Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Wed, 01 Dec 2021 13:34:49 +0100 Wed, 01 Dec 2021 13:34:49 +0100 TYPO3 EXT:news news-5654 Wed, 01 Dec 2021 12:26:11 +0100 Führerschein: Pflichtumtausch per Post beantragen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/fuehrerschein-pflichtumtausch-per-post-beantragen.html Der Antrag kann per Post eingereicht werden. Der neue Führerschein muss persönlich abgeholt werden. Der Antrag kann per Post eingereicht werden. Der neue Führerschein muss persönlich abgeholt werden. Für den Antrag auf Pflichtumtausch des Führerscheins ist ab sofort keine persönliche Vorsprache in der Fahrerlaubnisbehörde Döbeln mehr notwendig. Der Antrag lässt sich jetzt bequem per Post stellen. Das hierfür benötigte Antragsformular sowie weitere wichtige Informationen können unter www.landkreis-mittelsachsen.de heruntergeladen werden.

Zusammen mit den einzureichenden Unterlagen ist der Antrag anschließend mit Unterschrift versehen an die Fahrerlaubnisbehörde zu senden. Die Übersendung und Bearbeitung der Anträge per Post erfolgt derzeit ausschließlich für die Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958. Wer bereits einen Online-Termin gebucht hat und nun lieber per Post den Antrag stellen möchte, sagt diesen Termin bitte ab.

Sobald der Führerschein zur Abholung bereitliegt, werden die Bürgerinnen und Bürger durch die Fahrerlaubnisbehörde informiert. Für die Abholung ist das persönliche Erscheinen dann wieder nötig. Mitzubringen sind ein gültiger Personalausweis und der derzeitige Führerschein.

Die Gebühr für den Umtausch beträgt 26,90 Euro, sofern keine zusätzlichen Abfragen erforderlich sind. Eine Abrechnung erfolgt bei Abholung.

Auf Wunsch sind persönliche Vorsprachen nach Terminvereinbarung weiterhin möglich.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-fuehrerschein.jpg alter und neuer Führerschein liegen aufeinander 1 Mehr zum Führerscheintausch https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerdenaufbau/referat-fahrerlaubnisbehoerde.html
news-5651 Tue, 30 Nov 2021 14:53:12 +0100 Corona-Lage 30. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-30-november-2021.html Themen: Online-Familienbefragung startet, Helfer für Impfteams gesucht Themen: Online-Familienbefragung startet, Helfer für Impfteams gesucht Heute meldete das Gesundheitsamt 1.487 neue Fälle. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 152 Corona-Patienten behandelt, davon 26 beatmet. Die Inzidenz liegt heute bei 930,8.

Information des Freistaates (29. November 2021)

Online-Familienbefragung des Zentrums an der Evangelischen Hochschule Dresden startet

Die aktuelle Corona-Lage ist und bleibt mit Blick auf den Winter schwierig. Die Situation von Familien steht dabei selten im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Eltern und Kinder haben seit Beginn der Pandemie zahlreiche Herausforderungen bewältigt – und sind weiter stark gefordert. Doch wie geht es Familien in Sachsen genau? Welche Herausforderungen gilt es zu meistern und welche Unterstützungsbedarfe haben sich seit Beginn der Pandemie für Familien ergeben? Und vor allem: wie schaffen es Familien mit auftretenden Konflikten umzugehen? Antworten auf diese Fragen möchte eine wissenschaftliche Befragung der Evangelischen Hochschule Dresden von sächsischen Familien erhalten. Den Fragebogen können Eltern und Kinder nun seit 29. November 2021 online ausfüllen.

Beide Fragebögen, die online zu finden ist, wurden jeweils für Eltern sowie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (von zehn bis 21 Jahre), die zusammen in einem Haushalt leben, extra für diese Familienbefragung entwickelt. Eltern und Kinder können an der Familienbefragung anonym teilnehmen. Ein Aspekt sind auch mögliche Konflikte in Familien. Der offizielle Titel der Studie lautet „Entwicklung familiärer Konflikte in Zeiten von Corona – Fokus Sachsen (KonFa)“. Das wissenschaftlich unabhängige Forschungsprojekt wird vom Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) gefördert.

Sowohl Eltern als auch Kinder können an der Familienbefragung anonym teilnehmen. Zudem wird der Datenschutz beachtet. Unter allen Teilnehmenden werden Gutscheine von Thalia verlost, der Rechtsweg ist dabei ausgeschlossen. Für den Fragebogen, den man am PC, Handy oder Tablet bequem ausfüllen kann, sollte man etwa 20 Minuten Zeit einplanen.

Weitere Infos, Links zu den Fragebögen:

Link zum Fragebogen für Eltern: www.soscisurvey.de/konfa/?q=e

Link zum Fragebogen für Kinder: www.soscisurvey.de/konfa/?q=k

Helfer für Impfteams gesucht

Für die weitere Aufstockung der Impfteams hat das Sozialministerium einen Aufruf gestartet. „Neben Ärzten und Fachpersonal suchen die Sächsische Landesärztekammer und das Sozialministerium dafür auch ehrenamtlich beschäftige Helfer für die Coronaschutzimpfung. Die Sächsische Landesärztekammer stellt ein Webformular bereit, wo sich Helferinnen und Helfer anmelden können“, heißt es auf der Facebook-Seite des Ministerium. Die Daten würden dann an die für die Organisation der Impfteams zuständigen Stellen weitergegeben werden. Hier der Link zum Webformular www.slaek.de/coronahelfer

Mehr Meldungen zur Kurzarbeit

Die Arbeitsagentur registrierte in Mittelsachsen im November einen leichten Anstieg an Kurzarbeit im Vergleich zum Oktober. Das teilte die Behörde heute mit. „Ein Indiz dafür, dass Unternehmen bestrebt sind, ihre Beschäftigten zu halten. Die Herausforderungen für uns bestehen darin, Betriebe bei der Fachkräftegewinnung zu unterstützen. Deshalb sollten Arbeitgeber die Zeit nutzen, um Ihre Mitarbeiter zu qualifizieren, auch während der Kurzarbeit“, empfiehlt Susan Heine von der Arbeitsagentur Freiberg. Anlass für die Mitteilung sind die neusten Arbeitslosenzahlen. In der Agentur für Arbeit Freiberg sind im November 6930 arbeitslose Frauen und Männer gemeldet, das sind 217 oder 3,0 Prozent weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahr sind 1130 Personen beziehungsweise 14,0 Prozent weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist im November gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gesunken und liegt bei 4,4 Prozent.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5650 Tue, 30 Nov 2021 14:01:21 +0100 Hilfe für die Seele über das Pflegenotfalltelefon https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/hilfe-fuer-die-seele-ueber-das-pflegenotfalltelefon.html Es ist ein einzigartiges neues Angebot, welches es in dieser Form in Sachsen bisher noch nicht gibt. Auf Anregung der Mitwirkenden im Pflegenetz Mittelsachsen hat der Landkreis Mittelsachsen ein „Pflegenotfalltelefon“ ins Leben gerufen. Dieses ist ab 1. Dezember 2021 anonym und kostenfrei über die Rufnummer 0800 1071077 erreichbar. Es ist ein einzigartiges neues Angebot, welches es in dieser Form in Sachsen bisher noch nicht gibt. Auf Anregung der Mitwirkenden im Pflegenetz Mittelsachsen hat der Landkreis Mittelsachsen ein „Pflegenotfalltelefon“ ins Leben gerufen. Dieses ist ab 1. Dezember 2021 anonym und kostenfrei über die Rufnummer 0800 1071077 erreichbar. Unabhängig vom Wohnort können sich Betroffene vertrauensvoll an die Telefonhotline wenden. Ziel ist es, Menschen die zu Hause pflegen oder gepflegt werden, ein offenes Ohr zu schenken. Damit sollen belastende Situationen abgefangen werden, die unter Umständen zu einer großen Überforderung oder Hilflosigkeit führen können. Durch die oftmals bestehende „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“, bleibt den pflegenden Angehörigen kaum Zeit für sich selbst. Hierdurch kann es zu emotionalen Spannungen zwischen den Betroffenen und den Pflegepersonen kommen, die über das Gesprächsangebot abgebaut werden sollen.

Hinter der Telefonhotline steht ein fester Stamm ausgebildeter Ehrenamtlicher der EURO Plus Senioren-Betreuung GmbH. Dieser Träger wurde vom Landkreis Mittelsachsen mit der Umsetzung beauftragt, die zunächst befristet ist bis zum Ende des Jahres 2022. „Uns ist jedoch viel an der langfristigen Fortsetzung des Pflegenotfalltelefons gelegen, sofern sich der Bedarf dafür bestätigt“, sagt Susanne Finck, Koordinatorin des Pflegenetzes im Landkreis Mittelsachsen. Die derzeitigen Sprechzeiten Montag, Mittwoch und Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie Dienstag und Donnnerstag von 13:00 bis 14:30 Uhr könnten dann gegebenenfalls auch erweitert werden.

Eine Erreichbarkeit außerhalb der Sprechzeiten wird zusätzlich über die Mailadresse pflegenotfall@landkreis-mittelsachsen.de angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage www.landkreis-mittelsachsen.de/pflegenetz.

Erreichbarkeit des Pflegenotfalltelefons: ► 0800 1071077

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-gewalt-frauen.jpeg Frau hält schützend Hand vor sich Foto: Tiko / stock.adobe.com 1 Mehr zum Pflegenetz MMittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/pflegenetz.html
news-5647 Mon, 29 Nov 2021 14:19:23 +0100 Corona-Lage 29. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-29-november-2021.html Themen: Rückstau im Gesundheitsamt, Landrat sieht die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge Themen: Rückstau im Gesundheitsamt, Landrat sieht die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge Heute meldete das Gesundheitsamt 640 neue Fälle. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 150 Corona-Patienten behandelt, davon 25 beatmet. Die Inzidenz liegt bei 895,9 und damit zum vierten Tag unter 1000. Damit gilt die Ausgangssperre entsprechend der sächsischen Notfallverordnung für nicht geimpfte Personen nicht mehr. (Ergänzung: Das Gesundheitsamt geht morgen von einer Inzidenz von über 1000 aus, damit würde die Ausgangssperre ab Mittwoch wieder gelten). „Aber die eigentliche Inzidenz ist höher. Durch die hohe Fallzahl haben wir einen Rückstau bei der Übertragung der Labordaten in unser System“, räumt Landrat Matthias Damm ein. Daher wird in dieser Woche das System erneut umgestellt. Ab heute erfolgen keine Anrufe bei den Betroffenen mehr, die Quarantäne-Bescheide werden durch das Gesundheitsamt automatisch verschickt. Dies lasse die aktuelle Allgemeinverfügung zur Quarantäne zu. „Damit wollen wir den großen Rückstau beseitigen. Viele warten sehr lange auf den Bescheid und diese Zeit muss sich verkürzen“, so Damm. Die Quarantänezeit beträgt pauschal 14 Tage für positiv Getestete und in der Regel zehn Tage für Angehörige des Hausstandes. Hier gibt es dann wieder besondere Regeln für Personen, die geimpft oder genesen sind. Ein Schema auf der Internetseite sowie ein Video klären darüber auf. „Wir haben außerdem unsere Internetseite komplett umgebaut, damit man die Informationen noch schneller findet.“ Die positiven Testergebnisse gehen automatisch im Gesundheitsamt ein, sodass eine Meldung der Betroffenen an die Behörde entfällt. Der Landrat versichert, dass man im Haus alles dafür tut, um voranzukommen. In das Thema Corona sind über 200 Personen involviert, neben der Erstellung der Quarantänebescheide, den verschiedenen Kontrolltätigkeiten oder die Information über das Corona-Bürgertelefon müssten verschiedene juristische Dinge bearbeitet, das Personal koordiniert und Technik für den Einsatz im Gesundheitsamt umgerüstet werden.

Generell sieht der Landrat die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge: „Dass die Zahlen so stark steigen, macht mich betroffen. Die zahlreichen Einschränkungen und Absagen sind sehr schmerzhaft für uns alle, aber angesichts der Lage in den Klinken folgerichtig.“ Die Verlegungen von Akutpatienten aus Sachsen in andere Bundesländer zeige, dass die Krankenhäuser am Limit seien, wenn nicht sogar darüber hinaus. Man stünde zur aktuellen Situation im Austausch mit zahlreichen lokalen Partnern, wie zum Beispiel dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). „Ich freue mich, dass wir in Freiberg wieder eine dauerhafte Impfstelle bekommen. Hinzukommen die Termine in der Fläche. Wir hoffen, dass wir noch ein weiteres Impf-Team bekommen“, so Damm. Er bedankt sich bei vielen Akteuren, die hier mitwirken sowie den Ärzten, die Sonderimpfaktionen im Landkreis durchführen.

Es passiere auf verschiedenen Ebenen ganz viel, um die Situation beherrschbar zu gestalten. Positiv sieht er, dass sich schon nach dem Aufruf vom Freitag mehrere Personen als Unterstützer in Pflegeeinrichtungen im Rahmen des sogenannten Helferpools gemeldet haben. „Hier merken wir Solidarität der Bevölkerung und ich hoffe, die Aktion läuft wieder so erfolgreich wie im vergangenen Jahr.“ Für den Helferpool kann man sich unter https://mitdenken.sachsen.de/1027364 melden.

Insgesamt ruft der Landrat auf, die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken: „Ich weiß, viele können dieses Thema nicht mehr hören und wieder gibt es Einschränkungen, wieder ist es so eine unsichere Zeit. Aber jetzt ist erneut jeder Einzelne gefragt mitzuwirken – egal ob ungeimpft, genesen oder vollständig geimpft. Nach wissenschaftlichen Angaben müssen wir die Kontakte um 70 Prozent reduzieren. Unser Ziel muss es sein, von den der hohen Zahl der Neuinfektionen herunterzukommen.“

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-quarant%C3%A4ne-corona.JPG Ein Zettel „Quarantäne" hängt an Haustür 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5646 Mon, 29 Nov 2021 10:07:06 +0100 Winterdienst im Einsatz https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/winterdienst-im-einsatz-2.html Die sechs Straßenmeistereien waren heute erneut im Winterdienst-Einsatz. Gut 145 Tonnen Streusalz wurden seit gestern auf die Straßen gebracht. Über 30 Fahrzeuge waren in den Morgenstunden auf dem rund 1600 Kilometer langen Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen unterwegs, zwölf Fahrzeuge stellten dabei Unternehmer der Region. Die sechs Straßenmeistereien waren heute erneut im Winterdienst-Einsatz. Gut 145 Tonnen Streusalz wurden seit gestern auf die Straßen gebracht. Über 30 Fahrzeuge waren in den Morgenstunden auf dem rund 1600 Kilometer langen Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen unterwegs, zwölf Fahrzeuge stellten dabei Unternehmer der Region. Auch am Wochenende waren die sechs Straßenmeistereien in Mühlau, Brand-Erbisdorf, Freiberg, Döbeln, Hainichen und Rochlitz im Dienst.

Die Salzlager sind mit rund 5000 Tonnen gut gefüllt.

In der Regel starten die Beschäftigten um 03:00 Uhr in den Tag. „Wir haben das Ziel, vorm Einsetzen des Berufsverkehrs das Netz abgefahren zu haben. Wie lange der Winterdienst fährt, hängt von den örtlichen Gegebenheiten vor Ort ab und wird individuell von den Schichtleitern an den Standorten entschieden“, so der Leiter des Straßenbetriebsdienstes und der Bauwerkverwaltung Dirk Schlimper. Es könne schon mal bis 22:00 Uhr gehen. Er appelliert die Fahrweise an die Witterung anzupassen und auch etwas mehr Zeit einzuplanen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-winterdienst-1.jpg Fahrzeug mit Aufschrift Winterdienst 1
news-5644 Sun, 28 Nov 2021 14:13:14 +0100 Corona-Lage vom 28. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-28-november-2021.html Video erklärt Quarantäne, 3G im Landratsamt Video erklärt Quarantäne, 3G im Landratsamt Gestern und heute meldete das Gesundheitsamt 925 neue Fälle. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 139 Corona-Patienten behandelt, davon 25 beatmet.

Video erklärt Quarantäne-Regeln

Ein Video erklärt die Quarantäne-Regeln in Mittelsachsen. Es wurde auf der Facebook-Seite und in der Mediathek auf der Webseite des Landkreises veröffentlicht. Ein Schema auf der Internetseite gibt außerdem dazu ausführliche Informationen.

Ab Morgen 3G im Landratsamt

Für die Besucherinnen und Besucher im Landratsamt gilt ab Montag die sogenannte 3G-Regel. Das heißt, es bedarf eines Nachweises, ob man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Zu Hause durchgeführte Selbsttests zählen hier nicht, sondern der Nachweis einer zugelassenen Teststation. Das Landratsamt ist grundsätzlich für Besucher geschlossen. Die Fachbereiche vergeben jedoch Termine, sofern der persönliche Kontakt unaufschiebbar ist. Ausgenommen von der vorgenannten Terminregelung sind die Fahrerlaubnisbehörde und die Kfz-Zulassungsstelle.

Morgen endet die Übergangsfrist

Mit der Schul- und Kita-Corona-Verordnung von der vergangenen Woche wird für Grund- und Förderschulen (Primarbereich) sowie für Kindertageseinrichtungen der eingeschränkte Regelbetrieb wieder eingeführt. Danach müssen Klassen und Gruppen einschließlich des Personals streng voneinander getrennt werden. Zur Umsetzung der Maßnahmen gab es für die Einrichtungen eine Übergangsfrist, die morgen endet. Der eingeschränkte Regelbetrieb ist dann verpflichtend. Offene pädagogische Konzepte sind damit in den Kindertageseinrichtungen nicht mehr möglich.

