von Kunden vermieden wird. Verkaufspersonal und Kunden müssen außerdem eine FFP2-Schutzmaske oder medizinische Maske tragen, wie sie generell beim Einkaufen und im ÖPNV seit 28. Januar in Sachsen verpflichtend sind. Der Bezahlvorgang sollte kontaktlos erfolgen, beispielsweise im Voraus, auf Rechnung oder online.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-kita-ohne-kinder.jpg Schild am Eingang einer Kuta 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4764 Mon, 08 Feb 2021 13:31:08 +0100 56 Räumfahrzeuge fast pausenlos im Einsatz https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/56-raeumfahrzeuge-fast-pausenlos-im-einsatz.html Auch heute sind alle sechs Straßenmeistereien in Brand-Erbisdorf, Hainichen, Mühlau, Freiberg, Rochlitz und Döbeln im Einsatz – teilweise auch die gesamte Nacht. Straßensperrungen gibt es aktuell keine. Die Salzlager sind noch gefüllt, neues Salz wird ständig nachbestellt. Auch heute sind alle sechs Straßenmeistereien in Brand-Erbisdorf, Hainichen, Mühlau, Freiberg, Rochlitz und Döbeln im Einsatz – teilweise auch die gesamte Nacht. Straßensperrungen gibt es aktuell keine. Die Salzlager sind noch gefüllt, neues Salz wird ständig nachbestellt. In den vergangenen 24 Stunden wurden rund 600 Tonnen Salz verbraucht. In Summe für die Saison sind es bereits mehr als 11 300 Tonnen. Die gesamte Technik, die zur Verfügung steht, war im Einsatz. Das sind 56 Fahrzeuge, darunter 32 Fahrzeuge von beauftragten Fremdfirmen. Dirk Hänel vom Straßenbetriebsdienst bedankt sich bei den mehr als 140 Mitarbeitern für ihren Einsatz. „Das Engagement der Mitarbeiter ist sehr groß“, so Hänel. Da der Schneefall nachlässt, wird sich die Situation auf den Straßen wieder entspannen. Dennoch bereiten sich die Meistereien zum Teil auf eine weitere Nachtschicht vor.

Seit heute morgen 03:00 Uhr sind alle Fahrzeuge der Straßenmeistereien Freiberg und Rochlitz unterwegs. Die Winterdienstfahrzeuge der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf haben auch in der Nacht zu Montag geräumt und gestreut. Probleme gab es stellenweise durch liegengebliebene Lkw, die Straßen blockierten. Der Wind sorgte teilweise für starke Verwehungen, heißt es aus der Döbelner Meisterei, deren Mitarbeiter sowie die der Fremdfirmen die gesamte Nacht im Einsatz waren.

Seit Sonntagmorgen 03:00 Uhr sind die Räumfahrzeuge der Meisterei in Hainichen im Dauereinsatz. Auch mit der Schneeschleuder, um die Fahrbahnen wieder zu verbreitern. Hier fällt ein Räumfahrzeug für die nächsten Tage leider aus. Als der Unimog in den Morgenstunden eine Kreuzung in Niederwiesa freiräumte, stieß ein Auto beim Überholen mit dem Winterdienstfahrzeug zusammen. Autofahrer werden gebeten, Geduld zu haben beziehungsweise für den Weg mehr Zeit einzuplanen und ihre Fahrweise anzupassen. Das Rangieren an den Kreuzungen ist nötig, dauert aber auch etwas länger. Es wird bewusst in den Morgenstunden gemacht, in denen noch weniger Verkehr herrscht.  

Der Landkreis ist zuständig für ein Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen mit einer Länge von rund 1600 Kilometer. Bei der Beräumung haben die großen Straßen Priorität. Die Fahrzeuge haben durchschnittlich Umläufe von zweieinhalb bis drei Stunden um wieder an der gleichen Stelle zu sein. 

