Neues aus dem Landkreis Mittelsachsen http://www.landratsamt-mittelsachsen.de de-de TYPO3 News Wed, 30 Sep 2020 20:34:22 +0200 Wed, 30 Sep 2020 20:34:22 +0200 TYPO3 EXT:news news-4262 Wed, 30 Sep 2020 10:02:00 +0200 Richtlinie zur Breitbandförderung wird erweitert https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/richtlinie-zur-breitbandfoerderung-wird-erweitert.html Neben den sogenannten „weißen Flecken“ sollen nun auch die „grauen Flecken“ in der Breitbandversorgung verschwinden. Das teilte der Bundesverkehrsminister in einem Rundschreiben an die Kommunen mit. Voraussichtlich ab 2021 sind dann auch Anschlüsse mit mehr als 30 Mbit/s förderfähig. „Sogenannte ‚sozio-ökonomische Schwerpunkte‘, wie Behörden, Arztpraxen, Kindergärten, Heime und auch alle Unternehmen (auch außerhalb von Gewerbegebieten) werden ohne weitere Bedingungen förderfähig und die ‚Aufgriffsgrenze‘ für private Anschlüsse steigt von 30 auf 100 Mbit. Ab 2023 fällt auch diese Grenze komplett weg“, erklärt Breitbandkoordinator Mattias Borm. Neben den sogenannten „weißen Flecken“ sollen nun auch die „grauen Flecken“ in der Breitbandversorgung verschwinden. Das teilte der Bundesverkehrsminister in einem Rundschreiben an die Kommunen mit. Voraussichtlich ab 2021 sind dann auch Anschlüsse mit mehr als 30 Mbit/s förderfähig. „Sogenannte ‚sozio-ökonomische Schwerpunkte‘, wie Behörden, Arztpraxen, Kindergärten, Heime und auch alle Unternehmen (auch außerhalb von Gewerbegebieten) werden ohne weitere Bedingungen förderfähig und die ‚Aufgriffsgrenze‘ für private Anschlüsse steigt von 30 auf 100 Mbit. Ab 2023 fällt auch diese Grenze komplett weg“, erklärt Breitbandkoordinator Mattias Borm. isher durfte nur der Ausbau in den „weißen Flecken“ gefördert werden. Das sind Gebiete, die eine Breitbandversorgung von unter 30 Mbit/s aufweisen und in denen für die kommenden drei Jahre kein Telekommunikationsunternehmen ein Ausbauangebot vorgelegt hat. Diese Aufgriffsgrenze wird nun angehoben. Die Vorgaben für die eigenwirtschaftlichen Ausbauzusagen der Telekommunikationsunternehmen sollen verschärft werden. Es muss künftig sichergestellt werden, dass diese auch im vorgegebenen Zeitraum umgesetzt werden. In den letzten Jahren ist es in mehreren Gebieten des Landkreises geschehen, das der geförderte Ausbau durch Eigenausbauzusagen blockiert, der Eigenausbau aber letztendlich nicht realisiert wurde. Der Landkreis hatte bisher rechtlich so gut wie keinen Handlungsspielraum für die betroffenen Anschlüsse von Unternehmen und Bürgern, das muss sich ändern, erklärte Mattias Borm.

Aktuell läuft die Markterkundung im Landkreis. Dabei sollen alle Anschlusspunkte erfasst und bisherige Daten auf einen einheitlichen Stichtag aktualisiert werden. Alle Kommunen im Landkreis beteiligen sich daran. Auf Grundlage dieser Markterkundung können die Städte und Gemeinden dann entscheiden, ob die noch fehlenden Anschlüsse ebenfalls über das Breitband-Projekt des Landkreises abgearbeitet werden sollen oder ob sie das eigenständig übernehmen.

Welche Kategorien und Definitionen letztendlich im Oberbegriff „sozioökonomische Schwerpunkte“ zusammengefasst förderfähig werden, ist gegenwärtig noch nicht endgültig bestimmt.

Vorsorglich wird der Landkreis daher alle Anschlussinhaber die in mindestens einer der möglichen Kategorien

  • Öffentliche Einrichtung und Behörden,
  • Unternehmen
  • Gesundheitseinrichtungen
  • Sozialeinrichtungen
  • Bildungseinrichtungen
  • sogenannte Blaulichtorganisationen (Sicherheit, Brandschutz und mehr)
  • Verkehrsschwerpunkte

einzuordnen sind, in der Markterkundung gesondert auswerten.

Der Breitbandkoordinator dazu: „Damit wollen wir für die kommenden Veränderungen im Breitbandförderszenario von Anfang an gut vorbereitet und möglichst vom ersten Tag an handlungsfähig sein. Die Anzahl der zusätzlich förderfähigen Anschlüsse ist jedoch gegenwärtig noch nicht bestimmbar.“ Zurzeit werden zirka 10 000 Unternehmensstandorte und eine noch nicht näher bestimmbare Anzahl aus den anderen obengenannten Kategorien in die Recherche einbezogen. Die Ergebnisse werden im Dezember diesen Jahres vorliegen.

Sicher ist schon jetzt: Mit den erweiterten Fördermöglichkeiten erhält der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis Mittelsachsen mehr Tempo und Nachhaltigkeit.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-breitband.jpg Kabel Breitbandausbau Breitbandkabel ragt aus der Erde 1 Mehr zum Breitbandausbau https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/projekte/breitband.html
news-4263 Tue, 29 Sep 2020 14:51:01 +0200 Anträge für Investitionsprogramm „Lieblingsplätze für alle“ können eingereicht werden https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/antraege-fuer-investitionsprogramm-lieblingsplaetze-fuer-alle-koennen-eingereicht-werden-2.html Auch im kommenden Jahr sollen dem Landkreis Mittelsachsen wieder Gelder für das Investitionsprogramm „Lieblingsplätze für alle“ zur Verfügung stehen. Sie sollen zum Abbau baulicher Barrieren genutzt werden und sind vom Freistaat vorgesehen, dessen Haushalt aber noch nicht beschlossen wurde. Auch im kommenden Jahr sollen dem Landkreis Mittelsachsen wieder Gelder für das Investitionsprogramm „Lieblingsplätze für alle“ zur Verfügung stehen. Sie sollen zum Abbau baulicher Barrieren genutzt werden und sind vom Freistaat vorgesehen, dessen Haushalt aber noch nicht beschlossen wurde. Bis zu 25.000 Euro stehen pro Maßnahme zur Verfügung. Das Gesamtbudget des Landkreises beträgt 307.000 Euro, ein Viertel ist für Arzt- und Zahnarztpraxen vorgesehen. Seit 2014 entstanden mit den Geldern beispielsweise Rampen, Treppenlifte oder Akustikanlagen. Vom Behindertenbeirat werden die eingereichten Anträge geprüft und priorisiert. Final entscheidet die Sächsische Aufbaubank. Anträge können Kultur-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen, auch gastronomische Betriebe und Gesundheitseinrichtungen stellen. Die Förderung öffentlicher kommunaler Gebäude sowie öffentlicher Infrastruktur oder öffentlicher Aufgabenträger ist ausgeschlossen. Mögliche Ausnahmen sind freiwillige (Zusatz-)Angebote. Bei Nutzung öffentlicher Gebäude für Pflicht- und Zusatzangebote wird die Förderung nur gewährt, wenn die zusätzlichen freiwilligen Angebote überwiegen und dies auch nachgewiesen werden kann.

Die Anträge sind mittels Antragsformular ergänzt um einen Kostenvoranschlag sowie ein aussagekräftiges Foto spätestens bis zum 10. Dezember 2020 im Landratsamt Mittelsachsen, Geschäftskreis Ordnung, Soziales und Gesundheit einzureichen. Antragsberechtigt sind Eigentümer von öffentlich zugänglichen Einrichtungen aber auch Betreiber (Mieter/Pächter) mit einer schriftlichen Zustimmung des Eigentümers für die Baumaßnahme.

Als Ansprechpartner für das Antragsverfahren steht Uwe Donner per Mail unter uwe.donner@landkreis-mittelsachsen.de sowie per Telefon 03731 799-3382 zur Verfügung. 

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/shutterstock-rollstuhlfahrer.jpg Symbolbild Rollstuhlfahrer 1
news-4240 Tue, 29 Sep 2020 12:54:00 +0200 Afrikanische Schweinepest: Veterinäramt appelliert an alle Bürger zur Mithilfe https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/afrikanische-schweinepest-veterinaeramt-appelliert-an-alle-buerger-zur-mithilfe.html Das mittelsächsische Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) appelliert an alle Bürger des Landkreises bei der Verhütung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest mitzuhelfen. Die ersten Nachweise dieser für Schweine hochgefährlichen Tierseuche in Deutschland erfolgten Anfang September in Brandenburg. Das mittelsächsische Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) appelliert an alle Bürger des Landkreises bei der Verhütung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest mitzuhelfen. Die ersten Nachweise dieser für Schweine hochgefährlichen Tierseuche in Deutschland erfolgten Anfang September in Brandenburg. Um einen möglichen Eintrag der Seuche nach Sachsen schnell zu erkennen ist es wichtig, dass jedes verendet aufgefundene Wildschwein, auch Tiere die durch einen Unfall verstorben sind, unverzüglich dem LÜVA gemeldet wird. Dazu ist die 03731 799-6234 anzurufen und außerhalb der Dienstzeiten die Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 0371 4888200. Die Jäger haben alle Fallwildwildschweine, Unfallwildwildschweine und krank erlegte Wildschweine auf die Afrikanische Schweinepest zu beproben und anschließend sind diese unschädlich über die Tierkörperbeseitigungsanlage Lenz (TKBA) zu entsorgen. Dazu sind im Landkreis  drei Kadaversammelpunkte eingerichtet worden, um die Tiere dort unter seuchenhygienisch sauberen Bedingungen aufzubewahren bis die TKBA diese abholt. Derzeit laufen die Planungen für noch zwei weitere Sammelpunkte im Landkreis. Insgesamt wurden seit April 2020 24 Fall- und Unfallwildschweine auf Afrikanische Schweinepest im Landkreis beprobt.

Von der Landesdirektion Sachsen wurde zudem im April 2020 für den Landkreis Görlitz und den Landkreis Bautzen die Beprobung aller gesund erlegten Wildschweine angeordnet und die Entsorgung aller Aufbrüche und der Schwarte von erlegtem Schwarzwild über die Tierkörperbeseitigungsanlage. Sollte die Tierseuche weiter fortschreiten kann es auch im Landkreis Mittelsachsen zu einer solchen Anordnung kommen. Daher plant das LÜVA gemeinsam mit den Jagdgenossenschaften die Standorte für diese Sammeltonnen. Die Jäger bringen bereits jetzt freiwillig Blutproben von gesund erlegten Wildschweinen zur Untersuchung. Dieses Jahr wurden bereits 616 Proben untersucht.

Das Virus ist sehr langlebig und hält sich bei Zimmertemperatur beispielsweise gut vier Monate, im blutverseuchten Erdboden 205 Tage, im gekühlten Schlachtkörper sieben Monate, in Schinken bis zu 399 Tage. „Bei der Verarbeitung von Fleisch und Fleischprodukten wird es erst bei einer erzielten Kerntemperatur von 69 Grad inaktiviert“, erklärt die Veterinärmedizinerin Dr. Anke Kunze vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt. Vor diesem Hintergrund appelliert sie, Fleisch- und Wurstreste, wenn überhaupt, nur in geschlossenen Behältnissen wegzuwerfen und nicht aus dem Ausland mitzubringen. Denn das Virus der ASP kann außer über Blut und Sperma auch über die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie durch schweineblutkontaminierte Gegenstände von Tier zu Tier übertragen werden. Vor dem Hintergrund der vielen Seuchenausbrüche in Hausschweinebeständen in Osteuropa appelliert das mittelsächsische Veterinäramt an alle Urlaubsrückkehrer, keine Rohwürste wie Salami und Knacker und keinen rohen Schinken oder rohes Schweinefleisch aus diesen Regionen mitzubringen. Die Gefahr, dass sich Wildschweine durch unachtsam weggeworfene Reste mit dem Erreger infizieren, ist enorm hoch. Das trägt dazu bei, dass die Seuche über große Entfernungen hinweg verschleppt werden kann. Bei einer Infektion tritt meist der Tod der Tiere nach zwei bis zehn Tagen ein. Symptome einer Infektion sind beispielsweise Fieber, Blutungen und Appetitverlust. „Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nicht von denen der Klassischen Schweinepest. Deshalb sind die Probenentnahmen im Wild- und Hausschweinbestand so wichtig. Denn nur mithilfe der Labordiagnostik lässt sich die ASP zweifelsfrei feststellen beziehungsweise ausschließen“, erläutert Dr. Anke Kunze. Abschließend betont sie, dass die Krankheit für den Menschen völlig ungefährlich ist. In diesem Zusammenhang  wurden durch das LÜVA Plakate, die das Land Sachsen als Warnhinweise zur Verfügung gestellt hat, an die Gemeinden mit viel Tourismus verteilt um vor allem an Wanderparkplätzen vor einer unachtsamen Entsorgung von Lebensmitteln zu warnen.