Hinweis: Das Bürgertelefon des Landkreises zu Corona ist morgen wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-3-g-regel.jpg Zettel an Pinwand mit 3-G-Regel 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5643 Sun, 28 Nov 2021 13:46:24 +0100 Bäume wurden gepflanzt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/baeume-wurden-gepflanzt.html In Oederan entsteht im Rahmen eines geplanten Essbaren Wildpflanzenparks ein Nusshain. Das Gelände im Stadtwald wurde für die Baum- und Strauchpflanzungen vorbereitet. Der erste Beigeordnete des Landkreises Mittelsachsen Dr. Lothar Beier und Steffen Schneider, Bürgermeister der Stadt Oederan, brachten den ersten Nussbaum gestern in die Erde. In Oederan entsteht im Rahmen eines geplanten Essbaren Wildpflanzenparks ein Nusshain. Das Gelände im Stadtwald wurde für die Baum- und Strauchpflanzungen vorbereitet. Der erste Beigeordnete des Landkreises Mittelsachsen Dr. Lothar Beier und Steffen Schneider, Bürgermeister der Stadt Oederan, brachten den ersten Nussbaum gestern in die Erde. Im Juni 2021 führte die Wirtschaftsförderung des Landkreises Mittelsachsen eine Unternehmensbefragung durch. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Handwerks- und Industrieunternehmen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie umgehen. 178 mittelsächsische Unternehmen beteiligten sich an der Umfrage.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und als Dankeschön an die Unternehmen, die sich Zeit für die Beantwortung der Fragen genommen haben, werden nun Bäume in ganz Mittelsachsen verpflanzt. Den Anfang machten Dr. Lothar Beier, der erste Beigeordnete des Landkreises Mittelsachsen, und Steffen Schneider, Bürgermeister der Stadt Oederan. „Im Landkreis Mittelsachsen gibt es verschiedene Vorhaben zur Aufforstung. Der Nusshain in der Stadt Oederan ist beispielhaft und wir freuen uns, dass wir die Idee mit der Baumspende hier vor Ort mit unterstützen können“, erläutert Dr. Lothar Beier.

Im Stadtwald Oederan sollen einige Stationen eines Essbaren Wildpflanzenparks entstehen. Es werden verschiedene Nussbäume und Sträucher mit essbaren Früchten gepflanzt. Mit Unterstützung von Kräuterfrauen aus Oederan und dem Umland sowie des Landschaftsarchitekten Thomas Schädlich konnte das Gelände im Stadtwald vorbereitet, die Bäume und Sträucher gepflanzt und mit Bissschutz versehen werden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-baeume-pflanzen-oederan.jpg Dr. Beier pflanzt Bäume in Oederan Vier Personen pflanzen Bäume am Waldrand. Sie haben einen Spaten in der Hand. 1
news-5637 Fri, 26 Nov 2021 13:35:12 +0100 Corona-Lage am 26. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-26-november-2021.html Helferpool für die Pflege startet, Hinweise der EKM Helferpool für die Pflege startet, Hinweise der EKM Heute meldet das Gesundheitsamt 366 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis liegt bei 973,2. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 140 Corona-Patienten behandelt, davon 23 beatmet. Weitere zwei Todesfälle gibt es im Zusammenhang mit Corona zu verzeichnen, damit steigt die Gesamtzahl auf 747.

Hinweise zur Quarantäne

Allgemeine Hinweise zur Quarantäne:

  1. Wenn man Symptome entwickelt, sollte man eine Teststation oder Arzt aufsuchen. Eine Liste ist auf der Internetseite eingestellt.
  2. Fällt der Test positiv aus, muss sich die betroffene Person in Quarantäne begeben - ebenso die Hausstandsangehörigen (außer sie sind geimpft oder genesen)
  3. Die betroffene Person muss sich NICHT beim Gesundheitsamt melden.
  4. Es folgt ein PCR-Test beim Arzt oder einer Teststation – ist er negativ, kann man die Quarantäne verlassen. Das Testergebnis muss man aufheben.
  5. Die Quarantänezeit beträgt 14 Tage ab Testtag in der Teststation (professioneller Schnelltest), für Hausstandsangehörige 10 Tage.

Ein Schema auf der Internetseite gibt dazu ausführliche Informationen.

Pflege: Helferpool startet wieder

Angesichts der angespannten Corona-Lage baut das Pflegenetz erneut einen Helferpool auf. Ziel sei, die Einrichtungen in dieser Zeit zu unterstützen. „Einzelne Pflegebetriebe haben schon bei uns nachgefragt und diese Wünsche möchten wir nun umsetzen. Im Frühjahr haben wir positive Erfahrungen damit gemacht“, so Susanne Finck vom Pflegenetz. Gesucht werden insbesondere Menschen mit einer Ausbildung beziehungsweise Kenntnissen in einem pflegerischen, medizinischen oder sozialen Berufsfeld. Aber auch branchenfremde Interessierte können sich elektronisch anmelden, eine Vermittlung läuft dann automatisch. „Wir nutzen dazu die Möglichkeit des Beteiligungsportals Sachsen. Damit können wir unkomplizierter helfen“, so Finck. Zwar seien die Einrichtungen derzeit bei weitem nicht so betroffen, wie vor einem Jahr. Aber auch hier gibt es Personalausfälle beziehungsweise besondere Anforderungen in dieser Zeit, daher wurde der Pool wieder eingerichtet. Nachfolgend der Link zur Anmeldung: https://mitdenken.sachsen.de/1027364

Hinweise der EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH (EKM)

Die Wertstoffhöfe bleiben bis auf Weiteres geöffnet. Das teilte die EKM auf ihrer Internetseite mit. Es gelten die regulären Öffnungszeiten. Auf den Wertstoffhöfen soll ein medizinischer Mund-Nasenschutz oder eine FFP2-Maske getragen und die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Besonderheit auf dem Wertstoffhof in Mittweida: Da die Anmeldung zur Abgabe von Abfällen aus organisatorischen Gründen im Innenbereich des Betriebsgebäudes erfolgt, ist dort ein 3G-Nachweis erforderlich. Das Büro der EKM in der Frauensteiner Straße 95 in Freiberg bleibt für den Bürgerkontakt unter der Beachtung der 2G-Regelung (geimpft/genesen) geöffnet. Bei Fragen stehen die Beschäftigten der EKM unter den Rufnummern 03731 2625-0, -41 und -42 oder per E-Mail unter info@ekm-mittelsachsen.de oder abfallberatung@ekm-mittelsachsen.de zur Verfügung.

Hinweis: Das Bürgertelefon des Landkreises zu Corona ist am Montag wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-gehhilfe.jpeg Gehhilfe Gehhilfe, Rollator Foto: RAM / stock.adobe.com 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5634 Fri, 26 Nov 2021 11:37:37 +0100 Sorgentelefon für pflegende Angehörige ab Mittwoch erreichbar https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/sorgentelefon-fuer-pflegende-angehoerige-ab-mittwoch-erreichbar.html Die Betreuung von pflege- und hilfebedürftigen Menschen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die große Anerkennung verdient. Neben den professionell im Pflegebereich engagierten Berufstätigen übernehmen vor allem Angehörige die verantwortungsvolle Pflege und Begleitung von Menschen im häuslichen Umfeld, auch dann, wenn der Unterstützungsbedarf der Betroffenen immer größer wird. Die Betreuung von pflege- und hilfebedürftigen Menschen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die große Anerkennung verdient. Neben den professionell im Pflegebereich engagierten Berufstätigen übernehmen vor allem Angehörige die verantwortungsvolle Pflege und Begleitung von Menschen im häuslichen Umfeld, auch dann, wenn der Unterstützungsbedarf der Betroffenen immer größer wird. Durch die oftmals bestehende „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“, bleibt den pflegenden Angehörigen kaum Zeit für sich selbst, für Ruhephasen und den Erhalt sozialer Beziehungen. „Nicht selten tritt dabei ein Erleben von Überforderung und Hilflosigkeit auf, insbesondere wenn die verschiedenen Belastungen zu groß werden“, erklärt Susanne Finck vom Pflegenetz Mittelsachsen.

Dann helfe es manchmal schon, wenn es einen Gesprächspartner gäbe, der zuhört und mit dem man in einen Gedankenaustausch gehen kann. Eben diese Möglichkeit ist im Landkreis Mittelsachsen künftig über ein anonymes Pflegenotfalltelefon gegeben. Über die kostenfreie und anonyme Hotline können Betroffene in seelischen Notsituationen Unterstützung erhalten, indem sie sich zu ihrem Anliegen aussprechen und das „Herz ausschütten“ können. Finck: „Die Bewältigung familiärer Konflikte soll begünstigt und Gewalthandlungen in der Pflege im häuslichen Wohnumfeld vermieden beziehungsweise vorgebeugt werden.“ Im Mittelpunkt des Angebotes stünden die seelische Betreuung und der Beistand für Menschen, der häuslichen Pflegesituation in eine emotionale Notlage kommen. Bei Bedarf öffnen diese persönlichen Kontakte die Möglichkeit zur Inanspruchnahme weiterer Hilfen.

Ab dem 1. Dezember 2021 ist das Pflegenotfalltelefon über die kostenfreie und anonyme Rufnummer 0800 1071077 erreichbar. Umgesetzt wird das zunächst als Modellprojekt angelegte Telefonangebot durch die EURO Plus Senioren-Betreuung GmbH, Auftraggeber ist der Landkreis Mittelsachsen. Die Laufzeit ist zunächst bis Ende des kommenden Jahres begrenzt. „Eine langfristige Etablierung der Hotline ist allerdings Ziel des Pflegenetzes, wie über die Beteiligung weiterer mittelsächsischer Institutionen und Gründung eines Netzwerkverbundes“, erklärt Susanne Finck. Da das Angebot auf kurzem Wege, unabhängig vom Wohnort und unter Wahrung der Anonymität erreichbar ist, ergänzt es die bestehenden Versorgungsangebote im Rahmen der Entlastung und Unterstützung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen im ländlichen Raum sowie deren Angehöriger im Landkreis Mittelsachsen.

Das Pflegenotfalltelefon richtet sich an pflegende Angehörige und Pflegebedürftige jeden Alters in einer häuslichen Pflegesituation sowie weitere Personen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen, die eine Überforderung oder einen Konflikt erleben. Das Pflegenotfalltelefon auf einen Blick:

Erreichbarkeit des Pflegenotfalltelefons

► Rufnummer 0800 1071077

Sprechzeiten:

  • Montag/Mittwoch/Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie

  • Dienstag/Donnerstag von 13:00 bis 14:30 Uhr

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/shutterstock-rollstuhlfahrer.jpg Behinderung Symbolbild Rollstuhlfahrer 1 Mehr zum Pflegenetz https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/pflegenetz.html
news-5632 Thu, 25 Nov 2021 14:01:00 +0100 Corona-Lage am 25. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-25-november-2021.html 3G im Landratsamt, Ausgangssperre bleibt, Hilfe für Unternehmen 3G im Landratsamt, Ausgangssperre bleibt, Hilfe für Unternehmen Heute meldet das Gesundheitsamt 319 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis liegt bei 1011,0. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 136 Corona-Patienten behandelt, davon 19 beatmet. Weitere sieben Todesfälle gibt es im Zusammenhang mit Corona zu verzeichnen, damit steigt die Gesamtzahl auf 745.

Ab Montag 3G im Landratsamt

Für die Besucherinnen und Besucher im Landratsamt gilt ab Montag die sogenannte 3G-Regel. Das heißt, es bedarf eines Nachweises, ob man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Zu Hause durchgeführte Selbsttests zählen hier nicht, sondern der Nachweis einer zugelassenen Teststation. Das Landratsamt ist grundsätzlich für Besucher geschlossen. Die Fachbereiche vergeben jedoch Termine, sofern der persönliche Kontakt unaufschiebbar ist. Ausgenommen von der vorgenannten Terminregelung sind die Fahrerlaubnisbehörde und die Kfz-Zulassungsstelle.

Ausgangssperre gilt weiterhin

Zwei Tage lag die Inzidenz unter 1000, heute wieder darüber. Daher gilt für Personen, die nicht geimpft oder genesenen sind, eine Ausgangssperre. Zwischen 22:00 und 06:00 Uhr dürfen Ungeimpfte das Haus nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Zu diesen gehört beispielsweise die Ausübung des Berufs. Wird der Inzidenz-Schwellenwert von 1000 im Landkreis Mittelsachsen an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gilt die Ausgangsbeschränkung ab dem nächsten Tag nicht mehr. 
Hier eine Übersicht zu den triftigen Gründen:

  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben, Kindeswohl und Eigentum,
  • die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest,
  • die Ausübung beruflicher, hochschulischer oder schulischer Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen,
  • die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • Fahrten von Feuerwehr-, Polizei-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich sowie Besuche in bestimmten Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis und
  • unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Allgemeinverfügung zum Alkoholkonsum erlassen

Seit heute gilt ein Verbot der Abgabe und des Konsums von Alkohol in der Öffentlichkeit. Innerorts gilt in der Öffentlichkeit somit ein Alkoholverbot – insbesondere auf Straßen, Gehwegen, in Parks, auf Sport- und Spielplätzen und für Bereiche, in denen Wochen- und Spezialmärkte abgehalten werden. Hinzu kommen auch Privatgrundstücke, die öffentlich zugänglich sind, wie Geschäfte oder Tankstellen. Auch außerorts ist an Bahnhöfen und Parkplätzen sowie im Umkreis von Sitzmöglichkeiten und Bushaltestellen der Konsum und die Abgabe von Alkohol in der Öffentlichkeit untersagt. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist in diesen Bereichen nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt. Die Allgemeinverfügung wurde im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht.

Information der Kassenärztlichen Vereinigung 

Am 24. November 2021 wurden allein in den Praxen der niedergelassenen Ärzte in Sachsen über 37 000 Impfungen durchgeführt. Das ist ein Spitzenwert – der zweithöchste in der gesamten Impfkampagne. Auf der Internetseite der Vereinigung gibt es eine Liste von impfenden Ärzten in Sachsen.

Informationen der Stadt Freiberg

Seit heute ist eine Impfstelle in der Freiberger Gerberpassage in Betrieb. Vom 25. bis 27. November sind von 09:00 bis 16:00 Uhr kostenlose Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gegen Corona möglich. Ab Dezember öffnet die Impfstelle täglich außer sonntags. Mobile Teams des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und des Arbeiter-Samariter-Bundes verimpfen die Vakzine von BioNTech/Pfizer und Moderna. Impfungen sind nur mit einem Termin möglich, der online unter www.freiberg.de gebucht oder telefonisch unter der Hotline 03731 273-8110 vereinbart werden kann. Die Hotline ist von Montag bis Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr sowie am Sonntag von 10:00 bis 15:00 Uhr besetzt.

Die Impfstelle am Obermarkt schließt dauerhaft. Impftermine, die noch für den Obermarkt vereinbart wurden, können an der neuen Impfstelle wahrgenommen werden. Die Impfstelle öffnet ab dem 1. Dezember an sechs Tagen die Woche. Von Montag bis Samstag werden dann von 09:00 bis 16:00 Uhr Impfungen durchgeführt. Dies ist möglich, da die mobilen Impfteams aufgestockt wurden.

Impfinteressierte bringen bitte ihre Krankenkassenkarte oder ihren Personalausweis mit. Günstig wäre auch der Impfausweis, alternativ werden Impfbestätigungen ausgestellt. Um Wartezeiten zu verkürzen, sollten Interessierte vorab Anamnese- und Aufklärungsbögen ausdrucken und ausgefüllt mitbringen. Die Bögen stehen unter www.freiberg.de zum Download bereit. Vor Ort sind sie ebenfalls erhältlich.

Weitere Informationen zum Impfen in Sachsen gibt es auf der Internetseite des Freistaates.

Informationen des Freistaates vom 24. und 25. November 2021

Bund unterstützt sächsische Unternehmen und Soloselbstständige auch in der vierten Pandemie-Welle

Der Bund hat die bewährten Corona-Wirtschaftshilfen bis ins Jahr 2022 verlängert. Davon profitieren auch sächsische Unternehmen und Soloselbstständige, die von den Maßnahmen der bis 12. Dezember 2021 geltenden Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung betroffen sind – etwa Händler auf Weihnachtsmärkten.

Wie das Bundeswirtschaftsministerium heute mitteilte, wird das aktuell geltende Instrument der Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Ebenso wird die aktuell geltende Neustarthilfe Plus für Selbstständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgesetzt. Für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders betroffen sind, werden erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV zur Verfügung gestellt.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Förderhöhe für das einzelne Unternehmen bemisst sich nach den Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Jahr 2019. Kleine und Kleinstunternehmen sowie Soloselbstständige oder selbstständige Angehörige der freien Berufe können wahlweise den jeweiligen monatlichen Durchschnitt des Jahresumsatzes 2019 zum Vergleich heranziehen.

Bereits jetzt können Aussteller auf Weihnachtsmärkten die Überbrückungshilfe III Plus erhalten; für sie besonders relevant ist die Abschreibung auf verderbliche Ware und Saisonware. Hierbei geht es aber nicht um steuerliche Abschreibungen, die Gewinne und damit die Steuerlast im kommenden Jahr reduzieren. Vielmehr sind die Beträge Grundlage für die Berechnung der Überbrückungshilfe und werden im Rahmen der Fixkostenerstattung berücksichtigt. Gleichzeitig erleichtert der Bund im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV den Zugang zum Eigenkapitalzuschuss für Aussteller auf Weihnachtsmärkten. Künftig müssen sie nur für einen Monat einen relevanten Umsatzrückgang nachweisen.

Die Überbrückungshilfe muss über einen prüfenden Dritten (zum Beispiel Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) beantragt werden. In den meisten Fällen erfolgt eine Auszahlung der Zuschüsse zügig. Bei Abschlagszahlungen ist der Prozess nochmal verkürzt. Diese können bei Erstantragstellung in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt werden (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 600.000 Euro.