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-winterdienst.jpg Räumfahrzeug auf verschneiter Straße 1 Mehr zu Straßensperrungen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/strassensperrung.html
news-4755 Fri, 05 Feb 2021 11:36:32 +0100 Investitionsförderung in der Wirtschaftsregion Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/investitionsfoerderung-in-der-wirtschaftsregion-mittelsachsen.html 38 Unternehmen beantragten 2020 eine Förderung nach der die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). 38 Unternehmen beantragten 2020 eine Förderung nach der die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). Diese Richtlinie ist nicht nur im Landkreis, sondern auch im Freistaat Sachsen das wichtigste Instrument der Wirtschaftsförderung. Sie dient in erster Linie dem Aufbau und der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Stärkung der Eigenkapitalbasis sächsischer Unternehmen. Die Förderquoten belaufen sich auf 20 beziehungsweise 30 Prozent. Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) hat für insgesamt 309 gewerbliche Vorhaben – mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 676 Millionen Euro – GRW-Zuschüsse von insgesamt rund 118 Millionen Euro bewilligt. Mehr als 2000 Arbeitsplätze werden mit diesen Investitionen neu entstehen und über 8100 Arbeitsplätze gesichert. Rund 95 Prozent der geförderten Unternehmen sind kleine und mittlere sächsische Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes und der wirtschaftsnahen Dienstleistungen. „Trotz der schwierigen Situation stellten auch 38 Unternehmen im Landkreis einen Antrag auf GRW-Förderung. Die Investitionssumme beträgt knapp 87 Millionen Euro für alle Vorhaben. Über 1200 Arbeitsplätze werden erhalten und über 100 neue kommen nach Abschluss der Maßnahmen hinzu“, sagt Landrat Matthias Damm.

Ein Beispiel für eine gefördertes Unternehmen aus dem Jahr 2020 ist die Beyer Maschinenbau GmbH in Roßwein. Die Firma konzipiert, konstruiert, montiert und wartet Maschinen und Anlagen für die Getränkeindustrie – von Flaschensortieranlagen über Palettier-, Packer- und Fördertechnik bis hin zur komplexen Anlagenplanung für neue Produktionshallen. „Bis Ende nächsten Jahres investieren wir in neue Bearbeitungsmaschinen und Hallenflächen“, sagt Till Beyer, Inhaber und Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens. „Trotz der aktuellen Lage erweitern wir im Standort und schaffen einen neuen Arbeitsplatz.“ Schon beim Bau des neuen Unternehmenssitzes im Roßweiner Gewerbegebiet achtete der Firmeninhaber darauf, dass möglichst umweltfreundlich und energiesparend gebaut wird: Sämtliches Brauchwasser stammt aus der Regenwasserauffanganlage, alle Büros werden mit Erdwärme beheizt und gekühlt, auf den Dächern erbringen Solaranlagen eine Leistung von 100 kW. Und auch das Kernthema des Unternehmens, das Handling von Mehrwegflaschen, ist durch und durch von Nachhaltigkeit geprägt. 

Weitere Informationen zur Beyer Maschinenbau GmbH und zur GRW-Förderung gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-4746 Fri, 05 Feb 2021 08:07:00 +0100 Zweiter Sozialbericht für den Landkreis veröffentlicht https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/zweiter-sozialbericht-fuer-den-landkreis-veroeffentlicht.html Wie sind Jung und Alt in Mittelachsen verteilt? Wie steht es um die Gesundheit der Kinder? Welche Möglichkeiten, Hilfe und Unterstützung zu bekommen, haben die Menschen? Wie sind Jung und Alt in Mittelachsen verteilt? Wie steht es um die Gesundheit der Kinder? Welche Möglichkeiten, Hilfe und Unterstützung zu bekommen, haben die Menschen? Antworten gibt es im zweiten Sozialbericht für den Landkreis Mittelsachsen. Unter der Leitung von Professorin Dr. Isolde Heintze haben die Sozialwissenschaftlerinnen Tabea Esche und Friederike Haubold das Sozialmonitoring fortgeführt und auf dessen Grundlage den zweiten Sozialbericht erstellt. „Der Bericht zeigt: Es gibt viel Licht, aber auch Schatten“, sagt Jörg Höllmüller, zweiter Beigeordneter des Landkreises Mittelsachsen.

Die Bevölkerung ist weiter geschrumpft, die Menschen werden immer älter und es ist ein deutlicher Rückgang im erwerbsfähigen Alter beobachtbar. Dafür können im Wesentlichen zwei Gründe aufgeführt werden: Es sind zum einen deutlich mehr Menschen gestorben als geboren worden und zum anderen sind mehr Personen abgewandert als zugezogen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Schüler seit Jahren kontinuierlich. Insbesondere junge Menschen im Landkreis zu halten und Fachkräfte sowie ihre Familien zu gewinnen, ist eine Herausforderung für den Landkreis.

Der Anteil der Kinder mit Sprachauffälligkeiten bei Schulanfängern ist leicht rückläufig. Jedoch weist insgesamt noch immer fast ein Drittel der untersuchten Kinder Sprachauffälligkeiten auf. Der Anteil übergewichtiger Kinder ist seit 2015 wieder leicht rückläufig.