Eine sehr wichtiger Punkt ist die Verhinderung der Einschleppung dieser hochgefährlichen Tierseuche in unsere Hausschweinebestände. Daher hat das LÜVA die Schweinehalter regelmäßig über die aktuelle Situation informiert und die großen Bestände aufgefordert, an einem freiwilligen Überwachungsprogramm teilzunehmen. Einige große Schweinehalter im Landkreis nutzen dies bereits. Dabei werden jede Woche mindestens zwei verendete Schweine beprobt und das Veterinäramt kontrolliert zwei Mal jährlich, ob es einen klinischen Verdacht auf die Seuche gibt und alle Biosicherheitsmaßnahmen strengstens eingehalten werden. Solche Betriebe können im Fall des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Wildbestand Ausnahmegenehmigungen für das Verbringen von Schweinen aus einer Restriktionszone unter erleichterten Bedingungen beantragen. Auch alle anderen Schweinehaltungen und insbesondere Auslauf- und Freilandhaltungen von Schweinen werden durch das LÜVA auf die Einhaltung der seuchenhygienischen Regelungen kontrolliert. In diesem Zusammenhang sei nochmals darauf hingewiesen, dass die Haltung von Schweinen im Freien im LÜVA beantragt werden muss und nur unter sehr strengen Auflagen genehmigt werden kann (zum Beispiel doppelter Zaun mit Untergrabschutz). Es muss jeglicher Kontakt von Hausschweinen mit  Wildschweinen verhindert werden. Auch das Verfüttern von tierischen Speiseabfällen an Hausschweine ist strengstens verboten.

Der Landkreis Mittelsachsen hat sich auch in seiner technischen und materiellen Ausstattung auf den Ernstfall vorbereitet. Auf der Internetseite des Landkreises ist ein Fragen-Antwort-Katalog zur ASP eingestellt.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-wildschweine.jpg zwei Wildschweine nebeneinander 1 Mehr zur Afrikanischen Schweinepest https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/afrikanische-schweinepest-asp.html
news-4258 Tue, 29 Sep 2020 08:21:00 +0200 Studenten unterschreiben Arbeitsvertrag im Landratsamt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/studenten-unterschreiben-arbeitsvertrag-im-landratsamt.html Künftig arbeiten die drei Absolventinnen im Rechnungsprüfungsamt, im Bauplanungsrecht und im Wasserrecht. Künftig arbeiten die drei Absolventinnen im Rechnungsprüfungsamt, im Bauplanungsrecht und im Wasserrecht. „Herzlichen Glückwunsch und herzlich willkommen“ – mit diesen Worten begrüßte Landrat Matthias Damm drei ehemalige Studentinnen der Fachhochschule Meißen. Sie unterschrieben gestern ihren Arbeitsvertrag mit dem Landratsamt. Künftig arbeiten die drei Absolventinnen im Rechnungsprüfungsamt, im Bauplanungsrecht und im Wasserrecht. „Ausbildung wird im Hinblick auf den Fachkräftebedarf immer wichtiger und ich freue mich, dass sich die Absolventinnen entschieden haben, bei uns zu arbeiten. Wir sind ein moderner Arbeitgeber mit einer guten Möglichkeit Familie und Beruf zu verbinden“

Noch bis Donnerstag können sich Interessierte für einen Studienplatz im Studiengang Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum sowie parallel beim Landratsamt bewerben. „Die Einsatzgebiete sind sowohl die Hochschule Meißen für den berufstheoretischen Teil als auch die verschiedenen Bereiche des Landratsamtes sowie externe Praktikumseinrichtungen für den praxisorientierten Teil des Studiums“, erklärt Ausbildungsleiter Stefan Schuricht. Nach erfolgreich absolviertem Studium erlangen die Studierenden den akademischen Titel „Bachelor of Laws (LL.B.)“.

Noch bis 30. November 2020 nimmt das Landratsamt Bewerbungen für den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellter entgegen. Etwas länger gilt die Frist für die Straßenwärter – bis 31. Dezember 2020. „Ein Beruf für Jugendliche, die Lust haben, mit Technik umzugehen, Spaß daran haben, draußen zu arbeiten und die Abwechslung lieben, denn jeden Tag gibt es etwas anderes zu tun“, erklärt Dirk Hänel. Er arbeitet beim Straßenbetriebsdienst und ist Teil der sachsenweiten Prüfungskommission.

Um den steigenden Fachkräftebedarf zu begegnen, hat auch die Landkreisverwaltung in den vergangenen Jahren mehr Auszubildende und Studierende eingestellt. Im September beziehungsweise Oktober 2020 begannen acht Verwaltungsfachangestellte, vier Straßenwärter sowie sechs Studierende im Landratsamt Mittelsachsen.

Alle Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Landratsamt Mittelsachsen gibt es bei uns auf der Internetseite unter www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/stellen-karriere/ausbildung-studium.html.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/studenten.jpg Landrat Matthias Damm mit den Absolventinnen im Landratsamt Landrat Matthias Damm mit den Absolventinnen im Landratsamt. 1 Mehr Informationen zu Stellen & Karriere https://www.landkreis-mittelsachsen.de/karriere.html
news-4235 Mon, 28 Sep 2020 15:24:00 +0200 Vorschläge für Verleihung der Verdienstmedaille abgeben https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/vorschlaege-fuer-verleihung-der-verdienstmedaille-abgeben.html Noch bis 30. September nimmt das Landratsamt Vorschläge für die Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises entgegen. Noch bis 30. September nimmt das Landratsamt Vorschläge für die Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises entgegen. Die Medaille wird an Personen verliehen, die sich insbesondere im sozialen, kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich oder auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes engagieren und dem Wohl der Gesellschaft dienen. Wer die Auszeichnung in diesem Jahr erhalten soll, berät der Verwaltungs- und Finanzausschuss vor und wird vom Kreistag im Dezember beschlossen. Weitere Informationen und ein Formblatt gibt es im Internetautritt des Landkreises Mittelsachsen

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-verdienstmedaille.jpg Verdienstmedaille in Geschenkhülle 1 Mehr zur Verdienstmedaille des Landkreises https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/verdienstmedaille.html
news-4257 Mon, 28 Sep 2020 08:10:08 +0200 Ausbildungsmesse in Döbeln zeigt breites Spektrum im Bereich Berufsorientierung https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmesse-in-doebeln-zeigt-breites-spektrum-im-bereich-berufsorientierung-1.html Nach den Veranstaltungen in Mittweida und Freiberg stellten in Döbeln 77 Aussteller über 85 Ausbildungsberufe und 20 Studienmöglichkeiten zur Schule-macht-Betrieb-Messe vor. Die große Halle im „WelWel“ bot dafür ausreichend Kapazität. Nach den Veranstaltungen in Mittweida und Freiberg stellten in Döbeln 77 Aussteller über 85 Ausbildungsberufe und 20 Studienmöglichkeiten zur Schule-macht-Betrieb-Messe vor. Die große Halle im „WelWel“ bot dafür ausreichend Kapazität. „Wir freuen uns, dass das Messeformat auch in diesem besonderen Jahr von Unternehmen und Besuchern gut angenommen wird. Unser Anliegen ist es, mit den Schule-macht-Betrieb-Messen regionale Plattformen für die Berufsorientierung zu geben. Lernende und Unternehmen haben so die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt Dr. Lothar Beier, der die Messe in Döbeln besuchte und sich über die Resonanz freute. 734 Schülerinnen und Schüler waren zur Ausbildungsmesse nach Döbeln gekommen, 718 hatten sich im Vorfeld online angemeldet.

 Henry Kunze von der Pestalozzi-Oberschule Hartha hatte sich zusammen mit seiner Mutter zur Ausbildungsmesse angemeldet. „Ich möchte mir Unternehmen anschauen die es hier in der Region gibt“, so der Achtklässler. „Ich war bereits im vorigen Jahr auf der Messe und habe hier das Unternehmen Kerateam aus Leisnig kennengelernt. In diesem Schuljahr steht mein erstes Betriebspraktikum an. Da das Unternehmen wieder hier war, konnte ich wegen meines Praktikums gleich alles absprechen. Meine Bewerbung dafür geht jetzt an das Unternehmen.“

Auch die Aussteller zogen ein positives Fazit.

„Schon die Messe vorige Woche in Freiberg war, trotz einiger Bedenken aufgrund der aktuellen Einschränkungen und organisatorischen Maßnahmen bzgl. der „Corona-Situation“, für uns recht erfolgreich“, so Frau Stephan von der Ostrauer Baugesellschaft. Sie sah besonders das „Einbahnstraßensystem“ mit dem die Besucher durch die Messe und an jedem Stand vorbei geleitet wurden als großen Gewinn. „Wir hatten einige sehr interessante Gespräche mit Lernenden. Wir hoffen, dass daraus im nächsten Jahr Bewerbungen sowohl für den Bereich Ausbildung als auch duales Studium hervorgehen. Auch die virtuelle Messe ist ab Montag eine sehr gute Möglichkeit viele regionale Unternehmen auf einer Plattform gesammelt abrufen zu können. Wir finden es aber auch weiterhin wichtig, dass ein Kontakt der Schülerinnen und Schüler mit den Unternehmen auf der Messe im realen Leben stattfindet“

Das Döbelner Welwel war die letzte Station von „Schule macht Betrieb“ in diesem Jahr. Erstmals geht die Ausbildungsmesse virtuelle Wege und begrüßt ab dem 28. September 08:00 Uhr unter www.schule-macht-betrieb.de die Besucher. Am 10. Oktober wird es einen Chat-Tag  geben, an dem noch einmal Fragen gestellt werden können.

Für das nächste Jahr sind die Ausbildungsmessen am 18. September 2021 in Döbeln, am 25. September 2021 in Freiberg und in Mittweida am 2. Oktober 2021 geplant.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_logo-schule-macht-betrieb_804666c3e0.png Logo der Aktion Schule macht Betrieb 1 www.schule-macht-betrieb.de http://www.schule-macht-betrieb.de/
news-4254 Fri, 25 Sep 2020 15:09:00 +0200 Nassauer sprechen sich für Flurbereinigung aus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/nassauer-sprechen-sich-fuer-flurbereinigung-aus.html In der vergangenen Woche fand in Nassau, Ortsteil der Stadt Frauenstein, die Aufklärungsveranstaltung für das in Vorbereitung befindliche Flurbereinigungsverfahren Nassau statt. Rund 100 Interessierte folgten der Einladung der oberen Flurbereinigungsbehörde des Landkreises Mittelsachsen. Ziel war es die voraussichtlich beteiligten Grundstückseigentümer eingehend über das geplante Flurbereinigungsverfahren einschließlich der voraussichtlich entstehenden Kosten aufzuklären. Auf Grunde des positiven Votums aus der Versammlung wird das Verfahren voraussichtlich noch dieses Jahr angeordnet. In der vergangenen Woche fand in Nassau, Ortsteil der Stadt Frauenstein, die Aufklärungsveranstaltung für das in Vorbereitung befindliche Flurbereinigungsverfahren Nassau statt. Rund 100 Interessierte folgten der Einladung der oberen Flurbereinigungsbehörde des Landkreises Mittelsachsen. Ziel war es die voraussichtlich beteiligten Grundstückseigentümer eingehend über das geplante Flurbereinigungsverfahren einschließlich der voraussichtlich entstehenden Kosten aufzuklären. Auf Grunde des positiven Votums aus der Versammlung wird das Verfahren voraussichtlich noch dieses Jahr angeordnet. Im Bereich der Stadt Frauenstein laufen bereits die drei Flurbereinigungsverfahren Burkersdorf, Dittersbach und Kleinbobritzsch. Angeregt durch den Ortschaftsrat in Nassau wurde seitens der Stadt Frauenstein avisiert, ein weiteres Flurbereinigungsverfahren auf die Beine zu stellen. Zur Erarbeitung eines tragfähigen Konzeptes fanden sich zahlreiche engagierte Bürger, Vertreter der Stadt und der oberen Flurbereinigungsbehörde in mehreren Arbeitskreissitzungen zusammen. Begleitet von örtlichen Erhebungen wurde ein Maßnahmenkonzept sowie eine mögliche Gebietsabgrenzung erarbeitet. Das voraussichtliche Verfahrensgebiet umfasst fast 2 140 Hektar und umschließt fasst die ganze Gemarkung Nassau sowie Teile der Nachbargemarkungen.