Sachsen sagt Teilnahme an der „Internationalen Grünen Woche“ ab
Sachsen wird wegen der dynamischen Pandemieentwicklung nicht an der Internationalen Grünen Woche (IGW) Ende Januar teilnehmen. Dies gab Landwirtschaftsminister Wolfram Günther heute bekannt. Sachsen schließt sich damit den Entscheidungen einer Reihe weiterer Bundesländer wie Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt an. Abgesagt wurde die Teilnahme durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), die als Dienstleister die Messepräsenz organisiert. Die IGW soll in der Zeit vom 21. bis 30. Januar 2022 stattfinden.

Hinweis:
Das Bürgertelefon des Landkreises zu Corona ist morgen wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/5-lra-landkreisumriss-ausrufezeichen.jpg 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5628 Thu, 25 Nov 2021 07:47:14 +0100 Nein zu Gewalt an Frauen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/nein-zu-gewalt-an-frauen.html Heute ist der 25. November – ein Tag, der im Kalender von Gleichstellungsbeauftragten und Sozialarbeitenden in den Gewaltschutzeinrichtungen besonders markiert ist. Denn der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Heute ist der 25. November – ein Tag, der im Kalender von Gleichstellungsbeauftragten und Sozialarbeitenden in den Gewaltschutzeinrichtungen besonders markiert ist. Denn der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch wenn die Corona-Pandemie öffentlichkeitswirksame Aktionen kaum zulässt, so verweist die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Mittelsachsen, Annett Schrenk, dennoch auf die Bedeutung dieses Tages.

Gewalt gegen Frauen in welcher Form auch immer, ist auch im Landkreis kein unbekanntes Thema. Das Lagebild der Polizei vermeldete für das Jahr 2020 536 Fälle für den Landkreis – eine Zahl, die seit Jahren auf diesem Niveau stagniert. 427 Personen erfasste die Statistik als Opfer; die Mehrzahl davon sind weiblich. 78 Opfer waren sogar noch minderjährig. 

„Die Ursachen von Gewalt im sozialen Nahbereich sind dabei vielgestaltig: Da spielen Überforderungen im Familienalltag, fehlende, weil nicht erlernte Strategien zur Konfliktschlichtung; Drogenkonsum genauso eine Rolle wie Eifersucht, Dominanz- und sexuelle Ansprüche.  Sind die Ursachen auch unterschiedlich, die Auswirkungen sind immer gleich: neben physischen Folgen erleiden die Opfer nicht selten auch psychische Folgen, die das Leben noch jahrelang belasten“, so Annett Schrenk. 

Umso wichtiger sei daher ein gutes Netzwerk an Beratungs- und Interventionsmöglichkeiten, die Betroffene in Anspruch nehmen können. So gibt es im Landkreis Mittelsachsen mit dem Frauenschutzhaus in Freiberg ein stationäres Angebot, in dem betroffene Frauen für einen längeren Zeitraum Schutz und eine neue Lebensperspektive finden können. Eine Beratung finden Betroffene auch bei IKOS Chemnitz. Sachkundige Ansprechpersonen finden von Gewalt bedrohte Frauen und Männer auch in den Polizeirevieren des Landkreises, bei der Opferhilfe Chemnitz oder bei den ehrenamtlichen arbeitenden Mitgliedern des Weißen Rings e. V.

Im kommenden Jahr soll der Landkreis Mittelsachsen eine eigene Interventions- und Koordinierungsstelle erhalten. Der Kreistag Mittelsachsen gab im September grünes Licht dazu. Zurzeit läuft dazu das Interessenbekundungsverfahren. 

Wichtige Website: https://gewaltfreies-zuhause.de

Wichtige Telefonnummern:

  • Hilfetelefon für Frauen 08000116016, www.hilfetelefon.de (mehrsprachig)
  • Frauenschutzhaus Freiberg: 03731 22561
  • IKOS Chemnitz: 0371 9185354
  • Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Mittelsachsen: 03731 799-3328

 

Hintergrundinformationen:

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Am 17. Dezember 1999 verabschiedet die UN-Generalversammlung ohne Abstimmung eine Resolution, nach der der 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“, bestimmt wurde.Damals zeigte sich die Generalversammlung „beunruhigt darüber, dass Frauen nicht in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte und Grundfreiheiten kommen, und besorgt darüber, dass es nach wie vor nicht gelungen ist, diese Rechte und Freiheiten im Falle von Gewalt gegen Frauen zu schützen und zu fördern“. Alljährlich soll mit dem internationalen Gedenktag das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt werden und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken

Hintergrund für die offizielle Initiierung des Aktionstages 1999 durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung dreier Schwestern und ihre Ermordung im Jahr 1960. Die Schwestern Mirabal waren in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt worden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-gewalt-frauen.jpeg Frau hält schützend Hand vor sich Foto: Tiko / stock.adobe.com 1
news-5627 Wed, 24 Nov 2021 13:51:39 +0100 Corona-Lage am 24. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-24-november-2021.html Alkoholverbot ab morgen, Hinweise zur Quarantäne und zu 3G im ÖPNV Alkoholverbot ab morgen, Hinweise zur Quarantäne und zu 3G im ÖPNV Heute meldet das Gesundheitsamt 557 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis liegt bei 938,1  In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 121 Corona-Patienten behandelt, davon 22 beatmet. Heute registrierte das Gesundheitsamt sechs weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit Corona stehen. Damit steigt die Zahl auf 737.

Allgemeinverfügung zum Alkoholkonsum erlassen

Ab morgen gibt es ein Verbot der Abgabe und des Konsums von Alkohol in der Öffentlichkeit. Das regelt eine neue Allgemeinverfügung, die noch am Nachmittag erlassen wird. Innerorts gilt in der Öffentlichkeit deshalb ein Alkoholverbot – insbesondere auf Straßen, Gehwegen, in Parks, auf Sport- und Spielplätzen und für Bereiche, in denen Wochen- und Spezialmärkte abgehalten werden. Hinzu kommen auch Privatgrundstücke, die öffentlich zugänglich sind, wie Geschäfte oder Tankstellen. Auch außerorts ist an Bahnhöfen und Parkplätzen sowie im Umkreis von Sitzmöglichkeiten und Bushaltestellen der Konsum und die Abgabe von Alkohol in der Öffentlichkeit untersagt. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist diesen Bereichen nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt. Die Allgemeinverfügung wird heute im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht.

Informationen zur Quarantäne

Ein allgemeiner Hinweis vorab: Begeben Sie sich bitte für 14 Tage in Quarantäne (ab PCR-Test)! Dies gilt auch für die Mitglieder Ihres Hausstandes (außer vollständig Geimpfte und Genesene). Sie brauchen sich NICHT beim Gesundheitsamt zu melden! Ihr Ergebnis wird an uns automatisch übermittelt. Wir übermitteln Ihnen den Bescheid oder kontaktieren Sie. Der Bescheid gilt gleichzeitig für Ihren Hausstand. Hinweis: Durch die Vielzahl von Fällen kommt es zu Verzögerungen. Wir bitten um Verständnis.

Seit Sonntag gelten in Mittelsachsen neue Quarantäneregeln. Betroffene Personen müssen sich selbst und sofort in Absonderung begeben und die Kontaktpersonen informieren. Ein Schema auf der Corona-Seite des Landkreises im Internet gibt eine Orientierung zur Quarantäne.

Im Einzelnen gilt nach der neuen Allgemeinverfügung, dass die positiv getesteten Personen eigenverantwortlich und ohne Anordnung durch die Behörde verpflichtet sind,

  • sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses abzusondern.
  • im Falle der Testung mit einem Antigenschnelltest, einen PCR-Test durchführen zu lassen.
  • ihren Hausstandsangehörigen ihr positives Testergebnis mitzuteilen und sie darüber zu informieren, dass sie sich ebenfalls eigenverantwortlich und ohne Anordnung durch die Behörde absondern müssen.
  • ggf. weitere enge Kontaktpersonen über ihr positives Testergebnis und die Empfehlung zur Testung nach dem 4. oder 5. Tag des letzten Kontaktes zu informieren.
  • auf Verlangen das Gesundheitsamt über ihre Hausstandsangehörigen und ggf. weitere enge Kontaktpersonen zu informieren.

Personen, welche die Corona-Warn-App heruntergeladen haben, wird dringend empfohlen, das positive Testergebnis zu teilen.

Die Informationen zur Absonderung werden vom Gesundheitsamt ab sofort grundlegend nur an den Quellfall verschickt. Das hat zur Folge, dass die Information an die jeweiligen Hausstandsangehörigen durch den Quellfall und nicht durch die Behörde erfolgt. Das Schreiben an den Quellfall dient jedem Hausstandsangehörigen zugleich als Nachweis, zum Beispiel gegenüber dem Arbeitgeber oder der Schule.

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung sind:

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung beziehungsweise ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu dieser Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.
  • Zum Zeitpunkt des Kontaktes vollständig geimpfte oder genesene Personen, die symptomfrei sind.

Der Nachweis der Impfung beziehungsweise Genesung ist auf Verlangen durch die zuständige Behörde vorzuzeigen. Die Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht.

Informationen des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) zur 3G-Regel

Mit Beschluss von Bund und Ländern gilt seit heute die 3G-Regel für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Heißt: Nur noch genesene, geimpfte und/oder getestete Personen dürfen Busse und Bahnen benutzen.

Für Fahrgäste ergeben sich nun eine Reihe von Fragen, die hier auch unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Verordnung des Freistaates Sachsen beantwortet werden sollen:

  • Wer ist betroffen?
    Alle Fahrgäste außer Kinder bis sechs Jahre und Schüler. Diese sind von der 3G-Pflicht ausgenommen.
  • Wo gilt die 3G-Regel?
    Bundesweit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Nah- und Fernverkehr, somit auch in allen Bussen, Straßenbahnen und Eisenbahnen auf dem Gebiet des VMS.
  • Gibt es Einlasskontrollen an den Fahrzeugen?
    Dies ist nicht vorgesehen. Busse und Bahnen können wie immer an den Haltestellen betreten werden.
  • Was muss ich mitführen?
    Alle betreffenden Fahrgäste müssen Genesenen-Nachweis oder Impf-Nachweis bereithalten. Fahrgäste, die weder genesen noch geimpft sind, müssen den Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest mit sich führen. Das Testergebnis gilt 24 Stunden ab Testung.
  • Wie wird kontrolliert?
    Die Kontrollen in Bussen und Bahnen werden stichprobenartig erfolgen.
  • Wer kontrolliert?
    Die Stichproben werden die Verkehrsunternehmen vornehmen. Ergänzt werden diese durch Kontrollteams der Ordnungs- und Polizeibehörden.
  • Was passiert, wenn ein Fahrgast keinen Nachweis erbringen kann?
    Fahrgäste, die keinen gültigen Nachweis vorzeigen können, werden von den Kontrolleuren aufgefordert, das Fahrzeug zu verlassen.
  • Muss ich weiterhin Maske tragen?
    Sofern keine Maskenbefreiung vorliegt, gilt im VMS weiterhin die Regel, in Bussen und Bahnen Masken mit FFP2-Standard zu tragen. Ausnahmen gelten für Schüler, für die medizinische Masken erlaubt sind und Kinder bis sechs Jahre, die ohne Maske die „Öffentlichen“ nutzen dürfen.

Information der Arbeitsagentur Freiberg

Die Arbeitsagentur Freiberg bleibt auch in Zeiten hoher Infektionszahlen weiterhin geöffnet. In den Häusern gelten zum Schutz der Kundinnen und Kunden und Kolleginnen und Kollegen die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Zusätzlich setzen die Arbeitsagenturen ab Donnerstag, 25. November 2021, bundesweit die 2G-Regel um. Für persönliche Gespräche ist dann der Nachweis erforderlich, geimpft oder genesen zu sein. Es wird empfohlen, für diese persönlichen Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren. Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen.

Die persönliche Arbeitslosmeldung ist auch weiterhin für alle Kundinnen und Kunden am Notfallschalter möglich. Alle Kundinnen und Kunden können auch weiterhin viele Anliegen einfach und unkompliziert über die digitalen e-Services der Bundesagentur oder telefonisch erledigen.

Ausführliche Informationen zu den e-Services finden Interessierte unter folgendem Link www.arbeitsagentur.de/eservices

Kundinnen und Kunden erreichen die Arbeitsagentur Freiberg auch unter Telefon 03731 489100.

Hinweis:
Das Bürgertelefon zu Corona ist morgen wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/8/2/csm_PlusBus_Foto_Regiobus_3f2c410f9b.jpg Plusbus Bus mit Logo PlusBus Foto: REGIOBUS 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5623 Wed, 24 Nov 2021 08:20:00 +0100 Ausgaben im Bereich Jugendhilfe deutlich gestiegen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausgaben-im-bereich-jugendhilfe-deutlich-gestiegen.html Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hat überplanmäßige Ausgaben in Höhe von insgesamt 1,36 Millionen Euro für den Bereich Jugend und Familie bewilligt. Der Fehlbetrag setzt sich aus überplanmäßigen Aufwendungen im Bereich „Unterhaltsvorschuss“ und „Hilfen zur Erziehung“ zusammen. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hat überplanmäßige Ausgaben in Höhe von insgesamt 1,36 Millionen Euro für den Bereich Jugend und Familie bewilligt. Der Fehlbetrag setzt sich aus überplanmäßigen Aufwendungen im Bereich „Unterhaltsvorschuss“ und „Hilfen zur Erziehung“ zusammen. Beim Unterhaltsvorschuss kam er zur Erhöhung der Ausgaben, weil die Beträge außerplanmäßig angehoben worden sind.

Der Fehlbetrag im Bereich „Hilfen zur Erziehung“ kann im Wesentlichen auf den Fallanstieg im Bereich Heimerziehung zugeordnet werden. „Familien, vor allem Alleinerziehende, fühlen sich im erhöhten Maß überfordert und teilweise nicht mehr in der Lage, ihre Kinder zu versorgen. Hinzu kommen die Auswirkungen der Corona-Pandemie“, erklärt Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Mit zunehmender Dauer der Einschränkungen entwickelten sich unter anderem durch die räumliche Begrenzung auf das häusliche Umfeld, die virtuelle Beschulung, ungewohnte ganztägige Betreuungssituationen mit Kleinkindern und Existenzängste bei Arbeitsplatzverlust komplexe Problemlagen in den Familien.

Die Anzahl der befristeten oder dauerhaften Fremdunterbringungen in einer stationären Erziehungseinrichtung steigt im Landkreis seit dem Jahr 2019 wieder an. Im Jahr 2018 waren es 123 Fälle, 2020 145 und im aktuellen Jahr bis zum 30. September 165.

Wie in der Vergangenheit hält der Zuzug von Familien, deren Kinder im Heim untergebracht sind, an. Für das Jahr 2021 waren bis zum 30. September insgesamt 16 Neufälle, die auf einen Zuständigkeitswechsel zurückzuführen sind, zu verzeichnen. Teilweise sind dabei bereits alle Kinder der Familie fremd untergebracht.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-geld-taschenrechner.jpg Geldscheine mit Taschenrechner 1
news-5622 Tue, 23 Nov 2021 14:09:28 +0100 Corona-Lage vom 23. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-23-november-2021.html Heute meldet das Gesundheitsamt 350 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis liegt bei 992,1. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 119 Corona-Patienten behandelt, davon 22 beatmet. Heute meldet das Gesundheitsamt 350 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis liegt bei 992,1. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 119 Corona-Patienten behandelt, davon 22 beatmet. Ab morgen 3G am Arbeitsplatz und in Bussen und Bahnen

In Deutschland tritt morgen das neue Infektionsschutzgesetz zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung der Pandemie in Kraft. Es gilt bis März kommenden Jahres und wurde heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Ab morgen dürfen nur noch Beschäftigte an ihren Arbeitsplatz kommen, die getestet, geimpft oder genesen sind. Das Bundesarbeitsministerium hat einen umfassenden Frage-Antwort-Katalog auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Auch bei der Nutzung von Bussen und Bahnen im Fern- und Nahverkehr gilt künftig die 3G-Regel. REGIOBUS-Geschäftsführer Michael Tanne appelliert an die Fahrgäste, sich daran zu halten: „Hier gilt als Erstes die Eigenverantwortung jedes einzelnen, sich an die neuen Regelungen zu halten, gleiches gilt ebenso für Tragen einer FFP2-Maske. Dies ist schon seit längerem Pflicht und die Fahrgäste halten sich im Allgemeinen an die Vorgabe.“ Als Unternehmen könne man die 3G-Regel nicht kontrollieren. „Die Verzögerungen beim Einlass wären für die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit ein enormes Hindernis. Daher sind wir auch mit dem Landratsamt im Gespräch, damit es punktuelle Kontrollen durchführt“, so Tanne. Konkrete Zeitpunkte nennt die Behörde aber nicht.

Schon seit zwei Wochen sind drei Kontrollteams im Landkreis unterwegs, diese bestehen aus zwei Beschäftigten der Landkreisverwaltung und einem Vertreter der Polizei. Sie sind täglich unterwegs. Schwerpunkte bilden die Kontrollen der Einhaltung der 2G-Regel. „Wir gehen dabei mit Augenmaß vor und suchen immer das Gespräch mit den Betreibern. Dabei ist Sensibilität gefragt“, heißt es aus dem Ordnungsbereich. Kontrolliert wurden überwiegend Einrichtungen der Gastronomie, Spielhallen und Geschäfte. Zukünftig werden die Kontrollen auf weitere Angebote ausgedehnt werden. Die Zahl der festgestellten Verstöße bewegt sich im niedrigen prozentualen Bereich. Aber es sind auch zahlreiche Mahnungen ausgesprochen worden, wenn es zum Beispiel kleinere Mängel gibt, wie bei der Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung. Hierzu gibt es dann Nachkontrollen. In einer der kommenden Lagen geht der Landkreis intensiver auf die Kontrollen ein.