Die Anzahl der langzeitarbeitslosen Personen ist zurückgegangen. Ein stetiger Rückgang kann vor allem für die Sozialregion Nord (Döbeln) konstatiert werden. Hier sanken die Zahlen von 2303 Langzeitarbeitslosen im Jahr 2010 auf 880 Langzeitarbeitslose im Jahr 2018.

Der zweite Sozialbericht setzt neue inhaltliche Schwerpunkte, führt aber als Längsschnittstudie auch Bewährtes erfolgreich fort.

Neu sind Untersuchungen zur Bleibeperspektive angehender Akademikerinnen und Akademiker, zur Überschuldungssituation im Landkreis, zu Suchterkrankungen und zum bürgerschaftlichen Engagement von Mittelsächsinnen und Mittelsachsen. Mit der vertiefenden Betrachtung dieser vier ausgewählten Themen lassen sich weitere Handlungsfelder ableiten, um flächendeckend und bereichsübergreifend sozialen Problemlagen entgegenzusteuern.

Knapp zwei Jahre haben die Wissenschaftlerinnen der Fakultät Soziale Arbeit an der Hochschule Mittweida an dem fast 500 Seiten umfassenden Bericht gearbeitet, Daten der vergangenen acht Jahre ausgewertet. „Der zweite Sozialbericht erlaubt so einen Blick mit der sozialen Lupe in die Kommunen Mittelsachsens hinein. Zusammen mit dem ersten Bericht stehen nun umfassende, regionale Informationen auch über die längerfristige Entwicklung wichtiger sozialer Daten und Lebenslagen ab 2010 zur Verfügung“, fasst es Professorin Dr.  Isolde Heintze zusammen.

Für Jörg Höllmüller ist der Sozialbericht eine unverzichtbare Grundlage für anstehende Entscheidungen: „Der Sozialbericht soll wieder ‚Daten für Taten‘ liefern. Er ist als nützliches Instrument für die Kommunalpolitik, für soziale Akteure sowie interessierte Bürger gedacht.“

Der erste Sozialbericht erschien im Februar 2017. Der zweite Bericht kann im Bereich des Geschäftskreises für Ordnung, Soziales und Gesundheit heruntergeladen werden. 

Weiterführende Informationen gibt es auf der Internetseite der Hochschule Mittweida.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-sozialbericht.jpg Titelseite der Broschüre Sozialbericht vor Tastatur 1
news-4751 Thu, 04 Feb 2021 14:50:06 +0100 Corona-Lage am 4. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-4-februar-2021.html DRK Freiberg bietet Antigen-Tests und Schulungen an, Polizei kontrolliert DRK Freiberg bietet Antigen-Tests und Schulungen an, Polizei kontrolliert Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 99 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 14 701. Davon entfallen 5659 auf den Altkreis Mittweida, 2893 auf den Altkreis Döbeln und 6149 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 129,9. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Aktuell werden 124 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 15 davon beatmet.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

DRK Freiberg bietet Antigen-Tests und Schulungen an

Der Kreisverband Freiberg des Deutschen Roten Kreuzes bietet vor Ort ab kommende Woche regelmäßig die Durchführung von PoC-Antigen-Tests in den Räumen der Geschäftsstelle auf der Annaberger Straße 5 in Freiberg an. Termine können online gebucht werden. Informationen dazu gibt es auf der Webseite des Verbandes unter www.drk-freiberg.de. Des Weiteren bietet dieser ebenfalls Schulungen zur Durchführung von Antigen-Schnelltest an. Einige Firmen der Region haben dieses Angebot auch schon genutzt, damit ihre Mitarbeiter eigenständig Schnelltests durchführen können. Informationen hierzu sind ebenfalls auf der Webseite des Verbandes zu finden.

Polizei kontrolliert

Die Polizei stellte am Dienstag insgesamt 15 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung im gesamten Direktionsbereich Chemnitz fest. Neben Verstößen gegen die Ausgangssperre wurden auch Zuwiderhandlungen gegen den 15-Kilometer-Radius und die geltenden Kontaktbeschränkungen angezeigt. Im Stadtgebiet von Freiberg stellten Polizisten beispielsweise in der Nacht zum Dienstag insgesamt vier Personen im Alter von 19 bis 40 Jahren fest. Alle Betroffenen konnten keinen triftigen Grund für ihre nächtlichen Spaziergänge vorbringen und erhielten Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre.