Nach derzeitigem Stand sollen im Verfahrensbereich rund 3,5 Millionen Euro investiert werden. Davon werden voraussichtlich im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ durch Bund und Freistaat Sachsen 85 Prozent gefördert. Der Rest, die sogenannten Eigenleistungen, sind von den Teilnehmern zu tragen. Die Stadt Frauenstein will das Verfahren gestaffelt über mehrere Jahre mit über 140.000 Euro unterstützen. Auch die Nachbargemeinde Rechenberg-Bienenmühle hat Ihre Unterstützung signalisiert. Nach derzeitiger Kalkulation kommen auf die Beteiligten Dank der vielseitigen finanziellen Zuwendungen durchschnittlich 250 Euro pro Hektar zu.

„An den zahlreichen und detaillierten Fragen der Nassauer vor, während und nach der Veranstaltung wurde wieder einmal deutlich, dass das Interesse an der Flurbereinigung sehr groß ist“ so Pia Weißenberg Abteilungsleiterin Integrierte Ländliche Entwicklung und Geoinformation die zugleich Versammlungsleiterin war. Für interessierte Bürger, die bei der Versammlung nicht zugegen sein konnten, besteht die Möglichkeit die gezeigte Präsentation auf der Internetpräsenz der Stadt Frauenstein einzusehen.

Im kommenden Jahr wird es bereits die nächste Versammlung in Nassau geben. Dann wird im Rahmen einer Wahl der Vorstand und dessen Stellvertreter der mit Anordnung des Verfahrens entstandenen Teilnehmergemeinschaft bestimmt. Schon jetzt gibt es zahlreiche Bürger, die ihr Interesse an der ehrenamtlichen Mitwirkung am Vorstand bekunden. Weitere Interessenten können sich bei Erik Sefkow telefonisch unter 03731 799-1691 oder per E-Mail an erik.sefkow@landkreis-mittelsachsen.de melden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-4253 Thu, 24 Sep 2020 16:06:00 +0200 Corona-Lage am 24. September 2020 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-am-24-september-2020.html Im Landkreis registrierte das Gesundheitsamt sechs weitere positive Laborbefunde, somit gibt es seit März 406 positive Fälle. Seit heute sind zwei weitere sogenannte Gemeinschaftseinrichtungen betroffen. Im Landkreis registrierte das Gesundheitsamt sechs weitere positive Laborbefunde, somit gibt es seit März 406 positive Fälle. Seit heute sind zwei weitere sogenannte Gemeinschaftseinrichtungen betroffen. Dabei handelt es sich um die Oberschule in Hainichen und die Kindertagesstätte Regenbogen in Mittweida. An der Oberschule wurde ein Schüler beziehungsweise Schülerin positiv getestet. Eine Klasse befindet sich in Quarantäne. Morgen erfolgen die Abstriche von 24 Schülern sowie sechs Erwachsenen. Erneut ist die Kindereinrichtung „Regenbogen“ in Mittweida betroffen. Erst heute lief die Quarantäne für rund 50 Kinder im Kindergartenbereich aus, nun ist die Krippe durch einen positiven Fall beim Personal betroffen. Das sind getrennte Bereiche, die anderen Kinder können nach Sicht des Gesundheitsamtes die Einrichtung normal besuchen. Getestet wird am Dienstag. „Das hängt mit der Inkubationszeit zusammen. Durch die spätere Testung ist wahrscheinlich nur ein Test notwendig“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Getestet werden zirka 12 Kinder. Erste Ermittlungen ergaben, dass nur Kinder getestet werden müssen. In Hainichen liegt der Fall etwas anders, da hier nach Ansicht des Gesundheitsamtes eine Ansteckung hätte eher erfolgen können. „Es sind immer einzelfallbezogene Entscheidungen“, so die Behörde.

Das Gesundheitsamt handelt nach den Regelungen des Robert-Koch-Institutes. Es gibt Kontaktpersonen der Kategorie 1 und 2. Alle Kontaktpersonen nach der Kategorie 1 werden getestet – Kriterien sind beispielsweise die Dauer und Intensität des Kontaktes. Die Personen der Kategorie 1 müssen alle für zwei Wochen in Quarantäne, das Gesundheitsamt erstellt entsprechende Bescheide. Seit März waren es 2076 Bescheide. Nach zwei Wochen können die Personen die Quarantäne wieder verlassen. Sie müssen auch in Quarantäne bleiben, wenn der Corona-Test negativ ist. Mitschüler in Hainichen beispielsweise müssen in Quarantäne, deren Eltern nicht. Anders ist es, wenn auch der jeweilige Mitschüler als Kontaktperson 1 positiv getestet würde. Dann erfolgt die Kontaktermittlung des Mitschülers durch das Gesundheitsamt und die Testungen der entsprechenden Personen der Kategorie 1.

Seit März haben 1675 Personen die Quarantäne wieder verlassen. Aktuell sind somit rund 400 Personen in der Quarantäne. Weitere Bescheide werden noch erstellt.

Maßnahmen zur weiteren Eindämmung werden seitens des Landkreises derzeit nicht geplant. Hintergrund: Der Wert für Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen liegt in Mittelsachsen bei rund fünf pro 100 000 Einwohner. Erste Maßnahmen greifen bei einem Wert von 20 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

In diesem Zusammenhang appelliert das Gesundheitsamt erneut, die Hygieneregeln einzuhalten – auch bei privaten Feiern. So gab es in den vergangenen Wochen eine Familienfeier, in deren Folge über zehn Corona-Neuinfektionen festgestellt worden sind bei rund 20 Teilnehmern des Festes.

Empfehlungen des Freistaates Sachsen

In den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kindern und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen, wie Husten und Schnupfen auf. Manchmal werden die Beschwerden so stark, dass der Besuch in der Kindertagesbetreuung oder in den Schulen unmöglich wird. Die Mehrheit dieser Infektionen ist jedoch nicht immer schwerwiegend. Ein gelegentlicher Husten oder ein leichter Schnupfen lassen den weiteren Besuch der Einrichtungen zu, teilt der Freistaat in einem Informationsschreiben für Eltern mit. Wichtig: Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kinderbetreuung gebracht werden und auch nicht in die Schule gehen dürfen. Die Einschätzung, ob das Kind krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich die Eltern.

Hierbei ist laut Handlungsempfehlung des Freistaates folgendes zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie zum Beispiel Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome: Fieber ab 38 Grad Celsius, Husten, Durchfall, Erbrechen, allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen), Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
  4. Ob das Kind einen Arzt benötigt, müssen zunächst die Eltern beurteilen.
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

Ausführliche Informationen gibt es unter www.coronavirus.sachsen.de.

Zahl der Risikogebiete steigt

Unterdessen gibt es in jedem zweiten EU-Land wegen steigender Corona-Neuinfektionen ein Risikogebiet. Darunter sind direkt an Deutschland grenzende Regionen in Tschechien und Österreich. Wer aus einem Risikogebiet nach Sachsen einreist, muss sich beim Gesundheitsamt melden und einen Coronatest durchführen. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses muss eine häusliche Quarantäne eingehalten werden. Der Reisende kann bis 14 Tage nach der Einreise unter Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden.

Überbrückungshilfe des Bundes wird verlängert

Das im Juni 2020 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgesetzte Förderprogramm zur Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen wird bis zum Jahresende verlängert. Darauf weist die Wirtschaftsförderung hin. Die zweite Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge können bundesweit über die einheitliche Plattform gestellt werden. Dort sind Informationen zum Antragsverfahren und zum Programm selbst zu finden. Ziel der Überbrückungshilfe ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Informationen unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/coronavirus-illustration-cdc-lizenz-gemeinfrei.png Coronavirus Kugel mit kleinen angedockten Teilchen 1 Mehr zum Thema Corona https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4251 Thu, 24 Sep 2020 14:39:49 +0200 Neuigkeiten aus dem Kreistag https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/neuigkeiten-aus-dem-kreistag.html Am Mittwoch trafen sich die Kreisräte in der HarthArena und tagten fast sechs Stunden. Die Themen waren vielfältig. Am Mittwoch trafen sich die Kreisräte in der HarthArena und tagten fast sechs Stunden. Die Themen waren vielfältig. Haushaltsplan eingebracht

Der Entwurf für den nächsten Doppelhaushalt für die Jahre 2021 und 2022 steht und wurde in den Kreistag eingebracht. Er sieht Gesamtaufwendungen von mehr als 490 Millionen Euro in jedem Jahr vor. Die höchsten Ausgaben mit mehr als 170 Millionen Euro im Jahr hat der Bereich Soziales. Rund 27,7 Mio. Euro will der Landkreis in den kommenden zwei Jahren investieren. „Eine Kreditaufnahme ist nicht geplant“, erklärt der Leiter der Abteilung Finanzen und Controlling Andreas Müller. Dennoch mahnt er, dass der Haushaltsentwurf nur mit liquiden Mitteln ausgeglichen werden konnte. Diese stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Die Abgaben der Städte und Gemeinden an den Landkreis werden über die sogenannte Kreisumlage erhoben. Diese soll um 0,50 v.H. auf 30,00 v.H. gesenkt werden. „Die Reduzierung des Umlagesatzes soll einerseits die teilweise angespannte finanzielle Situation unserer Kommunen berücksichtigen und anderseits den Kommunen für die kommenden zwei Jahre eine weitestgehende Stabilität in Bezug auf die absolute Höhe der Kreisumlage geben,“ so Landrat Matthias Damm. Außerdem wolle man die angespannte finanzielle Situation aus der Coronakrise berücksichtigen. Der Haushaltsplanentwurf wird nun in den Fraktionen und Ausschüssen beraten, liegt Ende Oktober öffentlich aus und soll zum Kreistag im Dezember beschlossen werden.

Für die Jahre 2019 und 2020 hatte die Verwaltung erstmalig einen Doppelhaushalt aufgestellt. Das hat laut Andreas Müller, Abteilungsleiter Finanzen und Controlling, mehrere Vorteile, unter anderen die Planungssicherheit.

Rest- und Sperrmüll aus Döbeln kommt nach Leuna

Der Rest- und Sperrmüll aus der Region Döbeln wird weiter in Leuna entsorgt. Der Landrat wurde vom Kreistag beauftragt den entsprechenden Zuschlag zu erteilen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund fünf Millionen Euro – für den Zeitraum 1. Januar 2021 bis 31. Mai 2025. Es besteht die Möglichkeit den Vertrag bis zu zwei Jahre zu verlängern. Jährlich fallen in der Region im Bereich der Kommunalen Entsorgung 7 100 Tonnen Restabfall und rund 900 Tonnen Sperrmüll an. „Die Vergabe hat keinen aktuellen Einfluss auf die Gebühren, da die aktuelle Gebührenkalkulation noch bis 2022 läuft“, so der erste Beigeordnete Dr. Beier. Seit Juni wird der Restabfall auf Döbeln in Leuna verwertet, aus den Regionen Freiberg und Mittweida in Chemnitz.

Förderung des Bürgerlichen Engagements

Auch in den kommenden zwei Jahren können Vereine und Institutionen Gelder zur Förderung des Bürgerlichen Engagements erhalten. Der Kreistag hat sich dafür ausgesprochen. Gleichzeitig hat er die entsprechende Richtlinie geändert, so müssen die Anträge für das kommende Jahr bis zum 31. Dezember eingereicht werden. 150.000 Euro stehen für den Bereich zur Verfügung. Insgesamt erhält der Kreis vom Freistaat 200.000 Euro jährlich zur Unterstützung des Ehrenamtes. 30.000 Euro sind für einen Fonds für Mini-Anliegen und Sonderprojekte geplant und 20.000 Euro für eine Ehrenamtsveranstaltung. Die Anträge stehen in den kommenden Tagen auf der Internetseite des Landkreises zur Verfügung. „Ich freue mich, dass wir hier die Möglichkeit erhalten direkt das große Engagement der Menschen in Mittelsachsen zu unterstützen bzw. auch kleine Projekte auf den Weg bringen zu können“, so Damm.