Volkshochschule unterbricht Präsenzkurse

Die mittelsächsische Volkshochschule unterbricht entsprechend der Notfall-Verordnung die Präsenzkurse bis 12. Dezember. Darauf weist die mittelsächsische Kultur gGmbH auf ihrer Internetseite hin. Dies beträfe auch Integrations- und Firmenkurse. In der Musikschule sind beispielsweise Einzel- und Gruppenunterricht oder auch Instrumental- und Gruppenensembles nur noch für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre möglich. Ausnahmen kann es geben, wenn zum Beispiel wichtige Prüfungen anstehen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-3-g-regel.jpg Zettel an Pinwand mit 3-G-Regel 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5621 Tue, 23 Nov 2021 14:04:05 +0100 Ehrenamt: Bis 31. Dezember Anträge einreichen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ehrenamt-bis-31-dezember-antraege-einreichen-1.html Noch bis zum 31. Dezember können Anträge auf Förderung aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget für das kommende Jahr gestellt werden. Noch bis zum 31. Dezember können Anträge auf Förderung aus dem kommunalen Ehrenamtsbudget für das kommende Jahr gestellt werden. Antragsformulare können im Büro Landrat im Landratsamt Mittelsachsen eingereicht werden und stehen unter dem Stichwort „Ehrenamtsförderung" im Internetauftritt des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de zur Verfügung.

Die Richtlinie des Landkreises Mittelsachsen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements regelt, wie das Geld, das vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt wird, verwendet werden soll. Gefördert werden können Maßnahmen und Vorhaben, die zur Gewinnung von Bürgern für ein Ehrenamt beitragen, die die Ausübung eines Ehrenamtes unterstützen oder die der Anerkennung und Würdigung Ehrenamtlicher dienen.

Zuwendungsempfänger können juristische und private Personen sein, die in Mittelsachsen Aufgaben mit ehrenamtlichem Engagement erfüllen. Die Vorhaben dürfen noch nicht begonnen haben und nicht für denselben Zweck bereits aus einem anderen Förderprogramm des Freistaates Sachsen, des Bundes oder der Europäischen Union bezuschusst werden. Ebenso müssen sie im jeweiligen Haushaltsjahr begonnen und abgeschlossen werden. 

Über die Vergabe der Mittel gemäß der Richtlinie entscheidet dann der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistages im Frühjahr.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-fahne-mittelsachsen.jpg Fahne Landkreis Mittelsachsen 1 Mehr zur Ehrenamtsförderung https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/ehrenamtsfoerderung.html
news-5620 Mon, 22 Nov 2021 14:34:30 +0100 Corona-Lage am 22. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-22-november-2021.html Ausgangssperren ab morgen, Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in Vorbereitung, Schema erklärt Quarantäne Ausgangssperren ab morgen, Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in Vorbereitung, Schema erklärt Quarantäne Heute gibt es 330 positive Tests. Damit registrierte das Gesundheitsamt allein seit 1. November fast 7000 Fälle. Auch in den Krankenhäusern steigen die Patientenzahlen. Im Freistaat sind aktuell 1838 Betten auf der Normalstation belegt und 455 Betten auf der Intensivstation. Im Landkreis werden 111 Personen auf einer Normalstation und 20 Personen werden in den mittelsächsischen Klinken beatmet. Die vom Robert Koch-Institut errechnete Inzidenz liegt bei 1003,4. Außerdem registrierte die Behörde fünf weitere Todesfälle. Somit starben im Zusammenhang mit Corona 731 Menschen. Der Fragen-Antwort-Katalog auf der Corona-Seite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de wurde aktualisiert und bietet umfangreiche Informationen und Erklärungen zu den neuen Regeln.

Ausgangssperren

Aufgrund der hohen Inzidenz greifen entsprechend der neuen Notfallverordnung des Freistaates weitere Maßnahmen für Personen, die nicht geimpft oder genesenen sind. Eine entsprechende Bekanntmachung wird derzeit vorbereitet. Zwischen 22:00 und 06:00 Uhr dürfen Ungeimpfte das Haus nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Zu diesen gehören beispielsweise die Ausübung des Berufs. Wird der Inzidenz-Schwellenwert von 1000 im Landkreis Mittelsachsen an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gilt die Ausgangsbeschränkung ab dem nächsten Tag nicht mehr.

Hier eine Übersicht zu den triftigen Gründen:

  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben, Kindeswohl und Eigentum,
  • die Jagd zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest,
  • die Ausübung beruflicher, hochschulischer oder schulischer Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen,
  • die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • Fahrten von Feuerwehr-, Polizei-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie von Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich sowie Besuche in bestimmten Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis und
  • unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Allgemeinverfügung wird vorbereitet

Der Landkreis bereitet gerade eine Allgemeinverfügung zum Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit vor. Solche Regelungen gab es bereits in der Vergangenheit. Grundlage bildet die neue Notfallverordnung. Darin heißt es: „Die Landkreise und Kreisfreien Städte sind verpflichtet, ein umfassendes oder auf bestimmte Zeiten beschränktes Verbot der Alkoholabgabe oder des Alkoholkonsums auf bestimmten öffentlichen Plätzen oder in bestimmten öffentlich zugänglichen Einrichtungen zu erlassen. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist dort nur in mitnahmefähigen und verschlossenen Behältnissen erlaubt.“ Ziel ist, dass die Verfügung im Laufe der Woche erlassen wird.

Schema erklärt Quarantäneregeln

Seit gestern gelten in Mittelsachsen neue Quarantäneregeln. Betroffene Personen müssen sich selbst und sofort in Absonderung begeben und die Kontaktpersonen informieren. Ein Schema auf der Coronaseite des Landkreises im Internet gibt eine Orientierung zur Quarantäne.

Im Einzelnen gilt nach der neuen Allgemeinverfügung, dass die positiv getesteten Personen eigenverantwortlich und ohne Anordnung durch die Behörde verpflichtet sind,

  • sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses abzusondern.
  • im Falle der Testung mit einem Antigenschnelltest, einen PCR-Test durchführen zu lassen.
  • ihren Hausstandsangehörigen ihr positives Testergebnis mitzuteilen und sie darüber zu informieren, dass sie sich ebenfalls eigenverantwortlich und ohne Anordnung durch die Behörde absondern müssen.
  • ggf. weitere enge Kontaktpersonen über ihr positives Testergebnis und die Empfehlung zur Testung nach dem 4. oder 5. Tag des letzten Kontaktes zu informieren.
  • auf Verlangen das Gesundheitsamt über ihre Hausstandsangehörigen und ggf. weitere enge Kontaktpersonen zu informieren.

Personen, welche die Corona-Warn-App heruntergeladen haben, wird dringend empfohlen, das positive Testergebnis zu teilen.

Die Informationen zur Absonderung werden vom Gesundheitsamt ab sofort grundlegend nur an den Quellfall verschickt. Das hat zur Folge, dass die Information an die jeweiligen Hausstandsangehörigen durch den Quellfall und nicht durch die Behörde erfolgt. Das Schreiben an den Quellfall dient jedem Hausstandsangehörigen zugleich als Nachweis, zum Beispiel gegenüber dem Arbeitgeber oder der Schule.

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung sind:

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung bzw. ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu dieser Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.
  • Zum Zeitpunkt des Kontaktes vollständig geimpfte oder genesene Personen, die symptomfrei sind.

Der Nachweis der Impfung bzw. Genesung ist auf Verlangen durch die zuständige Behörde vorzuzeigen. Die Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht.

Hinweis:
Das Bürgertelefon zu Corona ist morgen wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 erreichbar.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/5-lra-landkreisumriss-ausrufezeichen.jpg 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5611 Sun, 21 Nov 2021 16:20:00 +0100 Corona-Lage vom 21. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-21-november-2021.html Neue Allgemeinverfügung ist ab heute gültig, Verordnung tritt morgen in Kraft, Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz Neue Allgemeinverfügung ist ab heute gültig, Verordnung tritt morgen in Kraft, Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz Das mittelsächsische Gesundheitsamt registrierte heute 356 Fälle und seit Freitag über 1100 Fälle. Die Inzidenz liegt laut dem Robert Koch-Institut heute im Landkreis bei 976,9. Per Allgemeinverfügung sind im Landkreis weiterhin zahlreiche Schulen teilweise oder ganz geschlossen. Eine Übersicht ist auf der Coronaseite des Freistaates veröffentlicht.

Morgen erhält das Gesundheitsamt weitere Unterstützung von zehn Einsatzkräften der Bundeswehr.

Neue Allgemeinverfügung für die Quarantäne

Im Landkreis Mittelsachsen ist seit heute eine neue Allgemeinverfügung zum Umgang mit der Quarantäne in Kraft. Personen, die einen positiven PCR-Test haben (Quellfall genannt), müssen sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden. Umgekehrt meldet sich das Gesundheitsamt auch nicht in jedem Fall bei den Betroffenen. Auf jeden Fall gibt es für eine positiv getestete Person eine Quarantänebescheinigung. Ausführliche Informationen sind in der Corna-Lage vom Freitag enthalten.

Neue Verordnung

Morgen tritt die neue Corona-Nofallverordnung des Freistaates in Kraft. Sie gilt bis zum 12. Dezember. Demnach gilt unter anderem, dass private Zusammenkünfte im öffentlichen wie privaten Raum nur zwischen einem Hausstand und einer weiteren Person zulässig sind. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, geimpfte oder genesene Personen zählen nicht mit. Beschäftigte von Alten- und Pflegeeinrichtungen, Tagespflegeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten und spezialisierten ambulanten Palliativversorgern sind dazu verpflichtet, unabhängig vom Impf-/Genesenenstatus täglich einen Testnachweis zu führen. Der Zugang zu Einzel- und Großhandelsgeschäften ist allein mit Impf- oder Genesenennachweis zulässig. Die täglichen Öffnungszeiten sind auf ein Zeitfenster zwischen 06:00 und 20:00 Uhr zu beschränken. Ausnahmen von der 2G-Regelung und den eingeschränkten Öffnungszeiten gelten für den Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Orthopädieschuhtechniker, Optiker, Hörgeräteakustiker, Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs, Tankstellen und Großhandel für Gewerbetreibende. Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unterliegen einer Kapazitätsbeschränkung von einem Kunden pro zehn Quadratmeter. Bei über 800 Quadratmetern darf für die über der Grenzmarke liegenden Fläche ein Kunde pro 20 Quadratmeter eingelassen werden. Schüler von Fahrschulen und ähnlichen Einrichtungen unterliegen der 2G-Regelung und Kontakterfassung. Das Lehrpersonal muss einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorlegen. Reisebüros, Versicherungsagenturen, Finanzdienstleister und andere müssen mit Ausnahme von Sparkassen und Banken für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Ähnlich dem Einzelhandel gilt für den Zutritt zu gastronomischen Einrichtungen die 2G-Regel und die täglichen Öffnungszeiten sind auf 06:00 bis 20:00 Uhr zu begrenzen. Die ganze Verordnung mit weiteren Regelungen ist auf der Internetseite des Freistaates veröffentlicht.

3G bei Ausschusssitzung

Morgen tagt der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Landkreises. Entsprechend der neuen Verordnung kann diese Sitzung nur mit der 3G-Regel (Getestet, Geimpft und Genesen) stattfinden. Die Tagesordnung wurde im elektronischen Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht.

Information von Schloss Rochsburg

Aufgrund der neuen Verordnung muss das Museum Schloss Rochsburg ab morgen wieder schließen – bis mindestens 12. Dezember 2021. Daher sagt die Einrichtung auch alle bevorstehenden Veranstaltungen und Führungen ab. Davon betroffen sind „Hänsel & Gretel im Geschenkerausch“ am 12. Dezember sowie der Adventsmarkt am 18. und 19. Dezember. Ob der Märchenhafte Jahresausklang stattfinden wird, ist noch offen.

Informationen des Freistaates:

Sachsen gestattet befristete Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz für medizinischen und Pflegebereich, Impfungen sowie Krematorien

Durch die dramatische Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Sachsen besteht die Notwendigkeit, Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz in besonders betroffenen Bereichen zuzulassen. Im Vergleich zu den letzten Pandemie-Wellen rechnen vor allem die Krankenhäuser und Pflegedienste mit deutlich höheren Personalausfällen. Grund hierfür sind insbesondere die deutlich höhere Übertragungsrate der aktuellen Delta-Varianten sowie befürchtete Personalausfälle durch notwendige Kinderbetreuung aufgrund von Schul- und Kitaschließungen. Zusätzlich zu den aktuell gültigen Ausnahmen regelt eine ab dem 20. November 2021 geltende neue Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen folgende weitere Änderungen am Arbeitszeitgesetz mit einer vorläufigen Befristung bis zum 15. Dezember 2021:

  • Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit bei Tätigkeiten zur medizinischen Behandlung, Versorgung und Pflege von Patientinnen und Patienten einschließlich Assistenz- und Hilfstätigkeiten,
  • Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit der mobilen Impfteams in Sachsen, um die maximal mögliche Anzahl an Corona-Schutzimpfungen zu erreichen.
  • Den Krematorien wird ebenfalls die Möglichkeit der Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und eine Erhöhung der täglichen Höchstarbeitszeit auf bis zu zwölf Stunden eingeräumt.

Die Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen (LDS) stellt jedoch lediglich eine Möglichkeit dar, eine zeitlich flexible Lösung unter Beachtung des Arbeitszeitgesetzes zu bieten, um die besondere Situation der Pandemie zu bewältigen. Dies ermöglicht es beispielsweise, Mehrschichtsysteme zu nutzen. Die Regelung verpflichtet die Arbeitgeber aber nicht dazu, von diesen Ausnahmen Gebrauch zu machen. Zudem würden Unternehmen und Einrichtungen auch ohne eine Allgemeinverfügung von den Ausnahmemöglichkeiten bezüglich der Sonn- und Feiertagsarbeit sowie der täglichen Höchstarbeitszeit nach dem Arbeitsgesetz Gebrauch machen können. Allerdings müssten hierzu einzelne Anträge bei der LDS gestellt werden. Dies würde Unternehmen und auch die Arbeitsschutzbehörde mit erheblichen zusätzlichem Aufwand belasten.

Sachsen erweitert Impfteams (Auszug aus der Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt)

Seit September ist das Regelsystem mit den niedergelassenen Ärzten, Betriebsärzten und Krankenhäusern bundesweit wie auch in Sachsen Hauptakteur der Impfkampagne. Um auf die gestiegene Nachfrage insbesondere nach Auffrischungsimpfungen zu reagieren, verdreifacht der Freistaat die Kapazitäten des staatlichen Zusatzangebotes. Dies hat das Kabinett beschlossen. Die Freigabe durch den Haushalts- und Finanzausschuss liegt nun auch vor. Bereits seit dieser Woche wurde die Kapazität der 30 mobilen Teams durch personelle Verstärkung verdoppelt, auf nunmehr insgesamt bis zu 6000 Impfungen pro Tag und 36 000 Impfungen pro Woche. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt, möglichst ab 1. Dezember, soll die Zahl der mobilen Impfteams erhöht werden, um dann eine Tageskapazität der Teams von 9000 Impfungen beziehungsweise 54 000 Impfungen pro Woche zu erreichen. In jedem Landkreis und jeder Kreisfreien Stadt soll es mindestens einen festen Standort der mobilen Teams als verlässlichen Anlaufpunkt geben. Die Absprachen zur Einrichtung laufen derzeit. Ein Terminmanagement-System für die Buchung eines Impftermins ist in Vorbereitung.

Konkret sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt für Dresden und Leipzig acht große Teams mit einer Kapazität von 1600 Impfungen pro Tag geplant, für Chemnitz vier große Teams mit einer Kapazität von 800 Impfungen täglich. Die Landkreise sind dann mit jeweils zwei großen und einem kleinen Team ausgestattet. Die Impfkapazität dort liegt bei 500 Impfungen täglich durch die mobilen Teams. Sie sollen nach derzeitigem Stand bis Ende März 2022 im Einsatz sein.

Hinweis:
Morgen ist das Bürgertelefon zu Corona wieder zwischen 09:00 und 15:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799-6249 zu erreichen.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5610 Fri, 19 Nov 2021 15:42:58 +0100 Corona-Lage vom 19. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-vom-19-november-2021.html Neue Regeln ab Montag, ab Sonntag neue Allgemeinverfügung zur Quarantäne, Informationen zu Kitas und Schulen Neue Regeln ab Montag, ab Sonntag neue Allgemeinverfügung zur Quarantäne, Informationen zu Kitas und Schulen Das mittelsächsische Gesundheitsamt registrierte heute erneut 456 Fälle und damit mehr als 1700 positive Befunde seit Montag. Zudem sind zwei weitere Todesfälle zu vermelden. Die Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut heute im Landkreis bei 637,5. In Sachsen gilt seit heute die sogenannte Überlastungsstufe, weil drei Tage hintereinander mehr als 1300 Personen auf Normalstationen in Klinken im Freistaat behandelt werden. Das heißt unter anderem: Für Innengastronomie, die Teilnahme an Veranstaltungen (im Innenbereich), Sport im Innenbereich, die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (zum Beispiel Friseur), den Zugang zu Hallenbädern oder die Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten muss dann ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Private Zusammenkünfte sind in der Überlastungsstufe auf Angehörige des eigenen Hausstandes und auf eine weitere Person begrenzt. Geimpfte, Genesene sowie Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres müssen bei der Zählung nicht berücksichtigt werden. Versammlungen sind ausschließlich ortsfest zulässig und auf eine Teilnehmerzahl von maximal zehn Personen begrenzt.

Vom Sächsischen Kultusministerium wurden für zwölf Schulen teilweise sowie für neun Einrichtungen komplette Schließungen per Allgemeinverfügung angeordnet. Aktuelle Infektions- und Quarantänezahlen von Schülern und Lehrkräften sind auf der Coronaseite des Freistaates abrufbar.