Zensus 2022: Auswirkungen der Corona-Pandemie und neues Internetangebot

Das Gesetz zur Verschiebung des Zensus ist am 10. Dezember 2020 in Kraft getreten. Der 15. Mai 2022 wird nun als neuer Stichtag benannt. Damit wird die ursprünglich in einem Turnus von zehn Jahren stattfindende Erhebung um ein Jahr verschoben. Grund dafür sind die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, die auch Auswirkungen auf die vorbereitenden Arbeiten zur Durchführung des Zensus in der öffentlichen Verwaltung haben. Das teilte heute das Statistische Landesamt mit. Für Interessierte an den Entwicklungen rund um den Zensus hat das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen ein neues Internetangebot zum Zensus veröffentlicht. Aktuelle Informationen zu Zielen, Methoden und den Auswirkungen der Pandemie auf die geplante Volkszählung sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse des vergangenen Zensus 2011 sind zu finden unter: www.zensus.sachsen.de.

Arbeitsschutzbehörde überprüft fortlaufend Betriebe auf Einhaltung der Covid-Regeln

Die Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion Sachsen (LDS) überprüft die Einhaltung der Arbeitsschutzschutzvorschriften auch in Bezug auf die Eindämmung der Corona-Pandemie. Das teilte heute das Sächsische Wirtschaftsministerium mit.

„Dabei geht es derzeit vorrangig um die Einhaltung der Vorschriften zur Kontaktreduktion im Betrieb und zum Mund-Nasen-Schutz“, heißt es in der Medieninformation. Neu seit 27. Januar sei unter anderem, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei Büroarbeit und vergleichbaren Tätigkeiten Homeoffice anbieten müssen, wenn dem keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Neben den Betriebsbesichtigungen bietet die Behörde den Betrieben auch Beratung und Hilfestellung zur Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen an. Auch in den kommenden Wochen werden diese Kontrollen fortgeführt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Sachsen bereits rund 3907 Maßnahmen, davon 1319 Vor-Ort-Kontrollen durchgeführt. Die Kontrollen erfolgen einerseits eigeninitiativ, andererseits auf Grund von Anzeigen oder Beschwerden. Kontrolliert wurden die unterschiedlichsten Bereiche: Versandhandel, Großraumbüros, Landwirtschaft, Baustellen, Automobilindustrie, Schlachtereien, Gemeinschaftseinrichtungen, Pflegedienste, Callcenter sowie Unternehmen mit Saisonarbeitern/Grenzpendlern, Baustellen oder auch Unternehmen mit direktem Kundenkontakt. Im Mittelpunkt der Arbeitsschutzkontrollen standen die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Beschäftigten unter besonderer Berücksichtigung der Anforderung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Aufgrund festgestellter Mängel mussten insgesamt 22 Anordnungen durch die Abteilung Arbeitsschutz getroffen werden. Diese Anordnungen erfolgten alle im Zusammenhang mit der Kontrolle von Baustellen, beinhalteten aber nicht nur „Corona-Verstöße“, sondern auch sonstige Mängel auf den Baustellen.

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona4.jpg Schnelltest Corona-Schnelltest Foto: aneriksson – adobe.stock.com 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4749 Wed, 03 Feb 2021 12:55:01 +0100 Corona-Lage 3. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-3-februar-2021.html Themen: Mehr Kinder in der Notbetreuung und Kultusministerium zieht positive Bilanz Themen: Mehr Kinder in der Notbetreuung und Kultusministerium zieht positive Bilanz Statistik

Das Gesundheitsamt meldet heute 62 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 14 602. Davon entfallen 5615 auf den Altkreis Mittweida, 2863 auf den Altkreis Döbeln und 6124 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 157,5. Das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden wird durch den Freistaat veröffentlicht.

Aktuell werden 138 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 15 davon beatmet.

Hinweis:  In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Etwas mehr Kinder in der Notbetreuung

Zum Stichtag 27. Januar besuchten 28,91 Prozent der Kinder im Kreis Kita und Hort. Die Spanne reicht dabei von rund 7 Prozent bis 50 Prozent in den Einrichtungen. Im sachsenweiten Vergleich werden in Krippe und Kindergarten zwischen 27,44 und 33,76 Prozent der Kinder betreut. Die Zahl der Anmeldungen für die Notbetreuung in Krippe und Kindergarten ist von 35,70 Prozent auf zirka 36,72 Prozent nur noch marginal gestiegen. Gleiches zeigt sich auch im Hortbereich. Dort ergibt sich eine minimale Steigerung der Nutzung der Notbetreuung von 14,15 Prozent am 20. Januar 2021 auf nunmehr 14,53 Prozent.