Schulnetzplan: Schulstandorte im Landkreis gesichert

Als wesentliches Ergebnis der Schulnetzplanung 2019/20 kann zusammengefasst werden, dass alle Schulstandorte der allgemeinbildenden Schulen im Landkreis unter Nutzung aller Ausnahmetatbestände für den ländlichen Raum gesichert werden können.

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es 73 Grundschulen, 29 Oberschulen, 13 Gymnasien und 14 Förderschulen. Von den insgesamt 129 Schulen befinden sich 117 Schulen in öffentlicher Trägerschaft und zwölf in freier Trägerschaft. Der Landkreis selbst ist Träger von 14 Schulen (acht Förderschulen und sechs Gymnasien inklusive Kolleg als zweiter Bildungsweg). Im Schuljahr 2019/20 wurden rund 28 200 Kinder und Jugendliche im Landkreis Mittelsachsen unterrichtet.

Die mittel- und langfristigen Bedarfsprognosen für Grundschulen, Oberschulen und Gymnasien basieren auf den Schülerzahlen des Schulreports 2019. Der Schulreport wird jährlich vom Landesamtes für Schule und Bildung herausgegeben. Demnach sinkt die Grundschülerzahl von aktuell rund 10 400 auf knapp 8 800 im Schuljahr 2029/30. Dieser Rückgang macht sich zeitversetzt an den Oberschulen und Gymnasien bemerkbar. Es wird in beiden Schularten ein leichter Anstieg der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2025/26 beziehungsweise 2027/28 prognostiziert, bevor auch hier mit sinkenden Schülerzahlen zu rechnen ist.

„Die Förderschulen im Kreis gelten als gesichert, auch wenn eine Prognose zu den Schülerzahlen schwierig ist“, erklärt der zweite Beigeordnete Jörg Höllmüller. Die Entwicklung der Anzahl von Kindern und Jugendlichen mit einem bestimmten Förderbedarf folgt nicht der allgemeinen Entwicklung der Schülerzahlen. Bisherige Erfahrungen und Entwicklungen zeigen, dass eine prognostizierte rückläufige Entwicklung der Gesamtschülerzahlen nicht deckungsgleich im Bereich der Förderschulen anzunehmen ist. Förderschulstandorte sind aktuell und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch langfristig notwendig.

Ausblick:

Nach der Änderung des Sächsischen Schulgesetzes sollen künftig in Sachsen neben dem gegliederten Schulsystem der allgemeinbildenden Schulen (Grundschule, Förderschule, Oberschule, Gymnasium) auch Gemeinschaftsschulen möglich sein. Ebenso soll die Schulart Oberschule durch die Oberschule + erweitert werden.

In der Gemeinschaftsschule sollen Kinder und Jugendliche künftig von der 1. bis zur 12. Klasse gemeinsam lernen. Abweichend kann die Gemeinschaftsschule auch die Klassenstufen 5 bis 12 umfassen, wenn das für die Klassenstufen 1 bis 4 erforderliche Angebot durch die Kooperation mit mindestens einer Grundschule im Einvernehmen gewährleistet wird.

Die Gründung von Gemeinschaftsschulen setzt voraus, dass ab Klassenstufe 5 mindestens vier Parallelklassen gebildet werden. Für den ländlichen Raum wird die Ausnahme der dreizügigen Einrichtung in der Klassenstufe 5 in zwei aufeinander folgenden Schuljahren formuliert.

Für ein gemeinsames Lernen in der den Klassenstufen 1 bis 10 wird mit dem neuen Gesetz auch die Einrichtung der sogenannten "Oberschule +" möglich. Diese besondere Form der Oberschule soll die Klassenstufen 1 bis 10 umfassen und höchstens zweizügig sein.

Alle öffentlichen Schulträger haben sich im Verfahren zur Herstellung des Einvernehmens zur Fortführung der bestehenden Schulen positioniert.

Die durch die Änderung des Sächsischen Schulgesetzes seit 1. August 2020 möglichen strukturellen Änderungen werden gegebenenfalls in der Fortschreibung der Schulnetzplanung zu berücksichtigen sein. Das Gesetz enthält eine Übergangsbestimmung, die Ausnahmen zur Schulnetzplanung ermöglicht.

Abteilungsleiterin bestellt

Ilka Junghanns, die die Abteilung Soziales seit Januar kommissarisch leitet, ist vom Kreistag zur Abteilungsleiterin bestellt worden. Seit 2008 arbeitet sie in der Landkreisverwaltung. Zunächst als Leiterin des Referats SGB IX – Schwerbehinderte, Landesblindengeld. In dieser Funktion hatte sie eine für die Landkreisverwaltung völlig neue Aufgabe zu organisieren, die mit der Verwaltungsreform an den Landkreis übergegangen war: die Feststellung einer Behinderung und des Grades der Behinderung, die Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen nach dem SGB IX sowie die Entscheidung über Anträge nach dem Sächsischen Landesblindengeldgesetz. Bis Dezember 2019 leitete sie das Referat.

Anträge

Nach Ablauf eines jeden Haushaltsjahres legt der Landrat dem Kreistag einen Bericht vor. Das beschloss das Gremium am Abend. Außerdem beauftragte der Kreistag den Landrat gegenüber der sächsischen Staatsregierung „mangelnde Abschiebung der abgelehnten Asylbewerber anzumahnen und dabei auf eine Erhöhung der Abschiebezahlen von abgelehnten Asylbewerber im Landkreis Mittelsachsen zu drängen“. Einmal im halben Jahr ist der Kreistag darüber zu unterrichten.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-kreistag.jpg Foto: Norbert Millauer große Halle mit Stuhlreihen Foto: Norbert Millauer 1 Mehr zum Kreistag https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html
news-4234 Wed, 23 Sep 2020 14:13:00 +0200 Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ in Döbeln https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmesse-schule-macht-betrieb-in-doebeln-1.html Im WelWel findet am 26. September wieder die „Schule macht Betrieb“-Messe statt. Während man bei der Messe in Freiberg am letzten Samstag für einen Teil der Unternehmen zusätzlichen Platz draußen schuf, bietet die große „WelWel“-Halle ausreichend Platz. Im WelWel findet am 26. September wieder die „Schule macht Betrieb“-Messe statt. Während man bei der Messe in Freiberg am letzten Samstag für einen Teil der Unternehmen zusätzlichen Platz draußen schuf, bietet die große „WelWel“-Halle ausreichend Platz. Insgesamt präsentieren sich auf der Berufsorientierungsmesse 77 überwiegend regionale Unternehmen. Sie haben 85 Ausbildungsberufe und 20 Studienmöglichkeiten im Gepäck. Die Aussteller wollen ihr Unternehmen vorstellen und mögliche Bewerber für Praktikums-, Ausbildungs- und Studienplätze kennenlernen.

Wer mit Personal- und Ausbildungsleitern oder Azubis eines Unternehmens reden möchte, der kann sich noch bis Freitag, 25. September, 08:00 Uhr unter www.schule-macht-betrieb.de online anmelden. Dort dem Anmeldeprozess folgen und das zurückgesandte Anmeldeformular ausdrucken und mitbringen oder auf dem Smartphone vorzeigen. Im reservierten Zeitfenster am 26. September ist der Besuch der Ausbildungsmesse dann möglich. Die Zeitfensterreservierungen im Rahmen von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr erfolgen nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

  • 26. September 2020 „Schule macht Betrieb“ Döbeln,
    Sport- und Freizeitzentrum „WelWel“, 10:00 – 15:00 Uhr,
    Fichtestraße 10, 04720 Döbeln
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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_logo-schule-macht-betrieb_804666c3e0.png Logo der Aktion Schule macht Betrieb 1 www.schule-macht-betrieb.de http://www.schule-macht-betrieb.de
news-4236 Tue, 22 Sep 2020 14:44:43 +0200 Kreistag kommt zusammen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/kreistag-kommt-zusammen-1.html Der Kreistag kommt zu seiner dritten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Die Tagesordnung ist vielseitig, so wird beispielsweise der kommende Doppelhaushalt eingebracht. Außerdem entscheiden die Mitglieder über die den Schulnetzplan für Grund-, Ober- und Förderschulen sowie Gymnasien.  Der Kreistag kommt zu seiner dritten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Die Tagesordnung ist vielseitig, so wird beispielsweise der kommende Doppelhaushalt eingebracht. Außerdem entscheiden die Mitglieder über die den Schulnetzplan für Grund-, Ober- und Förderschulen sowie Gymnasien.  Weitere Themen sind die Entsorgung des Abfalls der Region Döbeln, die Fortführung der Förderung des Ehrenamtes sowie mehrere Anträge von Fraktionen.

Die komplette Tagesordnung ist im elektronischen Amtsblatt eingestellt. Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr in der HarthArena in Hartha.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-fahne-mittelsachsen.jpg Fahne Landkreis Mittelsachsen 1 Mehr zum Kreistag https://www.landkreis-mittelsachsen.de/der-kreis/kreistag.html
news-4233 Tue, 22 Sep 2020 13:05:00 +0200 Sportförderung anmelden https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/sportfoerderung-anmelden.html Noch bis zum 30. September diesen Jahres können Vereine ihren Bedarf für eine Sportförderung im kommenden Jahr anmelden. Noch bis zum 30. September diesen Jahres können Vereine ihren Bedarf für eine Sportförderung im kommenden Jahr anmelden. Die eigentliche Antragsstellung erfolgt bis zum 30. Januar 2021.

Rund 500.000 Euro stellt der Landkreis an Mitteln bereit. Die Gelder können für Investitionen oder laufende Kosten verwendet werden. Die gesamten Details zum Antragsverfahren, Voraussetzungen und die benötigten Unterlagen einschließlich Formular Bedarfsanzeige sind im Internetauftritt des Landkreises Mittelsachsen zu finden.  

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zur Sportförderung https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/buergerservice/sportfoerderung.html
news-4229 Tue, 22 Sep 2020 11:48:25 +0200 Auszeichnung für Unternehmen und Schule https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/auszeichnung-fuer-unternehmen-und-schule.html Landrat Matthias Damm übergibt der Woldemar Hinkelmann Polstermöbel GmbH und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Urkunden aus Dresden. Landrat Matthias Damm übergibt der Woldemar Hinkelmann Polstermöbel GmbH und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Urkunden aus Dresden. Seit 2017 werden sachsenweit Unternehmen und Schulen, die sich beispielhaft in der Woche der offenen Unternehmen engagieren, durch das Kultus- und das Wirtschaftsministerium des Freistaates sowie durch die Regionaldirektion Sachsen mit einer Urkunde ausgezeichnet. Vom 9. bis 14. März fand die diesjährige Berufsinformationswoche statt. 283 Unternehmen hatten ihre Teilnahme zugesagt.

Doch dann geschah im März das, was bis dahin keiner ahnen konnte. Die Verbreitung des Coronavirus führte zu flächendeckendem gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Stillstand. Davon betroffen war auch die mittelsächsische Woche der offenen Unternehmen. Von 283 Unternehmen mussten 38 ihre Veranstaltungen absagen. 552 Jugendliche konnten ihre Veranstaltungen nicht besuchen. In den Unternehmen, die an ihren Veranstaltungen festhalten konnten, gab es hygienebedingte Änderungen der Veranstaltungskonzepte. Letztendlich konnten noch 1220 Schülerinnen und Schüler, die zum Teil auch aus anderen Landkreisen anreisten, sich über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in unserem Landkreis informieren.

Unter Berücksichtigung der besonderen Umstände in diesem Jahr schlugen das Landratsamt Mittelsachsen und die Arbeitskreise Schule-Wirtschaft die Woldemar Hinkelmann Polstermöbel GmbH aus Erlau für die Ehrung aus Dresden vor. Das Unternehmen befand sich bereits in den vergangenen Jahren unter den Nominierten und erreichte in der Abstimmung vordere Plätze.

Julia Polster, die Geschäftsführerin des traditionsreichen Familienunternehmens: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Eigentlich müssen wir uns auch bedanken. Mit Veranstaltungen wie der Woche der offenen Unternehmen oder den Ausbildungsmessen „Schule macht Betrieb“, gibt uns der Landkreis verschiedene Plattformen, um für die Attraktivität unseres Unternehmens und unserer Ausbildungsberufe zu werben. Das Unternehmen Woldemar Hinkelmann soll bei den Schülerinnen und Schülern in guter Erinnerung bleibt. Deshalb legen wir auch viel Wert darauf, dass unsere Angebote an die Jugendlichen nicht nur informativ sind, sondern auch Spaß machen.“ Für das begonnene Ausbildungsjahr können sich noch Schulabsolventen melden, die Interesse an einer Ausbildung zum Polster/in oder Holzmechaniker/in haben.