Ab Montag tritt neue Schutz-Verordnung in Kraft

Das sächsische Kabinett hat eine neue Corona-Schutz-Verordnung am Abend beraten. Aus dieser Beratung ergeben sich laut einer Pressekonferenz am Abend unter anderem neue Regelungen für die Durchführung von Großveranstaltungen (wie Weihnachtsmärkte, Sportveranstaltungen und Ähnliches), den Betrieb von Sport- und Kultureinrichtungen sowie touristisches Reisen sowie für den Betrieb von Schulen und Kitas. Weihnachtsmärkte und ähnliche Brauchtumsveranstaltungen dürfen demnach nicht stattfinden. Zudem tritt eine Alkoholverbot im öffentlichen Raum in Kraft. Sport ist für alle Kinder und Jugendlichen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr weiterhin möglich. Für Übungsleiter in diesem Bereich gilt die 3G-Regelung. Darüber hinaus sind nur Profi- und Dienstsport gestattet. Alle anderen Sportvereine müssen ihre Aktivitäten vorerst einstellen. Fitnessstudios müssen schließen.
Für Ungeimpfte gilt in Hotspots eine Ausgangssperre zwischen 22:00 und 06:00 Uhr. Ausnahmen gelten für Arbeit, die Übernahme von Pflege und Betreuung sowie für den Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs. Gaststätten dürfen von 06:00 bis 20:00 Uhr öffnen. Für den Zutritt gilt die 2G-Regelung.

Allgemein gilt die Empfehlung für alle, Kontakte zu beschränken.

Zuvor hat nach dem Bundestag auch der Bundesrat dem neuen Infektionsschutzgesetz zugestimmt. Unter anderem wird die sogenannte 3G-Regel (Genesen, Getestet, Geimpft) am Arbeitsplatz und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr eingeführt. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des Bundesrates und der Bundesregierung.

Neue Allgemeinverfügung für die Quarantäne

Im Landkreis Mittelsachsen tritt am Sonntag eine neue Allgemeinverfügung zum Umgang mit der Quarantäne in Kraft. Grundlage bildet ein Erlass des Freistaates. Demnach müssen sich Personen, die einen positiven PCR-Test haben (Quellfall genannt), sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden. Umgekehrt meldet sich das Gesundheitsamt auch nicht in jedem Fall bei den Betroffenen. Auf jeden Fall gibt es für eine positiv getestete Person eine Quarantänebescheinigung, sie muss dann auch die Kontaktpersonen im häuslichen Umfeld informieren. Ausgenommen sind genesene und geimpfte Kontaktpersonen. Positiv getestete geimpfte Personen ohne Symptome können sich nach dem fünften Tag mit einem negativen PCR-Test freitesten oder nach sieben Tagen mit einem negativen Schnelltest – die Bescheinigungen müssen auf Verlangen dem Gesundheitsamt vorgelegt werden. Wichtig: Die neue Regelungen gilt nur für Betroffene, die ab Sonntag ein positives Ergebnis erhalten, sonst gilt die derzeitige Regelung.

Im Einzelnen gilt ab Sonntag, dass die positiv getesteten Personen eigenverantwortlich und ohne Anordnung durch die Behörde verpflichtet sind,

  • sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses abzusondern.
  • im Falle der Testung mit einem Antigenschnelltest, einen PCR-Test durchführen zu lassen.
  • ihren Hausstandsangehörigen ihr positives Testergebnis mitzuteilen und sie darüber zu informieren, dass sie sich ebenfalls eigenverantwortlich und ohne Anordnung durch die Behörde absondern müssen.
  • gegebenenfalls weitere enge Kontaktpersonen über ihr positives Testergebnis und die Empfehlung zur Testung nach dem vierten oder fünften Tag des letzten Kontaktes zu informieren.
  • auf Verlangen das Gesundheitsamt über ihre Hausstandsangehörigen und ggf. weitere enge Kontaktpersonen zu informieren.

Personen, welche die Corona-Warn-App heruntergeladen haben, wird dringend empfohlen, das positive Testergebnis zu teilen.

Die Informationen zur Absonderung werden vom Gesundheitsamt ab sofort grundlegend nur an den Quellfall verschickt. Das hat zur Folge, dass die Information an die jeweiligen Hausstandsangehörigen durch den Quellfall und nicht durch die Behörde erfolgt. Das Schreiben an den Quellfall dient jedem Hausstandsangehörigen zugleich als Nachweis, zum Beispiel gegenüber dem Arbeitgeber oder der Schule.

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung sind:

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung beziehungsweise ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu dieser Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.
  • Zum Zeitpunkt des Kontaktes vollständig geimpfte oder genesene Personen, die symptomfrei sind.

Der Nachweis der Impfung beziehungsweise Genesung ist auf Verlangen durch die zuständige Behörde vorzuzeigen.

Die Allgemeinverfügung ist im elektronischen Amtsblatt des Landkreises eingestellt.

Kreissportbund sagt Seniorensportwoche ab

Aufgrund der aktuellen dynamischen Entwicklung der Pandemiesituation hat sich der Kreissportbund (KSB) Mittelsachsen dazu entschieden, die Seniorensportwoche auch in diesem Jahr abzusagen. Diese hätte heute beginnen sollen. KSB-Präsident Eric Braun begründete die Entscheidung auf der Vereinsseite mit den Worten: „Wir wollen dabei besonders auf unsere Zielgruppe der älteren Sportfreundinnen und Sportfreunde Rücksicht nehmen, die eben auch zur besonders betroffenen Risikogruppe gehört.“

Medieninformationen des Freistaates

Trotz Einschränkungen im öffentlichen Leben: Schulen und Kitas bleiben geöffnet

Trotz weitreichender Einschränkungen im öffentlichen Leben bleiben Schulen und Kindertageseinrichtungen weiterhin geöffnet. Kitas sowie Grund- und Förderschulen müssen jedoch bis einschließlich der Weihnachtsferien in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Zudem wird für alle Schülerinnen und Schüler bis Weihnachten die Schulbesuchspflicht ausgesetzt. Einen Anspruch auf Beschulung in der Lernzeit zuhause gibt es jedoch nicht. Das sieht die neue Schul- und Kita-Coronaverordnung vor, die ab dem 22. November gelten wird. Mit der neuen Schul- und Kita-Coronaverordnung wird für Grund- und Förderschulen (Primarbereich) sowie für Kindertageseinrichtungen der eingeschränkte Regelbetrieb wieder eingeführt. Danach müssen Klassen und Gruppen einschließlich des Personals streng voneinander getrennt werden. Zur Umsetzung der Maßnahmen gibt es für die Einrichtungen eine Übergangsfrist bis zum 29. November, spätestens dann ist der eingeschränkte Regelbetrieb verpflichtend. Offene pädagogische Konzepte sind damit in den Kindertageseinrichtungen nicht mehr möglich.

Alle Schülerinnen und Schüler können durch die Erziehungsberechtigten von der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden. Die Abmeldung muss durch Belange des Infektionsschutzes begründet sein. Ein etwaiges Ab-und Anmelden für einzelne Wochentage kommt nicht in Betracht. Die Kinder oder Jugendlichen verbringen dann die Lernzeit zuhause. Einen Anspruch auf Beschulung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie im Präsenzunterricht, gibt es jedoch nicht. Das ist in der angespannten Situation von den Schulen nicht zu leisten.

Für den Zutritt zum Schul- und Kitagelände müssen sich nicht vollständig geimpfte Personen dreimal wöchentlich auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 testen oder mit einem aktuellen Testnachweis belegen, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Für Geimpfte und Genesene wird die regelmäßige Testung empfohlen.

Für Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe fünf besteht weiterhin die Pflicht, eine OP-Maske (oder FFP2-Maske) im Unterricht zu tragen. Für Primarschüler besteht hingegen keine Maskenpflicht im Unterricht

Außerschulische Aktivitäten sind sehr restriktiv zu handhaben. Weitere Informationen dazu erfolgen direkt an die Schulen.

Weitere Informationen zum Schul- und Kitabetrieb bis einschließlich der Weihnachtsferien gibt es im Blog des Kultusministeriums

Hinweis:
Das Bürgertelefon des Landratsamtes zu Corona ist am Montag wieder von 09:00 bis 15:00 Uhr erreichbar.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona-abstrich.jpeg Corona - Abstrich Arzt hält Abstrichröhrchen Foto: Robert Leßmann / stock.adobe.com 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5607 Thu, 18 Nov 2021 20:04:30 +0100 Technikausschuss: Rochlitzer Gymnasium erhält neuen Sportplatz https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/technikausschuss-rochlitzer-gymnasium-erhaelt-neuen-sportplatz.html Heute tagte der Ausschuss für Umwelt und Technik. Auf der Agenda standen zudem Entscheidungen über Baumaßnahmen an Straßen und Gebäuden. Heute tagte der Ausschuss für Umwelt und Technik. Auf der Agenda standen zudem Entscheidungen über Baumaßnahmen an Straßen und Gebäuden. Mehrkosten für letzte Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahme
Der Ersatzneubau der Gewölbe- und Bogenbrücke in Berthelsdorf über die Kreisstraße (K) 8233 verteuert sich um rund 275.000 Euro auf insgesamt rund 721.000 Euro. Darüber setzte Ute Friedrich, Leiterin der Abteilung Straßen die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik am Donnerstag in Kenntnis. Diese wurden über einen entsprechenden Eilentscheid des Landrates zur Bewilligung der Mittel informiert. „Die Eilentscheidung des Landrats war notwendig, da der Bauzeitraum der Maßnahme spätestens bis 30. September dieses Jahres abgeschlossen sein musste. Nur damit konnte der Bewilligungszeitraum für eine 100-prozentige Förderung über das Hochwasserschadensprogramm des Freistaates gewährleistet werden“, erläuterte Friedrich. Dieser Ersatzneubau ist die letzte realisierte Maßnahme zur Schadensbeseitigung des Hochwassers 2013. Die Zuschlagserteilung für die Durchführung der Bauleistung erfolgte im Juli 2020. „Im Zuge der Baudurchführung ergaben sich Mehrkosten aus coronabedingten Bauzeitverzögerungen und den damit verbundenen Winterbaumaßnahmen“, so Ute Friedrich.

Fahrbahnerneuerung in Ottendorf wird teurer
Die Sanierung der Fahrbahn der ehemaligen Staatsstraße (S) 200 und jetzigen Kreisstraße (K) 8250 in Ottendorf verteuert sich um rund 49.500 Euro. Die Deckung der Mehrkosten erfolgt aus dem Budget, das eigentlich für den vierten Abschnitt des Ausbaus der K 8203 in der Ortslage Mühlbach eingestellt war. Dieses Vorhaben wird im laufenden Haushaltsjahr aber nicht mehr realisiert, ein entsprechender Fördermittelantrag wurde zurückgezogen, da nach Fortschreibung der Planung und der damit verbundenen Kostenfortschreibung die Maßnahme im aktuellen Haushaltsplan nicht mehr abbildbar war. Ob und wann diese Maßnahme wieder aktiviert wird, hängt vordringlich von der Gestaltung der für 2023 avisierten neuen Förderverfahren ab. „In einer 2019 unterzeichneten Umstufungsvereinbarung mit des Landesamt für Straßenbau und Verkehr sind wir von Kosten von rund 957.500 Euro für den Bau einer Stützwand sowie die Fahrbahnerneuerung in Ottendorf ausgegangen“, so Ute Friedrich. Aufgrund enormer Preissteigerungen im Baugewerbe kann dieser Finanzrahmen jedoch nicht eingehalten werden. Dies führt zu einer Kostensteigerung von insgesamt rund 191.900 Euro. „Hierfür wurden im Haushaltsjahr 2021 bereits überplanmäßige Auszahlungen in Höhe von rund 142.400 Euro in Zuständigkeit der Verwaltung bewilligt“, erläuterte Friedrich. Für die Durchführung der Maßnahmen und die Sicherung der Gesamtfinanzierung war die Bewilligung einer weiteren überplanmäßigen Auszahlung im Haushaltsjahr 2021 in Höhe von 49.500 Euro durch die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik erforderlich. Der Bau der Stützwand erfolgte von November 2020 bis September 2021. Im September 2021 begann die Umsetzung des zweiten Bauabschnittes, der Fahrbahnerneuerung, mit einer geplanten Bauzeit bis April 2022. Die Arbeiten realisiert eine Chemnitzer Firma zum Preis von rund 449.500 Euro, wie Landrat Matthias Damm die Gremienmitglieder informierte. Die Fahrbahnerneuerung erfolgt in zwei Teilstücken: Die Arbeiten im ersten Teilabschnitt – beginnend nach der Kreuzung Hauptstraße/Mittweidaer Straße bis zur Zufahrt Landwirtschaftsgenossenschaft Ottendorf/Krumbach – erfolgen unter Vollsperrung. Diese Arbeiten sollen Mitte Dezember abgeschlossen sein. Nach der Winterpause bis wahrscheinlich Ende April 2022 startet der zweite Teilabschnitt: Zufahrt der Landwirtschaftsgenossenschaft Ottendorf/Krumbach bis Anbindung an den Ausbaubereich der S 200. Hier erfolgt eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung. Der Durchgangsverkehr wird über die S 200 und die S 241 (Altmittweida) sowie die K 8251 geführt. Die Zufahrt zur Ortslage Zschöppichen und Krumbach erfolgt über die K 8250 von der S 200 aus.

Der Landrat informierte zudem über die Vergabe der Bauleistungen an der K 7511: Zwischen Noschkowitz und Kattnitz erneuert ein Etzdorfer Unternehmen die Fahrbahn zum Preis von rund 456.000 Euro.

Rochlitzer Gymnasium erhält neuen Sportplatz
Der Landkreis plant am Johann-Mathesius-Gymnasium Rochlitz die Neuerrichtung eines Sportplatzes. „Die bauliche Maßnahme umfasst die Errichtung von Mehrzweckkleinspielfeldern für jeweils Handball, Basketball, Volleyball und Badminton mit Tor- und Netzanlagen. Für den Leichtathletiksport werden eine 60-Meter-Kurzstreckenlaufbahn, eine Rundlaufbahn, eine Kugelstoßübungsanlage, eine Weitsprunggrube und eine 400 Quadratmeter große Gymnastikwiese errichtet“, erläuterte Peter Schubert, Leiter Interner Service im Landratsamt Mittelsachsen. Gegenüber der Sporthalle wird eine Sitzreihe mit 54 Sitzplätzen angeordnet. Ballspielflächen und Laufbahnen sollen aus wasserdurchlässigen, strapazierfähigen PU-Kunststoffflächen bestehen, das Sportfeld wird mit einem sechs Meter hohen, anthrazitfarbenen Ballfangzaun gesichert. Die Baumaßnahme ist in den Haushaltsplänen 2019 bis 2022 enthalten. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 900.000 Euro und werden zu Dreivierteln über das Programm „Brücken in die Zukunft“ gefördert. Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik vergaben den Zuschlag für die Sportplatzbauarbeiten an eine Milkauer Firma. „Die Auftragssumme beträgt rund Höhe von 504.00 Euro und liegt damit erfreulicherweise rund 38 Prozent unterhalb der Kostenberechnung vom September“, so Peter Schubert. Die Abweichung begründe sich in der frühzeitig durchgeführten Ausschreibung und der damit verbundene Auftragsgenerierung für 2022 des Bieters, ergänzte er. Die Arbeiten sollen im Februar beginnen und voraussichtlich bis August dauern.

Reinigungsleistungen vergeben
Die Landkreisverwaltung hat turnusmäßig verschiedene Reinigungsleistungen für Verwaltungsgebäude und Schulen sowie das Feuerwehrtechnische Zentrum Freiberg ausgeschrieben. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beriet über die Ergebnisse der Ausschreibungen. Sie haben ein Gesamtvolumen von rund 5,428 Millionen Euro in den kommenden sechs Jahren. Die Mitglieder votierten, dass Firmen aus Zwickau und Chemnitz die Leistungen ab dem kommenden Jahr durchführen.

Geld für Notsicherung des Wechselburger Schlossdaches
Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat für das laufende Haushaltsjahr überplanmäßige Auszahlungen in Höhe von rund 205.000 Euro für die Notsicherung des Daches am Schloss Wechselburg bewilligt. Der Landkreis finanziert die Ausgaben vor und bekommt sie in vollem Umfang in Form von Fördermitteln seitens des Landesamtes für Denkmalpflege erstattet. Derzeit sind Peter Schubert zufolge vor allem Schäden in der Dacheindeckung und den Dachentwässerungsanlagen dringend zu sanieren, da durch eindringendes Wasser Schäden im Dachtragwerk entstehen. Mauerschwellen und Simse unterhalb des Daches sind ebenfalls bereits stark durchfeuchtet. „Es droht massiver Hausschwammbefall“, so der Leiter der Abteilung Interner Service. Die größten Schäden am Dach befinden sich im Bereich der Hauptkehlen im Innenhof. Dieser Teil des Daches soll in einem ersten Bauabschnitt saniert werden. Das Schloss ist derzeit ohne Nutzung und vom Verfall bedroht. „Die Zukunft dieses barocken Bauwerks ist für uns als Landkreis und Eigentümer weiterhin ein wichtiges Anliegen. Da im Hinblick auf eine infrage kommende Nutzung durch mögliche Interessenten zahlreiche offene Fragen bestehen, ist eine belastbare Äußerung zur künftigen Nutzung derzeit noch nicht möglich“, sagte Landrat Matthias Damm. Die zwingend notwendigen Sicherungsmaßnahmen und Reparaturen würden einerseits vorgenommen, um den Anforderungen des Sächsischen Denkmalschutzgesetzes sowie der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. „Und andererseits bedarf es einer Eindämmung des Verfalls des Schlosses auch, um die Verkaufsfähigkeit des Gebäudes für zukünftige Erwerber und Nutzer zu erhalten“, so Damm abschließend.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/1-mittelsachsen-wappen.jpg Landkreisumriss mit Wappen und Schriftzug 1
news-5606 Thu, 18 Nov 2021 14:42:59 +0100 Busse werben für Welterbe https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/busse-werben-fuer-welterbe.html Zwei Busse der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH kommen im Welterbe-Design im Linienverkehr zum Einsatz. Heute wurden sie in Freiberg vorgestellt. In der Form eines Comics erzählt die Gestaltung, was das Welterbe ausmacht und was es in der Region zu entdecken gibt. Zwei Busse der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH kommen im Welterbe-Design im Linienverkehr zum Einsatz. Heute wurden sie in Freiberg vorgestellt. In der Form eines Comics erzählt die Gestaltung, was das Welterbe ausmacht und was es in der Region zu entdecken gibt. Je nach Bedarf verkehren die beiden Fahrzeuge vorrangig auf Linien innerhalb des Landkreises Mittelsachsen und auf weiteren Strecken unter anderem nach Annaberg-Buchholz, Chemnitz oder Dresden.