Kultusministerium zieht positive Bilanz

Nach einer ersten Bilanz lief der Schulbetrieb mit den Abschlussklassen in den zwei Wochen vor den Ferien weitestgehend reibungslos. Dies wurde auf dem Blog des Kultusministeriums berichtet. Die Infektionslage an den Schulen sei als unauffällig einzuschätzen. So wurden in der Woche vom 18. bis 24. Januar insgesamt 53 Corona-Infektionen erfasst, darunter 38 bei Schülern und 15 bei Lehrkräften. In der Woche drauf, vom 25. bis 31. Januar wurden 16 Infektionen bei Schülern und sieben bei Lehrerinnen und Lehrer registriert. Keine Schule musste in den zwei Wochen aufgrund eines besonderen Infektionsgeschehens teilweise oder ganz geschlossen werden. Nach den Winterferien am Montag werden auch die rund 15.000 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge an Berufsschulen, Berufsfachschulen und Fachschulen wieder in den Präsenzunterricht gehen können. Ob Mitte Februar die Schulen und Kitas für weitere Kinder und Jugendliche öffnen, darüber wird das Kabinett unmittelbar nach den Winterferien entsprechend der Infektionslage entscheiden. „Unser Ziel ist es, die Grundschulen und Kitas Mitte Februar im eingeschränkten Regelbetrieb wieder zu öffnen, wenn es die Infektionszahlen zulassen“, so Kultusminister Christian Piwarz in dem Blog.

Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4748 Tue, 02 Feb 2021 15:52:28 +0100 Corona-Lage am 2. Februar 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-2-februar-2021.html Themen: Erster positiver Befund einer Corona-Mutation und Seminar zur Überbrückungshilfe Themen: Erster positiver Befund einer Corona-Mutation und Seminar zur Überbrückungshilfe Das Gesundheitsamt meldet heute 69 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit aktuell bei 14 540. Davon entfallen 5583 auf den Altkreis Mittweida, 2847 auf den Altkreis Döbeln und 6110 auf den Altkreis Freiberg. Laut RKI liegt der aktuelle Inzidenzwert für Mittelsachsen bei 178,9.  

Zehn Frauen und fünf Männer im Alter von 59 bis 100 Jahren sind verstorben. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Pandemiebeginn erhöht sich damit auf 413.

Aktuell werden 146 Patienten in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt, 15 davon beatmet.

Das Gesundheitsamt Mittelsachsen meldet den ersten positiven Befund einer Corona-Mutation. Dabei handelt es sich um die britische Variante. Weitere Details zur Person gibt das Landratsamt im Hinblick auf die Persönlichkeitsrechte nicht bekannt. Die Person befindet sich in Quarantäne. Wo sie sich angesteckt hat, ist unbekannt.

Hinweis: In die Statistik des Landkreises fließen auch die positiv gemeldeten Schnelltests mit ein. Damit ist die Zahl der ausgewiesenen Fälle für Mittelsachsen immer im Vergleich zum Freistaat und dem Robert-Koch-Institut höher. Dort werden nur die positiven PCR-Tests registriert. Der Landkreis empfiehlt nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test nachzuholen, dies ist aber derzeit keine Pflicht. Sowohl bei einem positiven Schnelltest als auch bei einem positiven PCR-Test muss man sich in Quarantäne begeben. Fällt der PCR-Test negativ aus, kann man nach Vorlage des Ergebnisses beim Gesundheitsamt die Quarantäne wieder verlassen.

Morgen: Online-Seminar Überbrückungshilfe III

Die Regelungen für die sogenannte Überbrückungshilfe III des Bundes wurden im Zuge der Beratungen der Ministerpräsidentenkonferenz vom 19. Januar 2021 angepasst. Die Überbrückungshilfe III steht mehr Unternehmen zur Verfügung; die Beantragung wird durch das alleinige Kriterium Umsatzeinbruch vereinfacht. Gezielte Regelungen wurden für besonders betroffene Branchen wie dem Einzelhandel, der Reisebranche und Unternehmen aus der Pyrotechnikindustrie getroffen.