Auch bei der Auswahl der Schule ging das Landratsamt in Abstimmung mit den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft nicht nach dem bisherigen Auswahlkriterium der hohen Schülerbeteiligung. Bei der Auswahl ließen sich die Organisatoren davon leiten, wie die Schule ihre Schülerinnen und Schüler unterstützt, die das diesjährige Angebot nutzen wollten. In Dresden eingereicht und wurde das Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg. In der Begründung heißt es: „Die Schule unterstützte ihre Schüler von der Auswahl geeigneter Angebote bis zur Organisation des Schülertransfers zu den Veranstaltungsorten. Dafür gebührt der Schule Anerkennung.“

Kerstin Salomon, Schulleiterin: „Wir fühlen uns sehr geehrt, diese Auszeichnung überreicht zu bekommen. Das zeigt uns, dass wir mit unserem schulischen Berufsorientierungskonzept auf dem richtigen Weg sind. Mit der „Woche der offenen Unternehmen“ konnten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein tolles Angebot unterbreiten. Das Feedback aus den Klassen zeigt, dass dieses Format bei den Lernenden wie auch bei den Eltern sehr gut angenommen wurde.“

Am Montag überbrachte Landrat Matthias Damm unter Beisein von Frau Dr. Cindy Krause (Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachen) und Roland König, Teamleiter der Agentur für Arbeit Freiberg, die von Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Christian Piwarz, Sächsischer Staatsminister für Kultus und Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen, unterzeichneten Urkunden an beide Einrichtungen.

Landrat Matthias Damm: „Die letzten Wochen und Monate waren für alle Unternehmen aber auch für die Schulen und Lernenden mit großen Härten verbunden. Ich freue mich deshalb umso mehr, dass die Woche der offenen Unternehmen im vergangenen März, unter den gegebenen Bedingungen erfolgreich stattgefunden hat. Ich danke allen Schulen und Unternehmen die mit Besonnenheit und Rücksicht den Schülerinnen und Schülern in dieser Zeit Berufsorientierung nahebringen. Besonders bedanke ich mich für das Engagement der beiden Ausgezeichneten Institutionen.“

Die nächste Woche der offenen Unternehmen findet vom 8. bis 13. März 2021 statt.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/Urkunde-Woche_der_offenen_Unternehmen.JPG Landrat Matthias Damm übergibt die Urkunde an das Unternehmen Hinkelmann 1 image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/Urkunde-Woche_der_offenen_Unternehmen2.JPG Landrat Damm übergibt die Urkunde an das Gymnasium Freiberg 1
news-4224 Mon, 21 Sep 2020 07:19:46 +0200 Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ 2020 in Freiberg https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmesse-schule-macht-betrieb-2020-in-freiberg-1.html 93 Unternehmen stellten sich in und um das Deutsche Brennstoffinstitut interessierten Jugendlichen vor. 93 Unternehmen stellten sich in und um das Deutsche Brennstoffinstitut interessierten Jugendlichen vor. Auch die „Schule macht Betrieb“- Messe in Freiberg musste sich den besonderen Bedingungen der Corona-Situation stellen. Da diesmal keine große Halle zur Verfügung stand, wie am vorhergehenden Wochenende in Mittweida, sah das Hygienekonzept eine Verlagerung eines Teils der Ausstellerstände nach draußen vor. Die Besucher konnten sich bei 32 regionalen Unternehmen im Außengelände und 61 Ausstellern im Gebäude über ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich 753 Gäste online angemeldet.

Vor allem die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit Auszubildenden oder Mitarbeitern der Unternehmen ließen sich viele Besucher nicht entgehen. Die große Branchenvielfalt der mittelsächsischen Unternehmen spielgelte sich auch in der Bandbreite von 93 Ausbildungsberufen und 23 Studienmöglichkeiten wider, die in Freiberg angeboten wurden.

„Ich freue mich, dass die Unternehmen so zahlreich an der Ausbildungsmesse teilnehmen. So zeigen wir die umfangreichen Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis und hier besonders im Freiberger Raum“, sagt Jörg Höllmüller, zweiter Beigeordneter im Landratsamt Mittelsachsen, der die Messe in Freiberg besuchte.

Tim Uhlig kam aus Mittweida zur Ausbildungsmesse. „Ich möchte heute Unternehmen kennenlernen, um zu schauen, wo ich mich konkret bewerben werde. Hier konnte ich mich sehr umfassend informieren und mit vielen Unternehmen sprechen. Besonders interessant fand ich das Gespräch am Stand von Schloz Wöllenstein zur Ausbildung Automobilkaufmann." Auch die Unternehmen freuten sich über den direkten Kontakt mit interessierten Schülerinnen und Schülern.

Patick Mendritzki und Nguyen Tuan Anh, beide Pflegefachkräfte beim AWO Kreisverband Freiberg e. V., standen als zweite Schicht in den Nachmittagsstunden den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Patick Mendritzki: „Gerade im Gesundheitswesen sind wir auf ausreichenden Fachkräftenachwuchs angewiesen. Ich finde es toll, dass der Landkreis uns mit solchen Aktionen unterstützt. Beeindruckt bin ich von den Schülerinnen und Schülern. Selbst heute Nachmittag hatten wir noch sehr viele Gespräche an unserem Stand. Wichtig für uns ist, dass die jungen Leute wissen, was die Ausbildung zur Pflegefachkraft an Anforderungen stellt.“

Weiter geht es mit „Schule macht Betrieb“ am 26. September in Döbeln. Außerdem gibt es zum ersten Mal vom 28. September 2020 bis zum 15. Oktober 2020 eine virtuelle Berufsorientierungsmesse im Landkreis Mittelsachsen. Weitere Informationen zu den Messen gibt es unter www.schule-macht-betrieb.de.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_logo-schule-macht-betrieb_804666c3e0.png Logo der Aktion Schule macht Betrieb 1 www.schule-macht-betrieb.de http://www.schule-macht-betrieb.de/
news-4215 Thu, 17 Sep 2020 07:54:16 +0200 Veranstaltungsreihe „In Sachen guter Pflege“ wird fortgesetzt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/veranstaltungsreihe-in-sachen-guter-pflege-wird-fortgesetzt.html Sich frühzeitig mit Pflegebedürftigkeit und Pflege eines Angehörigen auseinanderzusetzen, ist empfehlenswert. Denn wenn diese Situation eintritt, steht man plötzlich vor vielen Fragen. Hier setzt die Informationsveranstaltung „In Sachen guter Pflege“ des Pflegenetzes Mittelsachsen an. Sich frühzeitig mit Pflegebedürftigkeit und Pflege eines Angehörigen auseinanderzusetzen, ist empfehlenswert. Denn wenn diese Situation eintritt, steht man plötzlich vor vielen Fragen. Hier setzt die Informationsveranstaltung „In Sachen guter Pflege“ des Pflegenetzes Mittelsachsen an. Im Oktober ist diese in Lunzenau, Rechenberg-Bienenmühle und Döbeln geplant. Dabei werden typische Fragen zur Pflege aufgegriffen und erste Zugangswege, Ansprechpartner sowie Unterstützungsangebote aufgezeigt. Interessierte erhalten Hinweise zur Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Aus jetziger Sicht und unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen finden die Veranstaltungen kostenfrei jeweils von 17:00 bis 18:30 Uhr wie folgt statt: 

  • 1. Oktober: Bürgersaal des Rathauses Lunzenau
  • 7. Oktober: Ratssaal des Rathauses der Gemeinde Rechenberg-Bienenmühle
  • 12. Oktober: großer Sitzungssaal des Döbelner Rathauses. 

Um Anmeldung unter Telefon 03731 799-6228 oder E-Mail pflegenetz@landkreis-mittelsachsen.de wird gebeten.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Behoerden/2_Geschaeftskreis/Soziales/Pflegenetz/pflegenetz-links.jpg Pflegenetz junge Frau und älterer Mann Foto: shutterstock.com/paulaphoto 1 Mehr zum Pflegenetz Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/pflegenetz.html
news-4202 Tue, 15 Sep 2020 13:23:38 +0200 Ab 21. September wird die Fahrbahn der K 7512 erneuert https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ab-21-september-wird-die-fahrbahn-der-k-7512-erneuert.html Auf der Kreisstraße (K) 7512 wird in zwei Abschnitten die Fahrbahn erneuert: Einmündung Kiesgrube Zschaitz im Ortsteil Mischütz der Gemeinde Zschaitz-Ottewig auf einer Länge von zirka 175 Metern sowie von der Einmündung der Straße „Zur Mühle“ im Ortsteil Goselitz der Gemeinde Zschaitz-Ottewig bis zur Bushaltestelle im Ostrauer Ortsteil Münchhof auf einer Länge von zirka 1.460 Metern. Auf der Kreisstraße (K) 7512 wird in zwei Abschnitten die Fahrbahn erneuert: Einmündung Kiesgrube Zschaitz im Ortsteil Mischütz der Gemeinde Zschaitz-Ottewig auf einer Länge von zirka 175 Metern sowie von der Einmündung der Straße „Zur Mühle“ im Ortsteil Goselitz der Gemeinde Zschaitz-Ottewig bis zur Bushaltestelle im Ostrauer Ortsteil Münchhof auf einer Länge von zirka 1.460 Metern. Notwendig ist die Fahrbahnerneuerung, weil Schäden im Asphalt zu starken Rissbildungen und Unebenheiten geführt haben und Schäden an den seitlichen Pflasterrinnen vorhanden sind. Daraus resultiert eine mangelhafte Fahrbahnentwässerung. Die Kosten betragen zirka 200.000 Euro und werden aus dem Kreishaushalt finanziert.

Der Baubeginn für den ersten Bauabschnitt (Döbeln - Zschiatz) ist für den 21. September 2020 geplant. Für die Bauarbeiten wird die Straße in fünf Bauabschnitten voll gesperrt, um so lange wie möglich den Anliegerverkehr zu gewährleisten. Das Bauende wird voraussichtlich am 2. Oktober 2020 sein. Vom 19. Oktober bis 13. November wird am zweiten Bauabschnitt (Zschaitz - Münchhof) gearbeitet. Auch für Anlieger ist die Benutzung der K 7512 bei Vollsperrung in den einzelnen Bauabschnitten nicht möglich.

Das auf den Bauabschnitt der Fahrbahnerneuerung Einmündung Kiesgrube Zschaitz abgestimmte Umleitungskonzept sieht folgendermaßen aus:

  • Abzweig der S 32 („Pommlitz“) von der K 7512, S 32 über Simselwitz und Schallhausen nach Nordosten bis Meila, S 35 über Glaucha nach Nordwesten bis Ostrau („Dresdner Straße“), K 7512 nach Süden

Das auf die Bauabschnitte der Fahrbahnerneuerung von Goselitz bis Münchhof abgestimmte Umleitungskonzept sieht folgendermaßen aus:

  • K 7512 nach Süden bis Zschaitz, K 7515 nach Westen bis „Am Wolfsgut“, B 169 nach Norden bis „Mügelner Straße“, S 35 nach Osten bis „Münchhofer Straße“, K 7512 nach Süden
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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-baustelle.jpg Verkehrszeichen Baustelle 1
news-4200 Tue, 15 Sep 2020 12:45:19 +0200 Ausbildungsmesse wird virtuell: Chat-Tag auf Instagram und Facebook https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmesse-wird-virtuell-chat-tag-auf-instagram-und-facebook.html In Döbeln, Mittweida und Freiberg gehören die Ausbildungsmessen zum festen Termin im Kalender von Unternehmen und Lernenden. In diesem Jahr finden sie noch im Deutschen Brennstoffinstitut am 19. September und am 25. September im Döbelner „WelWel“ jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr statt.  Ab Ende September können sich außerdem künftige Azubis erstmals auch virtuell über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in mittelsächsischen Firmen informieren. In Döbeln, Mittweida und Freiberg gehören die Ausbildungsmessen zum festen Termin im Kalender von Unternehmen und Lernenden. In diesem Jahr finden sie noch im Deutschen Brennstoffinstitut am 19. September und am 25. September im Döbelner „WelWel“ jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr statt.  Ab Ende September können sich außerdem künftige Azubis erstmals auch virtuell über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in mittelsächsischen Firmen informieren. Im Internet gibt es unter www.schule-macht-betrieb.de nach den bekannten Messen eine Onlineplattform. Dort stellen sich etwa 80 Firmen mit einem virtuellen Messestand vor. Neben dem Schülerportal mit seinen Ausbildungs-, Praktikums- oder Ferienjobstellen ergänzt die virtuelle Ausbildungsmesse das Onlineangebot. In der Rubrik „Berufsorientierung leicht gemacht“ werden die Unternehmen auch noch nach 20 Rubriken sortiert.