Die Werbung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. und der SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH. Die beiden Geschäftsführer Steve Ittershagen und Heiko Schwarz sind sich sicher, dass damit die Welterbe-Botschaft nun noch besser ankommt. „Wir wollen nicht nur Gäste von außerhalb erreichen – uns ist es auch wichtig, die Einwohner unserer Region mitzunehmen und zu zeigen, welchen fantastischen Schatz wir hier sprichwörtlich vor der Haustür haben“, hält Steve Ittershagen fest. „Das Sponsoring-Projekt trägt wunderbar zur regionalen Identitätsstiftung bei und entspricht damit dem Standortentwicklungsgedanken der SAXONIA GmbH“, so Geschäftsführer Heiko Schwarz.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/lra-bus-montanregion.jpg Bergleute vor neuen Bussen im Welterbe-Design Busse im Welterbe-Design 1
news-5599 Wed, 17 Nov 2021 14:39:04 +0100 Corona-Lage am 17. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-17-november-2021.html Neue Corona-Regeln ab Freitag, Freistaat Sachsen schließt Schulen Neue Corona-Regeln ab Freitag, Freistaat Sachsen schließt Schulen Das Gesundheitsamt registrierte heute 617 positive Fälle, so viele wie noch nie in Mittelsachsen an einem Tag. Damit gibt es seit März 2020 33 150 bestätigte Corona-Nachweise in Mittelsachsen. Die Inzidenz laut Robert Koch-Institut liegt bei 649,8. In den mittelsächsischen Klinken befinden sich 77 Personen auf der Normalstation, 17 Patienten werden auf den Intensivstationen beatmet.

Verschärfte Regeln ab Freitag

Die Lage in den sächsischen Klinken spitzt sich zu. Den dritten Tag in Folge befinden sich über 1300 Corona-Patienten auf einer Normalstation, damit verschärfen sich in Sachsen die Regeln ab Freitag. Dies sieht die aktuelle Schutz-Verordnung vor. Die 2G-Regel wird in der Überlastungsstufe ausgeweitet. Für Innengastronomie, die Teilnahme an Veranstaltungen (im Innenbereich), Sport im Innenbereich, die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (zum Beispiel Friseur), den Zugang zu Hallenbädern oder die Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten muss dann ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Private Zusammenkünfte sind in der Überlastungsstufe auf Angehörige des eigenen Hausstandes und auf eine weitere Person begrenzt. Geimpfte, Genesene sowie Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres müssen bei der Zählung nicht berücksichtigt werden. Versammlungen sind ausschließlich ortsfest zulässig und auf maximal zehn Personen begrenzt. Ausführliche Informationen zu den Regelungen sind auf der Internetseite des Freistaates eingestellt. Außerdem bereitet Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung vor. Sie soll Freitag beschlossen werden und ab Montag gelten.

Quarantäneregeln beachten:

Durch die hohe Fallzahl kommt es bei der Kontaktnachverfolgung weiterhin zu Verzögerungen. Daher hier nochmals der Hinweis: Sobald man durch einen PCR-Test positiv getestet worden ist, muss man sich in Quarantäne begeben. Grundlage bildet die Allgemeinverfügung des Landkreises nach Vorgaben des Freistaates. Hier noch ein Auszug aus dem Fragen-und-Antwort-Katalog auf der Internetseite des Landkreises Mittelsachsen:

„In Quarantäne (häusliche Absonderung) muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises regelt, wer in Quarantäne muss:

  • positiv Getestete
  • enge Kontaktpersonen
  • Verdachtspersonen (Personen, die Symptome zeigen und für die eine Testung angeordnet wurde oder die sich einer Testung unterzogen haben): Verdachtspersonen, die sich selbst mittels eines Selbsttests positiv getestet haben, müssen unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich die Personen in jedem Fall absondern. Im Fall eines positiven PCR-Testergebnisses gilt die Person als positiv getestete Person.

Ausnahmen: Von der Quarantäne befreit sind:

  • symptomfreie, immungesunde Kontaktpersonen, die vollständig geimpft sind oder als genesen gelten (vor höchsten sechs Monaten mittels PCR-Test bestätigte Infektion)
  • Haushaltsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung oder dem Auftreten der ersten Symptome beim Quellfall sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu der positiv getesteten Person hatten.

Die Ausnahmen gelten nur für enge Kontaktpersonen. Wer geimpft ist und positiv getestet wird, muss in Quarantäne.“

Zahlreiche Schulen und Kitas sind im Landkreis betroffen

Das Infektionsgeschehen wirkt sich auch auf die Schulen und Kitas in Mittelsachsen aus. Aufgrund  zahlreicher Fälle hat das Kultusministerium per Allgemeinverfügung Einrichtungen im Landkreis befristet teilweise oder ganz geschlossen. Eine aktuelle Übersicht gibt es auf der Internetseite des Freistaates. Das Gesundheitsamt hat außerdem mehrere Kitas, Schulen und Pflegeheime in Beobachtung, da dort bisher eine Person einen positiven PCR-Test hatte – über 70 solcher Fälle gibt es im Landkreis. Hinzukommen zahlreiche Einrichtungen mit zwei unmittelbar im Zusammenhang stehenden Fällen.

Informationen des Freistaates (16. November 2021):

Testung an Schulen wird erhöht

Aufgrund steigender Infektionszahlen in Sachsen wird ab dem 22. November 2021 in allen Schulen wieder dreimal die Woche getestet. Die neue Schul- und Kita-Coronaverordnung soll dazu am Freitag im Kabinett verabschiedet werden. Die aktuelle Schul- und Kita-Coronaverordnung sah ursprünglich eine zweimalige Testung ab dem 15. November vor. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht testen lassen. Die Testung wird aber auch für Geimpfte und Genesene ausdrücklich empfohlen. Die Kapazitäten dafür sind vorhanden. Der Freistaat versichert, dass das Infektionsgeschehen an jeder einzelnen Schule weiterhin täglich in den Blick genommen wird. So können schulscharf Schutzmaßnahmen wie eingeschränkter Regelbetrieb oder temporäre Schulschließung vom Kultusministerium angeordnet werden, wenn lokale Ausbrüche stattfinden. Seit November mussten 88 Schulen vorrübergehend teilweise oder komplett geschlossen werden. Acht gingen in den eingeschränkten Regelbetrieb. Insgesamt sechs Schulen konnten mittlerweile wieder ihre Türen für die Schülerinnen und Schüler öffnen. Aktuell sind 83 Schulen teilweise oder komplett geschlossen. Insgesamt gibt es rund 1400 öffentliche Schulen in Sachsen. Aktuelle Infektions- und Quarantänezahlen von Schülern und Lehrkräften sind im Internetauftritt des Freistaates abrufbar.

Hinweis:
Das Bürgertelefon des Landratsamtes zu Corona ist morgen wieder unter Telefon 03731 799-6249 von 09:00 bis 15:00 Uhr erreichbar.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona-test.jpg Schnelltest Corona-Schnelltest Foto: aneriksson / stock.adobe.com 1 Mehr zu Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5593 Tue, 16 Nov 2021 14:51:24 +0100 Jugendhilfeausschuss: Schulsozialarbeit gefördert, Suchtprävention verstärkt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/jugendhilfeausschuss-schulsozialarbeit-gefoerdert-suchtpraevention-verstaerkt.html Am 15. November tagte der Jugendhilfeausschuss des Kreistages. Die Themen waren vielfältig. Am 15. November tagte der Jugendhilfeausschuss des Kreistages. Die Themen waren vielfältig. Schulsozialarbeit

Alle 38 bestehenden Schulsozialarbeit-Projekte an Oberschulen, Gymnasien, Grundschulen und Lernförderschulen im Landkreis können vollumfänglich fortgeführt werden. Der Landkreis erhält dafür rund 2,39 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen, was eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um rund 140.000 Euro bedeutet. Damit können zunächst tarifliche Steigerungen der freien Jugendhilfeträger als Arbeitgeber der Schulsozialarbeit ausgeglichen werden. Weiterhin wird der Ausbau eines zusätzlichen Projekts der Schulsozialarbeit nach den Planungsgrundsätzen des „Regionalen Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit im Landkreis Mittelsachsen“ vorbereitet. Dies wird Thema in einem der nächsten Ausschüsse sein. Die Zeiträume der coronabedingten Schulschließungen zeigten, dass Schulsozialarbeit insbesondere auch während geschlossener Schulen als flexible, kreative und stark in Anspruch genommene, unterstützende Ressource insbesondere für Kinder, Jugendliche und Eltern zur Krisenbewältigung agierte. Durch die kontinuierliche Fortführung der Förderung ist es gelungen, stabile und arbeitsfähige Strukturen in Mittelsachsen auch während dieser Zeit und trotz teils herausfordernder Arbeitsbedingungen vorzuhalten. Gleichermaßen wurde sichtbar, dass Schulsozialarbeit als fester Bestandteil im Kontext Schule weiterentwickelt und verstetigt werden muss.

Das Hauptaugenmerk der Sitzung des Jugendhilfeausschusses lag auf der Gewährung von Fördermitteln für Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes, der Familienbildung, der Jugendgerichtshilfe sowie der Jugendverbandsarbeit für 2022.

Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Das Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis wird ausgebaut. In der Gemeinde Hartmannsdorf soll ein neuer Jugendclub geschaffen werden. „Da in der Gemeinde Bedarf an sozialpädagogisch begleiteten und betreuten Angeboten für Kinder und Jugendliche nachgewiesen wurde, wird eine Fachkraftförderung vorgeschlagen“, erläutert Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Aus fachlicher und jugendhilfeplanerischer Sicht soll sich das Angebot „perspektivisch zu einem selbstverwalteten Jugendclub gegebenenfalls mit mobiler sozialpädagogischer Begleitung entwickeln“, ergänzt sie. Die Konzeption sei entsprechend darauf ausgerichtet. Aufgrund der Schließung des Pi-Haus-Treffs in Freiberg gibt es im Bereich Freiberg einen geänderten Fachkraftbedarf ab 2022: „Wir rechnen damit, dass die bisherigen Nutzer künftig das Mehrgenerationenhaus ,Buntes Haus` aufsuchen werden, sodass ab dem Jahr 2022 eine umfangreichere Fachkraftförderung für Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit am Standort Mehrgenerationenhaus Freiberg zum Tragen kommen soll“, so Heidi Richter. Die Einrichtung bekommt zum Jahresbeginn mit der KV-Toleranz & Inklusion gGmbH einen neuen Träger. „Es handelt sich um eine Tochtergesellschaft der Kindervereinigung Leipzig e. V., die ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe für das Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist“, ergänzt sie.

In Mittelsachsen existieren 52 selbstverwaltete Jugendclubs, die zur Förderung vorgeschlagen wurden. Neu hinzugekommen sind der Jugendzentrum Bretterbude e. V. in Schellenberg sowie der Jugendclub Frauenstein e. V.

Zur Fortführung weiterer Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit werden analog der vorhergehenden Haushaltsjahre die Angebote des ,,Flexiblen Jugendmanagements“ des Kreisjugendrings Mittelsachsen e. V. und das Angebot zur Unterstützung und zum Ausbau von Projekten der Internationalen Jugendarbeit des Treibhaus e. V. zur Förderung vorgeschlagen. Die Angebote „Spielhaus“ des Deutschen Kinderschutzbundes Döbeln e. V. und ,,Freizeit-Franz" des Erucula e. V. Mittweida decken Bedarfe im Schwerpunkt „Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit“ ab.

Verstärkung der Suchtprävention und Medienkompetenzschulung in Bildungseinrichtungen

Die präventiven Angebote des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind auf die folgenden Schwerpunkte ausgerichtet: Suchtprävention, Gewaltprävention, Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Medienkompetenzentwicklung sowie Lebenskompetenzförderung. Für das Angebot Suchtprävention in Form der „Werkstatt Konsumkompetenz" sowie für die „Mobile Fachstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen" wurden im Jahr 2021 Trägerwechsel vollzogen und die Angebote mit neuen konzeptionellen Ausrichtungen begonnen. „Insbesondere im Bereich der Suchtprävention soll in Form von Multiplikatorenarbeit und Anleitung von Fachkräften vorrangig im schulischen Kontext Maßnahmen entwickelt und die Arbeitshilfe ,Schulischer Präventionsplan‘ eingeführt sowie präventive Angebote zielgerichtet an mittelsächsischen Schulen wirksam und nachhaltig umgesetzt werden“, erläuterte Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Der beantragten Aufstockung der Fachkräfteförderung stimmten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses zu. Im Präventionsbereich Medienkompetenzentwicklung, konkret für das Medienprojekt Jugendschutz ist ebenfalls mehr Personal erforderlich. „Dieser Mehrbedarf ist begründet im allgemeinen Voranschreiten der Digitalisierung und im verstärkten Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel und Medien in der Kinder- und Jugendarbeit“, so Heidi Richter. Aber auch das gestiegene Nutzerverhalten Kinder und Jugendlicher unterstreiche den Bedarf an Maßnahmen und Angeboten, die einem frühzeitigen, schädigenden Gebrauch oder gar Missbrauch im Umgang mit digitalen Kommunikationsmitteln vorbeugen und auf mögliche Gefahren in den sozialen Netzwerken oder im Internet hinweisen sollen. „Insbesondere wurde der Prozess der Digitalisierung beschleunigt durch die zum Teil langanhaltenden einschränkenden Infektionsschutzmaßnahmen während der Krisenbewältigung der Corona-Pandemie, von denen Kinder und Jugendliche durch Schließungen der Schulen sowie des kompletten Sport- und Freizeitangebots besonders hart betroffen waren“, so Heidi Richter.

Mehr als eine halbe Million Euro für die Familienbildung und -begleitung

Drei Träger der freien Jugendhilfe sind im Landkreis in der Familienbildung und Familienbegleitung aktiv. „Die drei Angebote enthalten ein breites Spektrum an Leistungen und Einzelmaßnahmen an den Standorten Freiberg, Mittweida und Döbeln und decken durch eine ergänzende mobile Angebotsstruktur auch den Bedarf in den Umlandgemeinden ab“, so Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt. Familienbildung und Familienbegleitung wirken präventiv und unterstützend und zielen darauf ab, Erziehungs-, Beziehungs- und Alltagskompetenzen in Familien wirksam und nachhaltig zu vermitteln. „Die AWO gGmbH Grimma beantragte eine Erhöhung des Förderumfanges. Es soll der weitere Ausbau vorrangig mobiler Angebote zur Versorgung der gesamten Region, eine Stärkung der Netzwerkarbeit und Ausbau von Kooperationen und neue innovative Angebote im Bereich Väterarbeit umgesetzt werden“, erläuterte Heidi Richter. Für die Förderung der Angebote rechnet der Landkreis mit Ausgaben in Höhe von knapp 530.000 Euro.

Jugendverbandsarbeit

Die Jugendverbandsarbeit durch den Kreisjugendring Mittelsachsen (KJR) und den Kreissportbund Mittelsachsen (KSB) fördert der Landkreis im kommenden Jahr mit rund 130.000 Euro. Dabei handelt es sich um Zuwendungen für Personal- und Sachkosten für Fachkräfte. Die Koordinatoren für Sportjugend und für die Jugendverbandsarbeit beim Kreisjugendring fokussieren ihre Arbeit vorrangig auf die Weiterentwicklung von Projekten und Angeboten im Kinder- und Jugendbereich, übernehmen Beratungs- und Multiplikatorentätigkeit für freie Jugendhilfeträger und selbstverwaltete Gruppen/Initiativen, unterbreiten eigene Angebote bezüglich der inhaltlichen und qualitätssichernden Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und tragen zur Netzwerkarbeit und kooperativer Zusammenarbeit freier Jugendhilfeträger bei, regen diese an und entwickeln vorhandene Strukturen weiter.

Jugendhilfebericht 2019/2020 vorgestellt

Die Zahl der vermittelten Familienpatenschaften steigt. Das geht aus dem Jugendhilfebericht 2019/2020 hervor. „37 Familien konnten von diesem niedrigschwelligen Angebot, das in Kooperation mit drei Trägern der freien Jugendhilfe auf- und ausgebaut wurde, 2020 profitieren“, erläuterte Karin Klotzsche, Jugendhilfeplanerin im Landratsamt. Bei den Familienpaten handelt es sich um eine Variante der Nachbarschaftshilfe für Familien, deren jüngstes Kind nicht älter als drei Jahre ist. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 82 Frauen und Männer als ehrenamtliche Familienpaten aktiv. „Aufgrund der Altersbegrenzung der Kinder gibt es im Verlauf des Jahres Zu- und Abgänge. Das heißt aber nicht, dass die Personen sich dann nicht mehr um die Familien kümmern. Sie fallen lediglich aus der Statistik für dieses Bundesförderprogramm“, so Karin Klotzsche. Der Landkreis hat über die Ehrenamtsförderung ein Anschlussprojekt für Familien mit älteren Kindern geschaffen. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 standen im Landkreis 62 ausgebildete Familienpaten zur Verfügung, die zwischen 30 und 65 Jahre alt sind. Es gab 37 aktive Familienpatenschaften sowie 23 noch nicht vermittelte Familien. „Das Interesse an der Nutzung dieses primärpräventiven Angebotes bei Familien ist sehr groß, die Vermittlung eines passenden ehrenamtlichen Familienpaten ist nicht zuletzt aufgrund der Größe des Landkreises und der ländlichen Struktur eine Herausforderung. Dennoch konnten Familienpaten bereits in sehr viele Familien vermittelt werden“, so Karin Klotzsche.