Es erfolgen im Seminar Informationen über die neuen Änderungen und  Fragen werden  live beantwortet. Themenschwerpunkte sind unter anderem:

  • Erweiterung der monatlichen Förderhöhe auf 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat
  • Regelung der Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 pro Fördermonat
  • Einheitliches Kriterium für die Antragsberechtigung
  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen
  • Neuerungen bei den erstattungsfähigen Kosten für diejenigen Branchen, die besonders von der Krise betroffen sind, wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige

Darüber hinaus beantworten Experten der Kammern Sebastian Gläser (Industrie- und Handelskammer) und Marcus Nürnberger (Handwerkskammer) so viele Fragen wie möglich live oder im Nachgang. Zur Anmeldung geht es hier: www.edudip.com/de/webinar/uberbruckungshilfe-iii-update-der-regelungen-fur-2021/859358

Die Zahlen werden täglich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert. Morgen ist das Bürgertelefon von 08:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter corona@landkreis-mittelsachsen.de  

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4745 Tue, 02 Feb 2021 11:29:35 +0100 Deutschlandweit einmalige Ausbildung in Freiberg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/deutschlandweit-einmalige-ausbildung-in-freiberg.html Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 6. September 2021 besteht am Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach" in Freiberg wieder die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker/zur Staatlich geprüften Technikerin in den Fachrichtungen Bergbautechnik, Bohrtechnik oder Geologietechnik zu beginnen. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 6. September 2021 besteht am Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach" in Freiberg wieder die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker/zur Staatlich geprüften Technikerin in den Fachrichtungen Bergbautechnik, Bohrtechnik oder Geologietechnik zu beginnen. Bewerbungen für alle drei Fachrichtungen werden bis 30. April entgegengenommen. Interessenten sollten – soweit möglich – einen „Erstwunsch“ und einen „Zweitwunsch“ angeben.

Für die berufliche Weiterbildung werden keine Lehrgangsgebühren fällig. Zudem besteht Lernmittelfreiheit. Kosten entstehen lediglich als Auslagen für Exkursionen und gegebenenfalls für die Unterkunft in Freiberg. Überdies können staatliche Fördermöglichkeiten genutzt werden.

2019 startete an der Fachschule in Freiberg erstmalig die Fachrichtung Bergbautechnik. „In einem mehrjährigen Projekt hat ein Lehrerteam die Lehrpläne für den neuen Bildungsgang erarbeitet und die Pläne für die beiden etablierten Fachrichtungen Bohrtechnik und Geologietechnik umfassend modernisiert“, erklärt Schulleiter Dr. Frank Wehrmeister.  Der Aufnahmejahrgang legt in diesem Jahr seine Prüfungen ab.

Hintergrund: 
Die Ausbildung von Staatlich geprüften Technikerinnen/Staatlich geprüften Technikern bereitet auf Führungsaufgaben im mittleren Management sowie Fach- und Führungsaufgaben als verantwortliche Person gemäß Bundesberggesetz in Verbindung mit den Bergverordnungen der einzelnen Bundesländer vor. Techniker bearbeiten unternehmerische Aufgaben- und Problemstellungen und setzen Maßnahmen auf dem Gebiet des Gesundheits-, Arbeits-, Brand- und Umweltschutzes durch.

Die zweijährige Ausbildung wird in Vollzeitform durchgeführt und umfasst umfangreichen praxisorientierten Theorieunterricht sowie Exkursionen und Betriebspraktika. Gemeinsame Ausbildungsabschnitte der Fachrichtungen Bergbautechnik, Bohrtechnik und Geologietechnik zeigen die vorhandenen Schnittmengen dieser drei Berufsabschlüsse auf.

Der Staatlich geprüften Techniker/zur Staatlich geprüften Technikerin ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 zugeordnet. Die Technikerabschlüsse sind somit als gleichwertig gegenüber den Bachelorabschlüssen an den Hochschulen anzusehen.

Aufnahmevoraussetzungen sind in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens einjährige Praxiserfahrungen oder eine mehrjährige Berufstätigkeit auf gewerblich-technischem Gebiet.

Weitere Informationen unter: www.bsz-freiberg.de und www.fachschule-technik-freiberg.de 
Anmeldeformular: https://bsz-freiberg.de/pdf/anmeldebogen/FS_Anmeldebogen.pdf 
Ein Video zur Ausbildung gibt es hier: www.youtube.com/watch?v=zq0mgUzH514

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/2/d/csm_BSZ-Julis-Weisbach_0abf78aad8.jpg Schulgebäude 1