Im Rahmen der virtuellen Messe gibt es am 10. Oktober in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr einen Chat-Tag. Ein Expertenteam beantwortet Fragen rund um die Berufsorientierung in Mittelsachsen im Chat unter www.schule-macht-betrieb.de. Zusätzlich gibt es Wissenswertes rund um Ausbildung und Studium im Landkreis auf Instagram und Facebook.

Wer nichts verpassen will, kann sich schon im Vorfeld mit den Kanälen in den Sozialen Medien der Wirtschaftsregion Mittelsachsen verknüpfen oder dem Hashtag #schulemachtbetrieb folgen.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_logo-schule-macht-betrieb_804666c3e0.png Logo der Aktion Schule macht Betrieb 1
news-4189 Mon, 14 Sep 2020 07:15:28 +0200 Denkmalpreis des Landkreises geht an Sanierer https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/denkmalpreis-des-landkreises-geht-an-sanierer.html Am Sonntag hat Landrat Matthias Damm den Tag des offenen Denkmals in Mittelsachsen eröffnet. Gleichzeitig übergab er bei der feierlichen Veranstaltung in Frauenstein die diesjährigen Denkmalpreise.  Am Sonntag hat Landrat Matthias Damm den Tag des offenen Denkmals in Mittelsachsen eröffnet. Gleichzeitig übergab er bei der feierlichen Veranstaltung in Frauenstein die diesjährigen Denkmalpreise.  In diesem Jahr wurden vier Mittelsachsen ausgewählt, die historische Gebäude umfassend sanierten. Sie wohnen in Großschirma, Kleinschirma und Köthensdorf. „Ich freue mich immer wieder zusehen, dass sich Menschen für den Erhalt der Denkmäler engagieren“, so Damm. Die Gebäude seien Teil des Kulturgutes und für viele auch identitätsstiftend. Rund 12 000 Denkmäler gibt es in Mittelsachsen. Damm begrüßte, dass die Förderung zum Erhalt der historischen Substanz vom Freistaat erhöht wurde. Bis zum 30. Oktober können die Anträge für Maßnahmen im kommenden Jahr beim Landratsamt eingereicht werden. Rund 800.000 Euro stehen zur Verfügung.

Saal gerettet

Der Unternehmer Thomas Hellwig aus Großschirma wird mit dem Preis für die denkmalgerechte Sanierung eines alten Gasthofes mit Saal gewürdigt. Heute ist dort seine Betriebsstätte untergebracht, dabei wurden wesentliche historische Elemente gerettet. „Ohne seine Bereitschaft, öffentliches Interesse mit seinem privaten Erfordernissen zu kombinieren, wäre der Saal sicher einer von dutzenden verlorenen Saalbauten in Mitteldeutschland“, erklärt Jörg Liebig vom Bereich Denkmalschutz im Landratsamt. Die Nutzbarmachung des Saals sei der besondere Verdienst Hellwigs, der sich auch im Ort engagiere. Liebig schwärmt: „Kaum ein anderer Handwerksbetrieb hat einen derart schönen Betriebshof.“ Mit Hellwig wurde nach 2014 der zweite Gasthofbesitzer mit dem Denkmalpreis ausgezeichnet.

Wiederaufbau eines Hauses

In Kleinschirma sanierte Familie Wittenburg ein ehemaliges Wohnstallhaus auf einem Vierseithof denkmalpflegerisch beispielhaft und wird für ihr Engagement ausgezeichnet. Der Laudator und Denkmalschützer Thorsten Kühnrich-Benthin erinnert sich genau daran, als er vor fünf Jahren das erste Mal das Gebäude sah: „Aus den oberen Räumen blickte man in den Himmel. Der Kellergang war durch eingestürztes Mauerwerk versperrt.“ Viele Häuser in dem Zustand werden zum Abriss freigegeben. Die Familie setzte sich intensiv mit dem Hof und dessen Historie auseinander und hatte von Anfang klare Vorstellungen, wie später alles aussehen soll. „Sie tauchten tief in die Zusammensetzung von Farben, Putzen und Dämmstoffen ein und suchten nach dem widerstandsfähigsten Holz für die Balken und das Fachwerk“, so Kühnrich-Benthin. Außerdem wählten sie die Handwerker genau aus und sahen sich entsprechende Referenzobjekte an.

Bahnhof saniert

Der einstige Bahnhof Auerswalde-Köthensdorf ist ein ganzes Ensemble, welches mit viel Aufwand umgenutzt wurde, das Hauptgebäude dient nun als Wohnhaus. „Die Einrichtung mit Durchgangsflur für die Reisenden, der Warteraum und Fahrkartenschalter  wurden beispielsweise in die Wohnverhältnisse integriert“, erklärt der Laudator vom Denkmalschutz Falk-Uwe Langer. Neben dem Hauptgebäude gibt es noch den Bahnsteig und ein 260 Meter langes Gleis sowie ein kleines Pissoirgebäude. Vor 20 Jahren startete Kerstin Strenske mit der Sanierung, die nun als Trägerin des Denkmalpreises des Landkreises ausgewählt wurde. 1998 fuhr der letzte Zug auf der Strecke Chemnitz und Wechselburg, deren Bestandteil dieser Bahnhof ist. „Ein solches geschichtliches Ensemble privat-familiär in Gebrauch zunehmen, instand zu setzen und mit Leben zu erfüllen ist keine Selbstverständlichkeit“, so Langer. Dafür gebühre ihr ein Dank der Öffentlichkeit.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/user_upload/denkmal1.jpg Scheckübergabe Landrat Matthias Damm erhält von Hans-Ferdinand Schramm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, einen Scheck. Die Stiftung für Kunst und Kultur der Sparkasse Mittelsachsen spendet für den Aktionstag 1.500 Euro. Genutzt werden soll das Geld für Druckkosten, die in Zusammenhang mit dem Tag des offenen Denkmals entstehen. 1 image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/user_upload/denkmal3.JPG Preisübergabe Der Unternehmer Thomas Hellwig aus Großschirma wird mit dem Preis für die denkmalgerechte Sanierung eines alten Gasthofes mit Saal gewürdigt. 1 image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/user_upload/denkmal4.jpg Preisübergabe Für die Sanierung des einstiges Bahnhofs Auerswalde-Köthensdorf erhält Kerstin Strenske den Denkmalpreis. 1 image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/user_upload/denkmal2.JPG Preisübergabe In Kleinschirma sanierte Familie Wittenburg ein ehemaliges Wohnstallhaus auf einem Vierseithof. 1
news-4190 Mon, 14 Sep 2020 06:23:00 +0200 4. Lauf für seelische Gesundheit mit Teilnahmerekord https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/4-lauf-fuer-seelische-gesundheit-mit-teilnahmerekord.html Beim Lauf für seelische Gesundheit am 9. September in Freiberg nahmen 78 Läuferinnen und Läufer teil. Beim Lauf für seelische Gesundheit am 9. September in Freiberg nahmen 78 Läuferinnen und Läufer teil. „Damit haben wir einen Rekord aufgestellt. Von Jahr zu Jahr konnten wir das Interesse und die Teilnahmezahlen steigern. Ich freue mich sehr, dass wir im Landkreis Mittelsachsen bereits zum vierten Mal einen solchen Lauf veranstalten konnten“, sagte Jörg Höllmüller. Er ist zweiter Beigeordnete des Landkreises und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit im Landratsamt.

Im Stadion „Platz der Einheit“ ging es nicht um leistungssportliche Erfolge, sondern um Motivation: „Menschen mit diesen Krankheiten werden immer noch und viel zu oft pauschal stigmatisiert und ausgegrenzt. Dabei können auch seelische Erkrankungen, genau wie somatische oder ein Unfall, nahezu jeden Menschen unvorhergesehen treffen“, so Höllmüller. Mit weiteren Grußworten unterstrichen Katrin Pilz, die den Oberbürgermeister der Stadt Freiberg vertrat sowie Andreas Strunze, Vorsitzender des Behindertenbeirates, dass die gemeinsame sportliche Betätigung und das Gespräch über bestimmte Krankheitsbilder den Betroffenen und Angehörigen zum besseren Umgang damit verhelfen. Und eine begeisterte Teilnehmerin ergänzt: „Ich bin nun schon zum vierten Mal dabei. Die Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl sind einfach toll. Vielleicht hätte ich sonst nie mit dem Laufen begonnen.“ 

Fachkompetent und unterhaltend wurde die Veranstaltung vom Präsidenten des Kreissportbundes Mittelsachsen Volker Dietzmann moderiert. Der Lauf wurde gemeinsam organisiert vom Verein für Betreutes Wohnen Mittweida, dem Kreissportbund Mittelsachsen, dem Trainingsverein Leichtathletik Freiberg e. V. und dem Gesundheitsamt Mittelsachsen. Sie dankten den Unterstützern und Sponsoren, der AOK Plus, dem ZWA Hainichen und der Obstland Dürrweitzschen AG.

An einem Informationsstand des Institutes für Sportpsychologie der Technischen Universität Chemnitz konnten sich die Teilnehmenden über die positiven Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die körperliche wie auch seelische Gesundheit informieren. Denn wissenschaftliche Studien belegen, dass bereits eine halbe Stunde Bewegung pro Woche maßgeblich dazu beiträgt, psychische Erkrankungen zu verhindern.

„Alle Beteiligten sind sich einig, dass der „Lauf für seelische Gesundheit“ inzwischen als eine feste Größe im mittelsächsischen Veranstaltungskalender etabliert ist“, so Höllmüller abschließend. Die Vorbereitungen für das Jahr 2021 laufen bereits.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/lra-landkreislauf.jpg Läufer während eines Wettkampfes 1
news-4186 Fri, 11 Sep 2020 18:02:12 +0200 Corona-Lage 11. September 2020 https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/corona-lage-11-september-2020.html In den vergangenen Tagen ist die Zahl der positiv Befunde gestiegen, unter anderem ist eine Schule in Langenleuba-Oberhain und eine Kita in Mittweida betroffen.  In den vergangenen Tagen ist die Zahl der positiv Befunde gestiegen, unter anderem ist eine Schule in Langenleuba-Oberhain und eine Kita in Mittweida betroffen.  Im Landkreis Mittelsachsen sind in den vergangenen Tagen die Infektionszahlen angestiegen. Außerdem gibt es Fälle in einer Kita, einer Schule und einer Klinik.

Beim Gesundheitsamt sind seit gestern acht positive Befunde eingegangen. Darunter befinden sich fünf Fälle im Zusammenhang mit der Grundschule Langenleuba-Oberhain. In dieser Woche wurde dort ein Kind positiv getestet, daraufhin wurden bei rund 20 weiteren Personen Abstriche genommen. „Die eigentliche Infektionsquelle, sprich wie sich das erste Kind infizierte, ist weiterhin unklar“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Alle Tests von Donnerstag sind ausgewertet. Da ein Kind einer weiteren Klassenstufe positiv getestet wurde, wird nun am Montag die komplette Schule getestet. Alle Kinder befinden sich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt registrierte seit März 362 Fälle, 1673 Quarantänebescheide wurden erlassen. 1494 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

Im Laufe des Tages wurden dem Gesundheitsamt zwei positive Fälle in der Kita Regenbogen in Mittweida gemeldet. Rund 50 Kinder werden getestet. Die zwei positiven Fälle sind in den heutigen Fallzahlen nicht enthalten.

Außerdem informiert das Gesundheitsamt, dass im Krankenhaus Mittweida zwei Personen positiv getestet wurden. Es handelt es sich um medizinisches Personal. Innerhalb der Klinik tagte umgehend ein Stab. Die notwendigen Maßnahmen wurden eingeleitet. Neben strikter häuslicher Quarantäne für die betroffenen Mitarbeiter wurden umgehend großflächige Testungen von Kontaktpersonen beim Personal und bei den Patienten durchgeführt. Insgesamt wurden bisher 67 Personen getestet. Diese ergaben bisher keine weiteren positiven Befunde. „Für Patienten und Besucher des Krankenhauses besteht derzeit kein Grund zu besonderer Beunruhigung. Die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen wie Abstandsgebot und Maskenpflicht gelten weiterhin wie gewohnt. Alle möglichen Kontaktpersonen wurden informiert", informiert das Krankenhaus.