Schwerpunkte und Inhalte des Projektes sind auf die Begleitung der Kinder sowie die Unterstützung der Eltern bei der Bewältigung der Herausforderungen des Alltages ausgerichtet. Familienpaten sind Ansprechpartner bei lebenspraktischen Angelegenheiten und werden oft zur Vertrauensperson für Eltern und Kinder. Allen Familienpaten werden Basisschulungen, Austauschmöglichkeiten mit anderen Familienpaten sowie eine fachliche Begleitung durch die Familienpatenkoordinatorinnen angeboten. „Die Schulungen werden fortlaufend nach Bedarf angeboten“, so Familienpatenkoordinatorin Katrin Ballschuh. Das Jugendamt freue sich immer über Freiwillige, die sich als Familienpaten ehrenamtlich engagieren möchten. „Eine große Nachfrage besteht unter anderem in der Region Döbeln und Mittweida – hier speziell in Hainichen und Penig/Rochlitz“, so Katrin Ballschuh. Interessierte können sich per E-Mail an netzwerk@landkreis-mittelsachsen.de wenden.

Der Jugendhilfebericht gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit des mittelsächsischen Jugendamtes und wird seit 2010 fortgeschrieben und auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Aus diesem geht weiterhin hervor, dass im vergangenen Jahr erneut die Zahl der Fälle von Unterhaltsvorschuss mit 4 142 (2018: 4 275) leicht zurückgegangen ist. 2020 erhielten durchschnittlich 89 von 1 000 im Landkreis wohnhaften Minderjährigen Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz. Zudem geht aus dem Bericht hervor, dass so viele Väter wie noch nie Bundeselterngeld beantragt und beansprucht haben. „Der Anteil der Väter an den Zahlungsempfängern erreichte mit 31 Prozent im Jahr 2020 den höchsten Wert seit 2010“, so Karin Klotzsche. Die Auszahlungen für Bundeselterngeld erhöhten sich von 2019 zu 2020 um sieben Prozent auf eine Gesamtsumme von rund 21,2 Millionen Euro. Davon gingen rund 1,8 Millionen Euro an die Väter.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_adobestock_kita_fa846a217b.jpg Kinder spielen mit Holzeisenbahn Foto: rawpixels.com / adobe.stock.com 1
news-5592 Tue, 16 Nov 2021 10:55:02 +0100 Jobcenter Mittelsachsen – Erreichbarkeiten ändern sich https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/jobcenter-mittelsachsen-erreichbarkeiten-aendern-sich.html Im Jobcenter Mittelsachsen treten in den nächsten Wochen mehrere Änderungen zur Erreichbarkeit ein. Im Jobcenter Mittelsachsen treten in den nächsten Wochen mehrere Änderungen zur Erreichbarkeit ein. Am Standort Mittweida wird ab dem 22. November 2021 der Dienstbetrieb, insbesondere für Vorsprachen, vorübergehend eingeschränkt. Die Jobcenter-Geschäftsstelle zieht in ein neues Objekt in Mittweida um. Am Standort Hainichen wird am 25. November 2021 der Dienstbetrieb der Geschäftsstelle beendet.

Für Kundenanliegen ist das Jobcenter Mittelsachsen weiterhin telefonisch unter der bekannten Service-Rufnummer 03727 9966 900 – montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr – erreichbar. Die Geschäftsstellen in Döbeln und Freiberg stehen für dringende Notfälle zur Verfügung.

Ab 1. Dezember 2021 ist das Jobcenter Mittelsachsen, Standort Mittweida in der Hainichener Straße 66 a geöffnet. Die Integrationsfachkräfte laden ihre Kundinnen und Kunden aus den Regionen Mittweida, Rochlitz und Hainichen zu persönlichen Gesprächen in das neue Gebäude ein.

Die neue Postanschrift des Jobcenters Mittelsachsen für alle Postsendungen ist ab 1. Dezember 2021:

  • Jobcenter Mittelsachsen
  • Hainichener Straße 66 a
  • 09648 Mittweida

Alle Kundinnen und Kunden des Jobcenters erhalten schriftlich, die für sie notwendigen Informationen.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-jobcenter-msn.png Logo Jobcenter Mittelsachsen 1 Mehr zum Jobcenter Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/behoerden-inhalte/2-geschaeftskreis/jobcenter.html
news-5581 Sat, 13 Nov 2021 01:00:00 +0100 Koordinierungsstelle wird eingerichtet https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/koordinierungsstelle-wird-eingerichtet.html In Mittelsachsen soll eine Interventions- und Koordinierungsstelle IKOS mit dem Schwerpunkt häusliche Gewalt eingerichtet werden. Dafür sprach sich der Kreistag in seiner Sitzung am 29. September aus. In Mittelsachsen soll eine Interventions- und Koordinierungsstelle IKOS mit dem Schwerpunkt häusliche Gewalt eingerichtet werden. Dafür sprach sich der Kreistag in seiner Sitzung am 29. September aus. Den Großteil der Kosten trägt der Freistaat, maximal fördert dieser 170.000 Euro. Der Landkreis beteiligt sich mit bis zu 17.000 Euro. „Mit der Koordinierungsstelle soll den von häuslicher Gewalt betroffenen Menschen die bedarfsgerechte Beratung und Hilfe angeboten werden“, erklärte der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Durch den Ausbau der vorhandenen Netzwerke auf regionaler und überregionaler Ebene könne gezielt auf die Belange der Betroffenen reagiert werden. Derzeit gibt es in Sachsen neun solcher Interventions- und Koordinierungsstellen. Oft kooperieren diese laut dem zuständigen Justizministerium mit Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen. „Das Frauenschutzhaus Freiberg ist eine ganz wichtige Adresse in Mittelsachsen und wir wünschen uns hier natürlich eine enge Verzahnung“, so Höllmüller.

Schon lange beschäftigt sich die Gleichstellungsbeauftragte Annett Schrenk mit dem Thema häusliche Gewalt: „Die IKOS ist eine wichtige Ergänzung im Hilfesystem. Sie ist Anlaufstelle für Gewaltbetroffene, die eine beratende Begleitung für den Ausstieg aus ihrer belastenden Lebenssituationen benötigen.  Das gilt im großen Maße für Frauen, aber auch für Männer.“ Im Jahr 2020 wies die polizeiliche Statistik 538 Fälle von häuslicher Gewalt aus. Die Zahlen bewegen sich seit Jahren auf diesem Niveau. „Die Mehrzahl der Opfer sind dabei Frauen. Nur für einen Teil der Opfer ist die vorübergehende Unterbringung in einer Gewaltschutzeinrichtung eine Alternative“, so die Gleichstellungsbeauftragte. Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking aus dem Landkreis Mittelsachsen finden zurzeit eine entsprechende Beratungsstelle in Chemnitz. „Mit der neuen Form, die auf der neuen Richtlinie Chancengleichheit des Freistaates basiert, versprechen wir uns im Landkreis eine wohnfeldnahe, niederschwellige und vor allem vorbeugende soziale Arbeit“, so Höllmüller abschließend.  

Verfahren gestartet

In Zusammenarbeit mit dem Freistaat ist jetzt ein Interessensbekundungsverfahren gestartet, um einen Träger für die Stelle zu finden. „Das Beratungsangebot muss die Menschen in allen Sozialregionen des Landkreises Mittelsachsen, insbesondere auch im ländlichen Raum, erreichen“, heißt es in der entsprechenden Ausschreibung. Neben der Erreichbarkeit der Beratungsstelle zu festen Sprechzeiten für Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern und darüber hinaus für Polizei und andere Institutionen (Sozial- und Jugendamt, beziehungsweise aktive Träger), sei die Schaltung eines Anrufbeantworters außerhalb der Sprechzeiten und die Kontaktaufnahme zur Beratungsstelle per E-Mail sicherzustellen. Der Beginn des Projektes ist zum 1. Juni 2022 vorgesehen.

Die vollständige Ausschreibung ist veröffentlicht im Internetauftritt des Landkreises (PDF, barrierefrei).

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-5576 Tue, 09 Nov 2021 14:39:45 +0100 Corona-Lage am 9. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-9-november-2021.html Themen: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt, Landrat wendet sich an Freistaat und Gespräche mit Polizei zu Kontrollen Themen: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt, Landrat wendet sich an Freistaat und Gespräche mit Polizei zu Kontrollen Heute sind erneut 316 positive Tests eingegangen. Damit registrierte das Gesundheitsamt allein seit 1. November rund 2 000 weitere Fälle. Bisher gab es in Mittelsachsen noch nie so einen starken Anstieg innerhalb von wenigen Tagen.  Auch in den Krankenhäusern steigen die Patientenzahlen. Im Freistaat sind aktuell 1 149 Betten auf der Normalstation belegt und 269 Betten auf der Intensivstation. Diese Bettenbeglegungen sind entscheidend für eine weitere Verschärfung der Regelungen. Sie greifen ab dem übernächsten Tag, wenn im Freistaat Sachsen die sogenannte Überlastungsstufe eintritt. Das bedeutet, dass an drei aufeinander folgenden Tagen mindestens 1 300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit COVID-19-Patienten belegt sind oder die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen den Wert von 12,00 überschreitet und mindestens einer der Belastungswerte für Krankenhausbetten erreicht ist. Die aktuelle Hospitalisierungsrate liegt bei 6,89.  

Ab heute wird das Gesundheitsamt Mittelsachsen durch die Bundeswehr unterstützt. 16 Soldatinnen und Soldaten sind in der Kontaktnachverfolgung eingesetzt, parallel läuft die Anfrage nach zehn weiteren Kräften. „Wir sind sehr dankbar, dass uns hier erneut die Bundeswehr bei der Bewältigung dieser Aufgabe zur Seite steht und sich bei der Bekämpfung der Pandemie aktiv einbringt“, so Landrat Matthias Damm. Außerdem wird das Gesundheitsamt von Beschäftigten aus anderen Bereichen des Landratsamtes bzw. Institutionen unterstützt. Nach Angaben Damms sei diese dynamische Lage eine große Herausforderung. „Bei diesen Fallanstieg haben wir derzeit auch Verzögerungen bei der Kontaktnachverfolgung von mehreren Tagen. Wir arbeiten hier mit Hochdruck daran“, so der Landrat. Wichtig sei, dass sich positive Getestete entsprechend der Allgemeinverfügung unmittelbar in Quarantäne begeben. Im Fragen und Antwort-Katalog unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona sind unter dem Punkt Test und Quarantäne weitergehende Informationen eingestellt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich dort zu informieren.

Aktuell läuft eine Abstimmung mit der Polizeidirektion Chemnitz zur Umsetzung eines Erlasses des Freistaates zu Kontrolle der Corona-Regeln. Hierbei sollen drei gemeinsame Teams gebildet werden, die aus Mitarbeitern der Landkreisverwaltung und der Polizei bestehen. Schwerpunkt bilden die Einhaltung der 2G- beziehungsweise 3G-Regeln. Ziel der Verwaltung ist es, dass zeitnah die gemeinsamen täglichen Kontrollen durchgeführt werden.

Landrat Matthias Damm hat sich an das Sozialministerium gewandt mit der Bitte, die mobilen Impfteams aufzustocken. „Wir sehen, dass das Impfinteresse sehr gestiegen ist und Menschen weggeschickt werden. Wir müssen diese Chance jetzt nutzen, wenn die Bereitschaft so hoch ist“, so Damm. Die mobilen Impfangebote werden auf der Internetseite des Deutschen-Roten-Kreuzes veröffentlicht: https://drksachsen.de/impfaktionen.html

Seit gestern gilt die neue Corona-Schutz-Verordnung. Unter anderem müssen FFP2-Masken im öffentlichen Personennahverkehr getragen werden. Außerdem gilt in vielen Bereichen die 2G-Regelung (geimpft und genesen). Dazu gehört Innengastronomie, Veranstaltung und Feste in Innenräumen, den Innenbereich von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, den Innenbereich von Clubs, Bars und Diskotheken sowie sämtliche Großveranstaltungen. Ausführliche Informationen dazu gibt es im Internetauftritt des Freistaates. Auch im Fragen-Antwort-Katalog unter www.landkreis-mittelsachsen.de/corona sind aktuelle Informationen enthalten.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5575 Tue, 09 Nov 2021 12:28:40 +0100 Vorsitzender des Behindertenbeirates neu gewählt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/vorsitzender-des-behindertenbeirates-neu-gewaehlt.html Sven Jeschke ist neuer Vorsitzender des mittelsächsischen Behindertenbeirates. Das haben die 14 anwesenden Mitglieder des Gremiums am Montag während ihrer Sitzung einstimmig entschieden. Sven Jeschke ist neuer Vorsitzender des mittelsächsischen Behindertenbeirates. Das haben die 14 anwesenden Mitglieder des Gremiums am Montag während ihrer Sitzung einstimmig entschieden. Die Wahl wurde vorfristig erforderlich, da der bisherige Vorsitzende Andreas Strunze Mitte des Jahres verstorben war. Jeschke führt das Amt bis zum Ende der Wahlperiode 2024 aus. Er forderte eine gemeinsame Vision für die künftige Arbeit: „Als Beirat sind wir beratend für den Landrat und den Kreistag da und vertreten die Interessen der Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung. Diesen Rahmen gibt das Wort Behindertenbeirat bereits vor. Ich möchte aber, dass wir uns klar positionieren, wofür der mittelsächsische Behindertenbeirat steht“, sagte er. In nichtöffentlicher Sitzung einigten sich die Mitglieder auf erste Eckpunkte, die infolge ausformuliert und schlussendlich praktisch gelebt und in die Tat umgesetzt werden sollen.

Der Behindertenbeirat hat mit Sven Jeschke und Martin Wrobel zwei neue Mitglieder bekommen. Die neue Besetzung war nach dem Tod von Andreas Strunze und dem Ausscheiden von Rico Walter-Bretschneider aus dem Kreistag notwendig. Jeschke wurde von der Freien Wohlfahrtspflege vorgeschlagen und war schon zwischen 2014 und 2019 Mitglied und Vorsitzender des Beirats. Außerdem ernannte ihn Landrat Matthias Damm vor zwei Jahren zum ehrenamtlichen Sachverständigen für barrierefreies Planen und Bauen. Dieses Ehrenamt wird Jeschke fortführen. Martin Wrobel ist als Vertreter der Fraktion Freie Wähler Mittelsachsen Mitglied. Am 8. November trat das Gremium erstmals in der neuen Konstellation zusammen. Der verstorbene Andreas Strunze hatte das Ehrenamt zwei Jahren begleitet. Die Gremienmitglieder würdigten zu Beginn der Sitzung nochmals dessen Arbeit und Engagement für die Menschen mit Behinderung im Landkreis Mittelsachsen.

Der Beirat setzt sich aus Interessenvertretern der Behinderten, Vertretern der Kreistagsfraktionen, dem Behindertenbeauftragten und einem Mitglied der Landkreisverwaltung zusammen – insgesamt 18 Personen. Das Gremium berät und unterstützt den Kreistag, den Behindertenbeauftragten und die Landkreisverwaltung, um auf eine Verbesserung der Lebensumstände der Menschen mit Behinderungen im Landkreis Mittelsachsen hinzuwirken. Er tagt in der Regel vier Mal im Jahr.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_lra-Neuer-Behindertenbeirat_4659961a4b.jpg Gruppenfoto des Behindertenbeirates 1
news-5570 Sat, 06 Nov 2021 14:33:09 +0100 Corona-Lage 6. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-6-november-2021.html Heute meldet das Gesundheitsamt 275 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis ist auf 462,1 gestiegen. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 54 Corona-Patienten behandelt, davon zehn beatmet. Das Gesundheitsamt meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Heute meldet das Gesundheitsamt 275 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis ist auf 462,1 gestiegen. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 54 Corona-Patienten behandelt, davon zehn beatmet. Das Gesundheitsamt meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Impftermine im Landkreis

In der kommenden Woche sind die mobilen Impfteams in Burgstädt, Eppendorf, Freiberg und Flöha im Einsatz. Impfen ist ohne Termin möglich. Es werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen (im Rahmen der Abstandszeiten und Zulassungen) durchgeführt. In der Regel stehen Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und von Johnson & Johnson zur Verfügung. Mitzubringen sind der Impfausweis, Personalausweis, Krankenversicherungskarte und bestenfalls die aktuellen und bereits ausgefüllten Impfunterlagen, die online heruntergeladen werden können unter https://drksachsen.de/impfaktionen.html.

Bürgertelefon

Die Corona-Hotline des Landkreises ist montags bis donnerstags von 09:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr unter Telefon 03731-799 6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden an corona@landkreis-mittelsachsen.de.

Medieninformationen des Freistaates:

Schulen und Kitas bleiben offen

Schulen und Kindertageseinrichtungen können unabhängig von der Bettenbelegung in Sachsens Krankenhäusern regulär geöffnet bleiben. Die Kopplung an die sogenannte Überlastungsstufe der Krankenhäuser ist entfallen. Das sieht die neue Schul- und Kita-Coronaverordnung vor, die am Freitag vom Kabinett beschlossen wurde. Bisher mussten bei Erreichen der Überlastungsstufe die Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen automatisch in den Wechselunterricht gehen sowie die Primarschüler der Grund- und Förderschulen und Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Klassen und Gruppen.

Alle bisherigen Regeln für den Besuch von Schulen und Kindertageseinrichtungen, wie etwa die Testpflicht oder das Tragen von OP-Masken, gelten auch mit der neuen Verordnung fort. Nähere Informationen zu den Regeln der neuen Schul- und Kita-Coronaverordnung gibt es im Blog des Kultusministeriums unter www.bildung.sachsen.de/blog.

Neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen

Das Kabinett der Sächsischen Staatsregierung hat in einer Sondersitzung eine neue Corona-Schutz-Verordnung für den Freistaat beschlossen. Sie tritt mit dem 8. November 2021 in Kraft und ist bis einschließlich 25. November 2021 gültig.