Das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes zu Corona ist montags, mittwochs und freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 09:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:00 Uhr besetzt. Die Rufnummer lautet 03731 799-6249.

Außerdem gibt es eine E-Mail-Adresse zum Thema Corona: corona@landkreis-mittelsachsen.de

Erleichterung für Grenzpendler:

Für Personen, die aus einem Risikogebiet (gemäß Robert-Koch-Institut) nach Sachsen einreisen, gilt die Pflicht zur Testung, zur sofortigen häuslichen Absonderung und zur Meldung beim Gesundheitsamt am Wohn- beziehungsweise Aufenthaltsort. Mit der Erklärung der tschechischen Hauptstadt Prag zum Risikogebiet unterliegen auch Grenzpendler, die sich beruflich zwischen Prag und Sachsen bewegen, diesen Regelungen. Ab dem 12. September wird es für diese Personengruppe sowie für Diplomaten eine Ausnahmeregelung geben. Die Sächsische Quarantäne-Verordnung wurde dafür entsprechend angepasst. Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Bereits im April war eine solche Regelung notwendig, die sich bewährt hat. Aus diesem Grund nehmen wir die damals getroffenen Ausnahmen wieder in unsere Quarantäne-Verordnung auf.“ Die Ausnahmeregelung gilt im Einzelnen für: Personen, die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte überqueren (Grenzpendler) oder die für einen begrenzten Zeitraum zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst oder aus sozialen Gründen in das Bundesgebiet einreisen. Zudem für Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung, die Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, die Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und Kommunen, die Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen zwingend notwendig ist. Mehr Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de.

Morgen Messe Schule macht Betrieb

In Mittweida findet am Samstag die erste „Schule macht Betrieb“-Messe in diesem Jahr in der Sporthalle „Am Schwanenteich“ statt. Wegen der aktuellen Corona-Situation ist diesmal ein Besuch nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldefrist endete heute morgen. Für alle die es nicht schaffen sich rechtzeitig anzumelden: Nicht registrierte Besucher werden nur hineingelassen, wenn es zu diesem Zeitpunkt zu wenige angemeldete Gäste in der Halle gibt.

Informationen gibt es unter www.schule-macht-betrieb.de.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1 Mehr zum Thema Coronavirus https://www.landkreis-mittelsachsen.de/corona.html
news-4182 Thu, 10 Sep 2020 12:51:14 +0200 Bilanz Warntag https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/bilanz-warntag.html Ein grundsätzlich positive Bilanz zieht der Landkreis für die den heutigen Warntag. Es gab aber ein technisches Problem Ein grundsätzlich positive Bilanz zieht der Landkreis für die den heutigen Warntag. Es gab aber ein technisches Problem „Nach unseren Stand sind die Sirenen gelaufen, sowohl zur Warnung als auch die Entwarnung“, so der zuständige Abteilungsleiter Steffen Kräher. Derzeit läuft eine Abfrage bei den Kommunen, ob die Sirenen auch flächendeckend funktionierten. Im Landkreis gibt es 414 Sirenen. Was zum Alarmierungszeitpunkt gar nicht funktionierten waren die WarnApps. Hierzu hat sich auch schon das Bundesamt für Katastrophenschutz gemeldet: „Die bundesweite MoWaS-Meldungen (Modulares Warnsystem) konnten nur verspätet zugestellt werden. Grund dafür ist eine nicht vorgesehene zeitgleiche Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen über MoWaS gewesen“, heißt es auf der Internetseite der Behörde Das im Vorfeld besprochene Auslösekonzept sah eine reine Auslösung durch den Bund vor. Meldungen des Systems Mowas werden auch in der vom Landkreis genutzten App „Biwapp“ eingespielt. „Positiv ist aber, dass durch die breite mediale Begleitung, das Thema Warnung der Bevölkerung näher gebracht wird. Eine solche Warnung könnte jederzeit möglich sein“, so Kräher abschließend.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/sirene.jpg Sirene auf einem Dach 1
news-4179 Thu, 10 Sep 2020 05:06:00 +0200 Heute 11:00 Uhr ertönen die Sirenen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/heute-1100-uhr-ertoenen-die-sirenen.html Heute findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre S­endungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen.  Heute findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre S­endungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen.  Um 11:00 Uhr ertönen die Sirenen im Landkreis mit einem einminütigen Heulton (sechs Töne von jeweils fünf Sekunden Dauer mit fünf Sekunden Pause). Dabei soll die Bevölkerung für Gefahrenlagen sensibilisiert werden. 

Bei einer Warnung mit Dauerton sollte man das ­Radio anschalten und auch Nachbarn darauf hinweisen, dass es eine Warnung gab. Parallel erfolgt eine Nachricht über die Smartphone-App BIWAPP. Diese kann kostenlos heruntergeladen werden. Der Landkreis nutzt die App nicht nur bei Gefahren, sondern auch für Bürgerinformationen. So wurden seit März zahlreiche Meldungen zur Corona-Ausbreitung im Landkreis versendet. Rund 24 000 Handynutzer erreichen die Nachrichten über die App. Zudem soll der Tag daran erinnern, sich auf Katastrophensituationen vorzubereiten.

Seit Juli ist die neue Website www.bundesweiter-warntag.de online verfügbar. Die Seite erklärt, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird. Eine Länderkarte ermöglicht mit einem Klick den Überblick über Regelungen zur Warnung in den einzelnen Bundesländern. 

Der Warntag wird künftig jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

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news-4164 Mon, 07 Sep 2020 08:06:10 +0200 Förderung von Projekten für Demokratie und Toleranz https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/foerderung-von-projekten-fuer-demokratie-und-toleranz.html Im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes zur Förderung von Toleranz und Demokratie werden weitere Projekte unterstützt. Der zuständige Begleitausschuss bewilligte 22.750 Euro. Im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes zur Förderung von Toleranz und Demokratie werden weitere Projekte unterstützt. Der zuständige Begleitausschuss bewilligte 22.750 Euro. Sechs Projekte erhalten demnächst den entsprechenden Zuwendungsbescheid, so zum Beispiel die Kirchgemeinde Mittweida. Sie wird einen Erinnerungsort für die Opfer von Krieg und Gewalt schaffen. Der Förderverein der Kita Kinderinsel in Freiberg reichte einen Antrag zur Förderung der Gestaltung einer Wand ein. „Die Kinder bestimmen die Gestaltung − Eltern, Erzieher und natürlich die Kinder machen mit. Es fördert das Demokratieverständnis und das Gemeinwesen“, so die Koordinatorin für Extremismusprävention Katrin Dietze. Drei Fördervereine von Schulen in Rochlitz, Frankenberg und Döbeln erhalten Gelder für Workshops zur Deeskalation und Gewaltprävention. „Das wurde vom Begleitausschuss sehr positiv gesehen und wir möchten weitere Fördervereine bestärken solche Projekte durchzuführen“, so Dietze.

Bis Jahresende können über die Koordinatorin für kleine Projekte bis 800 Euro als Förderung beantragt werden, rund 15.000 Euro stehen noch aus dem Lokalen Aktionsplan in diesem Jahr zur Verfügung. Das Gesamtbudget beträgt 2020 aus Mitteln des Bundes, des Freistaates und des Landkreises 170.000 Euro.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/logo-lap.jpg Lokaler Aktionsplan Logo des Lokalen Aktionsplanes Lokaler Aktionsplan 1 Aktionsplan Mittelsachsen https://www.aktionsplan-mittelsachsen.de/
news-4161 Fri, 04 Sep 2020 07:50:41 +0200 Brückenbau: Letzte Hochwassermaßnahme des Landkreises https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/brueckenbau-letzte-hochwassermassnahme-des-landkreises.html Auf der Kreisstraße (K) 8233 wird ab 7. September 2020 bis voraussichtlich 30. April 2021 die Gewölbe-Bogenbrücke über die Kleine Striegis in Berthelsdorf bei Hainichen neu gebaut. Der Ersatzneubau ist notwendig, weil die Brücke erhebliche Schäden aufweist. Auf der Kreisstraße (K) 8233 wird ab 7. September 2020 bis voraussichtlich 30. April 2021 die Gewölbe-Bogenbrücke über die Kleine Striegis in Berthelsdorf bei Hainichen neu gebaut. Der Ersatzneubau ist notwendig, weil die Brücke erhebliche Schäden aufweist. Im Rahmen dieser Maßnahme erfolgt auch der grundhafte Straßenbau in den Anbindebereichen der Brücke. Die Umleitung während der Bauphase erfolgt über Eulendorf.

Die Kosten in Höhe von rund 600.000 Euro werden zu 100 Prozent gefördert, da es sich um eine Hochwassermaßnahme handelt.

Der Landkreis schließt mit dem Bau dieser Brücke das Kapitel Beseitigung der Hochwasserschäden im Straßenbereich aus dem Jahr 2013 ab.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-bruecke-berthelsdorf-hainichen.jpg Bogenbrücke über einen Bach 1 Straßensperrungen im Landkreis Mittelsachsen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/strassensperrung.html
news-4113 Thu, 03 Sep 2020 11:06:00 +0200 Warntag am 10. September: 11:00 Uhr heulen Sirenen https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/warntag-am-10-september-1100-uhr-heulen-sirenen.html Am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre S­endungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen.  Am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre S­endungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen.  Am 10. September um 11:00 Uhr ertönen die Sirenen im Landkreis mit einem einminütigen Heulton (sechs Töne von jeweils fünf Sekunden Dauer mit fünf Sekunden Pause). Dabei soll die Bevölkerung für Gefahrenlagen sensibilisiert werden. 

Bei einer Warnung mit Dauerton sollte man das ­Radio anschalten und auch Nachbarn darauf hinweisen, dass es eine Warnung gab. Parallel erfolgt eine Nachricht über die Smartphone-App BIWAPP. Diese kann kostenlos heruntergeladen werden. Der Landkreis nutzt die App nicht nur bei Gefahren, sondern auch für Bürgerinformationen. So wurden seit März zahlreiche Meldungen zur Corona-Ausbreitung im Landkreis versendet. Rund 24 000 Handynutzer erreichen die Nachrichten über die App. Zudem soll der Tag daran erinnern, sich auf Katastrophensituationen vorzubereiten.

„Wie der Bund empfehlen wir eine gewisse Vorratshaltung“, sagt der Leiter der Abteilung Ordnung, Sicherheit und Veterinärwesen Steffen Kräher. Bei der Corona-Krise im Frühjahr erfolgten mitunter Hamsterkäufe, dies sei aber zu vermeiden, wenn man die ­Bestände regelmäßig kontrolliere. Neben Wasser gelte es, sich mit Lebensmitteln, die ein langes Haltbarkeitsdatum haben, zu bevorraten. Der Warntag soll künftig jeweils am zweiten Donnerstag im September stattfinden.

Seit Juli ist die neue Website www.bundesweiter-warntag.de online verfügbar. Die Seite erklärt, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird. Eine Länderkarte ermöglicht mit einem Klick den Überblick über Regelungen zur Warnung in den einzelnen Bundesländern. 

Der Warntag wird künftig jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_Gestaltungselemente/2-lk-mittelsachsen.jpg Landkreisumriss mit Einteilung in Städte und Gemeinden 1
news-4152 Wed, 02 Sep 2020 08:35:15 +0200 Berufsstart für die neuen Auszubildenden und Studierenden im Landratsamt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/berufsstart-fuer-die-neuen-auszubildenden-und-studierenden-im-landratsamt.html Gestern sind in Döbeln von Vize-Landrat Dr. Lothar Beier die Azubis zum Verwaltungsfachangestellten und die Studierenden der „Allgemeine Verwaltung“ begrüßt worden. In den kommenden drei Jahren werden sie im Landratsamt praktisch ausgebildet. Gestern sind in Döbeln von Vize-Landrat Dr. Lothar Beier die Azubis zum Verwaltungsfachangestellten und die Studierenden der „Allgemeine Verwaltung“ begrüßt worden. In den kommenden drei Jahren werden sie im Landratsamt praktisch ausgebildet. „Wie in der Wirtschaft spüren wir den hohen Fachkräftebedarf und setzen schon seit vielen Jahren kontinuierlich auf die Ausbildung“, erklärt Dr. Beier. Der Landrat betont, dass es im öffentlichen Dienst gute Perspektiven gäbe. Erst in der vergangenen Woche sind alle ausgelernten Azubis übernommen worden. „In den drei Jahren durchlaufen die künftigen Fachkräfte zahlreiche Abteilungen und erhalten einen umfassenden Einblick in die Aufgaben der Verwaltung“, so Ausbilder Stefan Schuricht. Zahlreiche Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens werden dabei berührt. Gemeinsam mit weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wirbt Schuricht aktiv um künftige Auszubildende. So ist das Landratsamt auf den Messen Schule macht Betrieb in Freiberg, Mittweida und Döbeln präsent. Hinzukommt die Beteiligung an der Woche der offenen Unternehmen, ein künftiger Straßenwärter kam über diesen Weg zum Landratsamt. Wie seine drei weiteren künftigen Azubi-Kollegen wird er morgen von Landrat Matthias Damm begrüßt.

Parallel können sich Interessierte schon für das kommende Ausbildungsjahr bewerben. Alle Informationen dazu gibt es unter www.landkreis-mittelsachsen.de/karriere.html.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/azubis.jpg Azubis vorm Landratsamt 13 junge Männer und Frauen werden zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet oder studieren "Allgemeine Verwaltung". 1
news-4151 Tue, 01 Sep 2020 11:14:58 +0200 Freiwillig im Einsatz für die Umwelt https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/freiwillig-im-einsatz-fuer-die-umwelt.html Im Landkreis gibt es mehr als 200 Flächennaturdenkmäler (FND), 20 Naturschutzgebiete und sechs Landschaftsschutzgebiete. Und auch wenn man der Natur ihren Lauf lassen sollte, braucht es Ehrenamtliche, die sie unterstützen. Im Landkreis gibt es mehr als 200 Flächennaturdenkmäler (FND), 20 Naturschutzgebiete und sechs Landschaftsschutzgebiete. Und auch wenn man der Natur ihren Lauf lassen sollte, braucht es Ehrenamtliche, die sie unterstützen. Derzeit arbeiten im Landkreis Mittelsachsen sieben Kreisnaturschutzbeauftragte und über 100 Naturschutzhelfer. Das sind Männer und Frauen unterschiedlichen Alters, denen die Natur besonders am Herzen liegt. In ihrer Freizeit helfen sie, die Natur in einem guten Zustand für die nächsten Generationen zu erhalten. Gleichzeitig unterstützt der ehrenamtliche Naturschutzdienst die Verwaltung des Landkreises Mittelsachsen bei der Wahrnehmung der Aufgaben einer unteren Naturschutzbehörde. Leider gibt es nicht für alle Naturdenkmäler Helfer und größtenteils sind die Ehrenamtler auch schon im Rentenalter. Das ist gut, weil sie einen großen Erfahrungsschatz haben. Es wird aber ständig Nachwuchs gesucht, damit dieses Wissen weitergegeben werden kann und so nicht verloren geht. „Es müssen wieder Artenkenner herangezogen werden“, sagt Wolfgang Friese, einer der „alten Hasen“. Seit zwei Jahren ist er Kreisnaturschutzbeauftragter, vorher war er Naturschutzhelfer. Außerdem ist er als Pilzberater aktiv. Die FND sind in den 90er Jahren geschaffen worden. „Viele Leute, die sich damals darum gekümmert haben, sind heute nicht mehr da“, so Friese. Manchmal hat sich aber auch die Natur verändert, sind Teiche ausgetrocknet und kaum noch zu finden. „Da muss man sich dann fragen, ob es sich noch lohnt, es zu erhalten“, sagt Wolfgang Friese. Er weiß, dass es viele Menschen gibt, die sich gern in der Natur aufhalten, aber wenige, die darüber auch Berichte schreiben wollen. Dabei gibt es Vordrücke, das Ausfüllen dauert nur etwa zehn Minuten.

Der Naturschutz sei ein sinnvolles Hobby, das für jede Altersgruppe passt, sagt Lisa Pönitz. Die 28-Jährige ist seit 2016 in diesem Ehrenamt aktiv. Und die Zeit lasse sich gut einteilen. Die Naturschutzhelfer schauen regelmäßig in ihren Gebieten nach dem Rechten, kartieren die Arten oder sammeln auch mal Müll ein. Wer sich gern engagieren möchte, muss aber nicht unbedingt Tier- und Pflanzenexperte sein. In den Naturschutzstationen im Landkreis können sich die Helfer bei regelmäßigen Veranstaltungen weiterbilden. Die wichtigste persönliche Voraussetzung ist ihre Freude an der Natur.

Weitere Informationen gibt es im Bereich ehrenamtlicher Naturschutz im Internetauftritt des Landkreises.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-naturschutzbeauftragte-poenitz-friese.JPG Zwei Ehrenamtler vor einer Schautafel an der Naturschutzstation Ihre ehrenamtliche Arbeit stellten Lisa Pönitz und Wolfgang Friese bei einem Pressetermin vor. 1 image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-naturschutzstation-herrenhaide.JPG Das Gebäude der Naturschutzstation Die Naturschutzstation Herrenhaide 1 image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-natur-spanische-flagge-teufelsabriss.JPG Zwei Schmetterlinge auf einer Blüte "Spanische Flagge" auf Teufelsabbiss 1 image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2020/lra-naturschutzstation-herrenhaide-teich.JPG Ein Teich auf dem Gelände der Naturschutzstation Herrenhaide Der Teich auf dem Gelände der Naturschutzstation Herrenhaide 1
news-4112 Fri, 28 Aug 2020 14:02:00 +0200 Ausbildungsmesse in Döbeln, Freiberg und Mittweida https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausbildungsmesse-in-doebeln-freiberg-und-mittweida.html Die Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ findet zum sechsten Mal in Mittweida, Freiberg und Döbeln im September statt.  Die Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ findet zum sechsten Mal in Mittweida, Freiberg und Döbeln im September statt.  Los geht es am 12. September von 10:00 bis 15:00 Uhr in der Sporthalle „Am Schwanenteich“.

Regionale Unternehmen stellen ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor. Die Messe bietet beste Möglichkeiten mit den Verantwortlichen und Azubis aus den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Bewerbungsunterlagen für ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz werden entgegengenommen.

Am 19. September ist die Messe im Deutschen Brennstoffinstitut in Freiberg und am 26. September im „WelWel“ in Döbeln.  

Weitere Informationen und die erforderliche Online-Anmeldung steht unter www.schule-macht-betrieb.de im Internet zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei.

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image/png https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/_processed_/c/9/csm_logo-schule-macht-betrieb_804666c3e0.png Logo der Aktion Schule macht Betrieb 1
news-4139 Fri, 28 Aug 2020 11:53:00 +0200 Allgemeinverfügung zur Borkenkäferbekämpfung https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/allgemeinverfuegung-zur-borkenkaeferbekaempfung-1.html Weiterhin sind Waldbesitzer im südlichen Teil des Landkreises verpflichtet ihre Bäumbestände auf einen Borkenkäferbefall zu kontrollieren. Darauf weist das Referat Forst und Jagd im Landratsamt hin. Grundlage bildet eine entsprechende Allgemeinverfügung. Weiterhin sind Waldbesitzer im südlichen Teil des Landkreises verpflichtet ihre Bäumbestände auf einen Borkenkäferbefall zu kontrollieren. Darauf weist das Referat Forst und Jagd im Landratsamt hin. Grundlage bildet eine entsprechende Allgemeinverfügung. Konkret geht es um die Wälder mit Fichten und Lärchen. Merkmale für einen Borkenkäferbefall sind beispielsweise Bohrlöcher sowie frisches Bohrmehl an der Rinde und im Stammfußbereich. Wird ein Befall festgestellt, ist dieser Herd dringend bis zum Ausflug der fertig entwickelten Käfer zu beseitigen. Erfolgt keine Bekämpfung, droht die Ersatzvornahme. Diese wird den Besitzern in Rechnung gestellt.

Die vollständige Verfügung ist im elektronischen Amtsblatt unter www.landkreis-mittelsachsen.de/amtsblatt.de abzurufen.

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image/jpeg https://www.landaufschwung-mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Neuigkeiten/News/Fotos_2019/lra-borkenkaefer.jpg Wald mit geschädigten Bäumen 1 Mehr zur Borkenkäferbekämpfung https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/borkenkaeferbefall.html
news-4137 Thu, 27 Aug 2020 10:08:39 +0200 Ausschuss Umwelt und Technik: Baumaßnahmen an Kreisstraßen und an Förderschule https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/neuigkeiten/ausschuss-umwelt-und-technik-baumassnahmen-an-kreisstrassen-und-an-foerderschule.html Am 26. August 2020 tagte der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages in der Döbelner Außenstelle des Landratsamtes. Am 26. August 2020 tagte der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages in der Döbelner Außenstelle des Landratsamtes. Vergabe von Bauleistungen an Kreisstraßen von Juni bis August

Im Mai-Kreistag wurde der Landrat ermächtigt, Vergaben von Bauleistungen an Kreisstraßen auch über 300.000 Euro zu vergeben, wenn die Vergabe im zuständigen Ausschuss aus terminlichen Gründen nicht möglich ist beziehungsweise zu unangemessenen Bauverzögerungen führt.

Im gestrigen Ausschuss Umwelt und Technik wurden die Kreisräte über die erteilten Zuschläge für zwei Maßnahmen informiert. Der Zuschlag für die Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße (K) 8250 in der Ortslage Seelitz bis zur Staatsstraße (S) 250 wurde an eine Firma in Schkeuditz in Höhe von 674.685,62 Euro vergeben. Das Projekt startete im Sommer und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Den Auftrag für den Ersatzneubau der Gewölbe-/Bogenbrücke an der K 8233 in Berthelsdorf erhielt eine Firma aus Chemnitz für 424.746,76 Euro. Der Brückenbau soll bis Ende Juni im kommenden Jahr abgeschlossen sein und ist die letzte Hochwassermaßnahme des Landkreises.

Weitere Maßnahme an Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule

Eine der aktuell größten Schulbaustellen im Rahmen des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ ist an der Dr.-Lothar-Kreyssig-Schule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung in Flöha. Hier entsteht für rund 3,6 Millionen Euro ein neues Lehrschwimm- und Therapiebecken.

Darüber hinaus plant der Landkreis an dieser Schule die Instandsetzung der Entwässerung und die Anpassung der Außenanlangen im Rahmen des Förderprogramms VwV InvestSchule.

Veranlasst wird die Maßnahme zum einen durch die Errichtung des Lehrschwimmbades und der damit verbundenen Notwendigkeit die Entwässerung sowie die Außenanlagen an die neue Situation anzupassen. Zum anderen muss die vorhandene Grundstücksentwässerung in den Innenhöfen der Schule auf Grund des schlechten baulichen Zustandes erneuert werden.

Dafür beschlossen die Mitglieder des Ausschusses den Landrat zu beauftragen, den Zuschlag für das Los Grundstücksentwässerung dieses Vorhabens in Höhe von 624.318,96 Euro an eine Firma aus Niederwiesa zu erteilen. Die Arbeiten sollen im September beginnen und im November 2021 beendet sein.

Änderung Maßnahmeplan

Die Straßenentwässerung der Kreisstraße im Waldheimer Ortsteil Reinsdorf wird noch in diesem Jahr hergestellt und die Kreuzung der ehemaligen Bundesstraße 95 in Hartmannsdorf umgebaut. Der Ausschuss für Umwelt und Technik votierte damit für einen anderen Maßnahmeplan zur Verwendung von Geldern des Freistaates zur Straßeninstandsetzung nach der Richtlinie Kommunaler Straßenbau. Notwendig wurde die Entscheidung, da wegen weiterer Abstimmungen mit dem Denkmalschutz die Kirschgasse in Oederan nicht gebaut werden kann, auch die Sanierung der Holzbrücke muss auf das kommende Jahr verschoben werden. Grund ist hier die Beachtung von verschiedenen Schonzeiten. In Hartmannsdorf wird an der Einmündung Geschwister-Scholl-Straße die Ampel zurück- und eine Fußgängerampel aufgebaut. „Damit wird die Sicherheit der in diesem Bereich querenden Schulkinder weiterhin gewährleistet“, heißt es aus dem Referat Straßenbau und Straßenverwaltung im Landratsamt. Die Arbeiten an diesem Abschnitt sind voraussichtlich von Anfang/Mitte September bis Mitte Oktober vorgesehen. Mit der Maßnahme in Reinsdorf soll die zur Zeit nicht funktionierende Straßenentwässerung der Kreisstraße 7532 in Ordnung gebracht werden. Geplant ist die Umsetzung der Maßnahme für Ende drittes/Anfang viertes Quartal 2020 im Zeitraum von zirka vier Wochen.

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