In Reaktion auf die aktuelle Infektionslage sowie das weiterhin dynamische Infektionsgeschehen wurden Anpassungen an den Bestimmungen in der Vorwarn- und Überlastungsstufe vorgenommen.

In der Vorwarnstufe reicht die 3G-Regelung als Zugangsvoraussetzung zu einigen Einrichtungen fortan nicht mehr aus, sondern die 2G-Regelung wird hier obligatorisch:

  • Innengastronomie,
  • Veranstaltung und Feste in Innenräumen,
  • den Innenbereich von Kultur- und Freizeiteinrichtungen,
  • den Innenbereich von Clubs, Bars und Diskotheken,
  • sämtliche Großveranstaltungen.

Die Regelungen des 2G-Optionsmodells gelten in diesem Fall nicht – vielmehr Maskenpflicht abseits des eigenen Platzes, Kontakterfassung sowie Abstandsgebot und sich daraus ergebende Kapazitätsbeschränkungen. Für Beschäftigte in den oben genannten Bereichen greift keine 2G-Regelung, sie können auch mit medizinischer Mund-Nasen-Bedeckung und einem tagesaktuellen negativen Testnachweis arbeiten.

Sowohl in der Vorwarn- als auch in der Überlastungsstufe bleiben unter 16-Jährige und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können von der 2G-Vorgabe wie bislang auch ausgenommen.

Landestypische Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte oder Bergparaden sind unter Einhaltung der bereits bestehenden Regelungen in Vorwarn- und Überlastungsstufe weiterhin möglich. Jedoch gilt hier bei einer ausbleibenden Einteilung in Verweil- und Flanierbereiche und mehr als 1 000 zeitgleichen Besuchern anstelle der bisherigen 3G-Regelung zukünftig die 2G-Regelung. Bei Aufteilung in Verweil- und Flanierbereiche hat 2G ebenso Anwendung zu finden, wenn sich mehr als 1 000 zeitgleiche Besucher in den Verweilbereichen aufhalten. Bei Erreichen der Überlastungsstufe treten keinerlei weitere Einschränkungen in Kraft.

Eine weitere grundlegende Veränderung betrifft den Mechanismus des Inkrafttretens von Vorwarn- und Überlastungsstufe. Eine kürzere Frist, die »3+2-Regelung«, ersetzt hier die bisherige »5+2-Regelung«. Damit müssen die jeweiligen Schwellenwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen über- oder unterschritten sein, bevor am übernächsten Tag die Vorwarn- oder Überlastungsstufe gilt beziehungsweise nicht mehr gilt. Im Falle der 7-Tage-Inzidenz von 35 findet weiterhin die »5+2-Regelung« Anwendung«.

Für den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr gilt eine FFP-2-Maskenpflicht. Schüler sind hiervon ausgenommen und benötigen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Grundsätzlich sollen die Arbeitgeber, ihren Mitarbeitern mit Büro- oder vergleichbaren Tätigkeiten die Möglichkeit zur Arbeit im Home-Office anbieten, wenn dem keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Ab Erreichen der Vorwarnstufe ergeht die Empfehlung an die Arbeitgeber, allen Beschäftigten dreimal wöchentlich einen kostenfreien Test anzubieten und an die Arbeitnehmer, diese Möglichkeit anzunehmen. Selbstständige sollten sich ebenfalls dreimal in der Woche testen lassen.

Die bereits bestehenden Kontaktbeschränkungen ab der Vorwarnstufe werden fortgeführt, wobei neben den Genesenen/vollständig Geimpften jetzt auch Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres (bislang bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres) nicht mitzählen.

In Pflegeeinrichtungen muss sämtliches Personal – auch externe Dienstleister oder ähnliche – künftig täglich einen Testnachweis führen. In Krankenhäusern und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt diese tägliche Testpflicht für Personal, das am Patienten tätig ist. Es wird zudem dringend empfohlen, dass auch genesene/geimpfte Beschäftigte getestet werden.

Träger von Alten- und Pflegeeinrichtungen müssen darüber hinaus künftig den Impf- und Genesenenstatus von Bewohnern und Personal in anonymisierter Form wöchentlich an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen und das Sozialministerium übermitteln.

Um die Kontrollen der Einhaltung der Schutzmaßnahmen gemäß Corona-Schutz-Verordnung landeseinheitlich zu intensivieren, hat das Sozialministerium die Landkreise und Kreisfreien Städte mittels Erlass verpflichtet, ergänzend zu den bereits laufenden Kontrollmaßnahmen, jeweils mindestens drei Corona-Schutzmaßnahmen-Kontrollteams aufzustellen und täglich einzusetzen. Die Teams bestehen aus jeweils einem Vertreter des Gesundheitsamtes, Ordnungsamtes sowie des Polizeivollzugsdienstes. Sie sollen insbesondere zur Kontrolle der Einhaltung von 3G- beziehungsweise 2G-Zutrittsberechtigungen verwendet werden. Der Einsatz der Kontrollteams soll mit dem Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnung ab 8. November 2021 beginnen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/adobestock-corona-abstrich.jpeg Corona - Abstrich Arzt hält Abstrichröhrchen Foto: Robert Leßmann / stock.adobe.com 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-5565 Fri, 05 Nov 2021 13:18:52 +0100 ASP-Frühwarnsystem auf ganz Sachsen ausgeweitet https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/asp-fruehwarnsystem-auf-ganz-sachsen-ausgeweitet.html Es besteht nunmehr eine flächendeckende Pflichtuntersuchung für alle erlegten Wildschweine auf Afrikanische Schweinepest in ganz Sachsen, also auch in Mittelsachsen. Es besteht nunmehr eine flächendeckende Pflichtuntersuchung für alle erlegten Wildschweine auf Afrikanische Schweinepest in ganz Sachsen, also auch in Mittelsachsen. Aufgrund zahlreicher festgestellter Ausbrüche der afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen im Landkreis Görlitz und nunmehr auch im Landkreis Meißen müssen auch die Jäger in Mittelsachsen neue Regeln beachten. Die Landesdirektion Sachsen hat die entsprechende Allgemeinverfügung zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten veröffentlicht. Der Freistaat weitet damit das sogenannte ASP-Frühwarnsystem auf ganz Sachsen aus. Es besteht nunmehr eine flächendeckende Pflichtuntersuchung für alle erlegten Wildschweine auf ASP in ganz Sachsen, also auch in Gebieten, die nicht in einer Restriktionszone liegen.

Zur Umsetzung dieser Regelungen weist das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen (LÜVA) darauf hin, dass ab sofort bei jedem erlegten Wildschwein unverzüglich eine Kennzeichnung mit Wildmarken vorzunehmen ist, Blutproben für die Untersuchung auf ASP zu nehmen (rote und graue Kabevette), die Standortkoordinaten zu bestimmen und die Blutprobe und der Begleitschein gemeinsam mit der Trichinenprobe zur Untersuchung im LÜVA abzugeben sind. Für den zusätzlichen Aufwand erhält der Jäger bei Erfüllung aller Pflichten eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro. Da ein Inverkehrbringen des Wildbrets von gesund erlegten Wildschweinen erst nach Vorlage des negativen virologischen Untersuchungsbefundes erfolgen soll, wird das LÜVA keine Veröffentlichungen der Trichinenuntersuchungsergebnisse auf der Internetseite des Landkreises mehr vornehmen. Die Versendung der Wildursprungsscheine erfolgt unverzüglich nach Vorliegen des negativen ASP-Blutprobenergebnisses. Der ASP-Befund ist auf dem Wildursprungsschein und der Befundmitteilung angegeben und wird per Post zugestellt.

Außerdem wird nochmals darauf hingewiesen, dass jedes verendet aufgefundene Wildschwein (Fall- und Unfallwild) durch den Jäger unter Angabe des Fund- beziehungsweise Erlegungsortes im LÜVA anzuzeigen ist.  Diese Tiere sind mittels Bluttupfer zu beproben, mit Marken zu kennzeichnen und an einem der fünf Kadaversammelpunkte des Landkreises zur Entsorgung verpackt abzuliefern. Hier erhält der Jäger für seinen Aufwand eine Entschädigung von 60 Euro pro Stück. „Diese Verfahrensweise gilt schon länger und hat in den meisten Fällen bisher sehr gut funktioniert“, teilt das LÜVA mit und dankt allen Jägern für ihre Mithilfe, die für die Erkennung und Bekämpfung der ASP sehr entscheidend ist.

In diesem Jahr wurden bisher 89 Stück Fall-, Unfall und krank erlegtes Schwarzwild abgegeben und beprobt. Außerdem wurden mehr als 765 Blutproben untersucht.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2021/adobestock-wildschwein.jpeg eine Rotte Wildschweine Foto: Klaus Brauner / stock.adobe.com 1 Mehr zur Schweinepest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/afrikanische-schweinepest-asp.html
news-5561 Thu, 04 Nov 2021 12:09:28 +0100 Landrat pflanzt Bergahorn https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/landrat-pflanzt-bergahorn.html Mittelsachsens Landrat Matthias Damm beteiligt sich an einer Erstaufforstungsaktion der Stadt Freiberg. Interessierte können es ihm gleichtun. Mittelsachsens Landrat Matthias Damm beteiligt sich an einer Erstaufforstungsaktion der Stadt Freiberg. Interessierte können es ihm gleichtun. Am Donnerstagvormittag folgte Landrat Matthias Damm einer Einladung der Stadt Freiberg und der Stiftung Wald für Sachsen, um die ersten Jungbäume für einen neuen Mischwald im Bereich zwischen Grenzstraße und Galgenweg in die Erde zu bringen. Auf einer Fläche von rund 2,7 Hektar sollen in den kommenden Tagen rund 11 500 Bäume und Sträucher gepflanzt werden. „Forst-, Wald- und Holzwirtschaft sind eine Generationenaufgabe. Bäume, die heute gepflanzt werden, ernten unsere Enkel und Urenkel“, sagte Damm. Er betonte die Bedeutung des Waldes, die in seiner Funktion begründet sind: Ein Wald bietet Schatten und Schutz, filtert schlechte Luft und stellt gute in Form von Sauerstoff her, bietet Tieren und Pflanzen ein Zuhause sowie Nahrung, bietet für Menschen einen Ort der Erholung, die Wurzeln halten den Boden fest, dieser speichert Wasser und der Wald liefert den Rohstoff Holz. Landrat Damm erinnerte zugleich an die Verletzbarkeit der Wälder: Stürme, Trockenheit und nicht zuletzt der Borkenkäferbefall haben dazu geführt, dass die Bäume leiden. „Der Landkreis Mittelsachsen ist neben dem Nationalpark Sächsische Schweiz, dem Oberlausitzer Bergland und dem Zittauer Gebirge die am stärksten durch Borkenkäferbefall betroffene Region in Sachsen. Seit Beginn der Borkenkäferkalamität 2018 sind allein im Privat- und Körperschaftswald Mittelsachsens mehr als 410 000 Kubikmeter Schadholz angefallen“, so Damm. Aus diesem Grund wandele sich das Bild des Waldes: Zukünftig wird es sich beim Stadt- und Hospitalwald um einen jungen, laubholzdominierten Wald handeln.

Matthias Damm pflanzte am Donnerstag einen der ersten Bäume auf der Erstaufforstungsfläche: Einen etwa drei Jahre alten, etwa 40 Zentimeter großen Bergahorn. „Hoffen wir, dass die Forstzöglinge, die wir hier heute gemeinsam in die Erde bringen, feste Wurzeln ausbilden und zu einem stattlichen Wald heranwachsen. Damit wir, unsere Kinder, Enkel und Urenkel sowie nachfolgende Generationen viel Freude daran haben“, sagte er. Und mit Blick auf den strömenden Regen fügte er hinzu: „Zumindest für das Anwachsen der Bäume ist das Wetter ja optimal.“

Interessierte können es Mittelsachsens Landrat gleichtun und ebenfalls einen Bergahorn, eine Bergulme, Stieleiche, Hainbuche, Roterle oder einen Strauch zu  pflanzen: Die Stadt Freiberg lädt für Sonnabend, 6. November, im Bereich zwischen Grenzstraße und Galgenweg zu einer öffentlichen Pflanzaktion ein. Der Parkplatz ist ausgeschildert, die Erstaufforstungsfläche selbst ist nur zu Fuß erreichbar. Vonseiten der Stadt heißt es: „Es ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Freiberg und der Stiftung Wald für Sachsen. Dieser neu entstehende Wald soll in Zukunft durch seine Stadtnähe besonders der Erholung dienen und sich gut ins Landschaftsbild einpassen. Die Stiftung wird sich bis Ende 2026 um die Pflege des Aufwuchses kümmern, dann wird der junge Wald zurück in die Obhut der Stadt Freiberg übergeben. Die Stiftung Wald für Sachsen sorgt seit 25 Jahren für die Mehrung und den Schutz naturnaher und leistungsfähiger Wälder. So entstehenden vielfältige, lebenswerte Landschaften in Sachsen.“

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/6/3/csm_lra-LR-baumpflanzaktion-in-fg-20211104_0fb7511c92.jpg 4 Männer pflanzen junge Bergahornbäume Die ersten Bergahorne pflanzten (v.l.) Ingo Reinhold (Sachsenforst), Landrat Matthias Damm, Holger Reuter (Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen der Stadt Freiberg) sowie Hendrik Lindner (Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen). 1
news-5560 Wed, 03 Nov 2021 14:24:28 +0100 Corona-Lage 3. November 2021 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-3-november-2021.html Sachsen erreicht die Vorwarnstufe, ab Montag gilt eine neue Corona-Schutzverordnung Sachsen erreicht die Vorwarnstufe, ab Montag gilt eine neue Corona-Schutzverordnung Heute meldet das Gesundheitsamt 327 neue Fälle. Die Inzidenz im Landkreis liegt bei 380,8. In den Krankenhäusern in Mittelsachsen werden 64 Corona-Patienten behandelt, davon zehn beatmet.

Zudem sind sieben Männer und Frauen im Zusammenhang mit Corona verstorben. In der Statistik auf der Landkreisseite gab es eine Bereinigung. Zwischen den Todeszahlen auf der Internetseite des Landkreises und des Robert Koch-Institutes war es zu einer Differenz gekommen, weil im Dezember auch Todesfälle gemeldet wurden, bei denen die Verstorbenen vorher mit einem Schnelltest positiv auf Corona getestet worden sind. Nur Verstorbene, die zuvor einen positiven PCR-Test hatten, werden jedoch in der offiziellen Statistik des Robert Koch-Institutes erfasst. 

Vorwarnstufe in Sachsen erreicht

Mit dem 5. November erreicht der Freistaat die sogenannte Vorwarnstufe. Der Belastungswert Normalstationen von 650 mit COVID-19-Patienten belegten Betten wurde an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, sodass zum Freitag, 5. November 2021, weitere Einschränkungen greifen.  

Zusätzlich zu den Regelungen (3G, Testpflichten), die bereits mit Erreichen einer 7-Tage-Inzidenz von 35 in Kraft getreten sind, gilt fortan eine Limitierung der Personenzahl bei Zusammenkünften: Im Bereich der privaten Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum ist während der gesamten Dauer der Vorwarnstufe eine Beschränkung auf zehn Personen unabhängig von der Zahl der Hausstände zu beachten. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres müssen bei der Zählung ebenso wenig berücksichtigt werden wie geimpfte oder genesene Personen.

Weitere Ausnahmen von dieser Begrenzung der Personenzahl gelten zum Beispiel für therapeutische Angebote in stationären sowie teilstationären Einrichtungen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bzw. -betreuung, Lehrveranstaltungen und Prüfungen.

Für Einrichtungen der Eingliederungshilfe (zum Beispiel Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen), Werkstätten für Menschen mit Behinderungen beziehungsweise ähnliche tagesstrukturierende Angebote und Krankenhäuser bedeutet das Erreichen der Vorwarnstufe, dass eine zweimal wöchentliche Testung der Beschäftigten verpflichtend wird.

Die Durchführung landestypischer Veranstaltungen ist auch während der Vorwarnstufe weiterhin möglich. Es gilt hier jedoch zu beachten, dass die bislang möglichen Ausnahmen von 3G-Regelung, Maskenpflicht und Kontakterfassung bei mehr als 1 000 zeitgleichen Besuchern nur aufrechterhalten werden können, wenn eine Aufteilung der Veranstaltung in Flanier- und Verweilbereiche erfolgt. Bei letzteren muss jedoch sichergestellt sein, dass die Zahl der anwesenden Personen nicht über 1 000 liegt, da andernfalls sämtliche Ausnahmen für den Verweilbereich entfallen.

Neue Regeln ab Montag

Am Freitag, 5. November, wird das Sächsische Kabinett eine neue Corona-Schutz-Verordnung für Sachsen beschließen. Sie soll am Montag, 8. November 2021, in Kraft treten. Wie bei einer Pressekonferenz erklärt wurde, soll die 2G-Regel (geimpft oder genesen) für viele Bereiche, wie zum Beispiel Restaurants und Veranstaltungen, zur Pflicht werden. Im ÖPNV soll eine FFP2-Maskenpflicht eingeführt werden. Sobald die neue Verordnung beschlossen und veröffentlicht ist, werden die Corona-Informationen und der Fragenkatalog unter www.landkreis-mittelsachsen.de aktualisiert.

Impftermine im Landkreis

Die Impfquote in Mittelsachsen liegt bei 59,2 Prozent. Die mobilen Impfteams sind auch in den nächsten Wochen im gesamten Landkreis unterwegs, zum Beispiel in Eppendorf, Hainichen und Flöha. Eine Übersicht der Termine gibt es unter drksachsen.de/impfaktionen. In Freiberg wird am Obermarkt und an der Technischen Universität geimpft, in Döbeln im Volkshaus. Für das Impfzentrum in Burgstädt wird um Terminreservierung gebeten. Die Termine gibt es auf den Internetseiten der Stadtverwaltungen.

Mitzubringen sind Ausweisdokument, Krankenversicherungskarte und wenn vorhanden ein Impfbuch. Die Aufklärungs- und Einwilligungsbögen gibt es vor Ort. 

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html